Da konkurrieren die Kabel-Anbieter mit den Telefon-Anbietern und beide installieren immer nur gerade so viel Technik, dass sie dem Kontrahenten über den Preis oder über die Leistung die Kunden abspenstig machen können. Natürlich wird immer nur dort neue Technik installiert, wo man gute Aussicht auf gute Geschäfte hat. Die Leitungen von den Kabel- und Telefon-Anbietern führen dann doppelt und dreifach zu den Haushalten. Auf dem Lande hingegen, müssen die Surfer über UMTS ins Internet.
Was für eine Schieflage. Man sollte Infrastruktur nicht in die Hände konkurrierender Privatwirtschaftler geben. Die Infrastruktur sollte mittels nachvollziebarer Kriterien vom Staat installiert und dann an die Dienste- und Serviceanbieter vermietet werden.
Der Grund warum VDSL nicht so ganz von den Kunden gebucht wird ist der viel zu hohe Preis von den Standartmässigen 24 monaten Vertragslaufzeit mal abgesehen. VDSL ist im moment in Gegenden verfügbar wo es auch gleichzeitig Kabelnetz gibt was fast 50% billiger für den Kunden ist. Und bei Unitymedia hat man nur 12 monte Laufzeit.
Also die Herren VSDL keinen Quatsch erzählen sodern Preise senken. Dann kommen auch die Kunden, bzw bleiben.
Es sollte darauf hingewiesen werden, dass selbst in Berlin Mitte zur Zeit kein flächendeckender Breitbandanschluss angeboten werden kann. Die ganze Disskussion erinnert mich an die Zeit als ich aus den alten Bundesländern in den Ostblock (vulgo Ost Berlin) im Jahre 1990 übergesiedelt bin und mich eine Deutsche Telekom Mitarbeiterin unwirsch wegen einer Anfrage nach einem Telefonanschluss beschied, "darauf haben wir auch 10 Jahre warten müssen. warum soll es bei Ihnen schneller gehen."