Starker Wettbewerb

Ebay streicht 10 Prozent der Stellen

Der zunehmende Wettbewerb und das Wirtschaftsflaute in Amerika zwingen Ebay zu Einschnitten. Der Internetkonzern will rund 10 Prozent der Stellen streichen. Das Unternehmen kündigte zudem zwei Übernahmen im Wert von rund 1,3 Milliarden Dollar an.

Lesermeinungen zum Beitrag

10. Oktober 2008 18:29

Zuviele Richtlinien und Verbote

Mathis Ebeling (mathise)

Wen man mittlerweile etwas bei Ebay einstellen will braucht man selbst als geübter Ebayer lange, in jeder Kategorie gibt es spezifische Verbote oder Versandkostenbeschränkungen und auch das Verkaufenprotokol an sich ist über die Jahre nicht einfacher geworden. Von Paypal wird man auf jeder Seite bedrängt, die Ebay sollte sich lieber etwas von Googles Understatement im Bezug auf die Eigenen Services abschauen, dort ist es einfach funktional, aber nicht aufdringlich.

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07. Oktober 2008 20:41

zu arrogant, zu langsam im Denken, beratungsresistent, zu teuer, ....

Volker Kulessa (solelite)

wer etwas zu wirklich zu besten Preisen einkaufen will, geht NICHT zu ebay. Man mache den Test mit beliebigen Produkten und vergleiche: Abgebote bei geizhals.at 8europaweit) mit ebay und wird das bestätigt finden.

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07. Oktober 2008 20:15

ebay krankt auch daran, dass es sich zu einem Weltanschauungsverein ...

Klaus P. Lücke (microplan2002)

... gemausert hat: ellenlange AGBs zu 'verbotenen' Artikeln. Beispiel: es gibt zwar eine Rublik 'Literatur 1918-1945'. Wer sich aber erdreistet, dort tatsächlich relevate Literatur aus der Zeitspanne - besonders wenn die Jahre ab 1933 betroffen sind - einzustellen, wird schikaniert und belehrt (im Wiederholungsfalle mit Ausschluss bedroht), die Artikel werden gelöscht - obgleich diese rechtlich unproblematisch sind und z.B. uneingeschränkt auf zvab.com im deutschen Online-Antiquariat erhältlich sind. Das gilt genauso auch für originale Kunst aus dem betreffenden Zeitraum. ebay betont dann in seinen Belehrungen, man gehe ausdrücklich über(!) die hierzulande geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen hinaus. Zur Begründung wird explizit der missionarische Anspruch angeführt, auf gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss nehmen zu wollen. Ganz nach dem Motto: Wasch mich, aber mach mich nicht nass ! Anbieter auf ebay sitzen somit auf einem Schleudersitz, zumal die gummiartigen ebay-Kriterien kaum greifbar sind und sich ihre Wirkung wohl vorrangig über Anschwärzungen von dritter Seite entfaltet. Es verwundert, dass angesichts solcher Gängelungen nicht schon längst schlagkräftige Konkurrenten präsent sind. Es wird jedenfalls Zeit!

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07. Oktober 2008 17:38

"Der Kundenservice bleibt davon unberührt“- kaum verwunderlich

Athanasius Pernath (a.pernath)

da kann man natürlich auch nichts sparen, da der Kundenservice ja bereits jetzt schon ausschließlich durch Bots erledigt wird. Oder hat es jemand der Leser hier schon einmal geschafft, bei Ebay in einer support-Angelegenheit mit einem richtigen Menschen zu kommunizieren oder wenigstens eine nicht nur aus Textbausteinen zusammengesetzte Email zu erhalten?

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07. Oktober 2008 08:30

Nach Paypal-Pflicht sind viele Händler abgesprungen

Andreas Breuer (IUSTINUS)

Die Provisionen haben Ebay nicht gereicht, jetzt muss noch für Paypal abgedrückt werden, der neuerdings für Festpreisangebote Pflicht ist. Nachdem kaum ein Händler den in Europa überflüssigen Dienst in Anspruch genommen hat, wird die dominante Stellung von Ebay ausgenutzt noch ein Produkt an den Mann zu bringen. Kein Wunder, dass viele kleine Ebay-Shops dichtgemacht haben. Und irgendwann hätte sich das auch in den Arbeitsplätzen gespiegelt. Jetzt ist es so weit...

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06. Oktober 2008 20:38

Ebay

Hans Müller (testo001)

"Bill me later". Was soll man da noch hinzufügen?

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