Ein ICE der neusten Generation fährt über 300 und in Versuchen hat es der TGV sogar geschafft über 500 kmh zu fahren (allerdings nicht für den Dauerbetrieb geeignet)
Die Rad Schiene Technik ist also noch lange nicht ausgereizt und hat den riesigen Vorteil kein Fremdkörper im Netz zu sein.
Denn was nutzt es einem Transrapidreisenden wenn er auf langen Strecken zwar etwas schneller als mit dem ICE am Ziel ist, aber diese Zeit dann wieder am Bahnhof wartet, weil er da einen Anschlusszug benötigt ?
Der Versuch zwischen Hauptbahnhof München und Flughafen diese Technologie einzusetzen war von Anfang an eigentlich zum Scheitern verurteilt. Diese Technolgie wurde für den Langstreckenverkehr entwickelt, obwohl die Anfahr-und Bremswege zur Erreichung der entsprechenden Geschwindigkeit wesentlich kürzer als beim ICC sind. Durch die Möglichkeit der Aufstelzung (Stützen) der Schienen kommt es zu keiner Zerschneidung der Landschaft und man ist in der Lage ohne Probleme Täler und Höhen (Steigungen von 10% sind möglich) zu überbrücken. Die Kritiker sollten sich einmal die neue ICE-Strecke Frankfurt - Köln betrachten und die Bahn sollte die tatsächlichen Kosten nennen. Hier hätte sich die Transrapid-Technologie besonders geeignet, denn man hätte auf einen Großteil der Erdbewegungen und Tunnel verzichten können. Auch muß man auf die Sicherheit des Transportmittels hinweisen, da es keine beweglichen Teile benötigt. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Lärmbelästigung, die nur durch die Luftgeräusche erzeugt wird. Es ist eine Schande, dass Deutschland diese zukuntweisende Technologie entwickelt und es zu keiner Nutzung kommt. Das der schwerfällige Bahnvorstand sich querstellt, wundert dies jemand?
.... wichtig ist für eine Metropole wie München ein funktionierendes Verkehrskonzept. Und das Projekt Transrapid hätte dahingehend nur wenig Entzerrung gebracht. Die derzeitigen Zubringer S-Bahn S1 und S-8 hätte man sich eventuell schenken können und damit die Taktung auf der Stammstrecke anders gestalten können. Doch ein gravierender Nachteil am Müncher Schnellbahnnetz wäre auch mit Transrapid nicht gelöst worden: ein einzelner Streckenverlauf über 8 Bahnstationen für 8 S-Bahnstrecken! Jeder Pendler im Raum München der auf diese S-Bahnlinien angewiesen ist und nicht auf das gut ausgebaute U-Bahn oder Bus-Netz ausweichen kann, kenn das Dilemma, wenn auch nur ein Triebwagen einen Schaden hat oder es ein Stellwerk-Ausfall gibt. Die eng gestufte Taktung der S-Bahnen ist dan dahin und es geht erstmal nix mehr. Und da wären selbst 1,8 Milliarden Euro für ein Prestigeobjekt, das nur wenig am Gesamtverkehrskonzept ändert zuviel gewesen! Mal von der Energiefrage abgesehen... (schliesslich wird auch S-/U- und Strassenbahn mit Strom betrieben.) München hat ein gutes Nahverkehsnetz, aber es gibt nichtsdestoweniger trotz noch Lücken die zu füllen vordringlicher wäre als auf einer einzelnen Strecke das Verkehrssystem zu wechseln.
Da kann man mal sehen, was Desinformation in den Köpfen von Leuten anrichten kann!
Mit dem Argument "Das Patent auf die seit den 1920er Jahren bekannte Magnetschwebetechnologie wurde 1937 erteilt." Könnte man auch sagen, dass WLAN keine Zukunftstechnologie ist, weil Radiowellen schon im 19. Jahrhundert entdeckt wurden. Der Witz am Transrapid ist doch nicht das Kraftprinzip an sich sondern dessen Kontrolle.
Die Aussagen über Lärmemission und Energieverbrauch sind teils falsch und teils irrelevant. Ein Transrapid konkurriert nicht mit dem ICE sondern mit dem Flugzeug. Sicherheitsrelevante Argumente scheinen wohl auch nicht zu zählen: Ein Unglück wie in Eschede wäre mit dem Transrapid systemimmanent gar nicht möglich gewesen.
"Durchsetzen" kann sich eine Technologie nur, wenn sie nicht von verbohrten Verhinderern torpediert wird.
Ich bin bestimmt kein explizierter Transrapid-Gegner, allerdings ist die geplante Strecke, sozusagen als Nobel-S-Bahn ökonomischer Unsinn, dies sollten alle Blogger bedenken, Bauen um des Bauens willen ist so sinnig wie ein täglicher Flug zum Mond, der isr ebenfalls machbar.
Zukunfstfähig wird eine Technik nur bei entsprechendem Bedarf, der Bedarf ist im Moment weltweit nicht vorhanden.
Die Idee der Hessen ihn von Frankfurt nach Hahn fahren zu lassen komt mir noch am sinnigsten vor, allerdings nur bei entsprechnder Wirtschaftlichkeit, die gefälligst von Anfang an fair zu rechnen wäre.
Wenn man bedenkt,wieviele Milliarden von der Regierung verprasst werden,da haette man 2 Strecken der Magnetbahn vom Sueden bis zum Norden in Deutschland bauen koennen.
Die Reisen der Merkel und Bundespresident ,abstauben von Milliarden der Asylanten,Bezahlungen fuer die U-Boote an Israel,Diaeten der Abgeordneten,Wirtschaftsgelder an andere Laender,die nicht mehr zurueck gezahlt werden,das summiert sich auf Billionen zusammen,traurig aber wahr.Zeiten wie zur Weimarer Republik,es ist hoechste Zeit,das die Koruption in der Regierung gestoppt wird !
Peter Orth
Der Transrapid ist grade NICHT am Staat (der war vertreten von der CSU höchst willfährig) gescheitert sondern an der Industrie.
DEREN Kostenschätzung war offensichtlich völlig falsch bzw. glatt gelogen.
Das dem Steuerzahler solch ein ökonomisches Desaster erpart geblieben ist , ist ein großes Glück. Schon vor Jahren war klar, daß längst vorhandene Rad-Schiene Technologie ein wesentlich besseres Preis/Leistungsverhältnis hat.
Das die CSU hier jede ökonomische Vernunft zu Gunsten eines Prestige Projektes vermissen ließ ist der eigentliche Skandal, denn auch bei den ursprünglich kalkullierten Projektkosten wäre der Transrapid unsinnig gewesen.
Wozu brauchen wir einem Zug mit Flugzeuggeschwindigkeit? 200 km Reisegeschwindigkeit reichen vollkommen. Wozu soll jede technische Spinnerei ausgeführt werden? Allerdings hätte man diesen Humbug schon vorher einstellen können, dann wäre nicht so viel Geld verbrannt worden. Zum Glück ist die Sub-Prime-Krise dazwischengekommen, jetzt werden viele überbordende Monsterprojekt fallengelassen werden müssen.
jetzt wird die technologie gekauft von anderen, die damit dann geld machen.
Die planungen, die forschungen an der basis scheinen doch alle gemacht. Das heisst jemand holt sich jetzt die bauplaene, die Patente. Baut es zusammen und fertig. Voellig bloede.
Wer dem Tranrapid als „Zukunftstechnologie“ Krokodilstränen hinterherweint, hat wohl eher weniger verstanden. Das Patent auf die seit den 1920er Jahren bekannte Magnetschwebetechnologie wurde 1937 erteilt. Eine Technik, die es in siebzig Jahren nicht schafft, sich in kommerziellen Stil durchzustezne, wird dies wohl auch in den nächsten siebzig Jahren nicht schaffen – egal wie viele Milliarden man den im TR-Konsortium schon vernichteten hinterher wirft/würfe. Das „Aus“ für dieses Milliardengrab ist lange überfällig, zumal unter dem Gesichtspunkt der immer teurer und knapper werdenden Energie, deren das Transrapid-Monster schon Unmengen braucht, um im Stand zu „schweben“. Und wer jemals auf der Lathener Strecke mit einem dieser Dinger Geschwindigkeiten im Bereich 350 bis 450 km/h erleben durfte, weiß, dass das sehr viel mehr rumpelt und pumpelt als ein TGV bei vergleichbaren Werten. Und dann „Stromausfall“ – wo ein TGV einfach nur ausrollt, reibt beim Tranrapid, wenn’s keine „Notlaufräder“ gibt, Metall auf Beton. Wie lange das braucht, um zu verglühen, darf sich jeder selbst ausmalen.
Nach meinen Informationen haben die Chinesen gesagt, ohne ihre Weiterentwicklung der Simens-Patente hätte der Zug bei ihnen nicht funktioniert. Das scheint mir schlüssig, war Siemens doch lange nicht in der Lage, die kleine Pingelbahn am Flughafen Düsseldorf in Gang zu setzen. Außerdem ist mir bekannt, daß sie zig einfache Straßenbahnen fehlgebaut hat und nun ersetzen muß. Weitere große Fehlplanungen muß es geben, haben sie doch selbst in der letzten Woche bei einer Konferenz zugegeben, große Abschreibungen wegen technischer Probleme machen zu müssen was Gewinneinbrüche nach sich ziehen würde.
Ich glaube, die haben die Kosten in München absichtlich hochgezogen um den Rapid dort nicht bauen zu müssen. Ich glaube, die könnens nicht und die wußten, daß durch eine derartige Kostenberechnung der Rapid gestorben ist.
Wer hat Hintergrundwissen? Wäre interessant, da einige Meinungen zu hören.
finde diese Entscheidung richtig. Der Transrapid zum Flughafen wäre ein finanzielles Fiasko geworden:
1) Der Urlaubsreisende hat Zeit und schaut auf's Geld und fährt S-Bahn.
2) Der Geschäftsreisende hat Geld aber muß nicht zum Hauptbahnhof, da die meisten Firmen nicht im Zentrum sind. Er fährt gleich mit dem Taxi vom Flughafen zu seinem Bestimmungsort.
Stoibers geschönte Zahlen sind nun erstmalig der Realität angepaßt worden, zum Glück vor dem Baubeginn und das Aus kam bevor Unsummen für Prozesskosten draufgehen.
Ein Wort noch an die Technologieverliebten:
Den Transrapid gibt es seit den 70ger. Nicht ein Projekt, mit Ausnahme des Prestigeprojekts in China, wurde seitdem gewonnen. Die Wirtschaftlichkeit dieser Technologie konnte nicht bewiesen werden. Ewig daran festzuhalten macht auch keinen Sinn. Mann soll die Kreativität besser auf andere technische Herausforderungen lenken.
... na endlich! Die Krise der Staatsbanken wie KfW, IKB, etc. zeigt Wirkung. Man muß die Milliarden veruntreuter Steuergelder für die US-amerikanischen Häuslebauer absichern. Dafür hat man ja schon Pendlerpauschale gekürzt, Eigenheimzulage abgeschafft und jetzt streicht man noch bei der Infrastruktur. Auch wenn der Transrapid von Anfang an ein betriebswirtschaftliches Fiasko gewesen ist (oder weshalb hat sich die Privatindustrie bei den Investitionen bisher so vornehm zurückgehalten?) - er wäre auch ein Verkehrsinfrastrukturprojekt gewesen. Man kann jetzt nur fordern, daß für 10% der Transrapidinvestitionen eine Expreß-S-Bahn zum Flughafen München eingerichtet wird, also Nonstop vom Hbf zum Flughafen. Dann dauert die Fahrt eben 20 Minuten, aber am Hbf könnte man dann immer noch einchecken.
@ Harry Hain: so ca. 1/3 der Strecke sollte unterirdisch im Tunnel verlaufen, wie eine U-Bahn. Dies ist extrem teuer. Auch teurer als die bereits real existierende U-Bahn von Garching bis zum Flughafen zu verlängern.
es wird kommen der Tag,da Ihr sitzet bei Kerzenlicht und Holzfeuer,um Eure Maissuppe zu essen.Brot wird es nicht mehr geben,Weizen und Roggen wird es nicht mehr geben. Ihr werdet nur noch für Biosprit anbauen,Strom und Gas werdet Ihr nicht mehr bezahlen können.Ihr werdet Euch mit dem zufrieden geben müssen,was der Rest der Welt Euch erlaubt.Was ward Ihr doch ein kluges Volk,ich leide mit Euch,sprach der Herr !
Ich habe mir sagen lassen, dass anstelle des Transrapids demnächst Pferdefuhrwerke die Passagiere vom Flughafen München in die Innenstadt karren werden. Das Fuhrunternehmen, geführt von fortshrittlich denkenden Parteioberen der Grünen und früheren PDS-Funktionären, wird von ehemaligen Mecklenburger LPD-Bauern betrieben -- und zwar von jenen, die am energischsten gegen den Bau der Transrapid-Strecke Hamburg-Berlin agitiert hatten. Das Vorhaben ist insofern genial, als es interessante Nebeneinnahmen produzieren wird: Die dabei anfallenden Pferdeäpfel sollen an umweltfreundlich arbeitende bayerische Erdbeerbauern verkauft werden. Etliche von diesen lernen jetzt schon in Abendkursen Plattdeutsch, damit sie sich mit den Mecklenburger Kutschern auch verständigen können.
