
Wie hier Vorkommentatoren schon anmerkten, das Haus ist zu teuer für diese Familie. Nicht so sehr wegen des Familieneinkommens, sondern wegen der geringen Eigenmittel. Also noch ein paar Jahre sparen (wenn man soviel übrig hat wie man sich oft schönrechnet müßte die Familie dann mit einem deutlich niedrigeren Darlehen auskommen) oder eben ein gebrauchtes/kleinere... Objekt kaufen. Reihenhäuser aus dem Bestand sind oft für 180 - 250 tEuro zu bekommen (und das nicht am Ende der Welt, dort sind sie noch wesentlich billiger). Was die Tilgung angeht, muß man sich vorher garnicht für entweder-oder entscheiden. Man kann bei einem Darlehen mit niedriger Standardtilgung eine Sondertilgungsmöglichkeit von 10% jährlich vereinbaren. Dann hat man eine niedrige Rate für schlechte Zeiten und die Möglichkeit, viel zu tilgen, wenn man gerade Geld übrig hat. Eine vorherige Festlegung auf einen unflexiblen Tilgungsplan ist unnötig und nicht mehr zeitgemäß.

wie Sie, Herr Looman. Wenn das Haus 325.000 EUR kostet, dann sind nochmal 30-35Teuros für Nebenkosten zu addieren. Damit wären wir schon bei einem Kredit von 280.000. Bei 1 % Anfangstilgung und 5.000 EUR Sondertilgung p.a. (damit die Hütte in 21 Jahren abgezahlt ist, das ist allerdings mehr als ein Monatseinkommen und muss auch erstmal gewuppt werden) hätten wir dann schon 1.400 EUR monatliche Belastung Dann sind die monatlichen Belastungen noch um die Nebenkosten und Instandhaltungsrücklagen zu ergänzen. Also zusätzlich zur Rate noch mindestens 500,00 EUR pro Monat. Also hat das Ehepaar für sich und die 2 Kinder ca. 2.600 Euros im Monat zur Verfügung, wenn man nicht die ganzen Ersparnisse in den Hauskauf steckt, sogar noch weniger. Wenn man sparsam ist, reicht das. Kommt halt darauf an, auf was man alles verzichten möchte, für "die eigenen 4 Wände".
Ansonsten, da stimme ich mit meinen Vorkommentatoren überein - muss es halt ein bisschen kleiner sein.
Übrigens ist Ihr Vorschlag, die gesamte Altersvorsorge in Aktien zu stecken doch ein wenig bizarr.

"Die Ärztin hat in die Ehe eine Rentenpolice mitgebracht, die zurzeit etwa 18.000 Euro wert ist. Vor fünf Jahren hat der Betriebswirt eine KLV über 100.000 Euro abgeschlossen ..." - Und das war grundverkehrt.
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Wer beabsichtigt, irgendwann eine Immobilie zu erwerben, sollte auf Lebens- und Rentenversicherungen verzichten. Ohne die Versicherungen dürfte ein Eigenkapital von ca. 80 T€ (also knapp 25%) verlustfrei zur Verfügung stehen - dazu T€ 15 Bauspardarlehen. Der Kredit würde also T€ 230 betragen und sollte auf 3 Fälligkeiten verteilt werden - z.B. T€ 50/5 Jahre, 80/10 Jahre, 100T€ 15 Jahre fest. Bei einer Annuität von 6% werden pro Monat € 1.150 zu zahlen sein, an Betriebskosten dürften ca € 350 anfallen.
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Dann könnte das Ehepaar bei 4.500 Euro Nettoeinkommen ohne Weiteres einen Tausender beiseite legen - für Anschaffungen, Urlaub und Tilgungen bei Auslaufen der Festzinsbindung. Um die Rendite zu erhöhen, könnten die Ersparnisse z.B. in ETF´s angelegt werden - und nach 5 Jahren dürften also 30.000 bis 60.000 Euro auf der hohen Kante liegen. Der 1. Kredit könnte dann zum Teil oder gar ganz getilgt werden.
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Bei dieser Finanzierung werden Sicherheit und Flexibilität kombiniert - und das Ehepaar kann ruhig schlafen ...

Im Zweifelsfall muß das Haus halt einfach ein bischen kleiner ausfallen und
ggf. kein Neubau sein, damit Risikovorsorge, Altersvorsorge und Kinder
unter einen Hut zu bringen sind. Ggf. sollte man auch raten, erstmal ein paar
Berufsjahre bieder Geld anzusparen bevor man sich langfristig in Sachen
Altersvorsorge bindet.
Dann braucht es auch keine derart überflüssig defetistischen Äußerungen, wie sie
Lothar Brunke hier von sich gibt. Es wird uns keine Regierung ersparen können,
daß wir irgendwann unsere Schulden in welcher Form auch immer zurückzahlen müssen.

Der Autor vergaß zu erwähnen, dass die SPD von einem Parteitag zum nächsten über weitere Steuererhöhungen nachdenkt. Für Eigenheimbesitzer könnte eine Vermögenssteuer fällig werden, die Krise könnte einen neuen Lastenausgleich verlangen zu Gunsten der Sozialhilfeempfänger.
Schließlich ist das Ehepaar aus Sicht der SPD "reich".
Wenn man diese Kosten hinzurechnet, gebe ich meinem Vorkommentator recht: das Haus sollte nur billig ersteigert werden, wenn die Ehescheidung der Vorbesitzer den Preis für das Haus ausreichend gedrückt hat, sowie weitere Steuern für die SPD und andere Kommunisten noch übrig bleiben. Schließlich möchte sich die Familie überlegen, ob sie sich dann noch einen schönen Urlaub leisten kann, um einer weiteren Ehescheidung vorzubeugen. Wenn dass alles zutreffen sollte, wäre ein Einfamilienhaus eine gute Sache.
Andernfalls ist die Anmietung einer Wohnung die Unterkunft der ersten, der Campingplatz die zweite Wahl.

es ist immer dasselbe: grundlegende überlegungen zur lebensplanung werden nicht gemacht:
- die kinder (2 und 4) leben also nur noch ca. 16 jahre bei den eltern, danach wird für temporär genutzte räume abgezahlt.
- die beruflich-räumliche flexibilität ist mit einer immobilie auf dauer erledigt.
- die nachbarschaftliche flexibilität ist ebenfalls erledigt
- da eigentum verpflichtet, ist man der willkür von gesetzgebung, monopolen, kommunen etc. vollkommen ausgeliefert und darf nur noch ZAHLEN
- ist die lage eines häuschens immer besser als die einer mietwohnung? wenn man durch die lande fährt, sieht man genügend häuser, die in einer absolut indiskutablen lage stehen, bei einer mietwohnung ist ein umzug kein problem, falls sich die lage verschlechtern sollte (z.b. neue strasse, verlegung der bushaltestelle vor s haus, jahrhundertbaustellen etc.)
- besitz, um sein musthave in der gleichen sozialen schicht darzustellen ist eben oftmals die schlechteste lösung, wenn man hinter die fassade schaut
ach und übrigens herr looman: wer nichts wird, wird wirt; heutzutage eben betriebswirt - und selbiger ist eben KEIN ingenieur!!! sorry, aber soviel standesdünkel muss an dieser stelle einfach mal sein.

Das Haus ist zu teuer für das Einkommen des Ehepaars, so einfach ist das. Denn die Aktion ist mit dem Kauf des Hauses noch lange nicht beendet - da wird gewiß noch umgebaut, eine neue Küche angeschafft und auch die übrigen Räume sollen sicher nicht leer bleiben. Bei der Zockervariante kann der Kredit in 17 Jahren mit viel Glück abbezahlt werden. Dann sind die Kinder aus dem Haus und das Haus steht eigentlich wieder zum Verkauf. Eine selbst genutzte Immobilie ist und bleibt ein Luxus. Kein Mensch käme auf die Idee, sich für einen Bentley auf 20 Jahre zu verschulden.

Ein Beispiel:
Nachdem sich, ein Ehepaar mit 2 Kindern, ein Haus für 235.000 Euro baute, und dann
noch ca 50.000 Euro für die Innenausstattung, in die Hand nehmen musste,
waren deren Nerven, dermassen strapaziert, dass die Frau, die Scheidung
einreichte, und das Haus, beim zuständigen Amtsgericht, für 180.000 Euro,
versteigert wurde.
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Das Ehepaar, ebenfalls mit 2 Kindern, dass dieses Anwesen ersteigerte,
lebt bis heute, mehr, oder weniger harmonisch, in dem, vom Vorbesitzer,
erbauten, und von diesem, um den Währungsvorteil von 95.000 Euro,
und grossem körperlichen Einsatz, dessen,
ersteigertem Haus.
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So ist das Leben!
Du oder ich?