Madame Tussauds in Berlin

Besucher reißt Hitler-Kopf in Wachsmuseum ab

Er war der zweite Besucher, der am Samstag das neu eröffnete Wachsfigurenmuseum von Madame Tussauds in Berlin betrat. „Ein unscheinbarer Typ“, beschreibt ein Augenzeuge. Der Täter sei „ganz ruhig an Hitler rangegangen“, habe der Figur den Kopf abgerissen und „Nie wieder Krieg“ gerufen.

Lesermeinungen zum Beitrag

05. Juli 2008 14:07

schönes Ritual

Oskar Geri (Oskar1a)

Ich kann diesen Mann gut verstehen. Ich denke man sollte diese Wachsfigur reparieren, damit man (besser jeden Tag) wieder den Kopf abtrennen kann. Politisch korrekt! Es sollte ein Ritual werden für jeden Besucher der das wünscht.

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05. Juli 2008 14:03

Bravo!

Konstantin Schneider (bundesboy)

Madame Tussaud sollte dem "Hitlerhenker" dankbar sein und sich diskret von ihrem Vorhaben verabschieden, Hitler ausgerechnet beim Brandenburger Tor neues Leben einzuhauchen. Helmut Kohl sollte zudem explizit seine Fassungslosigkeit zum Ausdruck bringen, mit dem deutschen Diktator unter dem gleichen Dach ausgestellt worden zu sein.

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05. Juli 2008 13:43

Sachbeschädigung

Sascha Müller (samue)

"Nüchtern" betrachtet handelt es sich um eine Sachbeschädigung, für die der "Täter" zur Verantwortung gezogen wird. Vielleicht gibt's ja einen Spendenaufruf, um ihm zu helfen, den entstandenen "Schaden" zu ersetzen. Ich wär' jedenfalls dabei...

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05. Juli 2008 13:41

ich kann mich den Vorrednern nur anschließen:

Leon Hartner (l.hartner)

tilgt Hitler aus der deutschen Geschichte! So etwas darf nie wieder geschehen!

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05. Juli 2008 13:40

Die richtige Reaktion

Nicolas Burkhardt (n.burk)

Die ganze Situation ist schon absurd. Es gibt unzählige Fotos und andere aufklärende Dokumente in Museen und Mediatheken, die hinreichend als "Zeitzeugen" dienen und dem Betrachter einen breiten Überblick über die Figur Adolf Hitler geben. Es braucht also niemand noch zusätzlich eine Wachsfigur vom "Führer". Eine lebensechte, plastische Figur verleitet Gedankenlose und Radikale lediglich zu dummen Kommentaren, Fotos (ein Verbot ist da wohl eher Ansporn für versteckte Fotos mit dem kleinen Handy), Gesten oder Sonstigem... gut also, dass der "41 Jährige aus Kreuzberg" dem Spuk schon so früh ein Ende gesetzt hat. Hoffen wir mal, dass die Geschäftsführung darauß lernt und den Publicity Auflauf, den die ganze Geschichte wohl hervorrufen sollte nicht wieder neu aufleben lässt. Anm. eines Lesers: "war [...] geworden", ne is' klar liebe redaktion... tss tss tss

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05. Juli 2008 13:27

Verständlich

Volker Kulessa (solelite)

Dieser Kopf gehört jederzeit (wieder) ab. Eigentlich schon 1939. Andere Verbrecher sollten allerdings ebensowenig "ausgestellt" werden.

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05. Juli 2008 12:33

Staatsschutz?

Eduard Meyrichs (EduardMeyrichs)

Weil ein Übermotivierter eine Hitler-Wachsfigur schändet wird hier also der Staatsschutz eingeschaltet. Mir ist klar, dass der Täter für die Sachbeschädigung bestraft werden muss. Die Zuständigkeit des Staatsschutzer wirkt mir aber ein wenig anachronistisch.

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05. Juli 2008 12:26

Schade ....

Andreas Neubert (Citizen_Kane)

... leider mindestens 75 Jahre zu spät.

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05. Juli 2008 12:25

Bestraft müsten andere....

Markos Papadoloulos (plethon)

Die Einzig richtige Aktion zu dieser Wachsfigur. Kopf ab! Wie Zynisch gegenüber noch lebenden Menschen von damals und deren Angehörige!

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05. Juli 2008 12:21

Richtig so!

Franco Bonistalli (DerFranco)

Mehr gibt es dazu nichts zu sagen!

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05. Juli 2008 12:03

Figur fotografieren

Tim Lüking (tim_lueking)

Das finde ich schon amüsant: die Figur darf nicht fotografiert werden - und was sieht man auf einem FOTO der Szene mit der Figur? Wie jemand sie fotografiert - und das definitiv nicht zwecks Dokumentation (Mangelhafte Qualität einer Kompakt-/ Handykamera, überhaupt Foto"stil" mit ausgestrecktem Arm).

(Anmerkung der Red: Das Bild war bei einer Presseveranstaltung VOR der offiziellen Eröffnung gemacht worden. Zu diesem Anlass war das Fotoverbot in diesem Raum aufgehoben worden.
FAZ.NET)

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