Video in voller Größe

Dem für das nächste Jahr geplanten Bau der neuen Gaspipeline von Russland nach Deutschland durch die Ostsee steht wohl nichts mehr im Wege. Aus Stralsund liegt jetzt die bergrechtliche Genehmigung für den Bau der Leitung vor. Der Umweltschutzverband WWF bemüht noch einmal die Juristen.

Lesermeinungen zum Beitrag

22. Dezember 2009 19:35
Die Märchen der Energiewirtschaft...  
Frank Garbe (Frank_Garbe)

...scheinen nicht auszusterben. Soso die Verarbeitung von Erdgas und Erdöl schafft also eine Wertschöpfung, Windkrafträder oder Solaranlagen hingegen nicht. Woher kommen diese Anlangen dann nur? Wachsen sie aus dem Boden? Achja sie müssen ja subventioniert werden, weil sie angeblich nicht rentabel wären. Nun streichen wir doch einmal sämtlich Vergünstigungen für Atomkraftwerke, Gas- und Kohlekraftwerke, verlangen jeden Cent samt Zinseszins an Fördermittel zurück und belegen diese Anlage, die Förderung der Rohstoffe und die Abfallentsorgung mit den gleichen Umwelt- und Einwohnerschutzmaßnahmen wie Solar- und Windanlagen. Nun mal schauen wie es dann mit der Wirtschaftlichkeit noch aussieht.

Bewerten: schlecht gut
22. Dezember 2009 13:55
An Zopophas  
Dieter Spethmann (dspeth)

Die Verarbeitung von Rohstoffen bedeutet Wertschöpfung, Investitionen in Windmühlen und Sollarkollektoren hingegen nicht, da diese nur von gesetzlich angeordneten Subventionen (Umverteilungen) leben.

Bewerten: schlecht gut
22. Dezember 2009 07:58
Rohstoffe – Leistung – Gegenleistung  
Dieter Spethmann (dspeth)

Solange wir auf Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Handwerk angewiesen waren, blieben wir arm, weil von der Natur nicht besonders freundlich ausgestattet. Aber wir wussten die Dampfmaschine zu nutzen, nachdem andere sie erfunden hatten, und daraus machten wir eine Kunst: Den Umgang mit Rohstoffen: Kohle, Erze, Kalke usw. Damit schufen wir Werte, die allen zugute kamen, die sich durch Leistung und Gegenleistung beteiligten. Diese Form des Wirtschaftens auch war es, mit der wir uns aus der Katastrophe des Krieges herausarbeiteten. Wiederum kam es allen zugute, die Leistung ung Gegenleistung übten: Keine EWG ohne die deutschen Beiträge, keine stabile Währung in Europa ohne die DM usw. Aber der Maastricht-Vertrag beendete das Prinzip von Leistung und Gegenleistung. Wer will, kann zum Einkauf eine stabile Währung benutzen (Euro), ohne selbst stabil zu sein (Griechenland, Spanien, Portugal usw). Er kauft also ein, ohne die adaequate Gegenleistung zu erbringen. Wir müssen dem Lieferanten Gazprom für dessen Gas den von dort geforderten Preis bezahlen. Also müssen auch wir frei sein, für unsere Leistung unseren Preis zu fordern: Rückkehr zum Prinzip von Leistung und Gegenleistung in Europa. Oder wollen wir eine EU à la DDR?

Bewerten: schlecht gut
1 - 3 von 3 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche