
Wer mir erklären will,dass diese Haut durch eine Krankheit hervorgerufen wurde,den nehme ich nicht mehr ernst.
Jackson war ein absolut schönes Kind und später ein schöner Mann.
Dass er mit seinem Aussehen nicht klar kam erklärte er oft.
In den wenigen Interviews die er gab,stritt er alles ab.
Man kann Jackson nicht ernst nehmen.
Weder sein Leben noch wie er lebte.
Wie er mit sich seine drei Kinder zufügte und mit ihnen umging.
Jackson hätte ein Leben lang einen Psychiater gebraucht um seine schwere Kindheit zu verarbeiten,samt einen Finanzberater der nicht in seine eigene Taschen arbeitet.
Da er nicht mehr unter irgendeiner Kontrolle leben wollte wie früher bei seinem Vater,
lehnte er alles ab.
Nur die Ärzte die er dann hatte,zeigen das Drame des Berufstandes des Arztes einmal deutlich auf.
Welchen Kult man heute mit ihm veranstaltet,macht mir eher Angst.
Sind die Fan´s so blind und wollen nur dieses Kunstprodukt sehen
und erhalten,auch wenn er tot ist?
Nun ist er er tot mehr Wert als lebendig.
Die Gelddruckmaschine läuft.

Die FAZ ist die einzige deutsche Zeitung, der ich oft - sei es aus Zeitnot oder auch nur aus Faulheit - quasi "blind" vertraue. Das eine Berichterstattung über die Hautfarbe überhaupt Not tut läßt zwar tief blicken; jedenfalls bestätigt mich dieser Artikel aber in meiner Vorgehensweise. Faktenbasierte Berichterstattung im Gutachtenstil, dazu die Quellenangaben. Ganz einfach. Das Urteil - soweit denn für nötig gehalten - fälle ich dann schon selber. Über das Timing läßt sich streiten, aber wer hat bei seiner FAZ-Lektüre zu Lebzeiten Michael Jackson`s schon ernsthaft eine Auseinandersetzung mit Behauptungen einschlägiger Blätter über dessen Hautbeschaffenheit erwartet. Daß eine solche jetzt in oben beschriebener Form stattgefunden hat, ehrt die FAZ meiner Meinung nach jedenfalls.

Es wurde bewiesen, dass Michael Jackson unter der genannten Hautkrankheit gelitten hat. Es gibt auch eine Reihe von Fotos, die das beweisen. Anscheinend hat hier die Boulevardpresse ganze Arbeit geleistet und mit ihren Lügen.

Die Weißfleckentheorie wurde in Amerika schon vor Jahren widerlegt. Bei tatsächlichen Weißflecken-Patienten ist der Krankheitsverlauf ganz anders. Zudem ging Jacksons morbide Sucht, weiß zu werden, viel weiter. Er ließ die negroide Nase operativ durch eine "weiße" ersetzen, er schaffte sich durch weitere Operationen "weiße" Lippen an.

In den nächsten Tagen wird sich wahrscheinlich herausstellen, dass Jackson auch an der Nasenverschmalerungs-, der Haarglättungs- und der Grüpchenaufdemkinnwachsungskrankheit litt. Dann können die Jackson-Verherrlicher noch mehr jubilieren. Im Ernst: Es ist doch wurscht, ob der gute Mann an einer Hautkrankheit litt. Wenn man sich das erste und das letzte in den Artikel eingebettete Foto anschaut, dann sieht man, das Jackson alles unternommen hat, um wie eine weiße Frau, statt wie ein schwarzer Mann auszusehen. Das ist zumindest sehr merkwürdig und hat mit einer Hautkrankheit nichts zu tun. Ansonsten hätte er am Ende ausgesehen wie auf dem ersten Foto (ok, die Frisur trägt man heute anders), nur eben weiß. Dann hätte man ihm auch leichter geglaubt, dass er die Weißfleckenkrankheit hat. Aber jemandem, der offenbar auch sonst nichts an seinem Körper so lassen will, wie es natürlicher Weise ist, dem nimmt man nicht gleich ab, dass er nur ganz zufällig immer weißer wird.

der insgesamten äußerlichen Veränderung (inkl. deformierter Plastiknase) erscheint der "Bleichungseffekt" von schwarz nach weiss "natürlich" bedingt zu sein... ja das klingt plausibel und nachvollziehbar "zumindest für mediz. Laien" - oder?

der Artikel kommt irgendwie zu spät ...

wenn dann meinen Sie sicher "in dubio pro re(o)" und nicht "rea", das ist aber keine juristische "Regel"...
Vortreffliche Gegendarstellung
Steffen Zweigle (energietaxi)
Solche Beiträge helfen dem geneigten Leser Vorurteile, die über Jahrzehnte durch die Medien aufgebaut wurden, zu beseitigen oder kritisch zu hinterfragen. Jetzt fehlt nur noch, dass man unterstreicht, dass MJ bezüglich Kindesmißbrauch nie verurteilt werden konnte und somit die Regel in dubio pro rea gilt.

Selbst wenn MJ lieber eine weiße als eine schwarze Haut hätte haben wollen und sie aus ästhetischen Gründen gebleicht hätte - was wäre so schlimm daran, was ist daran falsch? Geschmäcker sind verschieden. Ich bin z.B. ein sehr heller Typ und finde dunkle Haut total schön. Deshalb gehe ich auch ab und zu ins Solarium. Bin ich jetzt Rassistin?

Dass MJ krank war, wusste jeder, der ihn angeschaut hat. Leider kam bei ihm alles zusammen: egal ob Körper, Geist oder Seele - es gab wohl keinen Bereich an ihm der nicht krank war. Ein mental gesunder Mensch hätte mit der Hautkrankeit wohl umgehen können. Ob er sich die Haut bleichen ließ, weil er krank war oder weil er nicht mehr schwarz sein wollte ist doch ziemlich unerheblich. Das Problem war, dass er nicht stark genug war, vielleicht nicht sein konnte, unverschuldetes und unabwendbares Schicksal zu ertragen. Man stelle sich vor, dass dieser Mensch sich vielleicht jeden Tag im Spiegel angeschaut hat. Wie oft er sich wohl gewünscht hat sämtliche "Schönheitsoperationen" rückgängig machen zu können? Wie oft er wohl den Tag verflucht hat, an dem ihm seine Nase zu dick vorkam? Es ist ja schon schlimm, mal ein Bild von ihm zu sehen - aber er musste sich täglich sehen. Was immer zu seinen Krankeiten an Körper, Geist und Seele geführt hat - der Mann konnte einem nur Leid tun.

Kaum ist Michael Jackson gestorben, scheuen sich die Medien nicht, ihn als einen bedauernswerten Freak hinzustellen. Spiegel Online geht am weitesten und veröffentlicht einen Artikel mit dem Titel "Ein monströses Genie". Was rechtfertigt es, einen Menschen Monster zu nennen, zumal kurz nach dessen Tod?

Solche Beiträge helfen dem geneigten Leser Vorurteile, die über Jahrzehnte durch die Medien aufgebaut wurden, zu beseitigen oder kritisch zu hinterfragen. Jetzt fehlt nur noch, dass man unterstreicht, dass MJ bezüglich Kindesmißbrauch nie verurteilt werden konnte und somit die Regel in dubio pro rea gilt. Durch das Ableben dieses Menschen verliert die billige Presse eines ihrer besten Zugpferde für Titelseiten.

dazu musste Michael Jackson erst sterben. Ich habe mir früher jahrelang die Finger wundgeschrieben, um die Presse aufzuklären, vollkommen vergebens. Nun, da er tot ist sorgen zumindest Sie, dass die Wahrheit unter die Leute kommt. Dafür danke ich Ihnen, auch wenn es für ihn zu spät ist.
Ich hoffe, das spricht sich nun auch rum.
RIP Michael

Glatze falsche Plastiknase und der Rest?