Nach der Tötung des Farc-Anführers Reyes

Chavez: „Feiger Akt“ von „Mafioso“ Uribe

Venezuela und Ecuador haben die diplomatischen Beziehungen zu Kolumbien abgebrochen und ihre Truppen an der Grenze verstärkt. Sie reagieren damit auf den Tod des Guerrilla-Führers Reyes. Kolumbien sei ein Terroristenstaat, sagt Venezuelas Präsident Chávez und droht mit Krieg.

Lesermeinungen zum Beitrag

04. März 2008 08:53

Scheinheiligkeit

Christian Roigk (Dubai1)

Die Scheinheiligkeit von Hugo Chavez, den man nun wirklich so langsam als Linksfaschisten bezeichnen muss, ist kaum noch zu ueberbieten. Es ist nicht erst seit dem Computerfund in Ecuador bekannt, dass die FARC Beziehungen zur venezolanischen Regierung unterhaelt. Die FARC terrorisiert die kolumbianische Bevoelkerung schon seit Jahrzehnten und hat mit einer " Befreiungsorganisation " nichts aber auch garnichts gemeinsam. Kolumbien hat sich zu recht gewehrt. Das Land waere gut beraten Truppen an die venezolanische Grenze zu verlegen, damit Chavez nicht in Versuchung kommt, aber dennoch rhetorische Zurueckhaltung zu ueben, bis das wallende Blut der Nachbarlaender sich abkuehlt und Gespraeche zur grenzuebergreifenden Terrorismusbekaempfung aufgenommen werden koennten ( brasilianische Vermittlung ? ). Venezuela und Kolumbien koennen sich einander militaerisch nicht besigen, die Armee Venezuelas ist besser ausgeruestet, die kolumbianische Armee ist groesser. Ecuador ist kein ernstzunehmender Gegner fuer Kolumbien und muss darueberhinaus Peru im Auge behalten ( Bewaffneter Konflikt vor 10 Jahren ). Kolumbiens Praesident Uribe hat richtig gehandelt und mit dem Angriff angemessen reagiert.

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