Elektrisch, billig, Plastik: Made in China

Wegen Pekings Vorgehen in Tibet verlangen Kritiker einen Boykott chinesischer Produkte. Das inspirierte unseren Autor Winand von Petersdorff zu einem Experiment: Ein Alltag ohne China-Produkte - funktioniert das überhaupt? Protokoll eines Selbstversuchs.

Lesermeinungen zum Beitrag

25. Juni 2008 11:47
Gute Idee ...  
Stefan Kröger (coach_pilot)

... hier mal etwas genauer hinzusehen. Und witzig gemacht dazu. Ich befürchte nur, daß selbst Sachen, wie der Bildschirm, das Siemens-Telefon, der Wasserkocher oder auch die Levis-Jeans, zwar in Japan oder Deutschland oder Polen oder Ungarn zusammengenagelt wurden, ihre Einzelteile in der Vorfertigung aber eben doch aus China kommen (zumindest teilweise). Fazit von Boykottaufrufen: Drum wähle Deine Worte mit Bedacht.

Bewerten: schlecht gut
24. Juni 2008 22:08
Leider ist genau das ein großer Teil unserer Probleme  
Martin Gürsch (Betroffener)

Erst wurden durch jahrzehntelanges "je weiter weg, umso billiger" europäische und amerikanische Arbeitsplätze vernichtet (gutes Beispiel Nike und adidas), was sich möglicherweise jetzt wieder relativiert. Durch die Ölpreisexplosion haben sich auch die Transportkosten pro Container verdreifacht, was dazu führte, dass einige Hersteller nicht mehr in China fertigen lassen, sondern im Inland. Der Binnenmarkt wird es danken, denn der liegt am Boden zerstört durch über 8 Millionen Arbeitslose seit vielen Jahren. Hoffen wir, das der Gedanke an kurze und billigere Transportwege hier eine Umkehr erreicht.

Bewerten: schlecht gut
24. Juni 2008 17:27
Die Tastatur wäre aber einfach gewesen ...  
Ulrich Voß (uvo)

www.cherry.de. Zumindest die teuren sollten noch "Made In Germany" sein.

Bewerten: schlecht gut
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