
Dem Vorschlag von Thomas B. kann ich nur beipflichten. Eine PKW-Maut speziell auch für ausländische PKWs halte ich für unumgänglich und nicht kritisierbar. Deutschland ist nunmal das Land "in der Mitte" Europas und hat dadurch ein höheres Verkehrsaufkommen von PKWs die sich auf der Durchreise befinden. Eine Maut würde den enormen Durchfluss auch nicht großartig abschwächen sondern lediglich finanzielle Entlastung bringen.
Generell finde ich aber auch das österreichische Mautsystem sehr akzeptabel und für Deutschland gut durchführ- und bezahlbar.

Wenn man unbedingt den Autofahrer noch weiter belasten will, sollte man es wenigstens so organisieren, dass die Transaktionskosten, also die Ausgaben für Erfassung von gefahrenen Kilometern, Rechnungsstellung, Vertriebskosten, Rechnungswesen, Inkasso etc. möglichst gering hält. Also weg mit allen Ideen für satelitengestützte Erfasungssysteme mit On-board-Unit oder Vertrieb von Vignette. Auch letztere Kosten mehr als nur das Material! Vignetten werden beworben und vertreibende Tankstellen etc. werden auch etwas daran verdienen wollen. Am kostspieligsten werden aber die Heerscharen von Polizisten, die die Vignettenpflicht überwachen müssen.
Kosten für Satelitten Buchungssysteme und Polizisten kann man sich sparen, indem man einfach ein bewährtes Verfahren nutzt - die Mineralölsteuer. Sie ist einfach, gerecht und ökologisch sinnvoll. Bei der Erhebung fallen keine zusätzlichen Kosten an, und wer die Straßen mehr nutzt und wer am meisten die Umwelt belastet, muss am meisten bezahlen.

ich bezahle bei der Bahn pro km einen gewissen Betrag der dann als Streckenpreis auf der Karte steht. Bei einer Verspätung von mehr als 60 Minuten bekomme ich geld zurück. Wenn die Bonzen oben der Meinung sind sie müssen den Leuten nochmehr Geld aus der Tasche ziehen dann sollen sie auch dafür sorgen das man fahren kann. ich bezahle KEINE Maut für im Stau stehen. Dann kann ich auch kostenlose Landstraße fahren. Sprich Politiker müssen dafür sorgen das der verkehr dann reibungsloser läuft, Straßen einen besseren zustand haben und die Autofaher nicht aufgehalten werden oder bei Stau der Mautzähler aussetzt wie bei der Bahn auch. Wer das geld will muss auch die verantwortung übernehmen und zwar loben viele das System der PKW Maut in anderen Ländern aber vergleichen sie mal den Zustand der Straßen. Eine Bundesstraße in F ist besser wie der beste Autobahnabschnitt bei uns! Deren utobahnen sind dauerhaft beleuchtet um Unfälle zu minimieren...die Investitionskosten um wirklich vergleichen zu können wären astronomisch hoch. Zu jeder bezahlung gehört auch eine Gegenleistung - leider wird das bei den da oben gern vergessen, man will nur das geld aber nicht die Pflichten die zwangsläufig folgen.

Also, dass eine PKW Maut kommen wird, davon können wir getrost mal ausgehen. Da ja nun alle von finanziell neutralen Abgaben für die Bundebürger sprechen machen wir doch gleich Nägel mit Köpfen.
Vorschlag zur neutralen Einführung der PKW-Maut:
a) Die Vignette (Aufkleber) wird jedem steuerzahlenden PKW besitzer jährlich mit der Kfz-Steuerabrechnung zugeschickt
b) Alle anderen, nicht in Deutschland versteuerten Fahrzeuge, müssen sie kaufen (kann dann jeden beliebigen Betrag kosten)
Vorteile
+ Für die bereits Kfz-Steuer zahlenden Bürger ist die dann wirklich KOSTENNEUTRAL, da umsonst
+ Für alle anderen kostet sie Geld -> bringt Geld ein
+ Sie kann jedes Jahr an die Steuerlöcher angepasst (erhöht) werden, und doch regt sich keiner wirklich darüber auf
+ Umsetzung in Windeseile möglich, nur die Plaketten müssen gedruckt werden
Nachteile
- keine
So, der Vorschlage liegt auf dem Tisch, ran an die Buletten.

Renzo Schlauch, der seit Jahren in Innenstädten Tempo 30 fordert und mit Tempo 80 (in seinem Porsche) geblitzt wurde, ist schon lange nicht mehr glaubhaft. (Bonusmeilen usw.) Wasser predigen und Wein trinken stimmt hier besonders!
Warum nicht Mautgebühren für PKWs die kein deutsches Kennzeichen haben, in deren Ländern deutsche Autofahrer aber zahlen müssen? Wie z.B. Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich usw.
Denn deutsche Autofahrer sind EIGENTÜMER unserer Autobahnen und Straßen, die sie seit Jahrzehnten mit KFZ-Steuer und und anderen Abgaben finanzieren. Die Politiker sind es nicht!

in die gesetzes texte? meines wissens gibt es in deutschland keine zweckgebundenen steuern und abgaben. alles geht in einen topf und daraus wird dann ausgezahlt oder verteilt.
daran ändert auch eine maut nichts. diese fließt genauso in den topf.
sinn des ganzen ist nur das haushaltslöcher gestopft werden. nichts weiter.

Es wäre doch wesentlich einfach nur die ausländischen Autos zu verpflicht einen Vignette zu kaufen. Warum muss man wieder einen Verwaltungsapparat aufbauen,mit dem Anrechen an die KFZ- Steuer?
Des Weiteren gehen mir viele Kommentar auf den Geist wo gesagt wird das auch nicht Autofahrer an den Kosten der Autobahnen beteiligt sind. Es werden ca. 85 Milliarden Euro durch den Autofahrer jedes Jahr eingenommen, aber nur ca. 7 Millarden in die Straße gesteckt, haben wir die Straßen bzw. Autobahnen nicht schon für die nächsten Jahrzehnte bezahlt?
Und die Aussage von den Herrn Schlauch ist ja wohl der ober Hammer.
"Denn die Maut ist eine sinnvolle Einnahmequelle für die Erhaltung der Straßeninfrastruktur und die dringende Erneuerung der maroden Schieneninfrastruktur."
Warum soll ich für die Schieneninfrastruktur noch weiter bezahlen, weil von den obengenannten 85 Milliarden geht auch ein Teil in die Schienen.
Und der Vergleich mit den anderen Ländern hinkt. Andere Länder haben wesentlich weniger Autobahnen als Deutschland dafür aber mehr Landstraßen die auch in einem besseren Zustand sind als in Deutschland. Aber lieber haben wir wieder mehr Tode im Straßenverkehr nämlich auf den Landstraßen.

Natürlich werden viele dann Autobahnen aus Geiz erst einmal umgehen und auf Landstrassen fahren. Hier werden sicherlich so einige Kommunen restlos überlastet werden.

Warum nicht? WENN, dann aber richtig!
Vorschlag (der für meine Meinungsvertretung unabänderbar ist ;-):
1. Einführen einer Vignette in Höhe von X € (vielleicht 50/a)
(viel unkomplizierter als die NMutzung irgendwelcher Abrechnungsstationen)
2. Vignettenpflicht für jede(!) Straßengattung
3. Deutsche KFZ-Halter können die Kosten zu 100% mit der Kfz-Steuer verrechnen.
(Überzahlungen werden erstattet!)
Fazit:
Kostenneutrale Mautpflicht für die deutschen Autofahrer unter Beteiligung des gesamten Transitverkehrs auf deutschen Straßen; mithin also die Einführung der Straßennutzungsgebühren für Ausländer durch die Hintertür. Das wünscht sich der Spanienurlauber seit 35 Jahren!
Ach ja: Nutzung der Gelder zu 100% für den Straßenbau - und nicht für irgendeinen Öko-Klima-Lügen-Windpark oder irgendwelcher Hochgeschwindigkeitszüge o.ä....
Bei Abweichung von auch nur einem Punkt, gilt: NEIN!
Demonstrative Straßensperren um den Berliner Regierungsbezirk etc...

Einnahmen durch Kfz-Steuer und Mineralölsteuer ca. 40 Mrd. Euro im Jahr - davon fließen aber leider nur ca. 5 Mrd. Euro zurück in den Straßenverkehr. Mit den anderen 35 Mrd. Euro werden Steuerlöchenr jenseits des Kfz's gestopft.
Das ist doch Missbrauch von Steuergeldern!
In meinen Augen deutet das auf deine verfehlte Steuerpolitik hin - egal wie man die "neue" Steuer nennen wird. Die Steuereinahmen zu erhöhen ist ene einfahce Lösung. Das Geld fehlt dann aber an anderer Stelle im Konsumverhalten der Bürger. Unsere Obrigkeit sollte lieber mehr einen Augenmerk auf die "unsinnig/unnütz" verschwendeten Steuergelder haben. Das währe eine bessere und vor allen eine nachhaltigere Einsparung.
Jede Hausfrau weiß, wenn sie 2000,- Euro Einnahmen zur Verfügung hat, kann sie für alle Haushaltsposition nicht mehr ausgeben, als diese 2000,- Euro. Wenn aber doch, muss sie an anderer Stelle einsparen oder es wird kein ausgeglichener Haushalt.
Unsere Politiker müssen noch lernen, das mann nicht nur die Einnahmen permanennt erhöhen kann, sondern auch mal anfangen muss, die werschwendeten Steuermilliarden zu stoppen.
Zum Wohle der Bundesbürger und der BRD!

Die Politische Klasse Deutschlands weiß schon warum sie dieses Thema seit Jahren nicht angeht.
In Deutschland ist fast jede Freiheit die man hat mit einer Extra-Steuer, -Abgabe oder -Gebühr belegt. So ja auch bereits das Autofahren. Dennoch ist die Gewissheit dass man bei der Höhe sonst aller Abgaben im Vergleich mit den Partnerländern in der EU immer ganz oben dabei ist, im Hinblick auf die Autobahnen eine Genugtuung. Denn dort ist man in Deutschland noch frei. Nimmt man den Menschen das weg, stirbt die letzte Illusion davon dass man von dem Geld das man verdient hat auch noch etwas behalten darf.
Ein schlechtes Signal, gerade in Zeiten der Krise, und für mich persönlich der Punkt an dem die Zeit reif ist auf die Straße zu gehen und Politikern zu sagen dass sie lieber unangenehm unpopulistisch an bestimmten, unnützen Fronten auch einmal Geld einsparen sollten statt ständig nach neuem zu fragen.

Millionen von Menschen nutzen bislang die Luft unserer Atmosphäre - und verbrauchen sie. Sauerstoff atmen sie ein, und gefährliche, umweltverschmutzende, ozonkillende und klimagefährdende Methangase atmen sie aus. Während alle Verkehrsteilnehmer, Radfahrer, deren Besteuerung nach Übersetzungsverhältnissen ja schon beschlossene Sache ist, PKW- und LKW-Nutzer durch die jeweiligen Mauten, ÖPNV-Benutzer durch die Klimaschutzabgabe auf den Fahrpreis, und die Schiffahrt durch die Ozonabgabe auf die Hafengebühren bereits ihren Beitrag für die Erhaltung der Lebensgrundlagen künftiger Generationen sowie der Finanzierung der Renten-, Pflege- und Krankenversicherung leisten, verpestet alleine der Fußgänger bislang in geradezu anarchischer, unregulierter Weise unser aller Luft. Mit dieser haarsträubenden Ungerechtigkeit, die seit langem von Menschenrechtsgruppen angeprangert wird, und von namhaften Experten gefordert wird, muß Schluß sein ! Zudem könnten nach einer neuen Studie der Universität Niederlinxweiler die Einahmen aus einer Atemluftsteuer dazu beitragen, die Lohnnebenkosten dauerhaft unter der 120%-Marke zu halten - worauf warten wir eigentlich noch ?!

Die beiden Spezialexperten, die hier Pro und Contra vertreten, sind Musterbeispiele für die Gründe der Politikverachtung vieler Bürger. Dümmlich-überheblich alle beide, und vermutlich seit Jahrzehnten selber keine Tankrechnung mehr bezahlt. Die Autofahrer bezahlen ein mehrfaches der Kosten der Straßen über KFZ- und Mineralölsteuer. Eine Maut nur der Autobahnen führt zum Ausweichen auf andere Straßen, wie die LKW-Maut und Beispiele wie Frankreich zeigen. Die Mineralölsteuer ist schon eine Straßenbenutzungsgebühr, die das Fahren sparsamer Autos belohnt (zu sparsame Autos werden vom Staat über die KFZ-Steuer abkassiert, siehe Diesel). Eine Vignette, die deutsche Autofahrer von der KFZ-Steuer abziehen können, mit der man den Transitverkehr zur Kasse bieten kann, wäre das höchste der Gefühle.

Mir ging es wie Rezzo Schlauch: Hoppla, da kommt einer, der es endlich begriffen hat. Schade, dass Herr Ramsauer gleich wieder den Rückwärtsgang eingelegt hat. Bei veränderten Rahmenbedingungen, nämlich Abschaffung der KFZ-Steuer, merklicher Veringerung der Mineralölsteuer und Privatisierung der Autobahnen, wäre die Maut für PKW ein Erfolgsmodell. Deutschland ist längst zum Verkehrsentwicklungsland verkommen, der deutsche Michel mault zwar über Dauerstau und schlechte Strassen, ändern will er aber nichts. Mehr als 40 Mrd. EUR nimmt der Staat durch Mineralölsteuer, KFZ-Steuer etc. ein, aber nur ein Bruchteil, ca. 5 Mrd. EUR, landen im Strassenbau.
Zu empfehlen wäre zur Information der leider vergriffene Film von Günter Ederer mit dem Titel "Dauerstau auf Schlaglochpisten". Inhalt: Privatisierung der Autobahnen und Gebühren für die Nutzung! Aus Frankreich und Japan stellt Günter Ederer Modelle vor, die längst praktisch erprobt sind, den Verkehr wieder zum Fließen bringen und gleichzeitig öffentliche Verkehrsmittel konkurrenzfähig machen.
Nur der Dumme, so heißt es, lernt nichts hinzu. Fragt sich nur, wie lange das hierzulande dauert. Ich fürchte, zu lange.

In anderen Laendern sind Maut-Gebuehren eine Selbstverstaendlichkeit. Wer dort Auto faehrt, der wird anerkennen, dass ein solches Modell Sinn macht, vor allem fuer ein Transitland wie Deutschland, wo ein Grossteil der Verkehrsleistung "gratis" zur Verfuegung gestellt wird. Die Bundesbuerger haben nur leider berechtigten Zweifel, dass die Mehreinnahmen auch wirklich dem Strassenbau oder anderen wichtigen Verkehrsvorhaben zu Gute kommen. Seit Jahren stagnieren die Ausgaben fuer Verkehrsinfrastruktur, was man am Zustand der Strassen ja vielerorts ablesen kann; wahrscheinlich fliegen Politiker deshalb auch lieber im Hubschrauber. In jedem Falle waere eine PKW Maut sinnvoller als ein "Ausbau West", der aus dem allgemeinen Haushalt finanziert wuerde.

Warum kündigt man nicht die Abschaffung der Kfz-Steuer an. Dass man das Defizit mit einer Maut auffangen will, gehört in einen Nachsatz. Oder will man gar nicht?

Die Grundidee ist vollkommen richtig: Jeder soll relativ zu seiner Fahrleistung zahlen. Das mit einem Mautsystem zu machen ist aber viel zu kompliziert. Die einfache Alternative: Eine feste Pauschale als Kfz-Steuer, und EU-weit eine einheitliche Steuer auf den Sprit. Wer dann viel und auch noch einen Säufer fährt, zahlt halt entsprechend viel.

Das klingt für mich vergleichbar bescheuert wie die Illusion, der Stromverbrauch könne merklich gesenkt werden, indem man einfach den Strom teurer macht. Das Volk wird mittlerweile an allen Ecken und Enden geschröpft, nicht selten hält der Ökowahn der Alt68er als Vorwand her, wieder irgendwo die Hand aufzuhalten. Die Leute fahren nicht aus Langeweile über die Autobahn. Das Verkehrsaufkommen wird man damit nicht reduzieren. Eine kleine, jährliche Pauschalabgabe, die ausnahmlos in Strassenbau fliesst (eine Jahresvigniette für 10 Euro oder so) wäre sicherlich verkfraftbar. Allerdings würde das Geld sehr wahrscheinlich nicht (nur) in den Strassenbau fliessen. Am Ende würden damit noch irgendwelche dämlichen schein-grünen Projekte subventioniert, und dafür sind mir sogar 10 Euro zu schade. Abgesehen davon widerspricht es eigentlich im Grundsatz der Logik: Autofahrer bezahlen bereits über die KFZ-Steuer für die Nutzung und den Bau von Strassen. Eine Maut für Ausländische Fahrzeuge, die nicht über die KFZ-Steuer mitbezahlen, wäre so gesehen logisch, eine Maut aber für deutsche Fahrzeuge wäre quasi doppelt abkassiert. Aber bitte... wäre ja nicht das erste mal.

...Verkehrssystem! Es wäre nicht das erste Mal, daß Steuern in honoriger Absicht erhoben werden, die dann für Fremdbereiche mißbraucht werden!

Wieso denn nicht? Fasst jedes unserer Nachbarländer erhebt eine Autobahnmaut und finanziert somit seine Straßen. Aber: wir bezahlen dafür eigentlich eine KFZ-Steuer, nur werden die Mittel sowohl der LKW-Maut als auch der allgemeinen Steuer nicht zwangsläufig dafür verwendet, wozu sie gedacht sind und dienen eher der Quersubventionierung anderer Bereiche. Man könnte jedoch auch mehr Geld in die Kassen bringen, ohne den Bundesbürger zu schröpfen und zwar indem man eine einfach Jahresvignette einführt, sowohl die Schweiz als auch Österreich fahren gut damit, es ist ein einfaches System, ohne großen bürokratischen Apparat und wer nie die Autobahn benützt wird davon völlig verschont! Und damit würden auch die Millionen Durchreisenden ihren Anteil zu den deutschen Autobahnen beitragen, denn Holländer, welche nach Süden fahren, sparen auf deutschen Autobahnen Gebühren, während wir die Zeche zahlen. Auch spart man sich mit einer einfachen Vignette lästige Mauthäuschen und wenn man dazu noch die KFZ-Steuer um den selben Betrag senkt, den eine Jahresvignette kostet (z.B. 50 €) kostet es den Bundesbürger keinen Cent. Eine einfache - und gerechte - Lösung, die aber in Deutschland sicherlich nicht verfolgt wird...

In den Städten haben wir sie schon...da liegt es doch nahe, dass man den Bürgern demnächst auch noch die Autobahnmaut aufdrücken wird!
Seien wir mal ehrlich, das Auto ist dem deutschen heilig. Als die Benzinpreise auf Ölkrisenniveau gestiegen waren, hat niemand verzichtet, also wird auch wohl keiner wegen der Maut verzichten.
Dass es ungerecht ist, dass "alle", also auch die Nicht-Autobahnnutzer, derzeit zahlen müssen, dürfte da kein Argument sein, denn auch die Nicht-Hartz-IV-Bezieher zahlen Sozialabgaben, damit es anderen besser geht! An der Export- und Logistikindustrie hängen so viele Arbeitsplätze, dass man ohnehin mittelbar von den Autobahnen profitieren dürfte.
Die Sache ist doch die: warum gibt es keine allgemeine 120km/h Begrenzung auf dt. Autobahnen: wir würden zu wenig Benzin verschleudern, was wiederum zu Mindereinnahmen bei der Mineralölsteuer führen würde. Es geht also nicht um den Erhalt der Autobahnen. Es geht um das liebe Geld.
Schade, dass die von uns gewählten Politiker uns immer wieder vor Augen führen, wie verblödet sie uns doch halten.

Es geht nur um das Generieren von zusätzlichen Einnahmen des Bundes.
Alles andere ist Drumherumgerede!

Eine PKW-Maut auf deutschen Autobahnen ist längst überfällig. In den meisten europäischen Staaten ist sie bereits vor Jahren eingeführt worden. In einem einheitlichen Europa sollten auch einheitliche Regeln gelten. Da politische Entscheidungen allerdings von einer finanzstarken Lobby gesteuert werden, werden sowohl die PKW-Maut als auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen in das Reich der Utopie verbannt werden.

ist ein Gesetz, dass jeden Bürger und insbesondere Journalisten dazu verpflichtet, faselnde (Ex)Politiker umgehend zu ohrfeigen, falls diese eine der folgenden Aussagen tätigen:
(1) Die Kassen sind leer!
(2) Wo sollen denn sonst die Mittel dafür herkommen?
Die genaue Formulierung ist dabei irrelevant. Wenn ein Parlament mal eben 480 Mrd. Euro an die Banken verschenken kann, ist so ein Gesetz mehr als angemessen. Rezzo sagt auf seiner Homepage: "Nach einem Vierteljahrhundert in der Politik habe ich 2005 beschlossen, dass es reicht" Dem ist nichts hinzuzufügen.

"Weil auf jedem Berg eine Burg steht. Warum steht die da? Zum Wegezoll abzocken. ", aber leider ist mit Sarkasmus den Unverschämtheiten der Politiker nicht beizukommen. Das geht nur mittels des Wahlzettels, und da steht nun mal die Gier vor dem Verstand: Wer Steuererleichterungen verspricht, bekommt die Stimme, auch wenn hinterher der Gewählte den Wähler um diese Erleichterung doppelt anderweitig wieder erleichtert. Wer Lehman-Brothers-Papiere wählte, erlebte die Strafe seiner Geldgier, wer die Getigerten wählte, bekommt auch sein Fett weg, und zwar schneller als gedacht.

Schlauch: "Denn die Maut ist eine sinnvolle Einnahmequelle für die Erhaltung der Straßeninfrastruktur und die dringende Erneuerung der maroden Schieneninfrastruktur. Wo sollen denn sonst die Mittel dafür herkommen?" --- Wie groß sind die Einnahmen des Staates aus Mineralölsteuer, Ökosteuer, Kfz-Steuer, Lkw-Maut sowei den Anliegerbeiträgen der Grundstückseigentümer, die für die Erstellung der Straßen an ihren Grundstücken (nicht gerade geringe Beträge) bezahlen müssen? Und wie hoch sind die Ausgaben des Staates für den Straßenbau (wohlgemerkt STRASSENBAU!)? Eine zusätzliche Maut wäre nur angemessen, wenn die bisher schon von den Bürgern erbrachten finanziellen Abgaben geringer wären als die angeführten Einnahmen. Infrastrukturmaßnahmen z.B. im Bereich des Schienenverkehrs kann nicht den Autofahrern aufgebürdet werden, sondern denen, die den Schienenverkehr nutzen. Denn umgekehrt würde sich jeder Bahnkunde beschweren, müßte er mit seiner Fahrkarte irgendwelche Ortsumgehungen mitfinanzieren.

Die Einführung einer PKW Maut würde dazu führen, dass zahlreiche Verkehrsteilnehmer aus Kostengründen verstärkt von den Autobahnen auf unsicherere Landstraßen ausweichen. Mit Sicherheit sind dann - neben einer höhere Belastung der Anwohner - auch deutlich mehr Unfallopfer zu erwarten. Besser wäre es die Mineralölsteuer zu erhöhen, da dann weniger gefahren wird und es stärkere Anreize gibt, sparsame Modelle zu fahren. Dieser Weg scheint jedoch auch durch die heilige Kuh des Steuersenkungsversprechens versperrt. Selbst um den Preis von Menschenleben?

Eine solche Gebühr wäre gerecht, sie müsste nur hoch genug sein, zu 100% in den Strassenbau fließen und die KFZ Steuer abgeschafft werden und ggf. durch Senkung der Benzin-und Spritsteuern begleitet werden:
1. Wer viel fährt zahlt mehr als der, der wenig fährt
2. Sie ist gerecht. Warum sollte der Nicht-Autofahrer / Autobahnbenitzer über seine Steuern die Autobahnen mitfanzieren? wie das heute der Fall ist.
3. Alle Benutzer der Autobahn tragen dann zu ihrem Erhalt bei, ob Inländer oder Ausländer, für ein "Transitland" wie D wichtig.
4. Die Belastung der Pendler wird durch Absetzbarkeit von der Steuer geregelt
5. Der soziale Ausgleich wird durch Berücksichtigung der Gebühr in den Regelsätzen hergestellt.

zahler stärker zu belasten. Und gerecht ist es ohnehin. Wie ich schon im Pro-Beitrag geschrieben habe. Ich nutze die deutschen Autobahnen oft und zahle nie. Ich tanke nämlich immer hier in der Schweiz oder in der CZ, wenn wir meine Schwiegermutter besuchen. Und das mit dem Besteuern der Bürgersteige usw. ist absoluter Blödsinn. Gibt es noch in keinem der Länder, die schon Jahrzehnte eine PKW-Maut erheben.

en, sondern um die Nutzer an den Kosten zu beteiligen. Ich z.B. nutze die Autobahnen in Deutschland öfters und zahle nie. Auch nicht über die Mineralölsteuer, denn ich tanke natürlich in der Schweiz - oder dann wieder in der CZ.
Mit der Autobahnmaut könnte die neue Regierung also durchaus mehr Einnahmen erzielen ohne die Deutsche Bevölkerung zu belasten. Denn sie könnte die Mineralölsteuer senken. Dann gäbe es auch weniger Tanktourismus, was sowohl die Einnahmen in Deutschland steigern würde, als auch der Umwelt zugute käme.
Von daher kann ich sogar mal dem Rezzo Schlauch zustimmen.
Und selbst beim Flugkerosin stimme ich ihnen zu. Dann würden auch ihre Ferienflüge nach Bangkok etwas teurer.