Ich weiss nicht mehr genau, wann die Regierung unter Herrn Ex-Bundeskanzler Dr. h.c. Schröder die Besteuerung der Renten und die Krankenversicherungspflicht der Rentner gesetzlich durchgebracht hat. Ich glaube, es war 2005. Das schlimmste ist nicht, dass Steuern und Krankenversicherung einer ganz drastischen Rentenkürzung gleichkommen. Viel schlimmer ist, dass Millionen, die bis kurz nach diesem Datum gearbeitet und gerade soviel verdient haben, dass sie rumkamen aber nichts zurücklegen konnten, dass diese Menschen jahrzehntelang mit einer erheblich höheren Rente gerechnet und darauf vertraut haben. Denen gegenüber ist die Regierung vertragsbrüchig geworden und hat schamlos das Vertrauen der arbeitenden Bürger missbraucht. Jetzt den Finanzämtern auch noch RÜCKWIRKEND die Renteneinkünfte zu melden, ist ein besondere Infamie. Und da regt man sich über Korruption in Bulgarien auf. Deutschland ist nicht weniger verrottet, nur auf höherem Niveau.
Ich musste herzlich ueber den Vorschlag von Herrn Michler schmunzeln. Aber mal ehrlich, dies ist ein hoechst intelligenter und wirksamer Vorschlag den Spiess umzudrehen und diese Raubritter vom Staat ordentlich schwitzen zu lassen
So ist es recht ! Nehmt nur die Alten mal richtig ran ! Die haben so viel Mammon,dass sie nur noch auf Reisen sind. Halt,da gibt es doch Millionen Rentner,die nicht wissen,wie sie mit ihren 600-1200 Euro monatlich zurecht kommen sollen.An die denken weder Merkel noch Steinbrück,die sind ja für den Rest ihres Lebens soooo gut versorgt.
ich glaube ja eher, daß es gerade unter den rentner sehr renitente mitmenschen gibt, die die zeit und das geld haben, sich zu wehren es wundert mich in unserer gerontokratie eher, daß ein solches gesetz durchgekommen ist ob die nachgelagerte besteuerung nun sinnvoll ist, sei mal dahingestellt
Es stünde der Politik gut zu Gesicht, darüber nachzudenken, ob es nicht Möglichkeiten gibt, Menschen in einem Alter, in dem sie zunehmend nicht mehr im Vollbesitz ihrer körperlichen und geistigen Kräfte sind, mit Belästigung durch die Steuerbehörden zu verschonen, auch wenn dem Fiskus dadurch ein paar Euro durch die Lappen gehen. Vielen alten Menschen fällt es schon schwer, ihre Pantoffel oder den Wohnungsschlüssel zu finden, geschweige denn die ganzen Unterlagen, die sich das Jahr über angesammelt haben und die man für die Steuererklärung benötigt. Mit ein bisschen Großzügigkeit in dieser Sache würde man ihnen vermutlich mehr helfen als mit 1 % Rentenerhöhung. Andernfalls sollten alle Rentner mit einem Schuhkarton voller unsortierter Belege und Bescheinigungen zur Sprechstunde bei ihrem Finanzamt vorsprechen, dem Sachbearbeiter den Karton auf den Schreibtisch schütten und ihn freundlich bitten, den Erklärungsvordruck auszufüllen...
Das Finanzministerium erwarten also, daß 1,3 Millionen Rentner zusätzlich steuerpflichtig werden. Eigentlich können nur die das sein, die zusätzliche Kapitaleinkünfte haben (das erledigt sich aber ab 2009 mit der Abgeltungssteuer) oder diejenigen, die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielen. Für diejenigen, die hohe Firmenpensionen beziehen, werden schon heute ohne Außnahme, die Steuern und GKV- und PV-Beitrag abgeführt. Und die haben auch jährlich ihre Steuererklärung abzugeben. Also geht es letztlich um die Besitzer von Mietwohnungen. Wer sonst könnte noch im Visier des Fiskus sein? Und dabei soll, nach Berücksichtigung aller Kosten und Abschreibungen 1,5 Milliarden zusätzliche Steuern generiert werden? Da wird wohl ein großes Rad gedreht und der Erfolg wird kaum die Kosten für Datenabgleich, Software usw. einspielen. Hauptsache der Fiskus ist aktiv!
Nur ran an die alten Leute! Die meisten können sich sowieso nicht richtig verteidigen, sind also ein gefundenes Fressen für die Bürokraten.