
kommt der Diskurs wieder in das gewohnte Fahrwasser.
Wurde ja auch Zeit, nach allem was uns zugemutet wurde. Erst der böse Sarrazin, der war ja schon ziemlich schlimm mit so viel Realität. Noch schlimmer (auch wenn´s viele nicht gemerkt haben) Regina Mönch in der FAZ vom 29.10. (Faktencheck Parallelgesellschaft).
Deshalb dank für den Entlastungsangriff. Endlich wieder eine Studie aus Gender Studies Wonderland, wieder die guten alten liebgewonnenen Themen mit den guten alten liebgewonnenen Phrasen (Lohnschere, Gender, Diskriminierung, bla bla).
Jetzt brauchen wir noch eine Studie über die bösen rechten Gedanken „in der Mitte der Gesellschaft“ und den Verfassungsschutzbericht mit der traditionellen Meldung über die unvermeidlich zweistelligen Zuwachsraten bei rechter Gewalt - dann ist die Welt wieder heil.
Jedenfalls die dargestellte Welt.
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Es gab mal ´ne Zeit, da haben wir gelernt, dass die Unternehmer (für Sozialromantiker: Kapitalistenschweine) ausschließlich nach Maximalprofit („... auch auf die Gefahr des Galgens ...“) streben.
Vorbei. Heute wissen wir, dass die Leute nur deshalb Unternehmen gründen und leiten, um Frauen und Ausländer zu diskriminieren. Widerspruch zwecklos, alles „wissenschaftlich“ bewiesen.

auch die FAZ gibt diesen Unsinn unreflektiert weiter.
Wer im Kleingedruckten dieser Einkommensstatistiken liest, stellt fest, dass der wesentliche Grund für die unterschiedlichen Gehälter schlicht und einfach die geringere geleistete Stundenzahl der Frauen (wg. Teilzeitjobs) ist.
Daher sind nicht die Monats- sondern die Stundeneinkommen statistisch maßgeblich. Aber die letzte gleichlautende Schlagzeile ist ja auch schon fast 2 Monate alt, außerdem glauben wir alle ohnehin nur politisch korrekte Aussagen, mögen sie auch falsch sein...

1) "In der Zürcher Privatwirtschaft erhalten Frauen im Schnitt immer noch einen deutlich tieferen Lohn als Männer. (...) Nicht der gesamte Lohnunterschied kann jedoch mit diesen und anderen Faktoren erklärt werden. Selbst wenn man berücksichtigt, dass sich Frauen und Männer hinsichtlich ihres Humankapitals und ihrer Anstellungen unterscheiden, bleibt ein Rest von 38 Prozent des Lohnunterschiedes, der mit den vorliegenden Informationen nicht erklärt werden kann (...)." Quelle: Frauenlöhne und Männerlöhne, Studie des Statistischen Amtes des Kantons Zürich 2008.
2) Aufgrund der sog. "multivariaten Analyse" (Berücksichtigung von Geschlecht, Alter, Ausbildung, Berufserfahrung, Kinder / Wirtschaftszweig, Betriebsgrösse, Frauenanteil, Tarifbindung / Vorgesetztenposition, Voll-/Teilzeit / neue & alte Bundesländer) kommt die Hans Böckler Stiftung 2008 in ihrer Studie "Geschlechtsspezifische Lohndifferenzen nach dem Berufsstart und in der ersten Berufsphase" zu folgendem Schluss: "Im Gesamtsample erklären diese Faktoren rund 60 % der Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern (...) Bei den Berufsanfängerinnen und Berufsanfängern erklären diese Faktoren knapp 57 Prozent der Differenz." Dieser Artikel ist nicht gut recherchiert!

Getreu der Totalitaristen- Devise, daß Lügen nur oft genug wiederholt werden müssen, um Eingang in die Bregen der Hammelherde zu finden: zum n + 1 ten Male der gebetsmühlenhafte Kommentar des Bundesamtes für Statistik: 'Aussagen zum Unterschied zwischen den Verdiensten von weiblichen und männlichen Beschäftigten mit gleichem Beruf oder vergleichbarer Tätigkeit sind anhand der vorliegenden Zahlen nicht möglich'. Das Einzige, was immer weiter auseinanderklafft, sind Verstand und genderistisch- feministische Märchen. Ein bemerkenswertes Zitat von Dagobert Lindlau: 'Ein Grund für die Fiktionalisierung der Berichterstattung ist sicher die so genannte Political Correctness, die ja bekanntlich von Mao Tse-tung stammt, der 1963 in einem programmatischen Aufsatz gefordert hat, Denken und Reden müssen den Zielen der KP entsprechen und nicht der Realität. Die Folgen waren dann 1969 die Gräuel der Kulturrevolution'. Genau! Und so wird das immer hysterischer werdende staatsfeministische Lügenkonstrukt eine ganze Kulturnation in den Abgrund reißen.

Es werden mal wieder Äpfel und Birnen miteinander verglichen. Interessanter als dieser Aufreisser wäre doch mal ein fundierter objektiver Bericht gewesen, der Gründe hinterfragt. Fakt ist doch, dass Frauen oft Berufe, Ausbildungen und Studiengänge wählen, von denen sie vorher wissen, dass sie wenig finanziell einbringen werden. Zum Vergleich kann man sich ja z.B. mal die Frauenanteile in Ingenieursstudiengängen und Sozialer Arbeit anschauen. Die Feststellung, dass es einen Unterschied zwischen und Ost und West gibt ist ja schön und gut, aber warum gibt es den? Vielleicht weil gerade in der DDR viel mehr Frauen auch in technischen Berufen tätig waren.
Kompliment für den Fehlgriff beim Bild. Treffender wäre sicherlich eine Kindergärtnerin gewesen. Ich gehe mal davon aus, dass die abgebildete Frau auf dem Bild den gleichen Lohn wie ihre Kollegen bekommt.
Für weitere reisserische Schlagzeilen hätte ich Vorschläge: "Berufseinsteiger verdienen weniger als langjährige Fachkräfte", "Trotz Hauptschulabschluss schlechte Chancen auf Vorstandsvorsitz".

Die soziale Stellung des Mannes definiert sich in unserer Gesellschaft ueber den beruflichen Erfolg. Demzufolge setzen Maenner einen grossen Ehrgeiz, Energie und Zeit darin beruflich erfolgreich zu sein. Die soziale Stellung der Frau wird neben dem eigenen beruflichen Erfolg auch durch ihr Aeusseres und die Faehigkeit einen erfolgreichen Mann an sich zu binden definiert. Deswegen ist die Priorisierung des Berufslebens weniger ausgepraegt.
Deshalb sind auch die Einkommensunterschiede bei tariflichen Angestellten geringer als bei qualifizierten Angestellten.
Wenn dieser Einkommensunterschied nicht bestuende muesste man meinen das das Einkommen auch von anderen Faktoren als der Leistung abhaengt.
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In anderen Gesellschaften, z.B. Iran ist dies anders. Ich erlebe regelmaessig dass sich die iranischen Frauen von der Gesellschaftsordnung herausgefordert, mehr anstrengen als mancher Mann.
Vandale

Ich habe mich schon morgens über die Radiomeldung geärgert. Sie wird nicht besser dadurch, dass die FAZ sie nachplappert. Für eine derartige Studie, die nahezu Triviales liefert, würde ich keinen Cent ausgeben. Solange man nicht beachtet, was die Tätigkeiten im Einzelnen sind, welche unterschiedlichen Berufe und Positionen dort eingehen, kann man nun mal keine sinnvolle Aussage machen. Solche Nachrichten sollte man uns ersparen!

Eines muss doch mal gesagt werden, für die gleiche Tätigkeit in der gleichen Firma am gleichen Standort bekommen Männer wie Frauen das gleiche Gehalt. Im anderen Fall wären ja wohl nur Frauen beschäftigt weil denen ja weniger bezahlt werden müsste. Jeder Geschäftsführer oder Personalchef wäre ja blöde wenn er die Stellen mit Männer besetzt wenn doch eine Frau mit weniger zufrieden ist.
regelenergie wird hauptsächlich von Gaskraftwrken bereitgestellt, nicht d. Kohle
00:28 00:05... aber ist eine Steuerluge ... Alistar Darling hat mehr Uberraschungen ...
23:52Wozu zwei öffentlich-rechtliche Fernsehsysteme ? Selbst-Privatisierung des ZDF
23:44Wir brauchen mehr regelfähige Kraftwerke, keine unflexiblen Großblöcke