Es ist nett und ich fühle mich natürlich geschmeichelt, daß Ihr meinen Hinweis aufgenommen und im Artikel *Yale* durch *Princeton* ersetzt habt.
Aber kein Präsident der USA wurd gewählt wegen seiner Frau. Die Amerikaner denken wenn sie wen wählen.
Offenbar gehört es zum Rüstzeug eines Präsidenten, aus Harvard oder Yale zu kommen. Obama schloss brilliant als Jurist in Harvard ab, seine Frau dito in Yale, doch lernte er sie erst in einer Anwaltspraxis kennen, wo sie ihm anfangs als "Mentor" diente.
Soziologie in Princeton und Jura in Harvard -- wenn ich denn den Artikel richtig gelesen habe.
Ist ein nicht ein bißchen naiv, anzunehmen, daß nun ausgerechnet bei M. Obama nicht "auf jedes Wort" geachtet wird ? Das ist der Zug der Zeit - deshalb ist auch ansonsten jedes Wünschen nach "PolitikerInnen mit Ecken und Kanten" reichlich weltfremd. Wir sollten auch nicht so tun, als sei dies Deutschland sooo wesentlich anders, wovon Möllekarsli oder der hessische sMP ein Liedchen singen könnten: "die Anderen" suchen nach jedem, noch so fadenscheinigem Grund, um die (westliche) Erregungsgesellschaft befeuern zu können. Im übrigen sollte es als herausragend bezeichnet werden, wenn man sowohl in Yale als auch in Harvard einen Abschluß vorzuweisen hat. Vllt. könnte der faz-Autor/die faz-Autorin den unwissenden Lesern mitteilen, wann und worin denn wohl Michelle Obama einen universitären Abschluß in Yale erreicht hat.