Michael Jackson

Letztes Lebewohl für eine Legende

Jacksons Kinder Paris (2. von links),  Prince Michael II 'Blanket' und Prince MichaelJennifer Hudson Von links: Brooke Shields, Janet Jackson, Sohn Prince Michael Jackson II (“Blanket“), LaToya Jackson, Tochter Paris, ein unbekannter Sänger und Sohn Michael Joseph Jackson, Jr. (“Prince“)Jacksons Brüder mit dem Sarg des Verstorbenen

Bildergalerie Abschied der Superlative: Mit einer pompösen Trauerfeier ist am Dienstag in Los Angeles des verstorbenen „King of Pop“ Michael Jackson gedacht worden. Als letzte Rednerin wandte sich Jacksons elfjährige Tochter Paris an die Trauergäste. Sie sagte unter Tränen, ihr „Daddy“ sei der beste Vater gewesen, den man sich vorstellen könne. Von Katja Gelinsky

Lesermeinungen zum Beitrag

14. Juli 2009 01:08

hartnäckiges Gerücht des Kindesmissbrauchs bleibt bestehen.

Oliver Hahn (GallusX)

Die Trauerfeier war leider nicht angemessen. Viel Eigenwerbung und der deutsche Kommentar belanglos. Was ich nicht verstehe: Das Gerücht der angeblichen Missbrauchsfälle bleibt. Inzwischen weiß man doch, dass das alles aus Habgier enstanden ist. Wollen doch alle so schlau und intelligent sein, aber ernsthaft recherchieren, nein, lieber einfach drauf los schreiben. Der Fall Jordan Chandler (1993) hat sich vor einer Woche geklärt. Er hat nun zugegeben, dass er von seinem Vater gezwungen wurde zu lügen. MJ hatte damals keine Kraft für einen Prozess und hatte deswegen 2 x 20 Mio.$ Vergleich gezahlt. Aus der Sicht der Unbeteiligten natürlich ein Freikauf. Steht alles auf trashselector. com (hier darf man ja nicht verlinken). Wird aber sicher bald auch in der deutschen Presse stehen, noch wird ein wenig abkassiert mit anderen Gerüchten, der Mob glaubt alles...
Es müsste doch längst jedem klar sein, dass sich alles nur um das Geld dreht. Das gleiche haben auch die Eltern von Gavin Arvizo versucht. Abfall.
Wie man jemanden wie Michael Jackson in den Dreck zieht, ist mir ein Rätsel. Ein liebenswerter Mensch der versucht hat, die Welt ein wenig zu verbessern.
Jetzt wird erstmal wieder Kasse gemacht, da kann man wohl nichts dran ändern.

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10. Juli 2009 07:58

Trauershow - jeder nutzte seine Chance ...

Frank Lesizza (MarkMalt)

Michael Jackson war vor einiger Zeit ein Pop-König, in den letzten Jahren leider nur noch ein ehemaliger Pop-König, wobei sein Leben eher eine Tragödie war.
Die Trauershow, die dann im Fernsehen gezeigt wurde - das ZDF schaltete vorzeitig ab (typisch !) - wurde Jackson auf keinen Fall gerecht. Nahezu jeder, der auftrat, nutzte seine eigenen Interessen :
- der Priester, der Werbung für seine Religion machte
- der schwarze Bürgerrechtler, der Michael Jackson in seine Ecke zu holen versuchte (wo er nie stand)
- Künstler, die ihn kannten, wovon man aber kaum noch was hört ("ich bin noch da")
- eine Politikerin, die vermutlich bald wiedergewählt werden will
- am weitaus schlimmsten dann der gezwungene Auftritt von der kleinen Paris, wobei die Familie mit zusammengekniffenen Lippen herumstanden (armes Kind !)
Bezeichnend war, daß alle, die wirklich eine freundschaftliche Beziehung zu M.J. hatten (Madonna, Liz Taylor, Justin Timberlake, Elton John usw) einen Auftritt ablehnten. Ein Hoch auf die echten Freunde !

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09. Juli 2009 22:37

Respekt für den Verstorbenen ...

Stephan Mette (stephanmette)

... darum ging es mir.
Der Vergleich mit Mozart sollte die musikalische Leistung der beiden nicht auf eine Stufe stellen, sondern nur verdeutlichen, dass allfällige Anfeidungen zu Lebzeiten - aus welchen Gründen auch immer - keinen Maßstab für eine objektive Bewertung einer bedeutenden Persönlichkeit darstellen. So halte ich z.B. die Beatles im Allgemeinen und John Lennon im Besonderen für deutlich überschätzt. Die spielt nämlich wirklich kaum noch einer - im Gegensatz z.B. zu ABBA. Darüber hinaus scheint mir die Behauptung, Michael Jackson werde nicht mehr gespielt und ihn kenne von den "Spätgeborenen" kaum jemand, für eine recht gewagte These. In den Radiosendern, die ich höre, läuft er relativ oft. Auch der Umstand, dass er m.W. mit drei Alben derzeit unter den Top-Ten ist, dürfte eher dagegen sprechen, oder?
Ob M.J. ein Künstler war, der über seine eigene Generation hinaus Bedeutung behält (wie z.B. Elvis nicht wirklich), wird die Zukunft weisen. Meines Erachtens war in vielem seiner Zeit weit voraus. Aber wie gesagt, man wird es sehen. Kennen ihn in 20 Jahren nur noch Rentner, mag er einfach nur überdurchschnittlich gewesen sein. Anderenfalls müsste man seine Bedeutung evtl. anders bewerten. Wer mag das heute wissen?

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09. Juli 2009 15:02

Mozart

Marvin Parsons (mapar)

Bei allem Respekt für den Verstorbenen und seinen Erfolg, der Vergleich mit Mozart spricht Bände und ist ein sicheres Zeichen, daß die Verehrung grotesk überhöht ist. Man braucht sich nicht mit der Qualität der Musik zu befassen, sondern nur festzustellen, daß Mozart nach Jahrhunderten noch gespielt wird, Michael Jacksons Hits nach 25 Jahren jedoch schon so gut wie nicht mehr (im Gegensatz zu anderem aus der Zeit). Schon denen, die in den 80ern geboren wurden, ist seine Musik weitgehend unbekannt, nicht jedoch die Figur Michael Jackson. Ähnlich ist es bei Elvis Presley, über 30 Jahre nach seinem Tod vielen noch ein Begriff, während seine Musik den heute 50jährigen überwiegend lästig und den 30jährigen unbekannt ist (Elvis selbst wäre jetzt 74 und weitgehend unbeachtet, wenn er noch leben würde). Die über Medien vermittelten Emotionen gegenüber fernen Menschen, hier auf die Spitze getrieben, sind beeindruckend, hat aber leider nichts mit den Leistungen der so sehr "geliebten" Person zu tun (man erinnere sich an die Massendepression beim Tod einer inzwischen weitgehend vergessenen Dame, deren einzige Lebensleistung darin bestand, einmal mit einem Thronfoger verheiratet gewesen zu sein).

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09. Juli 2009 13:39

Letztes Lebewohl für eine Legende

Stephan Mette (stephanmette)

...lautet zutreffend die Überschrift: Er ist eine Legende - über seinen Tod hinaus. Jemand hat dies durchaus treffend mit W.A. Mozart vergichen, der auch zu Lebzeiten von Neidern und anderen schlechten Menschen in den Dreck gezogen wurde. Daher ist das Gerede von "Hype" etc. schlicht nicht nachvollziehbar. Die Gedenkfeier habe ich zur Vermeidung überblendeter Übersetzungsbemühungen der deutschen Sender auf CNN gesehen, wobei sogar auf jegliche Unterbrechung und das Laufband am unteren Ende verzichtet wurde. Die Feier war authentisch und angemessen. Sollte man eine Musiklegende einfach still verscharren, wie das wohl einige für richtig hielten?
M.J. hat die Musikszene revolutioniert, Rassenschranken eingerissen, alle Chartrekorde gebrochen, dutzendfach preisgekrönte Videos gedreht, konnte tanzen, wie kein Zweiter und hat mit seiner Musik und seiner Bühnenpräsenz Millionen von Menschen fasziniert. Und: Er hat sich für wohltätige Zwecke eingesetzt. Dass anlässlich seines Todes alte und neue Fans "Tonträger" kaufen, ist auch kein "US-Medien-Imperialismus", sondern völlig natürlich.
Das "Niveau", das dazu von manchen stöhnend als fehlend reklamiert wird, wird da wohl eher mit dem ideologischen Brett vor'm Kopf verwechselt.

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08. Juli 2009 21:08

Gedenkfeier für Michael Jackson

Karlheinz König (DasAugeGottes)

Zugegebenermaßen war ich kein Fan von Michael Jackson.
Ich habe mich weder für sein Leben, noch für seine Art Musik interessiert, was mir
nun -nach seinem tragischen, rätselhaften Ableben- mehr als leid tut!
Eigentlich wollte ich mir die Gedenkfeier im Staples Center via TV nicht mal ansehen,
aber da er ohne Zweifel ein Musik-Gigant, eine Größe im Showgeschäft, war, ließ
ich mir diese Fernsehübertragung dann doch nicht entgehen, was ich keineswegs
bereue!
Ich gestehe, dass ich Vieles über diesen wohl einzigartigen Mann nicht wusste,
was meine skeptische Meinung, die ich über ihn hatte, -dank Printmedien, die nicht
viel Positives jahrelang über ihn berichteten, ihn als Exzentriker, Gestörten...,
darstellten-, grundlegend änderte!!! Ja, ich war sogar beschämt darüber, dass ich
sehr negativ über ihn dachte und verärgert über mein eigenes Desinteresse, das
ich an den Tag legte. Am meisten berührten mich die ehrlichen, emotionalen, unge-
planten Worte seiner elfjährigen Tochter Paris, die ins Mikro heulte.
Deren Liebeserklärung an ihren toten Daddy kann man nicht übertreffen, jene war
einfach überwältigend. Seit diesem Augenblick sehe ich Michael Jackson in einem
völlig anderen Licht u. bete für ihn u. seine Family

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08. Juli 2009 17:20

Vermarktungsstrategien bis über den letzten Atemzug hinaus!

Robert Hamacher (harohama)

Hat "die Welt" nicht anderes zu tun, als den Abschied von einer bemitleidenswerten Existenz zu reportieren,dessen Zukunft sich schon lange in der Vergangenheit abgespielt hat? Ist "die Welt" dermaßen auf den Hund gekommen, dass sie sich wieder einmal zum Spielball interessierter Medien + noch stärker interessierter "Schuldner" und "Gläubiger" hat machen lassen? Was steht uns noch bevor, wenn einer der tatsächlichen Urgesteine des Rock+Pop ans andere Ufer segelt. Oder ist die die aktuelle US-Depression der Grund für die mediale Hysterie?
.
Selbst der zombie-gleiche Jackson-Clan hat die Gelegenheit genutzt, für sich selbst + die Familienkasse noch mal kräftig die Werbetrommel zu rühren. Den unterirdisch begabten älteren Brüder werden die Einnahmen aus künftigen Zusatzauftritten in die ewig klammen Kassen gespült, bis sich die Medienhysterie gelegt hat. Der Clan-Auftritt (mit Sonnenbrillen!) war von unübertrefflicher nahezu perfide anmutender Peinlichkeit und Heuchelei - bis hin zu der Inszenierung der kindlichen "Trauer" von MJ's juristischer Tochter, betätschelt von den grausigen Tanten.Mein Gott, selbst in den Nachrichtensendungen musste man sich diesen inszenierten Schwachsinn anschauen. MJ hat endlich seine Ruhe gefunden.

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08. Juli 2009 16:47

die abwertenden kommentare

Christopher Dietz, M. A (MagisterDietz)

ich bin schon überrascht: viele worte werden hier geschrieben, die nur eines zum inhalt haben, nämlich MJ zu verunglimpfen, ihm alle schlechtigkeiten der welt zuzutrauen, generell zu insinuieren ... und das alles - typisch hohl! - mit dem vorwurf eines amerikanischen kulturimperialismus zu vermengen. selten soviel mist gelesen! dabei wird offensichtlich und ostentativ das verkannt, was ihn im innern ausgezeichnet hat: den menschen MJ, den wir "normalsterbliche" hinter der maske eines aus der ferne immer so bizarr anmutenden megastars, so, wie ihn seine engsten freunde über jahre und jahrzehnte gekannt haben. aber nein: im deutschesten aller deutschen reflexe wird alles zerredet (mit so unsinnigen "argumenten", dass es sich nicht lohnt, hierfür eine zeile zu verschwenden), in frage gestellt und niedergemacht.
ich kann für mich sagen, dass mich die trauerfeier (im original auf CNN) sehr oft angerührt hat, weil sie authentisch, mitfühlend, ergreifend und trotz des tamtams (l. taylor) doch auch persönlich war. sie hat auf überraschend einfache weise das leben, die leistung und die persönlichkeit des verstorbenen gewürdigt. dass dies nun von manchen pseudoakademisch in den dreck gezogen wird, ist niveaulos und abstoßend - mehr nicht.

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08. Juli 2009 14:50

@Spielereien mit Kindern? - Reinhard Baschek (Primzahl)

Alfons Crocusé (ALCR)

Richtigstellung: Das erste Verfahren gegen MJ endete im Vergleich.
Genau das halten wir fest!
Beim zweiten Verfahren wurde MJ in allen zehn Anklagepunkten freigesprochen.
Warum wurde er "überhaupt" angeklagt...
MJs Anwalt betonte, dass der Vergleich im ersten Verfahren ein grosser Fehler gewesen wäre.
soso im Nachhinein... wenn jemand unschuldig ist, GEHT ER KEINEN VERGLEICH EIN SONDERN BEGEHRT EIN URTEIL!
Ich verstehe nicht warum die Redaktion, wie im vorliegenden Fall, Unwahrheiten freigibt.
Und ich verstehe nicht warum es Menschen gibt die die Realität verkennen...
Den folgenden Schlußsatz hätten Sie sich besser gespart...
Anmerkung: MJ hat dazu gesagt, das es doch was schönes sei mit Kindern zusammen im Bett zu schlafen. Und es ist doch was schönes.
Wer schlechtes dabei denkt, der hat sicher ein Problem. Aber das muss er dann doch nicht der ganzen Welt mitteilen, wenn ein Therapeut weiterhelfen könnte.

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08. Juli 2009 10:36

Spielereien mit Kindern?

Reinhard Baschek (Primzahl)

Richtigstellung: Das erste Verfahren gegen MJ endete im Vergleich. Beim zweiten Verfahren wurde MJ in allen zehn Anklagepunkten freigesprochen.
MJs Anwalt betonte, dass der Vergleich im ersten Verfahren ein grosser Fehler gewesen wäre.
Ich verstehe nicht warum die Redaktion, wie im vorliegenden Fall, Unwahrheiten freigibt.
Anmerkung: MJ hat dazu gesagt, das es doch was schönes sei mit Kindern zusammen im Bett zu schlafen. Und es ist doch was schönes.
Wer schlechtes dabei denkt, der hat sicher ein Problem. Aber das muss er dann doch nicht der ganzen Welt mitteilen, wenn ein Therapeut weiterhelfen könnte.

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08. Juli 2009 09:58

NICHT Wurscht

Reinhard Baschek (Primzahl)

Es gibt viele Menschen, denen andere Menschen Wurscht sind; das sind arme Würschtchen und die haben mein Mitgefühl und sicher auch Michaels.
Ich möchte auch ein "verkorkstes Bürschchen mit einer Computerstimme" sein, wenn ich in meiner bescheidenen Kreativität Verkaufserfolge erzielen könnte, die jede dagewesene Dimension sprengt.
Ich hätte auch gerne Brook Shields zur besten Freundin :-)
Wer ihm "Exzesse mit Kindern" vorwarf, der tat Unrecht und hat einen der liebsten Menschen dieser Welt an die Grenzen des Erträglichen getrieben. Die haben versucht ein Genius zu brechen und es wäre Ihnen gelungen, wenn nicht Grenzen sein Thema gewesen wären.
Wer es nach seinem Tod weiterhin tut, der gehört zu der Sorte Menschen, die dieser Welt Unglück bringen "BAD"
Ich bewundere creative Menschen, die mit ihrer Creativität die Welt verbessern.
MJ ist sicher einer von denen, die das geschafft haben ..

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08. Juli 2009 01:03

Nachdem die Spielereien mit "Kindern" aufkamen...

Alfons Crocusé (ALCR)

habe ich mich von Michael Jackson verabschiedet! Okay, er wurde 2x nach Zahlung von Millionensummen freigesprochen, aber wie der geneigte Leser weiß, kann man in den USA mit viel Geld auch viel erreichen und die amerikanischen Anwälte verstehen sich vortreflich aufs "abkassieren" in fürstlicher Manier...
So ruhe er und finde seinen Frieden mit sich selbst
und seinem versklavten Körper...

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08. Juli 2009 01:00

@ alle Pöbelatzen: "make a little space - make a better place"

Tiffany Riecken (Theophanu22)

Allein das Projekt "United Support of Artists for Africa" 1985 hat 690 Millionen $ an Spenden eingebracht. Keinem ist es gelungen Musik und Charity so erfolgreich zu verbinden wie Jackson. Seine GESAMTE Karriere ist von wohltätigen Bemühungen und Fokussierungen auf weltweite Missstände geprägt. Diese furchtbaren Bilder und Nachrichten wurden weltweit in sämtliche Wohnzimmer gesendet und werden zweifelsohne den ein oder anderen zu einem positivem Engagement, oder einer Spende animiert haben.
Nun zu den großspurigen und abwertenden Kommentaren, deren Verfasser (die ihre Zeit damit zubringen ganz kulturschwer Jackson, seine Anhänger und die Berichterstattung zu beklagen) allesamt wohl nie annähernd soviel REAL Gutes bewirken werden, wie Michael Jackson. Angesichts des heutigen Anlasses sollte man diesen Fakt würdigen, oder sich zumindest dieses eine Mal zurückhalten.
Bitte richten sie ihren Ärger und ihre Besorgnis bzgl ARD/ ZDF an schwerwiegendere Vergehen, wie dem Verprassen von Gebühren-Millionen an einen de facto ver-voll-dopten Sportevent. Deren großartiger Protest sich in einer Verkürzung der Sendezeit äußert. Neben Pilcher & Co und Platt- Talks, ist die heutige Berichterstattung das geringere Übel.

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07. Juli 2009 22:50

Wurscht

Rolf-Peter Lacher (Ganbat)

Mir ist es gänzlich wurscht, ob er seinen Frieden findet oder nicht. Meinetwegen soll er - wo auch immer - weiterhampeln und piepsen. - Merkwürdig finde ich, dass man wieder einmal in Europa auf den arroganten US-Medien-Imperialismus hereingefallen ist. Diese Amerikaner nehmen in ihrer schlichten Naivität einfach an, dass sich die Welt für "den größten Entertainer", den natürlich nur sie hervorbringen konnten, zu interessieren hat. Dabei entsprach er in seiner pathologischen, plastikhaften Künstlichkeit dem ganzen Staat. Was wäre zu Tage getreten, hätte er auf den Riesenaufwand and Geräten und Maschinen nicht zurückgreifen können: ein verkorkstes Bürschchen mit einer Computerstimme.

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07. Juli 2009 22:28

"Amerikanische Hysterie" ? "Amerikanische Musikindustriehype" ?

Markus Teuber (arathorn)

Entweder haben die betreffenden Personen,die mit den großen Kalibern auf Spatzen schießen,eine andere Sendung zum Gedenken an M. Jackson gesehen oder es sind die typischen deutschen "Grantler" zufälligerweise auf FAZonline gestoßen.Die Gedenkfeier im Staple Center etwa war alles andere,aber keineswegs hysterisch. Sie war sogar sehr verhalten.Nun gut,Farbige Amerikaner können eben nicht so sauertöpfisch und depressiv eine Beerdigung begehen wie Deutsche ! Michael Jackson war -darüber gibt es keinen Zweifel !- ein außergewöhnlicher und auch in seiner Zeit prägender Musiker .Viel von seiner Musik (und der Musik,die er zusammen mit vielen anderen Musikergrößen geschrieben hat) findet sich heute noch in aktuellen Stücken wieder.Man kann M. Jackson auch getrost abnehmen,daß er sich für die Probleme dieser Welt interessiert hat.Nicht umsonst hat er etwa "Heal the World" oder "We are the World" (Live Aid) geschrieben. Mit Sicherheit hat ihn seine problembeladene Kind zu einem anderen Umgang mit Kindern gebracht,als Erwachsene sich gemeinhin vorgeben.Ihm deswegen Pädophilie zu unterstellen,ist abwegig. Und daß Fans nun einmal von ihrem Idol auf ihre Weise Abschied nehmen ,dafür haben lediglich alte deutsche Sauertöpfe kein Verständnis!

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07. Juli 2009 22:18

Eine würdige Abschiedsfeier

Walter Schlichtenbrede (FAZ.Kritiker)

...für einen einzig artigen Menschen.

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07. Juli 2009 20:59

Mehr als nur ein Popstar

Michael Brehm (michab9971)

Was mir beim Rückblick auf die Karriere auffällt (und was eigentlich zu selten gewürdigt worden ist) ist die Tatsache, daß MJ in seiner Karriere auch immer wieder politisch Stellung bezogen hat. Sei es seine Mitwirkung an USA for Africa, seine Songs wie "Man in the mirror", "Earth Song", "They don´t really care about us", "Black or white" usw., immer wieder beschäftigte er sich auch kritisch mit Themen wie Armut, Hunger, Umweltzerstörung, Rassismus oder Diktaturen. Seine Kunst war, diese Themen durch seine Musik den Menschen über alle Grenzen, seien sie politisch, religiös, sprachlich oder kulturell hinweg nahe zu bringen ohne jeden missionarischen Unterton.
Möge er seinen Frieden finden. In unserer Erinnerung wird er als größter Entertainer aller Zeiten weiterleben.

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07. Juli 2009 19:22

Hysterisch

Rolf-Peter Lacher (Ganbat)

Das ist denn doch reichlich übertrieben. Wenn es doch nur die übliche amerikanische Hysterie wäre. Aber dass das ZDF diesem skurrilen Organismus eine Sondersendung widmet, ist fragwürdig.

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07. Juli 2009 19:18

Einfach Realist bleiben

Rainer Damoisy (Quallenregen)

Wenn man nach Plattenverkäufen geht, war er der erfolgreichste Musiker aller Zeiten.
Ob man erfassen kann,das er Videokunst,Bühnenkunst,Körperkunst,Tanzkunst auf ein neues Level gehoben hat, liegt teilweise ausserhalb des Betrachtungvolumens.
Obs einem Gefallen hat oder nicht ist wirklich zweitrangig, Armin... mit Top of the Flops disqualifizierst du dich ein wenig selber und reihst dich in die Ecke der Neidhammel ein. Ein wenig mehr Gelassenheit schadet keinem.

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07. Juli 2009 19:05

An dem Ausmaß...

Alfons Crocusé (ALCR)

lässt sich leicht erkennen, wer hier den eigentlichen Geschäftserfolg - neu und unverdient - feiert! Es sit die amerikanische Musikindustrieb die den ganzen Quatsch "hypt" wie bei Elvis Presley. Aufgrund der ganzen Lebensproblematik und dem fragwürdigen Schnelltod, des Exzessen mit Kindern und dem Rest aus dem großen Pharmatopf, wäre ein ruhiges Begräbnis in aller Abgeschiedenheit das Richtige gewesen. Die Musikindustrie ist "unerbitterlich" wenn es um den dicken schnellen Reibach geht. Schnell wird Ho(h)lywood inszeniert um ja keinen Cent im Beutel der Fans und Zuseher zurück zu wissen... Klingeln muss der Beutel...
Das ganze Klischee - auch um die Person Michael Jackson, ist mehr als lächerlich!
Tortzdem uhe endlich - in Frieden und Einklang - mit dir Selbst
"schwarzer Mann" ... der Du weiss und makellos sein "wolltest"!
Hoffentlich ist der falsche Trubel bald zu Ende und er bekommt seine verdiente Ruhe!

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07. Juli 2009 15:46

750 Mio verkaufte Tonträger,

Ursula Nellen (unellen)

einzigartige Musik, Bühnenshows an die die meisten Stars nicht ansatzweise herankommen rechtfertigen diesen Titel sehr wohl.
Es soll jedem überlassen bleiben, ob er die Musik mag oder nicht - abfällige Kommentare kann man sich dann aber sparen. Für mich persönlich war Michael Jackson einer der größten Popkünstler des 20. Jahrhunderts.
King of Pop, RIP!

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07. Juli 2009 14:54

King of Pop ??? NEIN!

Armin Schindler (armin.k)

King of FLOP war das allenfalls, der mit dünner Stimme und affigem Rumgehample Geräusche machte, die einige für Musik hielten. Für mich war das ein unharmonisches Gejaule in dem Stil, der mich in jedem Baumarkt fürchterlich nervt. Da gibt es bessere Musiker: Mahalia Jackson, Tina Turner oder guter Rock und Heavy Metal.
"Die WELT nimmt Abschied"? Das ist völlig übertrieben. Ein kleiner Teil der Welt allenfalls. Da ist die amerikanische Musikindustrie wieder massiv aktiv, um die Verkaufszahlen hochzutreiben.
An mir jedenfalls geht dieser Zirkus spurlos vorbei!

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