
was die Bürger im letzten Jahr 45 Milliarden Euro kostete. Unterdrückt aber wird von unserer Regierung die viel schlimmere Tatsache, dass zur selben Zeit etwa 200 Millionen Bürger der Eurozone von Deutschland insgesamt 180 Milliarden Euro erhielten, um damit im Ausland einzukaufen.

Zu hoch, um eine kritische Masse zu erreichen.

Anbei ein Zitat aus der WAZ: "Die Studie sorgt für enormen Wirbel, Arbeitslosen- und Wohlfahrtsverbände laufen Sturm: Zwei Wissenschaftler der Uni Chemnitz kommen zu dem Ergebnis, dass der Hartz-IV-Regelsatz genau genommen zu hoch ausfällt. Gehe man vom absoluten Existenzminimum aus, reichten 132 Euro monatlich. Derzeit beziehen Empfänger von Hartz IV im Monat 351 Euro. Die Chemnitzer Wissenschaftler haben die Debatte um die Höhe des Regelsatzes zum Anlass genommen, das Thema einmal durchzudeklinieren. Ihre Rechnung: 278 Euro würden reichen, wenn man den Warenkorb reduziert. Reduziert man die Bedürfnisse auf ein völliges Minimum – etwa durch den Verzicht auf Alkohol und Zigaretten, komme man mit 132 Euro aus. Für Kommunikation, Kino, Zeitung und Literatur sind dann nur noch drei Euro veranschlagt. Kurzgefasst lauten die Ergebnisse: Gemessen an den von der Gesellschaft festgelegten Zielen der sozialen Mindestsicherung seien die Hartz-IV-Gelder nicht zu niedrig, sondern eher zu hoch. Als gerecht werde das System dennoch von vielen nicht empfunden, weil es den Bedürftigen nur Geld gewährt und ihnen verwehrt, was sie wirklich wollen: Arbeit und Anerkennung." Zitat Ende. Noch Fragen?

die diese enorme Leistung erbringt. Ein Lob allen, die mit ihrer Hände und Köpfe Arbeit diese soziale Leistung erbringen, die dazu führt, daß wir keine existenzbedrohende Armut haben, keine Slums, daß unser Land sicher ist, daß es keine Stadtviertel gibt, wo man seines Lebens fürchten muß, wenn man es betritt.

Es läßt sich eine auffällige Korrelation aus dieser Statistik ablesen: "Rotes Land = armes Land". Das gilt übrigens auch im Rahmen des Länderfinanzausgleichs. Man bedenke: Auch Niedersachsen war vor Schröder als "Landespapa" Beitragszahler.... Rotes Land heißt auch, mehr Staat, mehr Regulierung auch und gerne gegen selbstverantwortliches unternehmerisches - weil "kapitalistisches" und böses "profitorientiertes Handeln". "Wähle uns, dann kriegste mehr, schuld sind die Anderen und von denen nehmen wir es auch." und das ganze nennt sich sozial gerächt (..von Rache). Weil das so schön klingt, gibt´s den üblichen Massnahmenkatalog: Kündigungshürden rauf, Steuern (Erbschaftssteuern!) rauf und das in produktiven Einheiten hart erwirtschaftete Steuergeld in die Nachfrage geblasen usw... Wie wir sehen, bleibt diese Geschäftsverhinderungspolitik, Betriebsmittelentzugsbesteuerung samt Arbeitseinstiegsbarrieren nicht wirkungslos: Bei der nächsten Wahl gibt es dann noch mehr Bedürftige für die "Das Herz schlägt links", Soziale Gerächtigkeit, vor allem die Managergehälterbegrenzung wie eine Rettung klingt. So schließt sich der Regelkreis! Übrigens: s. auch Pisastudie nach Ländern !

Die Arbeitsvermittlung sollte nur noch von Privat (Zeitarbeit, Leiharbeit) durchgeführt werden. Die kennen sich viel besser aus als das Arbeitsamt. Jeder kann dort vermittelt bzw. bezahlt werden. "wir vermittel jeden!" nach Aussage der Privaten. Auch die Mitarbeiter der BA können, wenn es keine BA mehr gibt, von Privat vermittelt werden und dann mal für Ihr Geld arbeiten. Einsparung 100%

"Die Schere geht auseinander - immer weniger arbeitende Mitmenschen finanzieren immer mehr Menschen" Es ist eher so, daß immer mehr Arbeit von "Nichtmenschen", von Maschinen übernommen wird. Sie blenden hier diesen Teil komplett aus, was zu dem Bild führt, die dienstliestenden oder selbseschäftigenden (!) Menschen würden heute mehr arbeiten als die damaligen. Ist das tatsächlich der Fall?

...weiter an. Im 2. Quartal 2008 erhöhte sich die Zahl der Haushaltskräfte i.Vergleich zum Vorquartal um 17.000 auf rd. 169.000 . Die Zahl der gerinfügig entlohnten Beschäftigten im gewerblichen Bereich stieg um 1,4 % auf 6,6 Mio Minijobber. (Quelle: dpa). Minijobber= i.d.R. 400 € u. mehr Teilzeitjobs. Diese Zahlen korrespondieren mit den ALG II Empfängern (5,3 Mio) sowie solchen Teilzeitjobs ohne ALG II bzw Sozialhilfe. Interessant ist auch, dass 250.000 Minijobber zusätzliche Leistungen zur Sicherung einer Rentenanwartschaft leisten, um später nicht nur eine Rente, sondern sogar eine bessere Rente errreichen zu können.

Bayern und Baden-Württemberg die geringste Zahl? Zufall? Eher wohl die repressivsten, sozial inkompetentesten Bereiche. Die anderen Länder sollten mal ein Auge auf diese staatlichen Problemkinder werfen, denn sie werden dafür sorgen, daß die Diskriminierten, denen nur Scheinhilfen angeboten werden, während man ihnen dauernd und ohne Anhaltspunkte Betrug unterstellt, während man diese Leute um ihre rechtlich zustehenden Leistungen in Kollaboration mit den dortigen Sozialgerichten bringt, daß eben diese Diskriminierten Konsequenzen ziehen werden.

In der arbeitsteiligen, automatisierten Massenproduktion (furchtbarer Begriff) gibt es eine zunehmende Zahl von grob fünferlei Menschen: welche, die nicht mehr gebraucht werden (wie jetzt weitere 9000 nach der Fusion Commerzbank/Dresdner Bank), welche, die nicht können (physisch, psychisch, geistig), welche, die keinen Bock haben (wahrscheinlich weniger, als der Stammtisch behauptet), welche, die den Karren schieben (immer noch in der Mehrzahl, aber tendentiell abnehmend - wegen sich verselbständigendem Produktionsprozeß = sprich Kostenersparnis); schließlich welche, die den Karren ziehen (jaja, die bemitleidenswerten Eliten). Jenseits der Produktion sind dann da noch die, die noch nicht oder nicht mehr müssen (Kinder, Rentner, Millionäre). So einfach ist das. Um noch mal grob zu sprechen: was wollt ihr denn mit denen machen, die nicht am Karren sind? Ach so, die Politik weiß es: G 8, Hartz IV, Erbschaftssteuer :-)

"Jeder Zehnte in Deutschland lebt vom Staat" Fakt ist, daß die Bürger, die sich zur Lobbygruppe Staat zusammenschlossen (kein besonders innovativer Beruf und sich nicht besonders differenzierend, es kommt eher immer wieder zu reinen Umstellungen statt zur Weiterentwicklung) und "so tun als ob" sie Vermittler von Geldern, Waren und Leistungen seien, von den Arbeit gebenden Arbeitnehmern und Arbeitslosen leben, da sie eine doch nicht sehr geringe Menge von den erhaltenen Geldern für ihre eigene Existenz (und darüber hinaus - für ihren Überfluß) einbehalten. Man sollte sich fragen, wieso diese Personen "ein sicheres Gehalt" und eine abwechslungsreiche (also nicht spezialisierende) Tätigkeit benötigen. Meiner Meinung machen diese Bürger beiden anderen Seiten momentan mehr Probleme als sie für diese lösen.

"Wenn der Lohn zu teuer wird, wird es den entsprechenden Arbeitsplatz nicht mehr geben." Das mag (oder kann vielleicht(!) der Fall sein) wenn man die Jobs ins Ausland verlagert. Die meisten Jobs im Niedriglohnbereich stehen aber gar nicht in internationaler Konkurrenz: Briefe an deutsche Adressen können Sie nur in Deutschland austragen lassen. Ganz Deutschland fährt nicht nach Polen zum Haareschneiden. Wenn ein deutscher Arbeitgeber den Mindestlohn nicht zahlen kann oder möchte, steht schon der Konkurrent bereit der effizienter arbeitet und wird dessen Kunden mit Kußhand übernehmen. Es gehen ja nicht weniger in Deutschland zum Friseur, nur weil es einen Mindestlohn gibt. Und das Volumen an Briefen die jeden Tag in Deutschland verschickt wird, wird ja auch nicht geringer. Vertrauen Sie da mal auf den Markt. Der wird das von alleine regeln und die Arbeitgeber am Markt belohnen, die mit dem effizienteren Geschäftsmodell antreten. Wir sollten uns abgewöhnen, bei allem und jedem nach dem Staat zu rufen, gerade auch die Mindeslohngegner. Ich sehe es als Steuerzahler jedenfalls nicht ein, die Lohnkosten privater Unternehmer zu subventionieren, die mit einem unzureichenderem Geschäftsmodell auftreten als die Konkurrenz.

Ein gefundenes Fressen und tolle Steilvorlage. Ein neues Fass wird aufgemacht werden. Wetten dass?

denn der Staat produziert nichts. Er kann nur geben, was er vorher anderen weggenommen hat. Keiner dieser Menschen ist auf den Staat angewiesen, denn ihre Not besteht zumeist wegen der staatlichen Umverteilung, die ihren Mitmenschen die Mittel nimmt, andere Menschen gegen Lohn zu beschäftigen. Bismarck wusste das noch, als er seine Sozialgesetzgebung gegen die aufkommende Sozialdemokratie installierte: "Mein Gedanke war, die arbeitenden Klassen zu gewinnen oder soll ich sagen, zu bestechen, den Staat als soziale Einrichtung anzusehen, die ihretwegen besteht und für ihr Wohl sorgen möchte."

Die Schere geht auseinander - immer weniger arbeitende Mitmenschen finanzieren immer mehr Menschen, die keinen oder nur einen geringfügigen Beitrag für das Gemeinwesen leisten. Auf ALG II oder Sozialhilfe mag man einen sozial gerechtfertigten Anspruch haben - es bleibt eine Leistung ohne Gegenleistung. Der Mindestlohn wird die Zahl der ALG-Empfänger auf keinen Fall verringern. Wenn der Lohn zu teuer wird, wird es den entsprechenden Arbeitsplatz nicht mehr geben. Wenn der Unternehmer oder der "Kapitalist" an einem anderen Ort der Welt einen höheren Ertrag ihres Einsatzes erzielen, werden sie gehen. Wenn dann auch der letzte Leistungsträger gegangen ist, werden die verbliebenen Mitbürger sich überlegen können, wer sie weiter ernähren soll. Die Verteufelung des unternehmerischen Gewinns bringt niemand weiter. Wer keinen Gewinn erzielt, wird sein Unternehmen bleiben lassen. Jeder Arbeitnehmer wird sich bei der Wahl seines Arbeitsplatzes im Zweifel von der Höhe des zu vereinnahmenden Salärs leiten lassen. Auch der "kleine Mann" wird sein Geld nur dann einer Bank oder Versicherung überlassen, wenn er hiermit einen Gewinn erzielt. Darf der Selbständige das nicht ?