„Wir können uns nicht leisten, dass dieser Gipfel ein Misserfolg wird”: Jacques Diouf

Ernährungsgipfel in Rom

Mehr als eine Milliarde Menschen hungern

Ein Sechstel der Weltbevölkerung ist unterernährt. Die Nahrungsmittelproduktion muss dringend verdoppelt werden - allein schon, weil die Bevölkerungszahl bis 2050 auf 9 Milliarden Menschen wachsen wird: Herausforderungen für die UN-Konferenz für Ernährung in Rom, die heute beginnt. Auch der Papst hat sein Kommen angekündigt.

Lesermeinungen zum Beitrag

16. November 2009 20:47

Manchmal drängt sich die Wahrheit unerwartet auf

Torsten Klier (TorstenKlier)

Zu unserem Thema beispielsweise, als ich bei Wikipedia die Artikel zur MiG-29 und Su-27 las.
Einfach mal nachlesen; und das Gelesene mit dem Dummschwätz von „anhaltender Dürre“ vergleichen.

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16. November 2009 19:59

Einzige Möglichkeit der Lage Herr zu werden,

Sven Fürll (Lerge)

ist der Zugang zu Bildung in den vom Hunger bedrohten Regionen. Bildung stellt den Schlüssel zu einer Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktivität vor Ort und zu einer Eindämmung der Überbevölkerung dar. Alles andere wäre ein Kampf gegen Windmühlen.

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16. November 2009 17:59

Bevölkeurngsexplosion

malte maltensen (mmaltensen)

natürlich, es gibt zu viele Menschen. Nur woran gemessen eigentlich? An den Potenzen Lebensmittel zu produzieren, jedenfalls nicht. Schliesslich werden bis heute erkleckliche Mengen von Lebensmitteln weggeworfen. Und die Bauern hierzulande haben Milchseen und kassieren Stillegungsprämien. Neue Verfahren sind durchaus bekannt. Wohl eher an dem, dass die Hungernden kein Geld haben. Und die Industriestaaten haben noch eins obendrauf gesetzt, indem sie via IWF die Öffnung der Nahrungsmittelmärkte der "dritten" Welt erzwungen haben ebenso wie das Streichen von Subventionen für die Bauern dort (Saatgut etc.). Und bis vor kurzem wurde die Globalisierung dafür gelobt, den Hunger ständig zu reduzieren. Nun ein Fiasko, das zynischerweise den betroffenen Menschen zur Last gelegt wird -sie sind bzw. werden zu Viele - statt einer Ökonomie in der selbst die Lebensmittelproduktion nur Mittel fürs Gewinne machen ist und deshalb selbst Mittel (44 Milliarden p.a.), die nur im Promillebereich des Weltsozialprodukts liegen, nicht vorhanden sind, weil keine zahlungsfähige Nachfrage vorhanden ist. Selbst für Haustierfutter wird vermutlich mehr ausgegeben. Aber wer will hier Skandal sagen, wo alles marktwirtschaftlich korrekt abläuft.

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16. November 2009 15:00

Tatsächlich ist das ist eine Erfolgsmeldung....

Stefanie Rebecca (Merica)

....denn vor 9 Jahren litt nicht ein Sechstel, sondern ein Fünftel an Hunger:
"Mehr als 800 Millionen Menschen - rund ein Fünftel der Weltbevölkerung - leiden an schwerer Unterernährung. - 2001"
Im Klartext ist der Hunger also von 20% auf 16% zurückgegangen ist.
Wer den Hunger bekämpfen will, muss zunächst einmal für eine verantwortungsvolle Familienplanung sorgen und das wachsende Problem des Bevölkerungsüberschusses kontrollieren.

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16. November 2009 14:26

Ja, DIESEN Artikel muss man kommentieren...

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

Es wird nie um die Menge der 'Weltnahrungsmittels' gehen. Nur ein Bruchteil eignet sich zum Transfer und davon wird nur ein Bruchteil tranferriert (werden). Was immer deutlicher wird, ist die Tatsache, dass immer mehr Kinder dem Hunger 'übereignet' werden - von Eltern, die ebenfalls bereits Hungern.
Die natürliche Kapazität des Bodens ist folglich längst überschritten. In der 'ersten Welt' kämen sofort bei den ersten Anzeichen dieser 'Umweltzerstörung' ökoradikale Gutmenschen auf die Idee, diesen Zustand umzukehren. Und sie hätten auch Ideen dazu (die mir in diesem speziellen Fall fehlen). Aber mit der Hilfsernährung der hungernden Bevölkerung lässt sich wohl einfach und wirkungsvoll das Gewissen beruhigen. Es ist kein herbeigelogener anthropogener Klimawandel der die Welt untergehen lässt, es ist ihre dramatische Überbevölkerung. Das soll jetzt nicht zynisch klingen, aber ich bin angesichts der politischen und gesellschaftlichen Zustände in den betroffenen Ländern auch ethisch nicht mehr in der Lage hinzuschauen; handelt es sich doch meist um rohstoffreiche Länder, die agrartechnisch stark eingeschränkte Kapazitäten haben und oftmals von den Führungscliquen der 'eigenen Leute' in den Ruin getrieben werden.

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16. November 2009 14:11

Produktion verdoppeln 2.

Uwe Wagner (view)

Ach ja, das Problem löst sich demnächst von selbst, wie einige zu glauben scheinen.
Die Klimakatastrophe wird es schon richten. Welch ein quirliger Gedanke. Nur hilft das den Hungernden nicht, wenn sie keine Ahnung und keine Möglichkeiten haben selber Nahrungsmittel anzubauen. Selbst wenn sie die Klimakatastrophe überdauern sollten. Auslese der Natur? Auch ein quirliger Gedanke. Aber der sollte bei uns aufgeklärten Menschen keinen Platz in unseren Gehirnen haben.
Es ist möglich 9 oder gar 10 Milliarden Menschen zu ernähren.
Wegwerfgesellschaften müssen sich eben etwas einschränken und nur kaufen und lagern, was sie auch selber zu verzehren im Stande sind. Die Hamsterbacken mit zig Gefriertruhen im Keller tun sich keinen Gefallen mit der endlos Lagerung von verzehrbarem. Es verlangt ja niemand, dass wir alle selber hungern, aber ein bisschen mehr Verstand bei der Herstellung und Verteilung der Lebensmittel sei schon angebracht.
Ein bisschen teilen mit den Ärmsten der Armen bricht uns keinen Zacken aus der Krone. Den Spekulanten in der Nahrungsmittelindustrie muss auch der Hahn zugedreht werden. Wasser, Luft und Grundnahrungsmittel für alle erwerbbar und zugänglich zu machen ist das Ziel. Rumballern kann jeder Depp.

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16. November 2009 14:01

Hungernot...

Hayri Ergun (DrErgun)

Es ist schon bekannt, dass mehr als eine Milliarde Menschen auf unserer Erde unterernaehert sind und mit der Hungernot leben..
Unabhaengig davon, welcher Glaubensrichtung diese Menschen angehören, ist aber der Fakt,dass diese Menshcen hungern.
Die hilfsbereiten Organisationen dieser Welt, solltem nach meiner Meinung zusammenkommen und Lösungen für diese Weltnot harausarbeiten.
Es rückt das Opferfest der Muslime naeher; der Sinn deises Festes ist es, den Bedüreftigen Glaeubigen zu helfen. Ich hoffe, dass diese Konferenz in Rom, die Staaten dieser Erde, etwas zur Besinnug bringt.
Dr. H. Ergun

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16. November 2009 12:34

Produktion verdoppeln...

Uwe Wagner (view)

... aber wie? Wie wäre es mit Genmanipulierten Nahrungsmitteln, die resistenter gegen Schädlinge sind, oder resistenter gegen Wassermangel?
Es ist bestimmt nötig etwas sinnvolles zu unternehmen, keine Frage. Also wie wäre es mit dem Abbau der Nahrungsmittelüberflüsse in den reichen Ländern, die es sich leiste, daß da immer noch Lebensmittel in den Regalen vergammeln. 25% weniger Lagerhaltung in den reichen Ländern verhindert schon das Schlimmste in den Hungezonen.
Zudem die Geldüberweisungen die als Hungerhilfe zugesandt werden richtig verteilen und auch überwachen, was mit dem Geld gekauft wird.
Ach ja, Anstelle von Investitionen in Rüstungsindustrien sollten diese Investitionen in Nahrungsmittelherstellung fliessen. Dann sind diese auch sinnvoll angelegt. Mit einem vollen Bauch kommt einer selten auf dumme Gedanken. Allerdings sollten die Betroffenen auch einen Schritt nach Vorne tun, um sich helfen zu lassen um sich selber helfen zu können. Da liegt auch der Hund begraben. Zudem in Bildung investieren in den armen Ländern, gezielt auf Nahrungsherstellung und Transportwesen um die Nahrung an die richtigen Orte zu transportieren, ohne ausländische Hilfe in einigen Jahren.

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16. November 2009 12:12

Problembewußtsein!?!

Rolf Huchthausen (huchthausen)

Zur korrekten Formulierung eines angemessenen Problembewußtseins müssen neben den harten Fakten, realer Verlust landwirtschaftlicher Nutzfläche, klimatische Faktoren, Bewirtschaftungs- und Verteilungsprobleme, auch die Softfacts weiter in den Vordergrund geschoben werden. (i) Offene und jederzeit belastbare Korruption à la Jacques Diouf, (ii) Bevölkerungsexplosion, (iii) Bevölkerungsexplosion und (iv) Bevölkerungsexplosion. Dagegen anzusubventionieren oder zu entwicklungshelfen erscheint vor dem Hintergrund des o.g. Szenarios und des in jährlichen oder zweijährlichen Progress-Reports abgedruckten Ergebnisses zwangsläufig als Tropfstruktur. Wie auch in der deutschen sozialen Marktwirtschaft werden in dem globalen Horroszenario einer explodierenden Anzahl der Bedürftigen nicht mehr von irgendeiner Solidargemeinschaft versorgt werden können und die schrecklichen Bilder aus Biafra, die mich als Kind geprägt haben, werden sich in immer brutalerer Häufigkeit wiederholen und näher an Deutschland/EU heranrücken, Stichwort: Rumänien, Ukraine. Katastrophenmanagement dient immer nur Exzellenzen wie Herrn Diouf. Die Probleme können strukturell nicht behoben sondern punktuell nur geglättet werden. Alles andere ist Augenwischerei!

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16. November 2009 12:07

Mehr als eine Milliarde Menschen hungern...

Pia Bücken (muscat)

...und die F.A.Z./F.A.S. berichtet tagelang über einen Torwart, der sich vor den Zug geworfen hat (was zweifelsohne tragisch ist, jedoch für meine Begriffe keineswegs einen höheren Stellenwert in der Berichterstattung haben sollte als dieses Thema). Enttäuschend.

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16. November 2009 11:02

Na, überrascht...?

Norbert Ort (Muc-grn)

..das kein führender Vertreter der Industrienationen sich an dem Gipfel beteiligt?
Für mich keine Überraschung, haben doch die G8 nichts anderes zu tun als die eigenen Banken und Konzerne mit Milliarden vor dem Untergang zu bewahren und somit sozialen Unruhen zu entgehen. Die Saat die damit gesäht wird, wird tatsächtlich später einmal die internationale Sicherheit gefährden. Dann werden die G8 durch wilden Aktionismus versuchen das Problem zu beheben, wahrscheinlich mit Gewalt. Und damit werden sie genau die Rechte mit Füssen treten, die sie immer von den anderen eingefordert haben! Welch Ironie, die Geschichte wiederhohlt sich immer wieder, und die vermeintlichen "Aufgeklärten" können nur zusehen!

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16. November 2009 10:39

Hunger = Bedrohung der internationalen Sicherheit!?

Reinhard Wolf (Pumuckel42)

Da läuft wieder mal der Hase lang! Der Hunger selbst interessiert nicht wirklich! Wir liefern ja noch nicht einmal Aidsmedikamente zu den Armen, weil die Pharmalobby Angst hat, dass diese Medikamente auf unsere heimischen Hochpreismärkten wieder auftauchen, und zwar über die gleichen Kanäle wie die Waffen der weltweit größten, ach so friedlichen Waffenexporteure, in die vom Hunger heimgesuchten Ländern gelangen (auch hier ist Deutschland (fast) Exportweltmeister). Mit diesen Waffen werden politische Systeme gestützt, die dafür sorgen, dass unsere Maschinen mit den dort angebauten Lebnsmitteln gefüttert werden (Biodiesel, Ethanol, Pellets). Gleichzeitig taucht unsere maßlose Überproduktion dort auf und zerstört dermaßen die Preise, dass jede Eigenintiative im Keim erstickt wird. Last not least verursachen wir mit unseren rohstofffressenden Artefakten den "Klimawandel", der für 1.000.000.000 Menschen bereits zur Katastrophe geworden ist. Wir sollten uns unserer Verantwortung endlich mit Demut und Respekt stellen. Auch die Frage der weiteren Vermehrung muss (weltweit!) in Frage gestellt werden. Das Senken der Fertilisationsrate über das Trinkwasser (überall!) ist den Verteilungskriegen vorzuziehen. Das darf kein Tabu mehr sein!

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16. November 2009 10:34

Diesen Artikel muss man kommentieren !

Ingo Lange (Ingoatwork)

Wiedermal - Warum hungern nur so viele Menschen (Tendenz steigend), obwohl wir doch wissen,wie man alles EFFEKTIVER produziert (incl. Nahrungsmittel)? Trotz der erschreckeden Tendenz für andere Produkte im Weltwirtschaftkreislauf zunehmend landwirtschaftliche Nutzflächen zu reduzieren und damit (gewollt?) Nahrungsmittel zu verknappen, wäre die verfügbare Menge an Weltnahrungsmittels ausreichend, um den Hunger in der Welt zu beseitigen. Nicht die Menge an Nahrungsmitteln ist KERNPROBLEM, sondern deren Verteilung und deren nachhaltige ökologische Erzeugung. Die wirklichen Lösungen liegen im Bereich Wissensmanagement. Wenn wir aber WISSEN WIE und dennoch Gelder in zahlreiche Taschen fliessen (um das angeblich erneut herauszufinden), welches dann umgehend in "Regierungsporsche" investiert wird (leider sogar KFW finanziert) damit man im Lande mehr für die Hungernden tun kann - dann ist das gut für Porsche, die KFW, einige sowieso Reiche und noch für gute bilaterale politische Beziehungen - für die Armen dieser Welt beschleunigt dies nur den Abstieg im "globalen Verteilungskampf" - Porsche (Synonym) - statt nachhaltige billige Erzeugung von lokalen Lebensmitteln, obwohl wir es besser wissen!

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16. November 2009 09:59

Weltbevölkerung

Walter Schäfer (Bongard1)

Bei einem Wachstum von 2,5 Milliarden Menschen auf vorhergesagte 10 Milliarden innerhalb weniger Jahrzehnte ist das nicht verwunderlich. Diverse Studien haben das exakt vorhergesagt. Wäre es nicht an der Zeit, dass die UNO Maßnahmen zur Reduzierung der Bevölkerungsexplosion beginnt? Das Wachstum findet genau dort statt wo bereits gehungert wird. Wenn die Menschheit dagegen nichts unternimmt wird die Erde dies nicht überleben. Wenn dann noch gleichzeitig Überschußgebiete durch Misswirtschaft (Zimbabwe) in Hungerländer verwandelt werden und niemand dagegen etwas unternimmt, spricht dies gegen die Vernunft und die Überlebensfähigkeit. Auch hier gilt wieder Wahrheiten dürfen nicht ausgesprochen werden.

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16. November 2009 08:34

poliktik!

sulub isaq (muriidi)

viele militärs in vielen ländern fragen zuerst U.N. bevor sie mit eigenen regierungen diskutieren.
die U.N. will diesen vakuum nicht fuellen und damit regierungen ersetzen .. das ganze wuerde wieder von vorne los gehen.
es gibt genug zu essen keine panik.(der papst?)
erziehung ist wichig fuer konsum-verhalten in zukunft.nicht mehr so "definitive" und dann "instruktiv" erziehen .vielleicht etwas medien,und technologie-bewusstwein,es ist nicht das ultimative...wir können auch ohne komputer.
nährungsmittel produktion oder produktion ueberhaupt verdoppeln heisst :wer mehr arbeitet muss mehr essen und wir sind wieder bei null.
furchtbar...es gibt keine lösung!(office of any foriegn minster?)
es gibt wirklich genug zu essen und genug von allem...wir muessen nur lernen damit zufrieden zu sein.

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16. November 2009 08:29

Hunger vs. Klimaerwärmung

Norbert Lang (eltonno06)

9Mrd. Menschen 2050 ist eine Schätzung, bisher kann man das genaue Wachstum nur approximieren. Die Nahrungsmittelproduktion müsste nicht verdoppelt werden, eine Umverteilung der bisherigen Prouktion würde m.E. schon ausreichen.
Um Entwicklungshilfe erfolgreich zu betreiben, muss staatliche Sicherheit (und Demokratie?) im betreffendem Land herrschen, ansonsten bringt dies nicht. Und wie man weiß herrscht in den meisten afrikanischen Ländern dauerhaft Bürgerkrieg oder politische Instabilität, sodass Hilfe von außen sich meist im afrikanischen Sand verläuft, Dabei sind aber auch nicht einmal nur afrikanische Staaten betroffen, es gibt ja überall Menschen die Hungern, aber Afrika ist eines der besten Beispiele, denke Ich.
Solang sich nicht die Industrieländer an einen Tisch setzen, wird es m.M.n. keine nennenswerten Ergebnisse geben. Die Industrieländer haben ja in Kopenhagen wichtigeres auf der Tagesordnung. Lieber das Klima retten - auf das wir Menschen nur einen schwindend kleinen Einfluss haben - statt den Hunger zu bekämpfen. Also lieber Kopenhagen als Rom. Man beachte wie leicht es wäre den Hungernden Nahrung zu geben - im Vergleich dazu, einen noch nicht einmal nachgewiesenen "Klimawandel" zu stoppen.

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16. November 2009 08:15

Nicht die Ernährung stellt die Herausforderung dar!

Marcel Meier (MarcelMeier)

Die Fortpflanzung von Menschen, die sich nicht selbst ernähren können muss eingdämmt werden.
Mit Hilfsgütern verstärkt man lediglich den Hunger und die Armut!

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16. November 2009 08:07

Wahnsinn Bevölkerungswachstum

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Gehungert wird dort, wo die Versorgung mit Bevölkerungswachstum nicht mehr mithalten kann. Insofern muss der Kampf gegen Hunger immer auch ein Kampf gegen Bevölkerungswachstum sein. Von den Hungernden selbst geht im übrigen keine Gefahr für die internationale Sicherheit aus - vielmehr von denen, die dort wo es Hunger gibt nicht hungern. "Um Brot wird gebettelt, um Aufstieg aber gemordet". So, oder so ähnlich hat es der Bremer Konfliktforscher Gunnar Heinsohn in seinem Buch "Söhne und Weltmacht" erklärt. Dieses Buch sei allen empfohlen, die die Zusammenhänge zwischen Krieg, Hunger und dem Ablauf zivilisatorischer Entwicklung im Allgemeinen besser verstehen wollen.

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16. November 2009 07:59

Falsches Problem....

Michael Seip (Mike63)

Anstatt darüber zu beratschlagen, wie man die wachsende Erdbevölkerung ernährt sollte man sich wieder dem eigentlichen Problem zuwenden: Dem (ungehemmten) Bevölkerungswachstum. Dieses wird der Erde die letzten Ressourcen rauben und letztlich im wirklichen Desaster enden. Daher ist der Papst, mag man ihn auch als moralische Instanz schätzen, hier fehl am Platz, solange die katholische Kirche der Empfängnisverhütung ablehnend gegenübersteht. Mag auch der eine oder andere darüber schwätzen, dass man prinzipiell auch 9 Mrd Menschen ernähren könne - zu welchem Preis soll das geschehen (Stichworte: Abholzung der Regenwälder, Erschöpfung der fossilen Ressourcen, Wasserknappheit, Klimakatastrophe)? Nur viel weniger Menschen als heute werden auf Dauer eine wünschenswerte Lebensqualität auf diesem Planeten verwirklichen ohne ihn zu zerstören.
Wie das Bevölkerungswachstum einzudämmen ist, ist nun auch hinlänglich bekannt: Entweder harte Repression, wie in China, oder aber Bildung und Emanzipation , vor allem der Frauen.

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