
Hier lesen Sie die Sorgen und Erwartungen von Trichet: >>„Wir erwarten, das die aktuelle Episode von sehr niedrigen oder negativen Inflationsraten nicht lange anhalten wird“, sagte Trichet. Die Teuerungsraten könnten zwischenzeitlich zwar negativ werden. Mittelfristig dürften sie wieder anziehen, aber durch die schwache Konjunkturentwicklung gedämpft bleiben. Kurzfristige Preisbewegungen seien jedoch nicht relevant für die Geldpolitik.<< --- Es sollte Arbeit für einen Wirtschaftsphilologe sein, zu untersuchen, wie wir zum Zustand gekommen sind, daß selbst Notenbanker bekennende Inflationisten sind, was früher völlig undenkbar war.

kann er entweder nicht rechnen, was die Bank freut!
Oder aber, er hat vor die Finanzkrise - und alles dazu - kurz bis mittelfristig dauerhaft zu verlassen (und keine (Schuld)Erben)... Alles andere wäre verantwortungslos (ausser der Bank gegenüber -...- )

Denn wie das Wort Verbraucherkredit schon suggeriert, wird das Geld für nicht werthaltige Gegenstände ausgegeben (z.B. beim Geiz-ist-geil-Markt) Flachbildschirm und Co....
Da sieht die Bank eine größere Gefahr (und hat so gut wie keine Sicherheit) im Gegensatz zu einem Hypotheken-Darlehen zu nominal 4.5%, so die beliehene Sach gegeständlich ist und Vorrechte bei der Verwertung vorhanden.
Aber um Ihre Frage zu beantworten:
"wozu brauchen solche "Banken" noch Staatshilfen?"
Ist doch einfach, die nach dem Höchstwert bewerteten Giftpapiere aus der Bilanz, sind plötzlich "wertlos" und bringt das Unternehmen in Schieflage... immerhin gibt es Solvency II.... und das alles, weil Vorstände und Aufsichtsräte beim EIntritt in die heiligen Bankhallen Ihr Hirn zur freien Gierausbreitung beim Pförtner abgeben...
Es hat eben alles seinen Preis wenn man nur der schnellen (spekulativen) Gewinnentwicklung hinterher läuft um BONI einzukassieren (auf Kosten der Aktionäre)...
Nur ich weiss es jetzt schon: "Das Szenario wird sich immer wieder wiederholen..."
Das Problem ist "die Gier im Menschen" und das ist ein Paradigma von Natur aus!

sondern Inflationsbekämpfung ist. Im Gegensatz zur FED nimmt den EZB unseren schuldenmachenden Politiker nicht die Schulden ab. Das ist gut so. Ansonsten bekommen wir eine Hyperinflation, die unser Geldvermögen entwerteten würde. Trichet und Stark stehen für die Unabhängigkeit der EZB. Manche FAZ-Leser scheinen dies nicht gut zu finden. Ich bin Trichet sehr dankbar dafür, daß er in dieser schwierigen Zeit Kurs hält und hoffe, daß er die Zinsen rechtzeitig hochsetzt. Wer sein Konto so gerne überzieht, sollte sich fragen, warum er mit seinem Geld nicht auskommt und die Ausgaben reduzieren. Ich habe ein sehr niedriges Dispolimit. Vor der Krise habe ich es auf ein Zehntel heruntergesetzt.

Ich bin fest davon überzeugt das Trichet vor seinen Pressekonferenzen seine Rede noch einmal von seinem Freund "Jo" (so nennen ihn nur seine Freunde) Ackermann querlesen lässt und sein O.K. abholt. Ich entschuldige mich für die deftigen Ausdrücke, aber es kotzt mich an wie die Politik sich immer von der Finanzindustrie hofieren lässt und keine Hemmungen hat die Interessenkonflikte ungeniert öffentlich zur Schau zu stellen. Es wäre doch einmal interessant festzustellen wieviel der Bankenverband welcher Partei zum Wahlkampf beisteuert. Das wäre einmal ein Thema für die FAZ - BITTE RECHERCHIEREN.

wird sich seine Meinung ändern, denn in Resturopa wird es nicht besser aussehen mit Ausnahme von Luxemburg, Schweiz, Liechtenstein sowieso und vielleicht noch Österreich. Der degoutante Politschreihals wird dann abgehalftert sein samt seiner unfähigen Redenschreiber im Finanzministerium und die FDP muß den hinterlassenen sachlichen und politischen Müll - auch gegen die CDU - aufräumen, damit es irgendwie weiter geht, wahrlich eine Sysiphusarbeit.

Denn Moloch hat immer Hunger. Das Geld ist so billig wie nie und Ackermann sagte doch noch vor kurzem, dass die Banken das Geld gar nicht so billig für die Kunden einkaufen, sondern für sich und ihre Finanzgeschäfte. Tolle Wurst! ich mach ne Bank auf, dann gibt es wenigstens für meine Firma noch einen fairen Kredit. Bis der Mob sie aus den Häusern zerrt, dann weinen sie wieder beim Staat: "Oh Jammer und Wehklage, der Staat muss uns wichtigen Superreiche jetzt mit Panzern beschützen!" Nur gut dass die entweder in Afghanistan oder kaputt sind.

Fragen:
1.) Warum werden die niederen Zinsen nicht an die Kreditnehmer und Sparer weitergegeben?
2.) Warum versorgen die Banken die Wirtschaft weiterhin nicht mit dem nötigen Geld?
Solche Fragen aufzuwerfen und solche Fragen zu klären, ist auch Sache der Presse.

"Die zurückliegenden Zinssenkungen der EZB würden von den Banken schrittweise an die Verbraucher weitergegeben" Hahaha ,Herr Trichet -oft scheint man Sie aus Ihrem EZB-Turm in der Frankfurter Innenstadt ja nicht herauszulassen !
Nicht erst in dieser Situation geben Banken die EZB-Zinssenkungen eben nicht weiter -ganz im Gegensatz zu den Zins-Erhöhungen.

wozu brauchen solche "Banken" noch Staatshilfen?