McKinsey bemüht seine Zahlenmodelle, rechnet hoch und kommt zu einem Ergebnis. Dass es der Mittelschicht schlechter geht und diese schrumpft, weiss man aber schon länger, man kann es nur nicht mit Zahlen belegen, wie es die Wirtschaftsinstitute so schön können. Selbst wenn die optimistischste Annahme von McKinsey zuträfe, ginge es der Mittelschicht schlechter, weil sich niemand ernshaft dieser Schicht annimmt und die Interessen vertritt. Das ist m.e. das eigentliche Problem.
Also hier scheint nun wirklich der Bock zum Gaertner gemacht worden sein. McKinsey warnt vor den Folgen der eigenen Philsophie, die aufgrund der Beratung von allem was Rang und Namen hat, und der Plazierung der ehemaligen McKinseyianer in fast allen deutschen Grossunternehmen, vor fast 2 Jahrzehnten seinen Anfang nahm. Ach ja, wenn das Wachstum 3% waere, waere alles nicht so schlimm. Hoffentlich haben die McKinsey Schlaukoepfe auch die Loesung zu Papier gebracht, wie das zu erreichen sein soll. Ich moechte bloss wissen, wer diese Studie bezahlt hat.
dafür hat dem Unternehmensberater jetzt aber keiner Geld bezahlt, oder? Btw, Berater, wenn die Unternehmen die Wachstumsgewinne mit ihren Arbeitnehmern, statt nur mit ihren Vorständen und Shareholdern, geteilt hätten, würde es das Problem nicht geben.
Die Höchasteinkommen kürzen und die Niedrigseinkommen erhöhen, düfte sicher nicht ausreichend sein.