Fassen Sie sich wieder und lesen Sie meine Zuschrift noch einmal! Sie schreiben: "Er würde eine links- oder rechtsextreme Regierung der aktuellen Regierung vorziehen!" Glauben Sie der zuständige Redakteur würde so eine, von Ihnen willkürlich konstruierte und unterstellte, von mir niemals getroffene Aussage unzensiert durchgehen lassen? Nein, das können Sie nicht wirklich glauben. Sie sollten einsehen, daß Sie sich geirrt haben und nur auf Reizworte reflexartig angesprungen sind, die dann ihre "Fassungslosigkeit" verursacht haben. Ich gehe einfach davon aus, daß Sie in der Lage sind, das von mir Geschriebene zu verstehen und nicht absichtlich mißverstehen um dann eine Rechtfertigung der Ausplünderung der Bevölkerung wortreich folgen zu lassen. Gerade heute gibt es eine Meldung über einen neuen, unerwarteten Rekord an Steuereinnahmen. Das geht so nicht weiter, vor allem, da sich die Steigerung der Steuereinnahmen umgekehrt proportional zu den von Ihnen angeführten staatlichen Leistungen entwickelt - exponentiell - nicht linear. Die Menschen z.B. werden nicht mehr lange bereit sein, unverantwortliche staatliche Spekulationen der quasi staatseigenen Banken IKB/KFW mit den abgepressten Steuern zu finanzieren.
Für eine realistische Einschätzung der Inflationsentwicklung ist es keineswegs notwendig, sich in seriösen Wirtschaftsteilen mit den Zahlen des statistischen Bundesamtes zu begnügen und einer 3 oder 4 vor dem Komma zu vertrauen. Ich finde es völlig nachvollziehbar, wenn die Leute ihren eigenen Stistiken mehr Glauben schenken. Den penibel geführten Haushaltsbüchern, Abrechnungsordnern oder Tanktabellen. Die entsprechen nämlich nicht dem statistischen Warenkorb, sondern den tatsächlichen monatlichen Ausgaben. Die sind nun mal kräftig gestiegen und führen zur "wahrgenommenen Inflation". Laut einer Studie der Universität Friborg lag die im April bei 11,6 % und dürfte seither noch gestiegen sein. Veröffentlicht wurde dieser neue Index übrigens in Deutschland zuerst von der Wirtschaftswoche, dem meist zitierten Wirtschaftsmagzin im Land. Die meisten anderen Medien "schauen dem Volk auf's Maul". Aber was ist daran falsch? Die sogenannten einfachen Leute sind oft klüger als man denkt und der natürliche Menschenverstand lebenspraktischer und so manchem Statistikwissen überlegen.
Für eine realistische Einschätzung der Inflationsentwicklung ist es keineswegs notwendig, sich in seriösen Wirtschaftsteilen mit den Zahlen des statistischen Bundesamtes zu begnügen und einer 3 oder 4 vor dem Komma zu vertrauen. Ich finde es völlig nachvollziehbar, wenn die Leute ihren eigenen Stistiken mehr Glauben schenken. Den penibel geführten Haushaltsbüchern, Abrechnungsordnern oder Tanktabellen. Die entsprechen nämlich nicht dem statistischen Warenkorb, sondern den tatsächlichen monatlichen Ausgaben. Die sind nun mal kräftig gestiegen und führen zur "wahrgenommenen Inflation". Laut einer Studie der Universität Friborg lag die im April bei 11,6 % und dürfte seither noch gestiegen sein. Veröffentlicht wurde dieser neue Index übrigens in Deutschland zuerst von der Wirtschaftswoche, dem meist zitierten Wirtschaftsmagzin im Land. Die meisten anderen Medien "schauen dem Volk auf's Maul". Aber was ist daran falsch? Die sogenannten einfachen Leute sind oft klüger als man denkt und der natürliche Menschenverstand lebenspraktischer und so manchem Statistikwissen überlegen.
Der Kommentar von Herrn Menzel macht mich fassungslos. Er würde eine links- oder rechtsextreme Regierung der aktuellen Regierung vorziehen! Sind wir schon wieder kurz vor 1933? Als ob derartige Extremisten die aktuelle Lage verbessern könnten! In welcher Zeit und Welt leben Sie, Herr Menzel? Die Regierung kann den Ölpreis nicht beeinflussen, sie kann auch nicht neue Arbeitsplätze schaffen. Man muss endlich einsehen, dass wir in einer globalisierten marktwirtschaftlichen Welt leben. Alle wollen immer gleichzeitig maximale Leistungen des Staates, minimale Steuern und auf keinen Fall Staatsverschuldung. Offensichtlich hängen die Größen aber zusammen: Defizit = Ausgaben minus Einnahmen. Wenn Sie die Steuern senken wollen, müssen Sie sagen, auf welche Transfers (in Milliardenhöhe!) Sie verzichten wollen! Über 50 % des deutschen Haushalts geht in den Sozialen Bereich. Aber bitte dann nicht beschweren über zu geringes Kindergeld, zu geringe Renten, zu geringes Wohngeld... Oder Herr Menzel, wollen Sie eine andere Republik? Sollen wir uns vielleicht abschotten, die Grenzen wie in der DDR dichtmachen, aus der EU austreten? Geht es uns dann besser? Überlegen Sie genau, was Sie hier verbreiten. Lernen Sie in Alternativen zu denken!
Ob Altersarmut oder Abgeltungssteuer oder Versicherungsschutz und Pannenhilfe, dem deutschen wird vorgegaukelt ihm Falle der Himmel auf den Kopf und nur eine gute Versicherung könne davor schützen. Das einzig gute an der gemachten Angst und an dem verkauften Schutz ist die Rendite für den Versicherungsgeber. Inflation ist kein kinderfressendes Monster, ganz im Gegenteil, schon Helmut Schmidt sagte: Lieber 5% Inflation als 5& Arbeitslosigkeit. Höhere Inflation hat auch den Vorteil, dass vorrangig in bleibende Werte wie Immobilien statt in Luftnummern wie Immobilienfonds investiert wird.
für die Belastbarkeit des Volkes wird abgewählt werden und sei es zu Gunsten von links- oder rechtsextremen Rattenfängern. Der Gedanke nimmt überhand, daß alles besser sei als die bestehende Situation. Ging es bis vor kurzem noch darum, daß "bei den Menschen vom Aufschwung mehr ankommen müsse" so spürt jetzt jeder die unmittelbare, tägliche, hautnahe existenzielle Bedrohung. Aber die Regierung verhält sich indifferent wie ein Stein. Es ist, als sei nichts Menschliches mehr am Werke sondern "Sachzwänge" würden die Stagnation und/oder Abwärtsfahrt nicht mehr beeinflussen können. Es gibt in dieser (und auch vorheriger) Regierung niemanden mehr, der verantwortlich ist für irgendetwas. Der oft strapazierte Begriff des Kafkaesken war nie so zutreffend wie heute. Was wundert es, daß die Deutschen Angst haben. Sie haben zu recht Angst, denn "die da oben" wissen nicht was sie tun und wenn sie etwas getan haben, nicht, wie sie es wieder unter Kontrolle bekommen.