
Bei diesem Fall ist Vorsicht geboten. Momentan würde ich hier keiner Seite uneingeschränkt glauben. Tendenziell scheint Frau Pechstein unschuldig sein, auszuschließen ist im Leistungsport natürlich nichts. Da fordert die ISU also eine Atheltin solle zurücktreten oder man beschuldigt sie des Dopings - auch ohne konkrete Beweise. Da sagen fünf Experten aus die Blutwerte lassen sich anders erklären, dennoch kommen Verbandsjuristen zum Urteil schuldig. Doch viel merkwürdiger werden die Klageschrift und der Text des Urteils. Zunächst wird behauptet dieser auffällige Wert, wäre nur bei bzw. unmittelbar vor Wettkämpfen gemessen wurden. Dies muß man jedoch ganz schnell korrigieren und zugeben, der Wert lag immer über Normal. Im Urteil behauptet man dann, man hätten diesen auffälligen Wert seit 2000 gemessen. Allerdings wird erst seit höchstens 5 Jahren darauf getestet. Doch viel problematischer ist die Art der Information. Da ist also bekannt, solch ein Wert kann auch auf gefährliche Erkrankungen hindeuten und das Feststellen dieser ist ein langwieriger Prozess. Dennoch informiert man die Athletin erst nach frühesten einem Jahr davon? Wem soll man denn da glauben?

wusste Frau Pechstein von dem Testergebnis. Warum hat Sie bis jetzt noch keine eigenen Tests anfertigen lassen? Ich habe gestern zufällig ihren Auftritt im Sportstudio gesehen und man konnte ihr die Schuld förmlich ansehen. Ihr Anwalt war auch sehr interessant, vor allem wie er den Einwurf von dem Professor wegwischte, denn wenn Frau Pechstein einsehen würde, dass sie keine Chance hat, dann könnte er sich ja auch sein Gehalt abschminken.
Festzuhalten bleibt: Frau Pechstein weiß seit Februar von dem Vorwurf, seitdem hat sie keine Tests unternommen, um diese erhöhten Werte (übrigens 1% über dem Maximalwert, der laut Professor bei ihm noch nie in der Höhe getestet wurde) zu entkräften, stattdessen beriet sie sich mit Anwälten.
Beteuert haben alle ihre "Athleten" ihre Unschuld, wenn es um Dopingvorwürfe geht, von Ullrich bis nun zu Frau Pechstein.
Ich finde es falsch, wie in den Medien die Aussage gemacht wird, dieser Test wäre keine positive Dopingprobe, anscheinend scheinen manche zu glauben Blutdoping wäre kein richtiges Doping, nur so etwas wie EPO ist was "richtiges". Befragen sie doch mal bitte Experten zu diesem Thema und die werden genau wie der Professor in der Sendung eindeutig sagen, dass es sich hier um Doping handelt.

Also, das ausgerechnet Claudia Pechstein gedopt haben soll, kann ich mir schwer vorstellen, aber auf der anderen Seite ist das Blut so manipulierbar geworden, das der Fall Blutdoping tatsachlich moglich ware, auch bei der Claudia. Verstehen wurde ich diese mogliche Dopingmassnahme jedoch nicht, denn sie hat doch alles, was es zu Gewinnen gab, gewonnen und mehr, als gewinnen geht nunmal nicht. Nun, auch der fruhere Radprofi Jan Ulrich heuchelte und log und schaltete Anwalte ein und doch wurde der Vorkampfer des Anti-Dopingtums im Radsport auf jammerlicher weise des Dopings uberfuhrt. In den Berichten zufolge heisst es, sie sei moglicher weise krank und wenn das so ware, dann hatten Sportverbande und Dopingburos von einer Krankheit gewusst und hatten demensprechend reagieren mussen. Wenn sie erkrankt ware, dann ware ein Leistungssport, wie das Eisschnellauf unmoglich un unvereinbar, also bleiben ihr dann nur 2 Moglichkeiten. Die Freunde des Eisschnelllaufs sind schon jetzt die Verlierer des Tages.