
Der Geldschöpfungsmultiplikator spielt eine wichtige Rolle, wenn die Zentralbank die Geldmenge direkt kontrolliert, aber nicht, wenn sie die Inflation über Kreditnachfrage/Höhe des Leitzinses zu steuern versucht. Die Umlaufgeschwindigkeit kann nicht gemessen werden, sondern wird aus den drei messbaren Variablen M, P und Y abgeleitet: U = P x Y /M Y steht für Bruttoinlandsprodukt, darin nicht enthalten sind die Vermögenswerte und deren etwaige Preissteigerungen. Die Umlaufgeschwindigkeit ist gesunken, weil ein Teil der zusätzlichen Geldmernge an die Vermögensmärkte geflossen ist, also nicht in P (Verbraucherpreise) oder Y. Dies nicht erfassen zu können, ist einer der Mängel der Quantitätstheorie.

Die Bank verbucht auf ihrer Aktivseite eine Forderung von 100 000 und auf ihrer Passsivseite eine Kundeneinlage von 100 000. (Die eine Buchung ist die Gegenbuchung der anderen). Haben Sie schon einmal davon gehört oder erlebt, dass Sie über ihr Guthaben nicht verfügen konnten, weil „die Bank nach außen hin keine Reserven“ hatte? Wenn der Kunde sein Guthaben von Bank A auf eine andere Bank überweist, muss sich Bank A refinanzieren – zum Beispiel über den Geldmarkt. Auf die Limitierung der Kreditvergabe durch haftende Eigenmittel (Eigenkapitalunterlegung) wird im Artikel „als zweite Bremse“ ausdrücklich eingegangen. Etwas verständigeres Lesen wäre nicht verkehrt gewesen.

Der Strukturwandel spielt eine Rolle, aber eine monokausale Erklärung der Krise greift m.E. zu kurz. Ich habe in einem anderen Artikel versucht, die polit-ökonomischen und internationalen Zusammenhänge aufzuzeigen – auch dies ist nur ein Ausschnitt des komplexen Geschehens. http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EEF6FC52887ED40AE806C30DC3B129E8D~ATpl~Ecommon~Scontent.html Die Notenbanken senken die Leitzinsen, weil die Preise vieler Finanzprodukte fallen, und weil sie deshalb die Nachfrage nach Krediten/Finanzprodukten zu beleben versuchen. Die Flucht der Anleger in die Sicherheit lässt die Kurse vieler Staatsanleihen steigen, nicht fallen – was ihre Renditen drückt.

Diese Unterscheidung gibt es nicht. Durch die Kreditvergabe entsteht Buchgeld (auch Giralgeld genannt), das zu Geldmengenaggregaten wie M1, M2 oder M3 zählt. Zu: Ursachen der Finanzkrise außer acht gelassen... „Derivat“ ist ein Oberbegriff für ganz unterschiedliche Finanzinstrumente, von Zins-Swaps über Aktienoptionen bis hin zu Rohstoff- oder Anleihe-Futures. Dass aus 12 Billionen $ an Hypotheken-Darlehen durch „Umpacken“ 1600 Billionen $ an Derivaten entstanden sein sollen, halte ich für falsch, möglicherweise wird hier einiges zusamengeworfen. Die BIZ beziffert das Gesdamtvolumen auf rund 684 Billionen $. http://www.bis.org/publ/qtrpdf/r_qa0812.pdf dort Seite A103 Zum –in der Tat bedrohlich großen - Derivatevolumen gibt es einen Artikel in der F.A.Z. http://www.faz.net/s/RubBD6B20C3D01A48D58DA92331B0A80BC3/Doc~E2E64F149829545E589B33E97122FF9BB~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell

Es gibt viele Gewinner: Das gilt zum Beispiel für einen Unternehmer, der einen Kredit aufgenommen hat, um eine Maschine zu kaufen, deren Produkte er gewinnbringend verkauft. Ähnlich haben die Kredite das starke Wachstum der Weltwirtschaft in den vergangenen Jahren finanziert, was den Wohlstand von buchstäblich Milliarden Menschen beträchtlich erhöht hat. Anders sieht es für denjenigen aus, der ein –wie sich später herausstellt –überteuertes Eigenheim auf Kredit gekauft hat: Er hat einen Kredit am Bein, aber der Wert seines Hauses fällt – und reicht womöglich bei einem Verkauf nicht aus, den Kredit zu tilgen. Der Verkäufer mag aus dem Verkauf des Hauses Gewinn gezogen haben (abhängig von seinem Einstandswert). Das Geld, das er erlöste, hat er entweder für andere Käufe wieder ausgegeben, oder zum Beispiel als Festgeld bei einer Bank angelegt. Das durch die Kreditvergabe geschöpfte Geld wird also zu einem guten Teil zu Giro-, Spar- und Festgeldguthaben

Vielen Dank für die teils lobenden, teils kritischen Kommentare. Ich kann nicht auf alle mails eingehen, will aber versuchen, auf einige Fragen und Irrtümer (aus meiner Sicht) einzugehen, und zwar in der Reihenfolge,in der die mails eingegangen sind. Zu: Stimmt das? Über die Gründe, weshalb die Fed die Daten zu M3 nicht länger veröffentlicht, gibt es viele Spekulationen. Die Fed selbst hat dies damit begründet, dass M3 gegenüber M2 keinen Zusatznutzen biete. Das kann man glauben, oder nicht. In dem Artikel sind M2-Daten verwendet, dies ich auf der Web-Site der Fed abrufen lassen. Die OECD-Daten finden sich unter http://stats.oecd.org/wbos/Index.aspx?querytype=view&queryname=170, dort auf Seite 2 (broad money, dort auch – vielleicht von der OECD berechnet, vielleicht eine fehlerhafte Angabe, Daten zu US-M3). Für den Euro-Raum sind es M3-Daten der EZB. Der Geldschöpfungsmultiplikator spielt bei geldpolitischen Konzepten, welche die Inflation der Verbraucherpreise in den Vordergrund stellen und die Kreditnachfrage über den Leitzins steuern, allenfalls eine untergeordnete Rolle.

Der Kunde kommt mit einem guten Handelswechsel, der 100 Euro wert ist, die Bank kauft ihn für Eur 99 und in drei Monaten bekommt sie Eur 100. Alles kann mit Buchgeld laufen, auch der 1 Euro Gewinn der Bank, die Zinsen der Bank. Notfalls kann die Bank den Wechsel bei der Notenbank rediskontieren: so eine Geldschöpfung der Geschäftsbank folgt denselben Regeln als die Geldschöpfung der Notenbank und ist absolut harmlos. Im heutigen System geht es nicht so, und wer glaubt, daß jede Bank eine tolle Zweisäulenstrategie hat, um zu entscheiden, wieviel Geld sie schafft? Was Herr Fehr sagt, stimmt selbstverständlich nicht: es genügt der Ausgleich nicht. Geldschöpfung ist eine sehr heikle Sache. Eine Bank, die ihre eigenen Zinsen durch inflatorische Geldschöpfung geschafft hat, hat sich selbstverständlich durch Betrug bereichert. Ebenso derjenige, der weniger zurückzahlt als geliehen hat. Der geldschaffende Kredit soll sehr kurzfristig sein, denn nur so kann man das Geld wieder schnell vernichten. Der Umlauf soll den umlaufenden Waren/Dienstleistungen entsprechen, die Schöpfung der Produktion, wie andere hier auch bemerkten. Wenn die Notenbank den Umlauf nicht unter Kontrolle hat, dann hat sie ihre Aufgabe nicht gemacht

Unglaublich, wie der wichtigste Grund fuer diese 'Korrektur' uebersehen wird. Der Ursprung diese Malaise liegt in the Hypotheken, die an Zahlungsunfaehige (und zuletzt auch Zahlungsunwillige) vergeben wurden. Diese Hypotheken widerum sind politischen Urprungs - die Democratic Party in den USA hat amerikanische Banken gesetzlich gezwungen, riskanten Kunden Kredite zu gewaehren. Solange Immobilienpreise gestiegen sind, hat's natuerlich geklappt. Leute haben Haeuser gekauft und innerhalb weniger Monate mit guter Rendite weiterverkauft. Das hat noch mehr Spekulanten angelockt. Die Banken haben diese minderwertigen Hypotheken pyramidenmaessig als 'gute Investition' weiter gehandelt. Durch 'greed' (ich kenne das deutsche Wort dafuer nicht) sind Banken in vielen Laendern in dieses Geschaeft verwickelt worden. Als die Immobilienpreise schlussendlich stagnierten, ist das ganze Kartenhaus umgefallen. Es hat mich ueberrascht, dass sogar Deutsche Banken diesem Schwindel reingefallen sind. Die von den Staatsbanken erfundene Loesung (soviel Geld reinpumped wie es braucht) wird uns noch zusaetzliche Probleme bringen. Es scheint, dass die Lektionen unserer Vorvaeter von ca. 1925 schon ganz ins Vergessen geraten sind.

ist doch die Tatsache, daß alles Giralgeld verzinst werden muß. Wenn dann die Zinsen nur mehr durch die Schaffung neues Giralgelds bezahlt werden können bedeutet das den Kollaps. Ein paar Zahlen zum Nachdenken: Die Staatschulden der USA betragen ~10 Billionen Dollar, das heißt bei 3 % Zinsen muß der US Staat 300 Milliarden pro Jahr an Zinsen aufbringen. Die Gesamtschulden der USA incl. geschäftlicher und privater werden auf ~50 Billionen Dollar geschätzt. Bei 5 % müßte die Amerikanische Gesellschaft 2500 Mrd $ pro Jahr für Zinsen erwirtschaften. Jährlich liefert die Welt für 600 Mrd $ Waren und Dienstleistungen in die USA für die sie als Gegenleistung nur US$ bekommt, die die Gläubigerländer meist in der Form von US Staatsanleihen als "Währungsreserven" bunkern. Auf diesem Hintergrund ist es völlig logisch, daß das Zinsniveau sich null annähern muß, was es auch tut. Irgendwann kapieren die "Investoren" daß geringe Zinsen über die Inflation einen Wertverlust der "Anlage" bedeuten. Die Folge wäre, daß die Attraktivität der Anleihen sinkt, wie in Ungarn geschehen. Die Maßnahme: die FED kauft die Anleihen. Europa ist den USA in diesem Trend nachläufig, die Situation wird aber durch die Einzelinteressen der Eurostaaten nicht besser.

Vorweg, möchte ich mich für den umfangreichen Artikel bedanken. Der Artikel war aber auch überfällig, um etwas mehr Licht in die komplexen Abgründe der Finanzwelt zu bringen. Folgende Fragen bleiben aber dennoch unbeatwortet: # wieviel ist der € am 1.1.2009 tatsächlich noch wert? (ich erwarte keine Devisenkurse, sondern eine Recherche bzgl. der Geldmenge (cash plus € in den Büchern) und den verfügbaren Sachwerten (z.B. Land, Häuser, Fabriken, Straßen, Güter, ...) # der Vergleich muß mit einem beruhigten Referenzzeitraum durchgeführt werden (z.B. 1968 <==> 2008) # wieviel ist der $ wert? ähnliche Kalkulation (amerik. Besitz zur $-Geldmenge) # wie hoch ist/war die Inflation in den letzten 40Jahren? # wie oder wer bezahlt in den nächsten 40 Jahren die Defizite und Differenzen zurück? (quasi die Risikoträger der Finazzblase) FAZIT: Denn, wenn man ihren Artikel volkswirtschaftlich sieht, müssen unter dem Strich die Güter sehr viel mehr an Wert besitzen, oder umgekehrt, das Geld ist nur ein Bruchteil dessen Wert, welches es z.B. 1968 besaß. Wer also rechnet mal nach? Oder sind die Zahlen bekannt? Vielen Dank und bitte weiterhin mehr Hintergründe, als Polemik (das Geld ?"verpufft"?).

"Weil die Kredite besichert waren, wogen sich die Banken in Sicherheit." Sie haben sogar zusätzliche Ausfallrisikoversicherungen abgeschlossen in einer neuen Währung namens CDS. Soweit ich informiert bin, liegt diese Geldmenge nominal bei 60 000 000 000 000 $ und versichert Kredite von ca. 20 Bill. $. Z.B. so was Solides wie einen Sachkredit: Gelderzeugung auf die Erwartung, dass Volumen+Zins erwirtschaftet wird. Der Versicherer erwartet, dass die Erwartung des Kreditgebers sich erfüllt. Nun gibt es aber Versicherungsnehmer, die erwarten, dass der Kredit hopps geht, sie haben mit dem Kredit rein gar nichts zu tun, sie spekulieren auf den Versicherungsfall. Der Versicherungsgeber ist sich sehr sicher, dass dieser Fall nicht eintritt und streicht gerne die Prämien ein, die ihm seine Versicherten zahlen. Da diese Kontrakte verbrieft sind, sind sie wie Geld, können also auf die Reise gehen um die Welt. Au Backe, der Versicherungsfall tritt ein! Nun gibt es ein Währungsproblem: Dieser CDS-Geldschein, der irgendwo in der Finanzsphäre herumschwirrt, muss in eine öffentliche Währung umgetauscht werden und zwar in 3facher Höhe der ursprünglichen Gelderzeugung. Das sind die echten Kracher, deren Vorhall Bankerohrensausen verursachen.

@Daniel Eßbach (Prinzipat): Zitat"Geldmengenwachstum x Umlaufgeschwindigkeit = Preisniveausteigerung + Wachstum des Volkseinkommens. Die Umlaufgeschindigkeit ist in den letzten 30 Jahren kontinuierlich gefallen, ergo ist auch eine größeres Geldmengenwachstum akzeptabel." Welche Geldmenge ist denn hier gemeint? Nehmen wir doch die aktuelle deutsche M1: Geld im Geldbeutel, auf den Girokonten, unter Omas Matratze. M1/Anzahl der Haushalte = 25 000€. Jeder Haushalt hat also im Schnitt jederzeit 25000€, die er ausgeben kann. Wer weniger als 12500€ hat, also statistisch zu den Armen zählt, sieht neidfaktorgetrieben schnell, das da was mit der Verteilung nicht stimmt. Diese Umverteilung hat bewirkt, dass die Umlaufgeschwindigkeit in den 30 Jahren um 2/3 gesunken ist. Ähnliches für M3. Nun hat die Finanzwirtschaft denen, die nicht ihr Pensum komplett verbrauchen können, eingeredet (und sich selbst auch), dass man Geld auf die Reise schicken muss, damit es immer mehr Geld findet. Der Artikel von Herrn Fehr hat die Wirkungskette ausgezeichnet beschrieben. Ich halte fest an meinem Argument: Geld wird privatwirtschaftlich erzeugt aus betriebswirtschaftlichen Gründen. Es kommt in die Welt als Erwartung. Die Erwartungskette ist gebrochen.

"Wiederum anders als vermutet, wird durch die Geldschöpfung niemand reicher: Der Bankkunde, der den Kredit aufgenommen hat, hat nun zwar 100 000 Euro auf seinem Konto, über die er verfügen kann; doch hat er auch 100 000 Euro Schulden, die er, samt Zinsen, zurückzahlen muss. Entsprechend hat die Bank nun zwar auf der Aktivseite ihrer Bilanz eine Kreditforderung gegen den Kunden, doch steht dem auf der Passivseite die Einlage des Kunden von 100 000 Euro als Verbindlichkeit gegenüber." Ich will ja nicht klugscheißen, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass die Bank die 100.000 nicht ohne Gegenleistung herausgibt. Wie soll das funktionieren? Steht da ein ehrenamtlicher Mitarbeiter am Schalter, der die Buchung für lau durchführt? Das war eine rhetorische Frage, NEIN die Bank nimmt Zinsen für das Geld, das sie verleiht. Ich leihe mir 100.000 und muss 105.000 zahlen und nicht 100.000. Ergo wird die Bank "reicher". Zumindest steigen Umsatz und (vermutlich) Gewinn. Gut, wie das jetzt bilanztechnisch gemacht wird, da hab ich keinen Schimmer. Ich würde mal vermuten, dass sich anfangs auf der Aktivseite die Forderung auf 105.000 beläuft und dann für jeden Schuldner jeden Monat aktualisiert wird. Auf jeden Fall verdient die Bank!

Bei Herrn fehr Fehlen die zwei fundamentale realwirtschaftliche Ursachen zu den sehr richtigen beschrieben monetären Ursachen des Desasters. Man sollte sich die Sache immer auf beiden Seiten der Bilanz anschauen und nicht nur auf der rechten! Die USA sind als Staat seit 1982 Nettoschuldner auf dem internationalen Finanzmarkt. Zudem sind fast 7% des US-BIP aus dem Ausland eingeführt worden und mit "Papier" bezahlt worden. ÖL und billige Asienware werden nicht mit realen Ausfuhren bezahlt, sondern die Importeure lassen sich in $ bezahlen. Das seit fast dreißig jahren bestehende und Jahr um Jahr steigende Handelsbilanzdefizit ist doch der reale Motor für das gut beschriebene Kredit- und Geldmengenwachstum. Anstelle der Verkehrsgleichung M x V = P x T sollte die Keynessche Grundgleichung in den Mittelpunkt gestellt werden: E = W x N. Das Einkommen E entspricht dem durchschnittlichen Stundenlohn W multipliziert mit den tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden N. Nur durch Arbeit entsteht Einkommen, das wußte schon John Maynard Keynes, er konnte sich leider in Breton Woods nicht durchsetzen. Geld- und Kredit können nur mit der tatsächlichen Arbeitsproduktivität wachsen. Dieser Aspekt kommt in einem guten Beitrag von Herrn Fehr zu kurz.

Was mich noch immer wundert ist die Tatsache, dass schon vor 8 Monaten die ersten vertraulichen Informationen über bevorstehende Probleme der Banken im Umlauf waren... und jetzt wird von Seiten der Banken so getan, als hätte sie das ganze über Nacht entwickelt! Wer selbst einmal einige Zeit in den USA gelebt hat, wird sich alleine auf Grund der Art und Weise, wie dort mit Immobilien gehandelt wurde, nicht über den "plötzlichen" Wertverlust der Immobilien wundern. Dass diese vollkommen überbewertet waren, war dort beim gemeinen Volk bekannt, wenn jedoch der Markt solche Preise verlangt, ist man als Kunde nicht in der Lage, sich dieser Spirale zu entziehen. Das Übel liegt hier in der im Vergleich zu Europa unglaublichen Umschlagrate der Immobilien. Die Bereitschaft der US Amerikaner, ihren Jobs oft bedingungslos hinterherzuziehen, führt zum einen zu einem hohen Angebot, aber einer entsprechenden Nachfrage an Immobilien vielerorts. Immobilien werden im Turnus von 3 - 5 Jahren jeweils ge- und verkauft, und das immer mit Banken finanziertem Gewinn. Wenn nun an einem Industrie Standort ein großer Arbeitgeber entgültig wegfällt, ist diese Aufwärtsspirale mit Wegfall der Nachfrage im freien Fall. Das erlebt der US Immobilienmarkt heute.