Amerikanische Marines in der Provinz Helmand

Offensive der Taliban

Anschläge erschüttern Afghanistan

Bei einem Angriff auf einen amerikanischen Stützpunkt im Südosten Afghanistans sind zwei Soldaten getötet worden. Die Taliban hatten ihre Attacke mit der Detonation eines Lastwagens eingeleitet. Auch in anderen Provinzen kam es zu Anschlägen. In Helmand geht die amerikanische Offensive weiter.

Lesermeinungen zum Beitrag

05. Juli 2009 12:41

Tot deutscher Soldaten bewusst in Kauf genommen

Mehmet Ünal (Manalive)

An jeden den es interssiert, warum deutsche Soldaten zur Zielscheibe des afghanischen Wiederstandes wurden, obwohl sie nur Aufbauhilfe leisten!
Bis vor ca. 2,5 Jahren war es ruhig um die Truppen, kein Angriffe, keine Attentaten und auch keine Toten. Plötzlich vor 2,5 Jahren begangen auch die angriffe auf deutsche Truppen. Sie fragen sich warum? Ganz einfach exakt einige Wochen vor den ersten Angriffen, hat die Kriegsregierung ( Merkel/Jung) US Truppen erlaubt "Einsätze" im Norden, wo ja unsere Truppen staioniert sind durchzurführen. Und das unglaubliche daran ist, dass die US Truppen bei diesen "Einsätzen" deutsche Uniformen tragen durften. Diese "Einsätze" mit deutschen Uniformen finden auch heute statt. Ob Frau Merkel und Herr Jung den Eltern der toten Soldaten das erzählt haben? Bei jedem Bericht über "Einsätze" der US-Truppen im Norden finden diese in deutschen Uniformen statt und keines unserer deutschen qualitäts Medien erwähnt dieses kleine Detail.

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05. Juli 2009 12:16

Das Problem ist die religiöse Fanatisierung

Ingo Hertrich (hertrich)

Ich habe den Eindruck, dass sich eine religiöse Fanatisierung nicht mit militärischen Mitteln auflösen lässt, vielleicht im Gegensatz zu weltlichem Nationalismus, der oft erstaunlich leicht einfach dem "Recht" des Stärkeren weicht. Der religiöse Fanatiker kämpf auch noch weiter, wenn er keine Chance mehr hat - das sieht man an den vielen freiwilligen Selbstmordattentätern. Es handelt sich hier um eine kollektive Geisteskrankheit. Was wir brauchen, ist Heilung, nicht Bekämpfung.

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05. Juli 2009 09:09

Herr Berger, Kanzlerin Merkel ist fuer ihr Versagen

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

zum Einsatz in Afghanistan nicht weniger in die Pflicht zu nehmen als Rot-Gruen. Sie haette den Praesidentenwechsel in den USA dazu nutzen koennen, Fuehrungverantwortung wahrzunehmen. Aber dazu hat sie nicht das Persoenlichkeitsformat. Sie ueberlaesst das Feld anderen.
Ob Merkel oder Steinmeier als naechste Kanzler - Deutschland wird durch Nullen 'gefuehrt' und vertreten werden. Die Szene fuer ein weiteres Kapitel politischer Agonie ist bereits gesetzt. Allerdings kann ein deftig Votum der Waehler die Karten etwas neu mischen.

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05. Juli 2009 01:19

Die Taliban...

Frank Geiser (geiser123)

...sind ultra radikale religioese Fanatiker die vor Mord, Versklavung, Folter und extremer Gewalt nicht zurueckschrecken. Soll der Rest der Welt hier wirklich tatenlos zusehen, nur weil Afghanistan ein paar Kilometer zu weit entfernt ist? Der Durchschnittsmensch hat ca. 70 Jahre in denen er versuchen kann die Welt ein wenig besser zu verlassen als er sie betreten hat. Zu Hause am Fernseher kann man das leider nicht.

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04. Juli 2009 18:54

Von wegen sichere Urlaubsziele

Jan Skalski (Skalski)

Nach dem 2.Weltkrieg (und in direkter Folge des 2.Weltkrieges) hatte es drei geteilte und zur Hälfte kommunistischen Staaten gegeben:Deutschland,Korea und Vietnam.Südkorea wurde vor dem sowjetisch-chinesischen Kommunismus durch einen Krieg gerettet,West-Deutschland/-Europa wurden vor dem sowjetischen Kommunismus durch massive Aufrüstung inkl.Atomwaffen,vor allem auf die Kosten des US-Steuerzahlers gerettet. Dort gab und gibt es so was wie eine Demokratie und Freiheitsrechte.In Vietnam ist das leider nicht gelungen. Ist der internationale Kommunismus gesponsert von der damaligen Sowjetunion und auch Deutschland Ost hier ein Begriff? Südkorea mit US-Soldaten,genauso wie Japan und Deutschland sind auch sichere Urlaubsziele.Afghanistan mit den Taliban und ohne amerikanische Soldaten war nie ein Urlaubsziel.Wiese behaupten Menschen in Deutschland,die Ländern wäre sicherer ohne die amerikanischen Soldaten,aber gleichzeitig behält Detschland immer noch 70 000 US Soldaten(und jahrzehntelang an die viertel Million).Bitte daran denken,in West-Europa gab es 40Jahre lang an die 400 000 US-Soldaten und nie so lange Friedensperiode.Wenn der Urlaub das einzige Bewertungskriterium eines Landes ist,würde ich schnellstens einen neuen Urlaub planen.

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04. Juli 2009 18:49

@Hr. Meier, Hr. Hoffmann

Thomas Berger (tberger)

Ich bin auch kein Freund des Afghanistan-Kriegs, weil ich nicht der Meinung bin, daß deutsche Soldaten in einem Krieg stehen sollen, der nicht deutschen Interessen dient.
Ihrer Argumentation stimme ich aber nicht zu - haben Sie vergessen, daß Deutschland fast fünzig Jahre militärisch besetzt war? Zur Überschrift "Merkel macht mit": Die Beteiligung am Afghanistan-Krieg hat uns Rot/Grün eingebrockt. Insoweit finde ich die Verkürzung auf Merkel irreführend.

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04. Juli 2009 18:39

Deutsche und angloamerikanische Traditionen

Lüder Osmers (LOsmers)

@ KarlMeier (KarlMei)
Ich stimme Ihnen zu, Herr Meier.
Schwer zu ertragen ist es, daß ein Minister Jung den Feind oder Gegner als Verbrecher und Terroristen zu bezeichnen pflegt - hier unterscheidet sich die deutsche Tradition ganz wesentlich von der angloamerikanischen. Das gilt auch für das der deutschen Tradition fremde widerwärtige Leichenzählen der Angelsachsen: "Es wurden dabei 250 Taliban getötet".
Und noch ein Satz zur immer wieder zitierten "Großoffensive": ich verstehe darunter den Angriff einer Heeresgruppe oder Armee, doch nicht den von knapp über 4.500 Mann. Detaillierte Angaben über die geplante Dauer der ersten Phase zu machen und geographische Schwerpunkte zu benennen wie zu Beginn der Operation geschehen ist entweder grenzenlos naiv - den Feind wird's freuen - oder aber nur einer der sattsam bekannten "Bluffs".

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04. Juli 2009 18:20

Afgahnistan

Klaus Keller (kkeller)

Timing :Ziel war es, den radikalislamischen Aufständischen vor der Präsidentenwahl am 20. August einen schweren Schlag zu versetzen.
Auch eine Möglichkeit eine Wahl zu beinflussen, diese Amerikaner.
klaus keller hanau

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