
ngen, nicht was ihnen gerade einfällt.
Ich habe geschrieben, dass die Kopfprämie in der Schweiz billiger ist, als die Beiträge von zwei Doppelverdienern in Deutschland - wohlgemerkt von niedrigen Einkommensbeziehern. Und dass die Kopfprämie in der Schweiz also vor allem für die unteren Einkommensbeziehern gerechter ist.
Antworten sie also darauf und schweifen nicht in was weis ich was ab, weil sie auf diese Tatsache nichts zu entgegnen haben.
Im übrigen kenne ich die Lebensverhältnisse in der Schweiz deutlich besser als sie. Ich weiss auch, dass der Nettolohn hier nicht mit dem in D vergleichbar ist. Allerdings ist am Ende eben doch netto mehr drin als in D.
Und hier kann man sehr wohl billig einkaufen. Wer unbedingt bei Coop einkaufen muss, ist selbst schuld. Wir haben heute z.B. einen 100 Jahre alten Sekretär aus Nussbaum für 400 CHF gekauft. Und der sieht gut aus. Und vor 6 Wochen haben wir einen Bücherschrank auch ca. 100 J. alt für 500 CHF gekauft. Sie sehen, selbst für wenig Geld kann man sich hier sehr schöne Möbel leisten.
Und meine Mutter hat nicht nur zwei, sondern sechs Kinder grossgezogen. Dass dies auch eine Leistung ist habe ich nirgends bestritten. Also anderen nichts unterstellen. Ist nicht nett.

@Erwin Dufner: wenn sie über sozial reden, dann muss auch die Frage erlaubt sein, was ist sozial? Wenn eine Frau ein Jahrzehnt zu Hause bleibt und zwei Kinder bekommt, auf- und erzieht oder wenn eine Frau lieber kinderlos bleibt und Karriere macht und Geld verdient?
Wer zahlt in Deutschland (nach unserem System) die Renten der Alten???
Doch wohl die Kinder - ohne Kinder - keine Zukunft und keine Renten!!!
Leute die von sozial reden, aber nicht wissen was sozial bedeutet gibt es genug
in diesem unserem Lande! Übrigens müssen in der Schweiz, in den unteren Einkommensbereichen, in fast 90% beide Ehepartner berufstätig sein, um die Lebenshaltungskosten zu "stemmen"! Kinderbetreuungsplätze für kleine Kinder (Hort, KiGA) sind rar und teuer! Da lebt man in Deutschland noch in besseren Sphären!

@Erwin Dufner: Ihre demagogischen Interpretationen von beiden Systemen helfen niemandem. Was für einen Schweizer Netto ist für einen Deutschen noch lange Brutto! Jeder Schweizer Arbeitnehmer muss von seinem Nettolohn noch die Steuern
und die komplette Krankenversicherungskosten bezahlen. In Deutschland ist das das bereits vom Monatslohn abgezogen! Also ist Schweizer Netto höher als Deutsches Netto aber für Deutsche noch Brutto! Schwierig für sie zu verstehen?
In der Schweiz sind alle Arbeitnehmer privat wie ein Selbstständiger versichert.
Und die Lebenshaltungskosten sind sowieso noch wesentlich teuerer! Mieten, Haushaltskosten, Lebensmittel/Fleisch, Telefon, etc. Habe selbst lange Jahre in der Schweiz gelebt.

@Erwin Dufner: Ihre demagogischen Interpretationen von beiden Systemen helfen niemandem. Was für einen Schweizer Netto ist für einen Deutschen noch lange Brutto! Jeder Schweizer Arbeitnehmer muss von seinem Nettolohn noch die Steuern
und die komplette Krankenversicherungskosten bezahlen. In Deutschland ist das das bereits vom Monatslohn abgezogen! Also ist Schweizer Netto höher als Deutsches Netto aber für Deutsche noch Brutto! Schwierig für sie zu verstehen?
In der Schweiz sind alle Arbeitnehmer privat wie ein Selbstständiger versichert.
Und die Lebenshaltungskosten sind sowieso noch wesentlich teuerer! Mieten, Haushaltskosten, Lebensmittel/Fleisch, Telefon, etc. Habe selbst lange Jahre in der Schweiz gelebt.

müssen wir endlich begragen.
Genau diese Lügen des deutschen Systems machen es so fehlerhaft und teuer. Und zwar teuer vor allem für die Bezieher niederer Einkommen. Bei denen müssen nämlich oft beide arbeiten, bezahlen beide Beiträge. Deutlich mehr, als sie mit einer Kopfprämie bezahlen müssten. Während die Bezieher hoher Einkommen wählen können. Sind sie gute Risiken, versichern sie sich privat. Sind sie schlechte Risiken, z.B. wegen nicht berufstätiger Ehefrau und mitversicherter Kinder, wählen sie die gesetzliche Kasse. Zahlen dürfen dann die Bezieher niederer Einkommen.
Und das ist nicht sozial. und schon gar nicht gerecht, Frau Naumann.

vaten in der Schweiz. Aha, deswegen leben die Deutschen also zwei Jahre weniger als die Schweizer. Doch das überzeugt.
Im übrigen habe ich nie geschrieben, dass es in der CH gesetzl. Kassen gäbe. Bin froh dass es nicht so ist. Ich geniesse dieses System hier seit 11,5 Jahren. Will ganz sicher nicht das deutsche zurück. Würde uns ca. das doppelte kosten, eher mehr. Meine Frau arbeitet nämlich auch und müsste auch Beiträge bezahlen. Und jetzt zahle ich deutlich weniger als meine Kollegen, die sich noch in D versichern.
Also eines weiss ich ganz sicher. Meine Kenntnisse des Schweizer Systems sind deutlich grösser als die ihren.

mehr machen. Blickt man auf die Verschuldung der öffentlichen Hände sowie auf die globale Entwicklung, so ist klar, daß qualitativ neu gedacht werden muß. Daß die FDP dabei Vorreiter ist, ehrt sie. Ob die Merkel-CDU - von der Seehofer-CSU ganz zu schweigen - den Mut aufbringt, ihrer intellektuellen Erkenntnis zu folgen, bleibt zu hoffen.

Die FDP hat viel versprochen,und ich traue Herrrn Rösler einiges mehr zu als den vorherigen fach-und sachfernen sog. "Gesundheitsministern".Aber die "Altlasten" der kommunistisch geprägten U. Schmidt die sie mit ihrem Bruder in Geiste H. Seehofer, und toleriert von "Mutti" ausgeschnapst hatte, haben Langzeiteffekte die uns bei der tagtäglichen Arbeit mit unseren Patienten hemmen wie ein Kropf beim Schlucken.
Ein Beispiel ist das Chaos bei der "Wutzegripp´": Gesundheit!

@Erwin Dufner: offenbar kennen sie die Unterschiede zwischen den Deutschen
gesetzl. Krankenkassen und der Schweizer OKV nicht! Erarbeiten sie sich diese
und diskutieren sie erst dann bitte hier weiter! Z.B. ist die Hälfte des gesetzl.
Krankenkassenbeitrages in Deutschland ein Lohnbestandteil und wird vom Arbeitgeber gezahlt. In der Schweiz zahlt der Arbeitnehmer wie jeder selbstständige Unternehmer 100% der KV-Beiträge vom Nettoeinkommen selbst. Deshalb auch höhere Nettogehälter in der Schweiz! Es gibt nämlich keine öffentlich getragenen Krankenkassen, es sind alles private Versicherungsunternehmen in der Schweiz! In Deutschland sind die meisten Versicherten aber gesetzl.
und nicht privat krankenversichert! Die Leistungen der gesetzl. Krankenkassen in Deutschland sind besser (kostengünstiger für Patienten) als die der Schweizer OKV.

Erfrischend, nach Jahren der gesundheitspolitschen Einheitssoße von Fischer, Ulla Schmidt und CO, gibt es wieder einen Minister, der das ausspricht, um was im solidarischen Gesundheitssytem geht: Die Rechte der Versicherten ! Weiter so!
Udo Unbehaun

...einmal mehr darauf hinauslaufen, dass in Summe die Gesundheitskosten steigen und gleichzeitig die Leistungen gesenkt werden. In fast jedem anderen Wirtschaftsbereich führte in der Vergangenheit steigender wissenschaftlicher Fortschritt dauerhaft nicht zu einer Erhöhung der Kosten. In staatlich regulierten Bereichen aber schon. Eine Abkopplung der Gesundheitskosten alleine bei den Lohnzusatzkosten führt zu einer Entlastung der Arbeitgeber, die am Ende durch die Arbeitnehmer gegenfinanziert wird, zementiert also die Bindung der Kosten an den Faktor Arbeit. Ich gehe davon aus, dass am Ende die bisherigen Nettozahler im GKV-System mehr zahlen müssen als bisher. Selbst wenn die GKV-Beiträge gesenkt würden, würde die zusätzliche Pauschale höher sein als die Absenkung der Versichertenbeiträge. Die Schere zwischen effektiver Leistung und Kosten triftet seit Jahren immer weiter auseinander, zugunsten der Kosten. Was wir aber brauchen, ist eine Reform, welche Kosten und effektive Leistungen wieder zusammenführt. Wir zahlen für unsere Gesundheit für einen Mercedes Benz, erhalten aber nur einen gebrauchten Golf als Gegenleistung. Dies gilt es zu beheben.

es wird noch ca. 200 Jahre dauern.

Die von Horst Seehofer implementierte Gesundheitspolitik ist gescheitert. Das will die CSU nicht wahrhaben. Es gilt, sich des Ballastes dieser gestrigen Politik, die sich ganz klar nicht bewährt hat, zu entledigen. Die CSU wäre gut beraten, hier konstruktiv mitzugestalten, Söder hat dies vorgemacht, bis er von Seehofer zurückbeordert wurde. Die SPD wird irgendwann zur Kenntnis zu nehmen haben, daß sie nicht die Wahl gewonnen hat; auch wenn diese Erkenntnis schmerzt. Das Schmidt-Konzept war eine grandiose Fehlleitung und Fehlleistung. Das ist es, was die Bürger erkannt und mit dieser Wahl auch zum Ausdruck gebracht haben. Zu behaupten, Herr Rösler sei ein Risiko ist inhaltleere und peinliche Polemik dessen, der die Realität seines Wahlverlustes nicht ertragen kann.

....gibt es aber keinen Einheitsbeitrag für die Einheitsversicherung der FDP. Oder sehe ich das falsch?

hier um zwei Jahre über der Deutschen liegt? Doch, das ist wirklich allerhand. Und hier gibt es eine Zweiklassenmedizin. So wie überall. Wer in einem Einzelzimmer liegen möchte zahlt extra - entweder an das Krankenhaus oder in eine Zusatzversicherung. Ist in Deutsc. hland nicht anders. Also hören sie auf, die Leute für dumm zu verkaufen, liebe Linke aus SPD, Grünen und Die Linke. Die Leute sind nicht so dumm.

... wenn nun alle privat versichert wären und das Ganze mit einer Versicherungspflicht gekoppelt wäre (wie bei der Kfz-Haftpflicht)? Das soziale Element ließe sich dann immer noch verwirklichen, z.B. durch staatlich gesetzte Rahmenbedingungen für Versicherungstarife, ärztliche Vergütungen, Medikamentenpreise und durch "traditionelle" Sozialleistungen in Fällen, in denen sich jemand die Krankenversicherung nicht leisten kann. In Betracht käme auch eine staatlich getragene (also steuer-finanzierte) ärztliche Grundversorgung, um niemanden hinsichtlich der medizinischen Versorgung im Regen stehen zu lassen. Wenn ich mir das jetzige Ungetüm aus Kassen, KV'en, Fonds etc. so ansehe, frage ich mich, ob das nicht immer noch weniger sozialistisch, billiger und sozial gerechter wäre, als unser gegenwärtiges System.

so schnell geht das nicht. Das ist eine Botschaft für alle Beteiligten: Für die Kassenfunktionäre: keine Sorge so schnell werden eure Pfründe nicht angetastet, es bleibt genug Zeit des Machterhalts und Vorsorge, andere habe nur noch wenige Jahre bis zur Pensionierung. Für Ärzte: habt Geduld, es wird sich etwas ändern, ganz bestimmt, nur nicht so schnell. Ob es besser wird, bleibt dahin gestellt.
Ich vermute, daß diese Regierung peinlich genau darauf achten wird, wie die Massenmedien urteilen. Fazit: es ändert sich mehr oder weniger etwas, aber es wird nicht besser. Ich befürchte eher ein Dahindümpeln. Ach ja, die Gewerkschaften muß man ja auch noch fragen usw. Mein Tipp: wenn sich ernsthaft etwas ändern soll, dann müssen zuerst mind. 50% der von EX-AOKler besetzte Führungsposten (am liebsten alle) "befreit" werden.

Ein erster Schritt wäre doch, den Wasserkopf von 200+ gesetzlichen Kassen auf eine zu reduzieren.
Denn je nach Statistik wird jeder dritte bis vierte KV-Euro für Verwaltung ausgegeben..Welch Potential...

Eine Finanzierung des Sozialsystems über den Staatshaushalt und auf gesetzlicher Grundlage schröpft lobenswerterweise auch die über der Pflichtversicherungs- und Beitragsbemessungsgrenze, zieht andere Einkommensquellen ein, ist aber anfällig für den Ozean der Abschreibungsbillionen. Letztendlich werden doch nur die Lohnsteuer- und Mehrwertsteuerzahler in der Masse belangt. Wie immer.

Der Umbau der gesetzlichen Krankenversicherung, nach FDP und Schweizer Art, ist sicherlich gerechter in Bezug auf Beitragszahlungen. Jeder zahlt für sich, seine Frau und seine Kinder jeweils eine Prämie für einen eigenen Leistungsvertrag, wie man auch für jedes Auto eine eigene Prämie zahlt. Dies muss dann aber auch für alle Beamten gelten! Das Problem dabei ist, dass es ausser den Krankenkassen keinem besser geht. Nicht alle Patienten können sich Gesundheit noch leisten und die Ärzte werden nur dann von Patienten besucht, wenn es nicht mehr anders geht. In der Schweiz können sich viele Arbeiter die Krankenversicherung nicht mehr leisten!
Die eigenen Kosten je Monat für die ganze Familie liegen schnell bei 750 Euro. Beim Lohn eines Arbeiters von Euro 1500 monatlich, schlägt das dann richtig zu Buche. Da muss dann anch Abzug der Miete, etc. der Staat wieder mit Hartz4 Ergänzungsleistungen helfen. Ob da der Sinn drin liegt?

Die Politik muss endlich aufhören, den Bürgern vorzugaukeln, dass für ihre paar Euro fuffzig eine erstklassige Gesundheitsversorgung für Alle darzustellen sei. Sonst wird dieses System, nie zukunftstauglich.
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Gesundheit hat ihren Preis, und wie hoch der sein darf und worauf man dafür verzichten kann und will, ist nicht Sache der Politik zu entscheiden. Alles, was über eine absolute Basisversorgung hinausgeht, muss entweder volkswirtschaftlich profitabel oder aber nur auf Wunsch versichert sein.
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Der Versuch, Vollkasko für Alle dauerhaft aufrecht zu erhalten, wird hingegen - siehe England - dazu führen, dass die Versorgung für einen immer größer werdenden Teil der Bevölkerung immer weiter hinter dem Optimum zurückbleibt, während eine kleine Gruppe, die es sich leisten kann, in reinen Privatpraxen und -kliniken unter Ausschluss der Öffentlichkeit richtige Spitzenmedizin erhält.

"Daher komme als Ausgleich nur das Steuersystem infrage" Diese Aussage aus dem Munde eines FDP Politikers, der noch vor dem Wahltermin damit geworben hat die Steuern massiv zu senken. Da kann man auf die Finanzierungsvorschläge wirklich gespannt sein. Die FDP "Wahlkampf-Oppositionsmathematik" hilft im harten Regierungsungsalltag nämlich nicht weiter...

Wenn die Absicht, das Gesundheitssystem über Steuern zu finanzieren, das heißt solche gesellschaftliche Lasten gerechter zu verteilen, nicht geheuchelt ist, dann soll man doch die Beiträge, die man den Unternehmen ersparen möchte, aus den Steuern zahlen, und nicht diese, in kleinen Stücken verpackt, den Arbeitnehmern und vor allem dann auch den Rentnern – was ist daran gerecht? - aufhalsen. Wegen mir kann man dann auch gewisse Gruppen – selbstredend auch die entlasteten Unternehmen - über eine Steuer wieder zur Kasse bitten, in dem Maße, wie man das möchte. Das wäre ehrlicher, gerechter und damit für den Bürger einsichtiger.

Wenn ich, wie die SPD, so viele jahre Ulla Schmidt zu verantworten hätte, wäre ich vermutlich nicht ganz so vorlaut in der Diskussion über dieses unmögliche "Gesundheits""system"!