
Ich glaube, wir reden aneinander vorbei.... Jedenfalls kann ich nicht erkennen, inwiefern sich Ihre Antwort auf meinen Beitrag bezieht, ausser anhand der 3 Buchstaben "FED".

Sorry Frau Schneider, die Fed ist nicht das Finanzministerium! Die opulenten Fördermaßnahmen zugunsten der Finanzwirtschaft (TARF) und Wiederankurbelung der Wirtschaft (TALF) werden aus Steuergeldern finanziert. Damit hat die Fed nichts zu tun.
Dass Timothy Geithner (Finanzministerium) und Ben Bernanke (Fed) eng zusammen arbeiten zeigt die strikte Realitätsverbundenheit des amerikanischen politischen Systems und seiner Akteure.
Dennoch ist die Fed nicht steuerfinanziert und damit nicht Teil des von Ihnen behaupteten Risikos.
(Sorry für späte Antwort, heute erst Ihren Beitrag gesehen)

Wer trägt das Risiko der FED? Etwa nicht ausschliesslich der amerikanische Steuerzahler? Die Privatbanken?
Haben Sie einmal versucht, Ihr "Modell" mit der Realität zu vergleichen? Es mag ja sein das diese heile Welt so in der Verfassung oder sonstwo steht, aber real sieht die Sache wohl anders aus.
Dass Obama sich mit Leuten umgibt, die seelenruhig dem Entstehen der Krise zugesehen haben, hat mich schon sehr beunruhigt. Und bisher sehe ich auch keine harten Einschnitte, im Gegenteil.
Bitte kommen Sie nun nicht mit Fannie, Freddie, und den staatlichen Einflüssen. Es sind ja nun nicht gerade nur staatliche Institute umgefallen bzw voll mit junk. Und wenn Sie ein Anhänger der "Privatwirtschaft auf eigenes Risiko" sind haben Sie an der (US-)Finanzindustrie allgemein nicht viel Freude, denn wie man sieht hängen sie ausnahmslos an der inoffiziellen Staatsgarantie.
Und lesen Sie auch den Artikel zum Refinanzierungsbedarf, dann können Sie sich überlegen, wer all diese Schulden mit niedrigen Zinsen sponsort.
*
Gegen die FED zu sein erfüllt zwar treffend die Klischees vom Antikapitalisten, aber vll sollten Sie mal Ron Paul's "End the FED" lesen. Der dürfte als mein Kronzeuge absolut glaubwürdig sein, schliesslich ist er ein Konservativer :)

"Eure" (staatliche!) Zentralbank hat Gier & Gaunerei und die weltrekordverdächtigen Spekulationen deutscher Staatsbanken (Landesbanken) nicht verhindert. "Staat" ist an sich kein Positivum, ebenso wie "privat" kein Negativum. In den USA müssen Banken die bundesweit unterwegs sind per staatlichem (!) Gesetz Mitglied in der Fed sein. So wird die private Finanzwirtschaft mit ins Risiko genommen. Den Board of Governors der Fed aber stellt die staatliche (!) amerikanische Regierung alleine. Eine kluge Konstruktion, klüger als die "eurer" staatsübergreifenden EZB, deren Risiken die Steuerzahler alleine tragen.

wer Böses bei denkt hat nicht ganz Unrecht.
Im Gegensatz zu unserer Notenbank befindet sich die FED eben nicht nur in Staatsbesitz,sonst wäre das auch nicht so ein Dilemma für die Welt.
Da hier Privaties mit im Boot sind,ist jeglicher weitere Machtzuwachs der FED so ziemlich das Letzte was die Welt und die Amerikanischen Banken brauchen.
Leider ist der Finanzminister Obamas, sowie beinahe die komplette Regierung dieser unseeligen Machtgruppe entsprungen..wer weiß schon wo soviel Macht die Amerikanische Regierung hinführt.