
... die öffentlich-rechtlichen Sender haben Frau Heidenreich bekannt gemacht. Das sollten sich all die, die ihr hier fleißig Beifall zollen, einmal bewusst machen und vor allem Frau Heidenreich selbst sollte sich darüber klar werden. Niemand erwartet dafür kriecherische Dankbarkeit, aber mindestens ein kurzes Innehalten und Besinnen vorm Schreiben. Auch wenn Frau Heidenreich sich wünscht: Zitat ".. hättest du mal die Klappe gehalten" - gesagt ist gesagt und der Flurschaden, den sie angerichtet hat, ist nur schwer wieder zu bereinigen. Gegen sachlich vorgebrachte, konstruktive Kritik hat niemand etwas, auch und erst Recht nicht ihr Haussender. Sehr wohl aber etwas gegen Kritik, die das richtige Augenmaß und Stil vermissen lassen.

Hut ab vor einem Herrn Reichh-Ranicki, der ebenfalls sein Lebenswerk kennt und sich nicht einreihen wollte in die Reihe der Preisempfänger. Wir leben in Deutschland, einem Land, das das Recht auf individuelle Meinungsfreiheit zu einem der Grundrechte erhoben hat. Mit diesem Recht geht die Pressefreiheit Hand in Hand, denn jeder der entscheidet braucht Infos zu pro und contra. Ich gehöre zu der nicht kleinen Gruppe der Bundesbürger, die ihre Informationen aus den vielen Alternativen zum Fernsehen holen und kein Fernsehen besitzen. habe Ich konnte und wollte die Sendung mit Herrn Gottschalk deshalb nicht sehen und verlasse mich auf den Wortlaut der in der begründenden Rede von Herrn Reich-Ranickis wohl überlegten Sätze. Das gelesene Wort ist nach wie vor von höchster Aussagekraft. Ich kann nur sagen, dass Frau Heidenreich als anerkannte Fachfrau im bereich Print wie auch Fernsehen die schlaflosen Nächte, von denen ich ebenfalls gelesen habe, zukünftig anderen Anlässen zuschreiben sollte, denn die zunehmende Zahl der Fernsehverweigerer in einer Gesellschaft von Event und Einschaltquoten dokumentieren schon lange eine mehr als kritische Haltung gegenüber dem Anreiz der Fernsehprogramme und grüße aus München.

Danke, danke, liebe Frau Heidenreich, für diesen wunderbar zornigen Text. Der alte Reich-Ranicki und Sie haben zwei Volltreffer gelandet in den Weichteilen des öffentlich-rechtlichen Systems. Dass es diesmal richtig weh getan hat, beweist der Blick auf einige der Kommentare zu Ihrem Artikel ebenso wie der hochnotpeinliche Versuch leitender Fernsehfunktionäre, mit dem Skandalon Reich-Ranicki "entspannt " umzugehen. Die Verkrampfung, die hinter den rhetorischen Lockerungsübungen der vergangenen Tage zu spüren ist, zeigt doch nur, wie nervös die Stimmung in den Funkhäusern wirklich ist: Das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Deutschland (immer noch das reichste der Welt) hat abgewirtschaftet, sein Zustand ähnelt auf frappante Weise dem unseres Bankensystems vor wenigen Wochen: Eine gigantische Blase, kurz vor dem Platzen. Das wissen die Damen und Herren am Lerchenberg und in den ARD-Häusern von Hamburg bis München. Sie haben allen Grund, nervös zu sein.

Liebe Frau Heidenreich! Ich schaue mir solche Sendungen längst nicht mehr an, weil ich weiß, was da auf mich zukäme, täte ich es doch. Ich verstehe solche Veranstaltungen auch im Grunde gar nicht, wo der Eine für den herausragenden Anspruch seiner Arbeit ausgezeichnet wird, während keine 2 Minuten später der Andere für das Fehlen desselben und der damit einhergehenden Massentauglichkeit gewürdigt wird. Wenn Sie mich fragen, ist Herr Reich-Ranicki sowieso nur eingeladen worden, damit sich die öffentlich-lächerlichen Sendeanstalten nicht eine komplette Verseichtung vorwerfen lassen müssen. Deswegen wundere ich mich ein bisschen darüber, dass sich Herr Reich-Ranicki, ein Mann mit 88 Jahren Lebenserfahrung (die er ja nicht auf dem Mars gesammelt hat), erwartungsfroh in eine solche Veranstaltung setzt und allen Ernstes damit rechnet, dort angemessen für sein Lebenswerk geehrt zu werden, während Sie auf der selben Veranstaltung wohl wissend später und nur sehr widerwillig auftauchen, wie Sie schreiben. Wäre es nicht klüger gewesen, ihren Freund VORHER anzurufen, um ihm zu sagen, er möge da bloß nicht hingehen? Oder war diese "Abrechnung" von Ihnen beiden am Ende womöglich inszeniert? Zutrauen würde ich es Ihnen ja... T. Dihrberg

Liebe Frau Heidenreich, bravo für Ihre mutigen Wörter und Scharfsinnigkeit, die sind heute mehr als wichtig. Sollte die fürchterliche Diktatur im Osten Europas gestern eine Herausforderung für den Geist gewesen sein, läuft der Abendland heute Gefahr im Wohlstand und ideologische Besinnungslosigkeit fatal sich zu verdummen. Es gibt ein intellektuelles Recht (und Pflicht) nicht nur gegen politische, ideologische und religiöse Tyranneien, sonder auch gegen die Verdummung des Volkes durch die Medien in den besten demokratischen Zeiten sich lautstark zu äußern. Dass Sie es gemacht haben, verdient sehr viel Respekt. Bestimmt werden Sie öffentlich auf dem Scheiterhaufen der Fernsehlandschaft geworfen, weil, was Sie sagen, ketzerisch ist und diese Republik gerade politisch, ökonomisch und kulturell von tausenden Konformisten geleitet wird. Es tut mir für Sie leid. Anderseits wird das, was Sie offen gesagt haben, eine fürchterliche mahnende Wahrheit bleiben. Ich wünsche Ihnen für die Zukunft weiterhin viel Mut. Danke G. Halili, München

Wer geniesst noch wirklich das TV-Programm mit gutem Gewissen? Ist es nicht unser aller Ärger dem Herr Ranicki und Frau Heidenreich Luft gemacht hat? Viele Leser wirken überrascht wenn Medienkritik auch mal impulsiv, direkt und frustriert erfolgt. Der "gerechte Zorn" wirkt arrogant und überheblich, das verletzt uns alle als Konsumenten und vor allem die Medienschaffenden. Kein Teil unserer Gesellschaft sollte sich so abgrenzen und über andere hinwegheben. Diese Kritikan den sonst so im Hintergrund stehenden Kritikern ist treffend, doch warum sollte man überrascht sein? Überrascht das Kritiker kritisieren? Come on... Die Vermittlung von intelektuellem Denken ist immer ein Prozess, das ist durch die Begriffsklärung bereits definiert. Nichts anderes kann von bildendem Fernsehen gefordert werden. Das lit. Quartett war eine Diskussionsrunde, keine abgefilmte Vortragsreihe. Man verstehe den Zorn von Frau Heidenreich nicht als arrogante Forderung nach mehr Inhalten für die Bildungselite. Fernsehen ist noch immer das mächtigste Medienwerkzeug unserer Zeit und jede Bildungsschicht hat das Potential ihre Fähigkeiten im sozialen Verständnis- und Entwicklungsprozess durch kontroverse und fordernde Inhalte zu verbessern.

Ach ja... Frau Heidenreich hat gestern einen Mediapreis eines öffentlich-rechtlichen Rundfunksendes angenommen. Ich denke, die arbeiten alle so, das man sich schämen muss?! Gilt das auch für die Auswahl der Preisträger? Also es tut mir leid, Frau Heidenreich hat ihre Sympathiepunkte, die sie bei mir bisher hatte, wirklich sowas von verspielt. Selbst im Nachgang auf die FAZ erfolgende Äußerungen werden nicht differenzierter. Sie sollte sich aus den Medien zurück ziehen und ihren Groll woanders ausleben. Es ist einfach abstoßend.

Erlangen, 15.10.2008 Sehr geehrte Frau E. Heidenreich, ich kann mich Ihren Ausführungen nur anschließen. Sie haben Alles, womit sich meine Gedanken schon jahrelang beschäftigen, zum Ausdruck gebracht. Somit kann und brauche ich dem nichts hinzu zu fügen. Vielleicht wäre es angebracht, den so genannten Moderatoren, Comedien, Schauspinnern, VIPs, Stars und Sternchen etc. Nachhilfeunterricht in deutscher sprachlicher Ausdrucksform angedeihen zu lassen, damit wir in der Zukunft auf die vielen "ääh, emm, ich denke ..., ich glaube ..., ich würde sagen ..., verzichten dürfen oder diesen von der Agentur für Arbeit eine Tätigkeit bei der Telegrammaufnahme vermittelt wird, weil sie "Spezialisten" für Sätze ohne Subjekt und Prädikat sind. Mit vorzüglicher Hochachtung Earnest F. Right Erlangen

Um den Beitrag von Frau Heidenreich durchzuhalten, bedarf es einer gehörigen Portion Geduld und "kalten Blutes"! Sie nennt sich "Journalistin", schreibt aber weder differenziert noch objektivsondern diffamiert pauschal! Frau Heidenreich maßt sich an, in unser aller Namen zu sprechen. Das zeugt von einer Realitätsferne, die sie bei den Verantwortlichen der Sender anprangert – so schnell kommt ein Vorwurf zurück. Wenn Frau Heidenreich so angewidert vom deutschen Fernsehen ist, dann stellen sich mir die folgenden Fragen: Wem verdankt sie ihre Bekanntheit? Es sind es diejenigen die diese "hirnlose Scheiße" produzieren! Womit meint Frau Heidenreich, sich selbst von den "jämmerlichen Produkten" abzuheben? Sie formuliert ihren Artikel schnoddrig im Stil und auch noch voll grammatischer Fehler. So kann man sie nicht ernst nehmen! Frau Heidenreich sollte sich ihrer wahren "Größe" wieder bewusst werden. Sich mit Reich-Ranicki in eine Reihe zu stellen, ist anmaßend! Und so sehr zu betonen, wie eng sie doch mit "MRR" sei, das ist der untaugliche Versuch, vom Glanz eines wirklich Intellektuellen ein wenig abzubekommen. Manch ein Prominenter hat den richtigen Zeitpunkt für den würdigen Abgang verpasst, Frau Heidenreich ist darüber weit hinaus.

Sie haben mir aus der Seele gesprochen! Bitte werden Sie nicht müde. Ihr Wort hat Gewicht, im Gegensatz zu dem der armen Zuschauer, die sich diesen Schwachsinn, wie gestern Abend wieder Dieter Bohlen und Mario Barth bei J.B.Kerner, ansehen oder abschalten müssen. Gerhart Grüber

Hallo, da es hier um die Unterhaltungsbranche geht (auch Literatur gehört dazu), ist der Unterhaltungswert beim Eklat deutlich höher. Also Mission erfüllt. Allerdings sollte man sich hüten, öffentlich die Intelligenz anderer Menschen zu bewerten. Freundliche Grüße

SONDERN NUR FÜR IHRE SENDUNG. PEER STEINBRÜCK SAGTE KÜRZLICH VOR DEM UNTERNEHMERKONGRESS: "ES GIBT DREI PUNKTE, DIE ICH FÜR DIE ZUKUNFT DES LANDES FÜR GANZ WICHTIG HALTE. DER ERSTE IST:BILDUNG; DER ZWEITE IST BILDUNG; DER DRITTE IST BILDUNG.DIE KULTURSENDUNGEN, JA ALLES MIT ANSPRUCH AN REFEXION, IST LÄNGST IN DIE NACHT GERUTSCHT, WEIL DANN DIE EINSCHALTQUOTE SCHLAFEN GEGANGEN IST, DIE JA ANGEBLICH PERMANENT BEDIENT WERDEN MUSS, WEIL SIE SICH IM BESITZ DER WAHRHEIT GLAUBT. HEINER MÜLLER SCHRIEB:"MINORITÄTEN WERDEN VON DER MASSE ÜBERFAHREN UND DIE SCHAUT SICH NICHT MAL UM". ALS DAS FERNSEHEN NOCH NICHT TOTAL AMERIKANISIERT WAR (DIE AMERIKANER HABEN DEN DIREKTEN WEG VON DER BARBAREI IN DIE DEKADENZ GENOMMEN, OHNE DEN UMWEG ÜBER KULTUR), GAB ES IN DER "PRIME TIME" BEISPIELSWEISE LESSINGS NATHAN ZU SEHEN UND DAS HABEN AUCH MILLIONEN GESCHAUT. W. THOMA´S SATZ: "DER KÖDER MUSS DEM FISCH SCHMECKEN, NICHT DEM ANGLER" ENTSPRICHT, IN SEINEM HOHEN ANTEIL AN ZYNISMUS, GANZ DEM ZEITGEIST UND BEDARF KEINER KOMMENTIERUNG. WIE WUNDERBAR SIND DA MRR UND E.H., DIE SICH MIT GLAUBWÜRDIGKEIT STEITBAR IN MEDIENVORGÄNGE EINMISCHEN. ICH MÖCHTE DARAN ERINNERN, DASS DAS ZDF ROGER WILLEMSEN KENNTNISREICHE, INTELLEGENTE TALK-SHOW GEKIPPT HAT UA...........

Die „einflussreichste deutsche Intellektuelle“ laut Cicero 2008 hat wieder zugeschlagen und dem deutschen TV-Massenpublikum den Spiegel vorgehalten. Das Ergebnis war so vorhersehbar wie ein Auftritt von Dieter Bohlen in einer Literatursendung. Intellektuelle Überheblichkeit und Arroganz gepaart mit dem typisch elitären Geschmack harmoniert nicht zum Geschmack des deutschen TV Massenpublikums. Fernsehen wird für das breite Publikum und nicht zur Unterhaltung intellektueller Eliten gemacht. Die haben ihre Heimat in den gebührenfinanzierten Sonderkanälen wie Arte, Phönix etc. Nur so können die Werbemillionen eingenommen werden mit deren Hilfe die Programmvielfalt in Deutschland sichergestellt wird. Denn seien wir ehrlich: Keiner von uns träumt angesichts der ohnehin hohen Lebenshaltungskosten von GEZ Gebühren, die 20 Euro und mehr im Monat betragen nur um ein TV zu ermöglichen, dass konsequent am Geschmack der Zuschauermehrheit vorbeiproduziert wird. Frau Heidenreich wäre besser bei ihren Büchern zu Hause geblieben als bei dieser Veranstaltung. Gleiches gilt für MRR, der eigentlich hätte wissen müssen bei welcher Veranstaltung er Gast und Geehrter war.

Wie kann es sich Frau Heidenreich bitteschön nur anmaßen, das deutsche Fernsehen zu kritisieren?! Sie macht(e) eine erfolglose Literatursendung, die so langweilig ist/war, dass man sich beim ZDF nun zurecht fragt, ob es weiter geht oder nicht. Egal, was Frau Heidenreich über das deutsche Fernsehen denkt, kann es ja nicht sein, dass sie alle in einem Topf wirft. Beim Fersehpreis wurden hervorragende Journalisten ausgezeichnet, z.B. Herr Kuntze für seine großartige Altersheim-Reportage oder die Auslandsreporter. Ist das denn auch "hirnlose Scheiße"? Meiner Meinung nach sind sowohl Herr Reich-Ranicki als auch Trittbrettfahrerin Frau Heidenreich dermaßen arrogant und selbstherrlich, dass Sie völlig vergessen, dass sich im deutschen Fernsehen niemand (aber wirklich auch NIEMAND) für sie interessiert. Lasst die Leute doch DSDS gucken, wenn sie wollen. Keiner zwingt sie. Vielleicht sollte man die Leute lieber zwingen, sich "Lesen" anzusehen... dann hätte die Sendung wenigstens ein paar Zuschauer. Aber dann würden die meisten auch schnell erkennen, dass für sie "Lesen" die "hirnlose Scheiße" ist und nicht DSDS. Zurecht oder nicht? Das bleibt jedem selbst überlassen.

DIE EINMISCHUNG HAT VERVE, EMOTION, EMPÖRUNG, ZORN, UNMITTELBARKEIT UND DER APELL GEHT AN MENSCHLICHKEIT IN HALTUNG UND TAT, DABEI IST ES GARNICHT SO ZENTRAL, OB SIE IN JEDEM PUNKT RECHT HAT, - SIE IST GLAUBHAFT UND DECKUNGSGLEICH. DAS ALLEINE IST SCHON,DER GROßEN SELTENHEIT WEGEN GANZ HERRLICH UND WICHTIG IN EINER DERART DURCHMODERIERTEN GESELLSCHAFT; ALSO DER PLURALISTISCHEN, IN DER JEDER RECHT ZU HABEN SCHEINT. ALS NEIL POSTMAN´S BUCH "WIR AMÜSIEREN UNS ZU TODE" ERSCHIEN, HAT MAN IN DEUTSCHLAND NOCH VON SCHWARZMALEREI GESCHRIEBEN. BAUDRILLARD SCHRIEB:"DAS SCHULSYSTEM, DIE MEDIEN, DIE MASSENKULTUR UND-INFORMATION SIND ES, DIE DAFÜR SORGEN, DASS DIE MENSCHEN ZU KOPIEN WERDEN, DIE EINANDER ENTSPRECHEN". ICH GLAUBE, DASS DIE VON MIR GERADE GELESENEN EINWÄNDE GEGEN DIE ÄUßERUNGEN VON E.H. HAUPTSÄCHLICH AUS DEM ÄRGER KOMMEN, DIE VERFLACHUNG UND AMERIKANISIERUNG GARNICHT BEMERKT ZU HABEN ( DIE KÖCHE IN DER PREISVERLEIHUNG UND DIE PRÄMIERUNG VON DEUTSCHLAND SUCHT DEN SUPERSTAR) UND NUN DURCH FRAU HEIDENREICH HINWEIS, AUF IHRE FAKTISCHE KLONUNG VERWIESEN WERDEN; WAS IHNEN WENIG PASST. DAS SCHEINT MIR DER HAUPTBEWEGGRUND, DENN ELKE HEIDENREICH IST JA NICHT FÜR DEN SENDER - AN DEM SIE ARBEITET- VERANTWORTLICH ZU MACHEN, SONDERN NUR