Lloyd Blankfein

Goldman-Sachs-Chef Blankfein

„Ich bin ein Banker, der Gottes Werk verrichtet“

Der Vorstandschef der Investmentbank Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, hat ein ganz eigenes Bild von Gott. Riesige Bonuszahlungen und große Profite in der Krise - für die Gesellschaft sei das alles unproblematisch, sagte er. Und die Banker, vor allem die von Goldman, würden in Wahrheit Göttliches tun. Von Norbert Kuls und Carsten Knop

Lesermeinungen zum Beitrag

10. November 2009 18:49

Gottes HR-Abteilung

David Gehle (dcwg)

ist offensichtlich im Komazustand. Den letzten whistle blower hatten wir vor ungefähr 1970 Jahre. Ganz schön lang her.

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10. November 2009 13:48

Wieso fehlbare Posten?

andrea rumignani (andrea85)

Goldman hat bisher nur ein einziges negatives Quartal gehabt in seiner Geschichte. Die öffenlichen Hilfeleistungen hat die Bank ebenfalls schon zurückgezahlt. Da kann manch Deutsche Bank sich ein Stück abschneiden. Übrigens hat Merrill's CEO hat innerhalb von drei Jahren satte 130mio einkassiert.

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10. November 2009 12:59

Worüber wundern wir uns eigentlich?

Lars Kuntermann (Leserlein)

Die Banker sahen sich schon immer gerne als Masters of the Universe. Und der Herr des Universums ist nun einmal Gott..
Genau wir George W. und Osama B-L erfüllt Blankfein also nach eigener Aussage das Wort Gottes. Welches Gottes? Des Gottes der Finsternis?!

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10. November 2009 12:19

Ein sehr treffender Vergleich der Journalisten,

Stefan Vieregg (Kuselianer)

die Scheinheiligkeit noch in klerikales Lila und spezielle Kopfbedeckung zu kleiden. Diese unverschämten Summen für fehlbare Posten, während Grundprobleme, Breitenbeschäftigung ungelöst bleiben.

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10. November 2009 11:07

Die eigentlichen Bösen sind doch die,

Wolfgang Faßbender (Orwell84)

welche noch Geschäfte mit den Großbanken im Investmentbereich machen.
Es wäre sinnvoller wenn man die Gebühren die hierfür gezahlt werden, auf einen realistischen Wert reduzieren würde. Da sollte sich der Gesetzgeber einsetzen und nicht versuchen die Boni zu regulieren.
Denn wo keine Masse da ist kann auch nichts verteilt werde.

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10. November 2009 10:24

Ich bin ein Banker...

Heinz Friesen (HFriesen2)

... was ist das doch nur für ein armseliges Würstchen.
Aber diese Aussage des selbsternannten/-herrlichen Zweitgottes sollte unbedingt die Allgemeinheit zum Nachdenken anregen, denn hier ist zu erkennen, in welche Richtung die Banken weiterlaufen.

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10. November 2009 10:11

Na also

andrea rumignani (andrea85)

Goldman sind einfach die besten ;)

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10. November 2009 09:55

Dekadent

Carlo Rabatto (Rabatto)

Dekadenz pur.
Wer holt derartige Typen vom Sockel, wer stoppt den geistig.moralischen Niedergang?

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10. November 2009 09:47

Bankster, der ??? Werk verrichtet

Dieter Göring (Hannelore2)

Der verwechselt wohl Gott mit dem Teufel.

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10. November 2009 09:44

Das hatten und haben wir aber nun schon

gisbert heimes (gisbert4)

in allen möglichen Konstellationen und Facetten, daß einer der Meinung ist, Gottes Werk zu verrichten. Verstehe die Aufregung nicht. Das derzeitige Ordnungs- und Rechtssystem läßt solches Verhalten nicht nur ausdrücklich zu, sondern schützt es. Nämlich dieselbe Freiheit des Individuums, die wir gerade in Berlin so euphorisiert feiern. Ich bin trotzdem zuversichtlich, daß wir die Zusammenhänge irgendwann erkennen. Es wird allerdings noch gewaltige Opfer kosten, wenn es nicht gelingt, den Prozeß des Umsteuerns abzukürzen.

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10. November 2009 09:41

eine besonders verderbliche Erfindung

Udo Steffen (steffenu)

der Menschheit heißt "Gott". Er rechtferetigt wirklich ALLES! Dagegen waren die Götter der Natrurreligionen harmlose Gestalten.
Um nicht missverstanden zu werden: Auch die Kommunisten haben einen Gott, der ALLES rechtfertigt. Mal heißt er "Wissenschaft", mal "gesellschaftlicher Fortschritt", mal "Befreiung"...

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10. November 2009 09:38

Oh weia...

Tamara Selbach (Witchbroom)

Mal eine ganz andere Sichtweise... Als Selbst-Bankerin denke ich, wenn ich solchen Führungs-Riegen-Mumpitz lese immer unweigerlich an die armen kleinen Angestellten, die wie ich "an der Front" sitzen und sich die - um Himmels Willen - gerechtfertigten Beschwerden der Kundschaft anhören müssen.
Auf diesem Wege: Liebe GS-Kundschaft: Beschwerde: ja! Aber an der richtigen Stelle!
Liebe Kollegen bei GS: Haltet durch! Ich bin sicher, ihr macht einen tollen Job und seine Vorgesetzten hat sich keiner selbt ausgesucht!
Liebe GS Chefetage: Hört euch mal selbst zu! Ich wünsche euch ein nettes, aber bestimmtes "Du kommst hier net rein!" an der Himmelspforte!

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10. November 2009 09:37

Hybris

Hartmud Ose (hwarang)

Da die moderne Gesellschaft ohne Banken nicht auskommt, auf der anderen Seite aber die weitaus meisten Bankgeschäfte automatisch ablaufen bzw. von Subalternen ausgeführt werden, sind die großkotzigen und offenbar größenwahnsinnigen Topleute - besser Bankster - genau so notwendig wie ein Kropf. Wann erkennen die stattlichen Aufsichtgremien und die Aufsichtsräte dies endlich und geben diesen der Hybris verfallenen Scharlatanen den verdienten Tritt in den Allerwertesten?

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10. November 2009 09:23

Preis der Freiheit @ Sylvia Fox (SylviaFox)

Fritz Vandermöhlen (FritzV)

Sie schreiben "Jedoch: in einer freien Wirtschaft, in der freie Unternehmen Verträge mit freien Menschen abschließen dürfen, müssen solche Zahlungen möglich sein." "Müssen" gibt es schon gar nicht. Das Volk ist der Souverän und es wird das gemacht, was über die "demokratischen Wahlen" indirekt an Gesetzen generiert wird. Wichtiger ist mir aber der, in meinen Augen, zynische Umgang der Kapitalisten mit dem Begriff "Freiheit". Aber Begriffe sind nun einmal Definitions- und Ansichtssache und somit ein vorzügliches Propagandainstrument. Was dem Kapitalismus die "Freiheit" ist, war dem Sozialismus der
"Frieden". In unserem System können Verträge, hier genauer "Arbeitsverträge", eben nur bedingt von "freien Menschen" abgeschlossen werden. Der Begriff "Lohnabhängigkeit" kommt ja nicht von ungefähr. Der "Freiheitsgrad" des einzelnen in dieser Gesellschaft hängt hier unmittelbar mit seinem Geldvermögen zusammen. Und die Freiheit, arbeitslos, also im wahrsten Sinne des Wortes "unvermögend" zu sein -und verhungern zu dürfen (ich weiß, noch ist es nicht so weit)- ist in meinen Augen keine "Freiheit".
P.S. Aber vielleicht reden wir hier gar nicht über "die Freiheit", sondern über "das Eigentum"?

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10. November 2009 09:12

der Skandal ist ein ganz anderer

Andreas Wolf (Lobo1962)

dass nämlich so ein Boulevardblatt den H. Blankfein in ein katholisches Priesterornat steckt.

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10. November 2009 09:01

Ein Gotteskrieger "Mammons"

Karsten Krug (kkrug)

das lockt sicherlich andere Gotteskrieger an, die sich der Menschlichkeit und Gerechtigkeit verpflichtet fühlen.

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10. November 2009 09:00

Der passende Titel für ein Buch zu diesem Thema wäre...

Pia Bücken (muscat)

... "Den Göttern kommt das große Kotzen". Schade, Charles Bukowski war schneller.

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10. November 2009 08:33

Der Gott heißt Mammon und der, der ihm dient tut Göttliches!

Reinhard Wolf (Pumuckel42)

Der Regent ist der Übergott Mammon und einer seiner Vasallen ist ohne Zweifel Loyd Blankfein. Von daher hege ich persönlich keinerlei Zweifel an der objektiven Richtigkeit von Blankfeins Aussage. Solange die Vernunft die lebensverachtende Gier des Mammons nicht in die Schranken weist, müssen wir zur Kenntnis nehmen das die Aussage des Goldman-Sachs-Chef Blankfein leider die Wahrheit widerspiegelt: „Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Mt 6,24). Die zentrale Frage ist: Wollen wir weiter dem Gott Mammon dienen und seinen Vasallen, die wir mit Geld und Gold überschütten, die Macht über die Zerstöung des Planeten überlassen ... oder wollen wir uns auf die wahren Werte des Lebens besinnen und dem Leben mit Demut und Verantwortung den für uns und alle anderen Lebensformen überlebensnotwendigen Respekt entgegenbringen? Momentan jedenfalls sitzen Lloyd Blankfein und Co. in der Schaltzentrale und heizen der Hölle mächtig ein.

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10. November 2009 08:24

Gott vs. Blankfein

Steffen Rupp (steffenrupp)

Ob es gerade ein "Gott" ist, dem Blankfein dient, ist nicht erkennbar. Als Hohepriester des (totalen) Marktes geriert er sich allemal. Leider funktioniert der Markt hinsichtlich seiner Einnahmen und Boni noch nicht zufriedenstellend. Sonst würde der Wettbewerb die Margen von GS dezimieren. GS profitiert schlicht von der Marktabschottung. Blankfein ist also auch nur so ein kleiner Sünder vor dem Markt. Der Markt wird ihm aber nicht vergeben.

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10. November 2009 08:18

Preis der Freiheit

Sylvia Fox (SylviaFox)

Ich verstehe, dass Boni in Höhe von 20 Millionen für 2009 gegenüber einer Frisöse, die Vollzeit arbeitet und vom Lohn höchstens einen sehr bescheidenen Lebensstil führen kann, obszön wirken. Jedoch: in einer freien Wirtschaft, in der freie Unternehmen Verträge mit freien Menschen abschließen dürfen, müssen solche Zahlungen möglich sein. Eine freie Wirtschaft ist im Ergebnis nie sozial gerecht (im Sinne von materiell gleichmachend), und wir sollten auch keine Gleichheit im Ergebnis (durch Umverteilung), sondern in den Startchancen anstreben (durch gute Schulbildung). In einer florierenden Wirtschaft, deren Anzeichen z.B. hohe Gehälter in Spitzenpositionen sind, geht es mittel-und langfristig allen besser. Außerdem ist Wirtschaftswachstum nicht begrenzt, weil der Mensch ein kreatives Geschöpf ist, das immer Neues ersinnt!

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10. November 2009 08:07

Der Mann mag soviel verdienen wie er will oder kann,

Jürgen Wenz (satyrffm)

aber er bleibt eine arme Sau.

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10. November 2009 08:00

Lothar Matthäus ist überall

Joachim Gärtner (maglie)

Fussball spielen konnte er, sonst hat er auch nichts gemerkt.

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10. November 2009 07:18

Anmaßung

Günter Mohn (guemo)

Eine unerträgliche Anmaßung. Wann geht eigentlich das Volk gegen solche Menschen auf die Straße? Die haben Millionen Leute um Ihren Arbeitsplatz, um Ihre Existenz gebracht und selbst unglaubliche Reichtümer zusammengerafft. Steuergelder werden zur Stabilisierung gegeben und die machen weiter wie bisher. Wenn ich sehe, gegen was alles deminstiert wird, dann ist es hier wirklich 5 nach zwölf!

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10. November 2009 00:00

Abgehoben und unverfroren... Ein Banker "von Gottes Gnaden"

Clemens Klein (websimultan)

"Tatsächlich bemühen sich die leitenden Mitarbeiter von Goldman derzeit allenthalben, das Bild vom einzigen großen Gewinner der Finanzkrise zu übertünchen":
Wohlwissend, dass die Idee mit dem Weiterverkauf gebündelter toxischer Hypothekenverbriefungen voll aufgegangen ist. Hier haben Krisengewinnler ihren Reibach gemacht. Wurden diese faulen Kredite doch weltweit - von unter hohem Anlagedruck stehenden Geschäftsbanken - aufgesaugt...
Und diese Geschäftsidee als "Gottes Werk" - Opus dei - zu verkaufen ist an Zynismus wohl unüberbietbar oder vielleicht doch?... Indem ein Goldmann-Sachs-Chef glaubt, seine globalen Mitbewohner sind so blöde und durchschauen den ganzen Zusammenhang nicht.

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09. November 2009 23:44

Ist doch nur ehrlich ...

Pascal Jost (CoolP)

Oder dachten Sie, dass im Bewusstsein solch finanziell erfolgreicher Menschen, deren Gewinn auf dem Verlust von anderen beruht, alles in Ordnung ist? Dass Vorstandschefs von Banken ähnlich verklärte Sichtweisen haben wie Doper im Sport ("Ich bin das Opfer") wundert doch niemanden, oder? Es würde mich eher aufregen, wenn die Damen und Herren sich hinstellten und uns Schuldgefühle kundtäten ... in dieser Sache sind sie also weitaus ehrlicher als andere Menschen an der Spitze von Unternehmen und Gesellschaft - was die Sache aber nicht besser macht.
Widmen wir uns eher denen, die solche Verhaltensweisen dulden, etablieren, fördern ... ein Teil davon feiert heute in Berlin und hatte außer moralischen Geplänkel keinerlei Maßnahmen in petto. Blindheit oder Absicht?

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09. November 2009 22:43

Teufels Beitrag:

Dennis Winter (cuibono)

1. Inhaltliche Denkstörungen werden auch als Wahn bezeichnet. Dabei entwickeln die Betroffenen krankhafte falsche Vorstellungen, die von der Realität abweichen. Die Wahnvorstellungen sind so wirklich für den Betroffenen, daß er unbeirrbar daran festhält und sie nicht anhand der Realität überprüft.
2. Ein Wahneinfall ist eine wahnhafte Meinung, die sich nur schwer von der Wirklichkeit trennen läßt, z. B. kann ein Betroffener der Überzeugung sein, er sei religiös berufen.
Schlußwort 1+2: "Wenn man sieht, was der liebe Gott auf Erden alles zulässt, hat man das Gefühl, dass er immer noch experimentiert". (Peter Ustinov)
"Es ist gut, dass die Menschen unser Banken- und Finanzsystem nicht durchschauen, würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh" (Henry Ford)

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09. November 2009 22:38

Widerspuch in sich?

Robin Israel (RobinIsrael)

Ein Banker, der behauptet Gottes Werk zu verrichten.
War es nicht auch Gott bzw. die Bibel, die Christen, die etwas auf sich halten, verbietet, keine Zinsen verhängen zu dürfen?!
Und auf diese unchristlichen Zinsen beruht nun im Grunde das ganze Finanzsystem...

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09. November 2009 22:38

Es wird noch kommen..

Martin Schmitt (Ameisenschreck)

Diese Maßlosigkeit ist der Grund für das Unglück dieser Erde. Die Franzosen haben damit große Erfahrungen gemacht. Sie hatten auch eine Antwort darauf gefunden - die Guillotine. Diese "Götter" rauben den Staat aus und zerstören Existenzren von vielen Familien.

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09. November 2009 22:25

Aha

Klaus-Peter Menzing (theblueyonder)

Vor 70 Jahren hätten an diesen Sprüchen ein kleiner schnauzbärtiger, glatzköpfiger Volksschullehrer und ein Österreicher mit Sendungsbewußtsein ihre helle Freude gehabt, hätten sie auch das Kleinste ihrer Ressentiments bestätigt gesehen. Und jene Hybris, in die man anscheinend bei Goldman verfällt, führt nur dazu, das selbst ein aufgeklärter und gut ausgebildeter Demokrat innehält und sich an seine Geschichtsstunden erinnert - und das nichtmal bei Musik von Wagner... Banker verrichten nicht Gottes Werk, sie liefern Teufels Beitrag und haben aus dem Chaos und der Krise, die sie die letzten drei Jahre lang angerichtet haben, absolut NICHTS gelernt. Sie halten sich immer noch für die Masters of the Universe. Denn für die Zinsen, die sie abkassieren, müssen ehrliche Menschen erst hart arbeiten. Und die Rettungsgelder müssen auch in Form von Steuern von jenen arbeitenden Menschen eingenommen werden... Wenn das Gottes Werk ist, werd ich noch zum Atheisten - oder zum bekennenden Heiden ;-) Soviel zum Thema Selbstironie.

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09. November 2009 22:06

Richtige Kleidung des Herrn Blankfein

Thorsten Lorenz (Caravan)

Zur richtigen Kleidung des Herrn Blankfein gehört die Kipa

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09. November 2009 22:05

Der Kunde hat die Wahl

Pia Bücken (muscat)

Wie entsetzlich peinlich, das alles!
Auf der anderen Seite - niemand ist gezwungen, mit diesen Leuten Geschäfte zu machen. Eine Chance für die Konkurrenz, die ehrlich mit ihren Kunden umgeht.
Ja, die gibt es (noch).

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09. November 2009 21:28

Gottes Werk für Gottes Lohn

Ludwig Sitzmann (ludwigsitzmann)

Warum sich so bescheiden mit den mickrigen Boni abfinden, Herr Blankfein. Machen Sie es doch für Gottes Lohn!

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09. November 2009 21:26

Klare Gotteslästerung!

Jürgen Clasen (Heini1946)

Bin Laden : "Ich bin ein gläubiger Moslem, der Allahs (Gottes) Werk verrichtet."
Herr Blankfein hat keine Ahnung davon, was er und seine Vasallen anrichten.
Warren Buffet: Man muss immer damit rechnen, daß ein Idiot das Ruder übernimmt.

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09. November 2009 21:10

Der Gott der gezinkten Karten , der Luftbilanzierung und Subventionsschneiderei

Klaus Winkel (Farben)

Die Subventionierung des US-Finanzmarktes ist allumfassend:
Stufe 1 - direkte Kredite an Finanzunternehmen durch den Staat
Stufe 2 - Beteiligungen an Finanzunternehmen durch den Staat
Stufe 3 - Risikoübernahmen durch den Staat
Stufe 4 - Tausch zweifelhafter Problemassets gegen Qualitätspapiere durch die FED ( Karikatur des Investmentbankings )
Stufe 5 - billigste Liquiditätsversorgung der Banken und einer künstlichen Senkung des Zinsniveaus, indem die FED massivst Anleihen erwirbt.
Stufe 6 - Aufblähung des Immobilienmarktes. FHA und Ginnie Mae versichern Neukredite an Problemschuldnern ohne Bonitätsnachweis. Markteinteil 50%.
Stufe 7 - Stützung der "Verlierer", damit die "Gewinnner" überhaupt Ansprüche realisieren können....
Stufe 8 besteht in der Aufweichungvon Bilanzvorschriften.
....
Dazu eine unkritische Wirtschaftspresse , die jubelnd vermeldet , wenn auch nur ein Stufe-1-Anteil zurückgezahlt wird .
Das neuerliche 19 Milliarden Minus der Fannie Mae dagegen wird unter "Vermischtes" versteckt.
Bei diesem abgekartetem Spiel Bonuszahlungen abzuzweigen, lässt sich schwer beschreiben, ohne die Begrifflichkeiten der organisierten Kriminalität anzuwenden.
Nun flüchtet sich der Abschaum in eine religiöse Maskerade.

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09. November 2009 20:53

Warum? Weil sie es können!

Günter Weber (GWeberBV)

In der Tat kann man die absurd hohen Gehälter und Boni in der Finanzindustrie kaum en dort beschäftigten anlasten. Diese nehmen halt mit, was sie kriegen können. Wäre es in der Automobilindustrie plötzlich üblich, den allerallerbesten Ingenieuren Millionengehälter zu bezahlen, würden diesedas vermutlich auch nur zu gern annehmen. Warum also verdienen einige "Finanzheinis" so unglaublich viel mehr als der Rest der Beschäftigten? Die Antwort kann nur in Monopolstellungen, mangelndem Wettbewerb und lückenhafter Aufsicht begründet liegen.

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09. November 2009 20:46

Ein begnadeter Entertainer

Alfred Neumann (Lazarus09)

mit Hang zur skurielen Komik der Herr Blankfein. Wenn er glaubt Gottes Werk zu tun ja dann hat er die Bibel und selbst deren Offizielle Auslegung ein wenig falsch verstanden.

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09. November 2009 20:46

Herr Goldman, mit Gold gewaschen und was lehrt die Geschichte ???

Peter Slater (Wales-Rhondda)

Also, wenn das, was der Goldman von sich gibt, Gott gegeben sei, Menschen ums Hab - und Gut zu bringen, Sparer das Geld aus den Taschen zu ziehen, das Kleingedrucke so zu zerkleinern und fragende Leute zu linken und ums Ohr zu hauen, dann lehrt uns die Geschichte, das mit Goldmunzen der Verkauf von Judas und der Verrat Jesus, Gott gegeben war. Wenn wir dann die Geschichte bis zum heutigen Datum nehmen, dann mussen die Muslime, Christen und Nazis und durchaus normale oder zweifelende Burger Recht behalten, mit ihren Ansichten und reagieren mit Hass. Ich glaube wohl kaum, das es Gottes Wille ist, Herr Goldman, Menschen zu betrugen und in den Ruin zu treiben. Ich glaube auch nicht, das alle Banker, woher sie auch kommen, mit purer Absicht Menschen ums Geld bringen wollen, so wie es nunmal ihr Lebensmotto ist, das Lugen & Betrugen, des Geldes wegen. Vielmehr denke ich, das es seriose Banker gibt, die vertrauenswurdig sind. Ihr Interview ist eine Zumutung und ein Schlag ins Gesicht fur alle hart arbeitenden und glaubwurdigen Leute und mit ihrer Argumentation giessen sie Oel ins Feuer des Hasses der Andersdenkenden oder der ewig Gestrigen.

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09. November 2009 20:44

Insidervorteile für den erfolgreichen Schüler Gottes

Herold Binsack (Devin08)

„So gibt es kaum einen wichtigen öffentlichen Posten, der in New York oder Washington mit Finanzen zu tun hat und nicht schon einmal mit einem ehemaligen Mitarbeiter von Goldman Sachs besetzt gewesen wäre.“ Das wird wohl der Grund für diesen erfolgreichen Schüler Gottes. Bei uns nennt man das gelegentlich auch Insidervorteile.

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09. November 2009 20:24

Zynismus

Fritz Vandermöhlen (FritzV)

Der Zynismus von Mr. Blankfein wird nur noch übertroffen von der „New York Post“ wenn die ihn in katholischer Priesterkleidung abbildet. Das ist ja wohl der Gipfel der Unverfrorenheit.

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09. November 2009 18:20

schnell umbenennen in Gottman Sachs

Peter Csontos (PCsontos)

da werden in diesem Land der begrenzten geistigen Fähigkeiten Anleger abgezockt, da wird gelogen und betrogen, dass sich die Balken biegen, Bilanzen frisiert und Bücher gefälscht - alles sehr, sehr Göttlich!! Was für ein gigantischer Schwachsinn - schnell raus mit den Transparenten "JUMP YOU FUCKERS!!!!!!"

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