Kühltürme in Three Mile Island in Pennsylvania. Hier ereignete sich vor fast 30 Jahren der berühmte Atomunfall von Harrisburg

Wahlkampfthema Energie

McCain will Zahl der Atomkraftwerke verdoppeln

Hohe Strom- und Spritpreise lassen die Energiepolitik ins Zentrum des amerikanischen Wahlkampfes rücken. Erst brachte McCain das Thema Ölförderung auf. Dann wollte Obama mit dem Emissionshandel punkten. Jetzt ist wieder McCain an der Reihe - und macht sich an das heikelste Thema heran: Atomkraft.

Lesermeinungen zum Beitrag

23. Juni 2008 12:13

@Rabe

Sven Michaelsen (Der_kleine_Amrumer)

Ach Herr Rabe, lernen Sie lesen... Z.b. hier in FAZ kann der interessierte und des Lesens fähige Beobachter erfahren, dass in Spanien (Andersol I) von einem Energieertrag von knapp 1800 Kw/h pro Jahr (und das ist an sich ein wirklich toller Wert!!) und Quadratmeter ausgegangen wird. Haben Sie es nun endlich mitbekommen Herr Rabe? 1800Kw/h im Jahr also ca. 30 Prozent des benötigten Stroms in Deutschland für eine 4 Köpfige Familie ( die dann übrigens noch nicht geheizt hat). Jetzt kommen die von IHNEN selber zugebilligten 50 %Übertragungs/und Umspannungsverluste hinzu. macht dann also eine benötigte Installationsfläche von kanpp 5m² um den Strom zu liefern. Und damit habe sie mal wieder unrecht mit Ihrer peinlichen Behauptung 1 m² würde reichen. Er reicht eben nicht! Mehr hab ich nicht gesagt!! sie brauchen eben 5m² (was immer noch relativ wenig ist im Vergleich zu unseren unnötig subventionierten Spielzeuganlagen auf dem Dach von Gutmenschen und Ökoideologen). Trotzdem ist es eben das 5-fache von dem was sie wieder behaupten! Bei der Investitionsfrage haben Sie lieber auch nicht beantwortet, und sind verstummt...typisch Sozialist...

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22. Juni 2008 16:45

@Herr Gereke 1m2 Sonnenfläche reicht pro Haushalt aus

Paul Rabe (heidelpaul)

Lesen sie mal meinen letzten Beitrag gründlicher durch. Ich bin, sehr großzügig, sogar von 50%(!) Verlust ausgegangen, was bei 2000Watt/m2 in Spanien also folgende Rechnung ergibt: 2kw*12Stunden*365Tage *0,5 (50% Verlust) = 4380kwh. 4380kwh ist deutlich mehr(!) als der Durchschnittsverbrauch pro Haushalt in Deutschland. Da dies nichts mit Photavaltaik zu tun hat, brauchen sie auch nicht darüber lamentieren, daß irgendwelche Hersteller in Malaysia das Geld bekommen würden. So ist es nämlich nicht bei der thermischen Sonnenenergienutzung, diese schafft Arbeitsplätze dort wo die Anlagen gebaut werden, also in Europa (im Gegensatz zu Solarzellen)

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20. Juni 2008 19:15

Ach je, Herr Rabe

Chi Tamago (tamago)

Falls der Klimawandel vom Menschen durch CO2-Ausstoß verursacht ist, wird das Sparprogramm der westlichen Ländern nicht helfen. Was wir in 20 Jahren einsparen wollen, pustet China und Indien und zunehmend auch Südamerkia und Afrika in einen Jahre zusätzlich in die Luft. Ist der Klimawandel nicht CO2-abhängig, hilft unser Programm mit 300 Milliarden auch nicht. In beiden Fällen müssen wir uns dann auf eine Erhöhung der Jahresdurchschnittstemperatur um 4 bis 5 Grad einstellen. Das bedeutet, wir brauchen Energie zur Klimatisierung von Krankenhäusern, Schulen, öffentlichen Gebäuden, privaten Wohnungen, Büros um zu vermeiden, daß Alte, Menschen mit Kreislaufproblemen, Kleinkinder wie die Fliegen sterben. Ihre häufigen Aufenthalte in Japan (nehmen wir mal Tokyo) sollten es ihnen klar gezeigt haben, ohne Klimatisierung geht es dann nicht. Wieviele Andasol dann wohl notwendig sein werden um diesen Energiebedarf zu decken? Apropo Arbeitsplätze: wo bauen die deutschen Jungmillionäre der Solarindustrie ihre neuen Fabriken mit Hilfe der Energieabgabe der deutschen Verbraucher? Antwort: Malaysia uund und und

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20. Juni 2008 17:11

@Rabe

Sven Michaelsen (Der_kleine_Amrumer)

Schön Herr Rabe dass Sie sich sicher sind, leider fangen Sie schon wieder mit ungaren Halbwahrheiten an. bz.w behalten Sie bei: 1. Habe nie behauptet,dass Andersol NICHT mit deutscher Technik bzw. auch von deutschen Firmen (z.B. Schott gebaut) wird.Übrigens Hat Schott seinen Firmensitz in Deutshcland aber auch schon grössere Produktionsstätten im Ausland.Was meinen Sie wie lange die noch hier Steuern zahlen,wenn Sie und Ihre Sozialisten-Crew sich durchsetzen? 2. Habe gesagt,dass über 50% der IN Deutschland verbauten "Solartechnik" im weiteren Wortsinne aus dem Ausland kommt. Deutschland ist Dank der blödsinnigen Subventionierung aktuell der grösste "Privat"-Markt der Welt.Kennen Sie den Unterschied zw. In- und Ausland? 3. Peinliches schweigen Ihrerseits bezüglich des Ihnen von mir aufgezeichneten echten Investitionsbedarfs für Ihr naives Kraftwerksbeispiel in Spanien. 4. Jetzt kommen Sie wieder mit Behauptungen,weil sie Watt nicht von KILOWATT unterscheiden können.Sie sind noch nicht mal innerhalb Ihres eigenen Bsp. konsequent.4000Kw/H -50% Verlust sind 2000Kw/h: Das ist leider nur die Hälfte des Verbrauchs einer 4 köpfigen Familie.Und nun? ein halbes Jahr ohne Strom oder wie? Wo haben Sie eigentlich studiert?In Mosambik?

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20. Juni 2008 12:58

@Herrn Gereke bin jetzt doch zu 100% sicher :-)

Paul Rabe (heidelpaul)

Herr Gereke, sie nehmen es ja sehr genau, ich habe deswegen grade mal auf der Seite von Schott nachgteschaut. Meine Vermutung war völlig richtig, die Glastechnik von Andasol 1 wird von dem deutschen Unternehmen Schott geliefert, war eigentlich auch klar, immerhin sind sie Weltmarktführer darin.

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20. Juni 2008 12:58

@Rabe

Sven Michaelsen (Der_kleine_Amrumer)

Ach schau an Herr Rabe, Arbeiter für einfache Arbeiten werden gesucht... was sollen die denn verdienen diese unqulifizierten Arbeitnehmer? Nen schönen Mindestlohn von 10€ plus X ? richtig, Atomingeniuere braucht man nicht mehr, weg mit der ehemaligen Creme de la Crem der weltweit "bewunderten" deutschen Ingenieure !!! Schlage mal vor Sie machen den Anfang in Spanien und putzen die "Platten" aber bitte ohne Streifen. Die Spanier wollen nämlich Qualität !! Wäre übrigens doch auch ein toller Job für Langzeitstudenten , die sonst kein Geld für Studiengebühren haben ...

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20. Juni 2008 12:52

@Herrn Richter es wird nur 1m2 pro Haushalt benötigt !

Paul Rabe (heidelpaul)

Man muss gar nicht in die Sahara gehen um die Solarenergie zu nutzen. Der Süden von Spanien reicht völlig aus, dort beträgt die Sonneneinstrahlung im Jahresmittel 2000Watt/m2. Selbst wenn man extrem pessemistisch mit 50% Verlusten rechnet (schon heutige Erzeuger/Transporttechnologie ist wesentlich besser) so sind das über 4000kwh pro Jahr, das ist mehr als der durchschnittlichen Stromverbrauch einer Familie in Deutschland. Sie benötigen pro Haushalt in Deutschland also nur einen (!) Quadratmeter Solarfläche in Spanien um uns mit elektrischer Energie zu versorgen.

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20. Juni 2008 11:48

Kartenhaus

thomas schulz (peanutbutter)

Die Argumente contra KKW basieren im wesentlichen auf dessen Risiko während ihrer Laufzeit. Dabei beziehen sie sich auf a) KKWs deren Hauptzweck es war, waffentaugliches Plutonium zu erzeugen, weswegen bei ihnen die Betriebssicherheit nur eine untergeordnete Rolle spielt. Das Hauptaugenmerk bei der Planung war auf die schnelle, unkomplizierte Entnahme der Brennelemente gerichtet. Tschernobyl, Harrisburg und Three Miles Island waren primär für die atomare Aufrüstung gebaut worden. b) derzeit laufende deutsche KKW, die in den 60er und 70er Jahren gebaut worden waren. Sie wurden zwar teilweise auf die neueste zur Verfügung stehende Technik aufgerüstet, es ist aber aus genehmigungsrechtlichen und wirtschaftlichen Gründen unmöglich, entscheidende Verbesserungen einzubauen wie sie in der Schublade liegenden, neuen Baupläne aufweisen. Das wäre so, als wenn man die Gefahren im heutigen Straßenverkehr mit den unzuverlassigen Bremsen und Fronttank eines Käfers aus den 60er Jahren begründet. Schnelle Brüter und Wiederaufbereitungsanlagen können den geschätzten Zeitraum von 50 Jahren bei Beibehaltung der jetzigen Fördergebiete, selbst bei massiven Ausbau der Kernenergie, locker verzehnfachen. Bleibt eigentlich nur noch das Entsorgungsproblem.

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20. Juni 2008 11:48

Atomstrom umsonst ?

Markus Teuber (arathorn)

Die Atomstrom-Befürworter denken mal wieder ausschließlich an das Jetzt und Heute und an ihren Geldbeutel! Wie so oft in solchen Fällen ist der Blick aber sehr kurzsichtig ! Auch wenn viele (vorallem) in Deutschland das Gegenteil behaupten : Den Atomstrom gibt es auch nicht umsonst (das Endlagern des Atom-Mülls sowie der gesamte Sicherheitsaufwand geht bewußt nicht in die Stromrechnung mit ein -denn dann wäre der Atomstrom erheblich teurer-,sondern wird dem Steuerzahler aufgebürdet) und Uran ist nun einmal kein unendlicher,sondern schon in nächster Zukunft endlicher Stoff.Und nebenbei muß dieser AUCH aus politisch unstabilen und zweifelhaften Regionen der Welt importiert werden! Und der Vergleich zu den angeblich hohen Kosten der alternativen Energiequellen hinkt und stinkt : Wie teuer war denn der Atomstrom zur Zeit seiner Entwicklung und Einführung ? Und wurde dieser nicht ebenso subventioniert ? Sollte es eines Tages wirklich die Wasserstoff-Technik geben,so muß für deren ständige Gewinnung erst erheblich Energie hineingesteckt werden,bevor etwas heraus kommt ! Woher aber soll diese Ernergie kommen ? Aus der endlichen Atomenergie ?

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20. Juni 2008 11:04

@Rabe

Sven Michaelsen (Der_kleine_Amrumer)

Herr Rabe sie wissen nie irgendwas zu 100%. Sie vermuten, werfen mit Halbwahrheiten um sich, stellen Thesen/Theorien auf und jedesmal wenn jemand einfach Sie und Ihre Aussagen "ernst nimmt", prüft und widerlegt, werden sie ganz still ...
1, Ich habe nicht Photovoltaik mit solarthermischen Anlagen verwechselt, bei Photovoltaik sieht die Effizienzrechnung nämlich noch bescheidener aus. Die von mir berücksichtigten Angaben Kosten beziehen sich eben sehr wohl auf Anlagen a la Andasol.
2. Ja auch in Deutschland entstehen durch Solartechnik neue Arbeitsplätze bzw. sind entstanden. Hat nie jemand geleugnet.Dumm nur dass die Deutschen Schwachsinnsubventionen eben nicht nur AB in Deutschland fördern,sondern eben auch im Ausland (z.B. China, Spanien),50-60% aller Solartechnik kommt aus dem Ausland!!!

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20. Juni 2008 09:37

@Herrn Tamago - die Sonnen-Arbeitsplätze entstehen in Deutschland

Paul Rabe (heidelpaul)

Andasol1 steht zwar in Spanien aber viele der Arbeitsplätze entstehen auch in Deutschland. Die Solar Millennium AG ist ein deutsches(!) Unternehmen aus Erlangen, die Kraftwerkstechnik stammt von Siemens die Spiegel (so weit ich weis, bin da nicht 100% sicher) wahrscheinlich von Schott Glas aus Mainz. HGÜ Langstrecken Verbindungen würden in Zukunft auch mal von Siemens geliefert. Im Gegensatz zu einem KKW gibt es bei Solarkraftwerken keinerlei Bedenken soetwas in der unmittelbaren Nachbarschaft anzusiedeln. Im Gegenteil, in Spanien bewerben sich die lokalen Behörden darum, weil diese zusätzliche, saubere Arbeitsplätze für 'jedermann' versprechen. Für Erdarbeiten oder das Reinigen von Spiegeln benötigt man nämlich keine Atomingenieure, das sind Arbeitsplätze für genau diejenigen Menschen welche in Europa Arbeit suchen. Also weniger qualifizierte Kräfte.

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19. Juni 2008 21:54

An alle Kraftwerksgegner (insbesondere @Frau Bunte)

Chi Tamago (tamago)

Alle (zumindest die Mehrheit) wollen kein AKW in ihrer Nähe, alle wollen kein KKW in der Gemeinde, alle wollen keine Windräder in der Nachbarschaft. Alle wollen keine Überlandleitungen, alle wollen keinen CO2 Ausstoß. Wo soll denn der Strom herkommen? E.ON, RWE haben schon verstanden. Die investieren im Ausland, schaffen dort nachhaltige, gut bezahlte Arbeitsplätze. Wir importieren lieber das dort erzeugte CO2, zahlen höhere Kosten für den importierten Strom und bezahlen mit mehr Arbeitslosen. Tolles Konzept zur Gewissensberuhigung von Pseudoreligionsfanatikern.

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19. Juni 2008 19:12

Politisch Unklug

Horst Trummler (Vandale6906)

Manchmal ist es in der Politik nicht klug die Wahrheit zu sagen. Viele Waehler wollen in Illusionen, unter Umstaenden auch windige oder sonnige Illusionen, gebettet werden. Zu befuerchten ist das Obama sich im Wahlkampf bewusst von der Position Mc. Cains absetzt und verspricht keine umweltfreundlichen Kernkraftwerke zu bauen. Wenn er dann (hoffentlich nicht) gewaehlt ist und mit den Realitaeten konfrontiert wird, wird er es schwer haben sich von windigen oder sonnigen Versprechungen zu verabschieden. Das Obama Atommuell als Problem ansieht liegt gewiss daran das der Mann als Politiker keine besonderen Kenntnisse von der Sache verfuegt. Sollte er in das Amt gelangen kann man hoffen das der Mann lernfaehig ist. Vandale

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19. Juni 2008 18:36

So jemand fehlt ...

Klaus P. Lücke (microplan2002)

... in Deutschland auch !! Denn von subventionslastigen Öko-Bastlern und Befürwortern anachronistischer Kohlekraftwerke haben wir hierzulande genug - im doppelten Wortsinne !

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19. Juni 2008 17:48

@Herrn Gereke sie verwechseln Photovoltaik mit thermischer Solarenergie

Paul Rabe (heidelpaul)

Sie verwechseln in ihrer letzten Rechnung Photovoltaik mit thermischer Solarnergie. Ein schwerer Fehler, denn thermische Solaranlagen produzieren wesentlich(!) günstiger den Strom und können zudem auch Nachts (mittels Flüssigsalz Speicher) eine Grundlastversorgung sicher stellen. Die Kosten pro kwh von Andasol1 hängen maßgeblich vom angenommen kalkulatorischen Zinsfuß ab. Sie betragen momentan ungefähr das doppelte von Atomstrom aus abgeschriebenen(!)KKW aber nicht das zehnfache wie sie unterstellt haben. Schon heute zahlt der Endverbraucher ungefähr 50% mehr(!) pro kwh als bei Andasol1 der Strom in der Produktion kosten wird. Die Anlage ist also nicht mit abgeschriebenen KKW konkurrenzfähig aber (im Gegensatz zur Photovoltaik) schon heute zu normalen Strompreisen kein Verlustgeschäft, erwirtschaftet also die vollen Produktionskosten.

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19. Juni 2008 16:54

Wohltätigkeit gegen Eigennutz

Harry LeRoy (Cimon)

Nun, wenn der gute Herr Bush sich damit begnügt hätte mehrere Wochen und Monate die Taliban in Afghanistan zu bombardieren, statt dort einen westlich geprägten Staat aufbauen zu wollen, und den Hussein einfach einen Tyrann sein lassen hätte (so richtig befreit werden wollten die Iraker scheinbar ohnehin nicht und da sie ihre unverdiente Freiheit nun zum munteren ethnisch-religiösen Quasibürgerkrieg nutzen, welcher sich erst richtig intensivieren wird, wenn Amerika seine Truppen abzieht und dessen Damoklesschwert nicht mehr über den lieben Nachbarn schwebt), dann wäre es unter Bush möglich gewesen die gewaltigen Mittel für den Krieg in die Entwicklung alternativer und neuer Energiequellen (wie der Kernfusion) zu investieren und vor allem Amerikas Militärmaschinerie von Mineralöl auf Wasserstoff umzustellen, was nicht nur der Umwelt nützen würde, sondern es erlaubt die so gefährliche Abhängigkeit von Staaten wie Saudi-Arabien zu reduzieren. Aber die Angelsachsen mussten ja wieder einmal versuchen die Welt zu retten, mit ihrem idealistischen Kreuzzug für Demokratie, Freihandel und Menschenrechte…

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19. Juni 2008 16:32

An alle Atomkraftbefuerworter ...

Occam Razor (Occams_Razor)

wenn Sie so ueberzeugt von der Sauberkeit und Sicherheit von Atomstrom sind, dann sind Sie ja sicher auch damit einverstanden, dass neue KKW's in ihrer Nachbarschaft gebaut wereden und haben auch sicher nichts dagegen neben einem Atommuellendlager zu wohnen. Ich fuer meinen Teil habe lieber Solaranlagen auf dem Dach oder ein Windrad vor der Tuer, als oben genanntes in der Nachbarschaft! Man muss ja nur einmal auf die Politiker achten, die sich fuer Atomenergie aussprechen, die wollen naemlich nicht dass die Dinger in ihrem Wahlkreis entstehen, oder Atommuell dort abgeladen wird. Zu (vermeintlich) billiger Energie sagen alle JA, aber wenn es um die Konsequenzen geht sollen es immer die anderen ertragen ... am besten die die sich nicht wehren koennen

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19. Juni 2008 16:31

Der Golfkrieg hat 2 Billionen Dollar gekostet

Paul Rabe (heidelpaul)

Hier wurde das Argument genannt, daß der Umstieg auf solare Energieversorgung trotz der zu erwartenden guten GesamtRentabilität zu hohe Anfangsinvestitionen notwenidg machen könnte. Dieser Einwand läßt sich durch einen einfachen Vergleich beseitigen. Die USA und Europa haben ein vergleichbares Bruttoinlandsprodukt, die Volkswirtschaften sind also ähnlich leistungsfähig. Die USA haben es grade geschafft aus ihrem Bruttoinlandsprodukt hinaus 2 Billionen Dollar für einen Kreig zu INVESTIEREN (mit guten Ergebnissen für die heimische Nachfrage). Europa wäre also durchaus in der Lage eine Investition in Billionenhöhe finanziell zu stemmen, schließlich ist die europäische Wirtschaft genauso leistungsfähig wie die US-amerikanische. Wenn Europa also die "gesparten" Kriegskosten in eine solare Energieversorgung investiert, wären allen geholfen. Insbesondere würde der Binnenmarkt davon profitieren, zunächst von den Aufträgen (wie bei der Rüstung) und später von billiger Energie.

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19. Juni 2008 16:29

@childo

Sven Michaelsen (Der_kleine_Amrumer)

Nehmen sie dem Herrn Rabe das nicht so krumm. Er braucht gern mal etwas länger, musste ja auch fast 10 Jahre studieren, da er nebenbei (hört sich mehr nach Vollzeit an) arbeitete, um sein Studium bezahlen zu können...(da war schon der 1. Rechenfehler und somit kleine Fehlinvestition von) Naja und was mit Logik, Rechnen etc. wird im Studium nicht vorgekommen sein, sonst würde er nicht immer so Pseudo-Rechnungen aufstellen, und jedes mal wenn jemand das nachrechnet, langsam das Thema wechseln... Für ihn zählen nicht Fakten sondern Ideen und Theorien. zusammen ergibt das dann Ideologien. Für Herrn Rabe hat ja auch Karl Marx im Prinziep ne tolle Theorie aufgestellt, Kann ja nicht an dieser liegen, dass es bisher immer scheiterte mit dem realen Sozialismus/Kommunismus... Da sind solche Themen wie Energie etc. nur Beiwerk...

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19. Juni 2008 16:22

@Herrn Chieldo Wie weit ist Spanien von Deutschland entfernt ?

Paul Rabe (heidelpaul)

Sie unterliegen hier einigen Irrtümern: 1.) ich schrieb nicht von 'Sahara' sondern von Spanien, dort ist die Sonneneinstrahlung ca. 2 kw/m2 (in der Sahara deutlich höher) 2.) Es ging gar nicht um Elektroautos oder Wasserstoff sondern um einen Vergleich mit der Kernkraft, also um die Frage ob man KKWs durch Solarkraftwerke ersetzen kann. 3.)Schauen sie mal auf ihren Globus und überlegen Sie sich dann wie weit Spanien von Deutschland entfernt ist, die HGÜ Leitungs Verluste liegen bei unter 10%.

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19. Juni 2008 16:19

@Rabe

Sven Michaelsen (Der_kleine_Amrumer)

Wie immer Herr Rabe, zu 50 % Recht nur dann nichts begriffen,.... 1. für jetzt mal Unbenommen; Solarenergie/Kraftwerke sind/mögen auf die lange Distanz zumindest relativ günstig(er) sein. 2. Ein "Investor" legt seine Investition oder im "Volksdeutsch" seine Investitionskosten plus kalkulatorischem Gewinn i.d.R. auf die Betriebsdauer/Produktionsdauer sowie die produzierte Menge, in diesem Falle eben Energie in Watt (Kilowatt, Mega Watt etc) um. Das macht auch jeder private Haushalt so, wenn sich der typische Sozialpädagoge oder Sozialkundelehrer seine Solaranlage aufs Dach schraubt (z.b. 5000€ auf 20 jahre) Soweit so gut Herr Rabe. nun kommt aber Ihre völlig besch... Vorschlagsrechnung mit dem "Riesenkraftwerk" in Spanien: dor muss eben der Investor bei aktuellen Preisen nicht 5000 in die hand nehmen sondern dummerweise die von mir errechneten 3,15 Biollionen Euro!!! die darf er dann gerne wieder auf die nächsten 20-30 Jahre verteilen und über den Verkauf des Stroms hereinbekommen! Aber erstmal muss der Investor die 3,15 Bill€ vorschiessen.Deswegen ja Investor Herr Rabe !!! (Welche Farbe hat eigentlich der Mond in IhreR Welt?)

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19. Juni 2008 16:01

@Paul Rabe - bitte korrekt rechnen

M M (chieldo)

...nehmen wir doch mal ihr Beispiel. Sie wollen also den Sahara-Strom per Fernleitung die ca. 5.000 km (tatsächliche Leitungsstrecke, wohlgemerkt!) ins gute, alte Deutschland transportieren, wo er dann z.B. in Elektroautos (mit einem Wirkungsgrad von vllt. 30-40%, wenn man Speicherverluste in Autobatterien, Ausgleich von Spannungsschwankungen/-Spitzen etc. mit einkalkuliert) verbraucht werden soll. Ich komme hierbei nach wie vor auf ca. 2%... ...und das Dilemma bei Ihrer Methode (im Gegensatz zur Speicherung der Energie in Form von Wasserstoff) ist dazu, dass auch in der Sahara die Sonne nicht Tag und Nacht scheint und somit die "natürlichen" Schwankungen ausgeglichen werden müssen...von einiger Zeit gab es hier in der FAZ einen Artikel, der diese Problematik (am Beispiel der Windkraft) zum Thema hatte. Fazit: zur 24/7-Versorgung der Bevölkerung müsste aufgrund der Schwankungen dieselbe Energiemenge nochmal in konventioneller Form bereitgehalten werden. ...ich kann diese SST-Theorie (Sahara-Solar-Theorie) wirklich nicht mehr hören.

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19. Juni 2008 14:45

Solarkraftwerke sind langfristig günstiger

Paul Rabe (heidelpaul)

Die Kosten pro installierter Watt Leistung sind ziemlich unrelevant für einen Investor, der verkauft nicht Leistung sondern Energie, rechnet also aus was die Kosten pro verkaufter Kilowattstunde sind. Der wichtige Unterschied zwischen Kernkraft und Sonnenenergie ist, daß die Kernkraft (noch) weniger Anfangsinvestitionen pro kwh aufweist, die Sonnenenergie aber dafür deutlich geringere Betriebskosten hat. Langfristig werden die Gesamtkosten der Sonnenenergie also immer irgendwann die der Kernkraft schlagen, die Frage ist nur wie lange das dauert. Da man beim Bau von Sonnenkraftwerken ähnliche Skaleneffekte wie bei anderen Produkten aus der Massenfertigung erwarten kann, kann man schon heute sehr sicher davon ausgehen, daß die Investitionskosten pro kwh bei der Sonnenenergie noch stark fallen werden. Die Investitionskosten bei der Kernkraft werden hingegen nicht mehr fallen, sondern wegen gestiegenen Sicherheitsanforderungen (z.B. Terrorgefahr) eher noch teurer werden. Deswegen ist schon heute(!), wenn man über eine Lebensdauer von 40 Jahren rechnet, der Neubau eines KKW gar nicht günstiger pro kwh als der eines Solarkraftwerkes. Das was das KKW zu Beginn günstiger ist, holt das Solarkraftwerk insgesamt locker wieder rein.

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19. Juni 2008 14:30

@Rabe

Sven Michaelsen (Der_kleine_Amrumer)

Vielleicht ist ja auch nur der Zahlenraum für Sie zu gross, ich will es gern für sie vereinfacht darstellen: Einw (ich wiederhole: 1 !) übliche "Solaranlage" mit ca. 8-10m² Fläche und damit 1KW installierter Kollektorffäche kostet ca. 4000 Euro. damit kostet die Anlage z.B. 800€ je quadratmeter Fläche oder eben auch 4000Euro je KW installierter Leistung oder eben auch 4€ je Watt Installierter Leistung !!! Und diese Anlage KOSTET immer noch 4000€/KW oder 4€/Watt Leistung auch wenn es demnächst 1Euro je eingespeister KW/h Solarstrom gäbe, und sie kostet es auch, wenn es für die Einspeisung GAR nichts gäbe. Haben Sie es nun begriffen? sie brauchen ja immer länger als andere... Deswegen Speisen die Ökoideologen ja auch den Solarstrom für 50 Cent ein und nutzen selber den bööösen Atomstrom für ca. 18Cent. Denn 50 Cent für Ökostrom wollen die ja selber nicht zahlen die schlauen Gutmenschen...

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19. Juni 2008 14:08

@Rabe

Sven Michaelsen (Der_kleine_Amrumer)

Sie verwechseln mal wieder Äpfel mit Birnen Herr Rabe. Was sie mit Kosten meinen ist der Preis, und der wird in Kw/h angegeben, das ist richtig, aber Kosten für den Bau, die Investion etc haben nur bedingt was mit der zukünftigen Preisbasis in diesem Falle Kw/h zu tun. Der Kraftwerksbetreiber will seine kosten die er hatte reinholen, logisch! Aber erstmal hat er "Ausgaben" und die Betragen nun mal bei andersol 6 Euro pro installiertem LESITUNGSWATT Herr Rabe. Aber woher soll so ein Salonsozialist und Langzeitstudent solche Feinheiten auch unterscheidne können? Und darum ist die Rechnung lieder! richtig !!

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19. Juni 2008 13:34

@Herrn Gereke: besser mal vorher informieren - hier die richtige Rechnung

Paul Rabe (heidelpaul)

Bevor sie solchen Unsinn schreiben, informieren Sie sich doch bitte mal. Die Kosten für elektrische Energie werden nicht in Cent pro Watt sondern stets in Cent pro KILOwatt angegeben, sie liegen also schon mal um den Faktor 1000(!) daneben in ihrer Rechnung. Sie haben aber recht, daß diese Kosten pro Kilowattstunde momentan trotzdem höher sind als bei abgeschriebenen Kerrnkraftwerken (ungefähr 100% mehr) Aber WARUM ist das so, wie sieht also die Kostenstruktur aus ? Andasol1 produziert ca. 180Gwh Strom, bei einer Verzinsung der 300 Mio Baukosten von 5% sind das 15Mio Euro bzw. sind das 8,3 Cent reine Kapitalkosten. Dazu kommen nochmal ca. 2 Cent Betriebskosten. Damit sind auch sämtliche Forschungs- und Entwicklungskosten abgedeckt. Bei KKW sind die heutigen 5 Cent pro Kwh reine Betriebskosten, weil die Kraftwerke bereits abgeschrieben wurden. Die Kosten der Endlagerung werden unseren Kindern aufgebrummt, die KapitalKosten für Erforschung der Kernkraft hat der Steuerzahler gezahlt, die Kosten für eine Versichungspolice welche den potentiellen Schaden abdeckt (Deckungssumme müsste irgendwo bei 1 Billion Euro liegen für den Fall eines GAU) übernimmt der Staat, die Deckung für KKW Betreiber ist lächerlich niedrig.

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19. Juni 2008 13:20

Es gibt Alternativen...

Mario N. (alle9ne)

Diese Organisation wurde in der Fernsehsendung Quer (BR) vorgstellt. http://www.desertec.org/de/index.html Dort werden auch die viele Wenn und Aber's behandelt ;-) Übrigens wurde in der Sendung auch was von weltweit nötigen Neubau von AKWs in Stückzahl 1000 wenn ausschließlich auf Atomstrom gesetzt wird berichtet. Und das derzeit die Herstellung in der Masse durch die Produzenten wie Siemens und Co nicht realistisch wäre. Ich persönlich halte nicht viel von 30 Jährige und ältere AKWs, weil ich nicht glaube das Materialermüdung und Verschleiß gepaart mit "Rendite"-Denken eine sicher Sache ist. Gruß

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19. Juni 2008 12:09

@Rabe

Sven Michaelsen (Der_kleine_Amrumer)

Wenn ich den Artikel in der FAz und anderen Zeitungen zu Andersol richtig in Erinnerung habe, ibetragen die Kosten bei dieser Technik (die aber immerhin Gabriels Wind und Solarblödsinn haushoch überlegen ist) zw. 6-7Euro je Watt Leistung. macht bei Ihrem Beispiel Herr Rabe: 2302560 Gwh von Ihnen berechnete Leistung pro Jahr 6308 Gwh pro Tag 525 Gw installierte Leistung (bei 12 Stunden am Tag Ausbeute) 1 Gigawatt sind eine Milliarde Watt wir brauchen also 525 Milliarden Watt installierte Leistung also nur die Kleinigkeit von 3,150 Billionen Euro ... Na wenn es weiter nichts ist. Nur zum Vergleich (unabhängig von sonstigen vor oder Nachteilen): Ein Atomkraftwerk nach deutschem Standard etc. kostet ca. 3 Milliarden Euro, man könnte also alternativ auch 1000 !! KKW bauen... oder einfach um die gleiche Menge Energie zu erzeugen 100 KKw bauen (nur ca. 300Mrd €) und die restlichen sprich gesparten 2.650.000.000.000,00 Euro ausgeben für Endlagerungsforschung schlage mal ne Billion vor, und der Rest geht drauf für den Weltfrieden!!!) Das kommt raus, wenn man Ihrer Aufforderung nachkommt Herr Rabe und einfach mal rechnet...

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19. Juni 2008 11:51

Fakten?

Sven Michaelsen (Der_kleine_Amrumer)

Bei allem anderen Für und Wider bei Atomkraft, sollte doch aber nicht vergessen werden, dass die immer wieder behauptete ptenzielle Uranknappheit in 30-50 Jahren völlig an den Haaren herangeozgen ist. Ironischerweise von den gleichen "Atomgegnern" die seinerzeit den schnellen Brüter in Kalkar zu Fall gebracht haben. Die Technik, "unbegrenzt" Nachschub für KKw zu erzeugen gibt es also schon seit zig Jahren und wäre auch schon im Einsatz, wenn nicht die gleichen Ideologen die jetzt rufen Atom geht nicht weil bald kein Uran mehr da ist, nicht selber dafür gesorgt hätten, dass die revolutionäre deutsche Technik zum Einsatz kommt....

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19. Juni 2008 11:44

@chieldo das ist Unsinn

Paul Rabe (heidelpaul)

Eine HGÜ Übertragung hat ca. 4% Verlust auf 1000km, Siemens hat eine solche Übertragung in China bereits realisiert. Es kommen dazu nochmal ca. 0,6% Verlust für das Umrichten. Sie schreiben also ziemlichen Unsinn.

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19. Juni 2008 11:14

@Herrn Neuber rechnen sie mal !

Paul Rabe (heidelpaul)

In Spanien beträgt die durchschnittliche Sonneneinstrahlung 2kw pro m2. In einem Quadrat von 20km Seitenlänge (das dort überall leicht zu finden ist, schauen sie mal bei Google Earth), kann man dort also 533 GW (bei 1/3 Verlust durch Wandlung und Transport) Leistung erzeugen. Bei durchschnittlich 12 Stunden Sonneneinstrahlung (Pufferung durch Flüssig Salz in der Nacht) sind das unglaubliche 2302560 Gwh Leistung pro Jahr. Im Vergleich dazu erzeugen sämtliche KKWs Europas heute nur ca. 1.000.000 Gwh pro Jahr, also nicht mal die Hälfte !

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19. Juni 2008 11:00

ITER?

Philipp Hendricks (Penta)

Auch wenn McCain's Vorschlag grundsätzlich akzeptabel und zu befürworten ist, würde es doch mehr Sinn machen, wenigstens einen Teil des Geldes für einen Wiedereinstieg beim ITER Projekt auszugeben und die Forschung in Richtung der Kernfusion endlich voran zu treiben, um die Fusionskonstante endlich auch zu einer Konstante zu machen! Siehe Wikipedia: Kernfusionsreakter und ITER. Bzgl. Solar-, Wasser- und Windkraft kann ich meinen Vorrednern größtenteils zustimmen: das ist Geld- und Ressourcenverschwendung auf großem Niveau.

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19. Juni 2008 10:57

Energieverluste

M M (chieldo)

...von 100% Solarenergie aus der Sahara würden, energiebilanziell betrachtet, nur ca. 2% in Europa ankommen. Der Rest geht unterwegs durch Umwandlung (z.B. in transportierbaren Wasserstoff), Transport (Tanker, Pipeline etc.) und sonstige Aufwände verloren. Besser als gar nichts?

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19. Juni 2008 10:17

Uranvorkommen bis 2070

Maximilian Lorenz (maximilianlorenz)

Mit den jetzigen Atomkraftswerkskapazitäten reichen die Uranvorkommen bis zum Jahr 2070 nach Angaben den internationelen Atomenergiebehörde. Werden neue Kraftwerke hinzugebaut, verringert sich der Zeitraum und auch der Uranpreis wird schneller steigen sowie die Abhângigkeit bzgl. dieses Stoffes. Atomkraft ist daher weder mittel noch langfistig eine rentable sowie nachhaltige Lôsung. Aber viele Menschen besonders im rechten politischen Spektrum wollen diese Fakten anscheinend nicht zur Kenntnis nehmen.

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19. Juni 2008 09:57

@ Kraatz

Dirk Donau (Ddonau)

Ihr Beitrag kann nur ein Witz sein! Was hat Atomenergie mit Nachhaltigkeit zu tun? Uran gibt es nicht in Hülle und Fülle, sondern auch dieser Rohstoff ist begrenzt. Sollte es tatsächlich zum Bau von AKW´s in dieser Menge kommen, wäre das auch ein Signal für andere Länder. Von der einen in die nächste Abhängigkeit hat für mich nichts mit nachhaltiger Energiepolitik zu tun. Nachhaltig kurzsichtig ist das, sonst nichts.

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19. Juni 2008 09:55

@Kraatz 50 Jahre Energie für 50.000 Jahre Altlasten nenen sie 'nachhaltig' ?

Paul Rabe (heidelpaul)

Nennen sie es wirklich 'nachhaltig', wenn man für ca. 50 Jahre Energieversorgung (viel länger werden die Uranvorräte bei heutiger Technologie und steigendem Verbrauch nicht reichen) unseren Kindern tödlich giftigen Müll vererbt, der auch noch in 50.000 Jahren einen Menschen töten kann ? 50 Jahre Energie für 50.000 Jahre Altlasten nenen sie 'nachhaltig' ?

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19. Juni 2008 09:50

Nur Wahlkampf Geschwätz

Paul Rabe (heidelpaul)

Der Amerikanische Präsident hat gar keine Kompetenz sich für oder gegen Kernkraftwerke in den USA zu entscheiden, das obliegt dem jeweiligen Bundesstaat. Das ist also nur billiger Wahlkampf..... Ökonomisch wird es auch ein Fehlgriff sein, denn die USA verfügen über genügend Wüsten in denen die Produktion von Solarstrom bald billiger sein wird als die Kernkraft, welche grade in den USA sehr teuer gegen Terrorangriffe gesichert werden muss.

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19. Juni 2008 09:33

Atomenergie ist mehr als ein Weltwunder!

Rudolf Neuber (r.neuber)

Einfach lachhaft, wie sich das Wunschdenken in Deutschland einredet, durch Solar- oder Windenergie Kernkraftwerke ersetzen zu können. Die Dimensionen sind so, daß 1 Gramm Uran dieselbe Energiemenge bietet wie zweieinhalb Tonnen Steinkohle. Windenergie und Solarplatten sind kindische Ausreden in bezug auf Leistung. Daran ändern auch zweistellige Milliardenbeträge an Subventionen nichts, sondern zeigen nur das Maß an Verbohrtheit, mit der Atomgegner das Volk verdummen. Es gibt bislang keinen technischen Ersatz für Atomenergie. Milliardeninvestitionen in technische Abenteuer sind keine Lösung, sondern Dummheit im Quadrat.

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19. Juni 2008 09:02

Frau Merkel,

Ernst-Markfried Kraatz (ErnstKraatz)

nehmen Sie sich an Mc Cain ein Beispiel! Das ist verantwortliche Energie- und Klimapolitik, die das strapazierte Schlagwort "Nachhaltigkeit" auch wirklich verdient.

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