“Stagnation? Das ist völliger Quatsch!“: Trainer Friedhelm Funkel

Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel

„Es hätte viel schlimmer kommen können“

Der Frankfurter Eintracht geht im Schlussspurt die Luft aus. Das Team von Trainer Funkel verlor auch beim Schalke 04. Doch der Coach des Tabellenelften wird nicht nervös. Ihn ärgert im FAZ.NET-Interview vor allem die Kritik an seiner Arbeit und den Spielern.

Lesermeinungen zum Beitrag

13. Mai 2008 11:29

Wer wirklich seriös nachdenkt...

Heiko Schlösser (xx5000)

... kommt zu dem schluss das funkel komplett recht hat. diese träumereien über internatioles spielen sind völliger quatsch und an den haaren herbei gezogen. ein bißchen mehr realitätssinn könnte auch der schreibenden zunft gut tun. die eintracht ist immer noch im lern- und aufbauprozess und da bringt es nix wenn man überzogene forderungen stellt. @ffm007 "mutiger sein" wie mutig muss man sein um in den abgrung zu springen? ich würde vorschlagen bitte mal ein paar jährchen in die vergangenheit zu schauen. aufgrund dieser vergangenheit muss man seine bilanz ziehen und da macht funkel und bruchhagen niemand was vor.

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12. Mai 2008 19:13

Zukunft

Jan Gebers (jgebers)

Ich muss hier Herrn Funkel wohl ein wenig unter die Arme greifen: Man konnte in vielen Spielen in dieser Saison sehen, dass die Mannschaft deutliche Fortschritte gemacht hat. So ist die Abwehr in den meisten Spielen viel sicherer geworden. Es wurden diese Saison Spiele gewonnen die letztes Jahr (trotz Führung) in der Schlussviertelstunde noch aus der Hand gegeben wurden. Zudem finde ich, dass das Rezept von Heribert Bruchhagen erst in den nächsten Jahren zu tragen kommt, wenn die neulich verpflichteten Spieler auch zu gutem Geld verkauft werden können, und so weiter in den Kader zu investiert werden kann. Dazu ist natürliche eine kompetente Scoutingarbeit notwendig (und ob dies bei der Eintracht der Fall ist wird sich frühestens nächste Saison zeigen). Erst dann kann man sich und die Erwartungen auf eine Stufe mit Hannover, Leverkusen und Wolfsburg stellen. In diesem Sinne, Jan Gebers

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12. Mai 2008 07:05

Mutiger sein!

Manfred Schmidt (ffm007)

Unglaublich, wie Funkel immer wieder die Mannschaft und sich aus der Verantwortung nimmt. Man muss - wenn man wirklich international dabei sein will - mutiger und ambitionierter seine Ziele formulieren, um so die Mannschaft auch mit in die Verantwortung zu nehmen, um so aus ihr noch die letzten Prozente herauszuholen. Das hat man in Frankfurt versäumt. Man macht es sich in Frankfurt zu einfach, weil man das Risiko und Verantwortung scheut. Denn diese ewige Tiefstapelei ist zum einen feige, zum anderen garantiert sie natürlich den Verantwortlichen (Funkel, Bruchhagen) und Spielern einen bequemen Job und eine tolle Presse, da die (selbst!) vorgegebenen (aber aufgrund des Potentials eben zu niedrigen!) "Ziele ja erreicht wurden". Wirklich weiter bringt das die Mannschaft und den Verein aus de o.g. Gründen aber nicht.

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