Klimaforschung

Permafrost in der Arktis: Eine Büchse der Pandora

Schreitet die Erwärmung der Arktis weiter voran, könnte der sibirische Permafrostboden dauerhaft auftauen. Einstweilen inaktive Mikroben würde dann beginnen, den in Pflanzenresten gebundenen Kohlenstoff zu verarbeiten: Die Folge wäre eine zusätzliche Freisetzung von Treihausgasen. Von Horst Rademacher

Lesermeinungen zum Beitrag

22. Juli 2008 14:19

Ermecke vs. Gruebner-Schweickhoff

Brodaganda (Bloggger) (Brodaganda)

Franziska Gruebner-Schweickhoff: "Sollte das eintreten, "erwärmt" sich der Permafrostboden z. B. von -15°C auf -12°C - welche Katastrophe droht denn da?" Klaus Ermecke: "Aber die Arktis bildet keine homogene Kältezone, sondern ein nach Süden wärmer werdendes Temperaturkontinuum." Oh, unsere Klima"experten" widersprechen sich selbst - wen wunderts. Und Frau Franziska Gruebner-Schweickhoff - warum überschreiben Sie eigentlich die Rezension eines Buches auf Amazon mit "ausgewogene Darstellung aus neutraler Sicht", wenn es sich in Wirklichkeit um eine aufgebohrte Version des Klappentextes handelt? Da kann man ja schon mal Fragen stellen, oder?

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15. Juli 2008 14:27

Keine besseren Argumente?

Franziska Gruebner-Schweickhoff (FranziskaGrubner)

Wie man an dem untenstehenden engagierten Kommentar schön erkennen kann, sind die grünradikalen Beobachter der Bloggerszene nicht besonders informiert -da müssen es dann halt persönliche Verunglimpfungen und Mystifizierungen sein. Ein weiteres Indiz dafür, daß die Skeptiker grüner Wahnideen richtig liegen, daß also selbst Öko-Bier und Bio-Nade sich ZUERST erwärmen und DANACH ihr Kohlendioxid ausgasen.

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14. Juli 2008 03:19

Die Lobbyarbeiter

Peter Mobber (Bronzino)

Die "Experten" gesponsort von der Industrie melden sich zu Wort... http://brodaganda.wordpress.com/2008/02/23/chemical-brothers/ Die Frau Doktor von der SVP - sehr glaubwürdig auf dem Kreuzzug gegen die bösen Klimaforscher. Die schwarzen Schafe lassen grüßen.

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13. Juli 2008 14:39

Irrtümer über CO2 und Methan - I

Klaus Ermecke (kermecke)

Seit der Schaffung der großen Religionen haben noch nie so viele Leute daran gearbeitet, eine verwobene und komplexe Märchenwelt zu schaffen, wie bei dem Treibhausklimakult. In diese Kategorie fällt die im Artikel vorgestellte Untersuchung. Denn sie enthält mehrere wesentliche Fehler. Der erste Fehler betrifft das Methan (CH4). Der Anteil von CH4 an der Atmosphäre ist so gering, daß man ihn üblicherweise in „ppb“ (also „parts per billion“) mißt. Der Grund ist, daß Methan sich in der Atmosphäre sehr schnell abbaut, und zwar vor allem durch das in verschiedenen anderen Prozessen gebildete Hydroxyl-Radikal (-OH). Selbst wenn also über mehrere Jahrzehnte große Mengen CH4 zusätzlich freigesetzt würden, würde das den Methan-Anteil nicht wesentlich und vor allem nicht dauerhaft erhöhen. Der zweite Fehler betrifft den erdachten Auftaumechanismus an sich. Unterstellt wird eine Art „Trigger-Mechanismus“ an einer erwärmten Stelle. Aber die Arktis bildet keine homogene Kältezone, sondern ein nach Süden wärmer werdendes Temperaturkontinuum. Wenn also eine bestimmte Temperatur den behaupteten „selbsttragenden“ Auftauprozeß in Gang setzen würde, dann gäbe es diese Temperaturbedingungen längst. Nur: ein solcher Auftauprozeß ist nicht da.

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12. Juli 2008 17:37

Vielen Dank, Frau Gruebner-Schweickhoff!

Peter Zentner (Caterwaul)

Der aberwitzige, wissenschaftsferne Klima-Dschihad ist mittlerweile zu einer tragenden Säule der political correctness geworden. Wer es wagt, eine abweichende Meinung zu vertreten — sei sie auch so fundiert wie Ihre —, riskiert damit, unter dem Beifall der Indoktrinierten öffentlich skalpiert zu werden. Freilich leben die IPCC-Statistiker zu Zehntausenden von dieser weltweit geschürten Hysterie; wer lässt sich schon gern seine Pfründe entreißen? Die leider auch von der Qualitätspresse bieder und unhinterfragt übernommenen, wissenschaftlich höchst fragwürdigen Computersimulationen der IPCC-Steuergeldabgreifer werden durch Anpassung ihrer Parameter stets hysterieträchtig manipuliert. Stinknormale, in der Erdgeschichte zyklisch ablaufende Temperaturänderungen, meist solar bedingt, werden zu Katastrophen hochstilisiert. Demnächst werden wir erleben, wie der tatsächliche Rückgang der Erdtemperatur ebenfalls in dieses Szenario gepresst wird. Echte, hochkarätige Klimaforscher (Harvard, Princeton, MIT, Yale) belegen überzeugend, dass CO2-Anreicherung der Atmosphäre nicht Ursache, sondern Folge der Erderwärmung sind. Und die gibt's seit 11 Jahren nicht mehr. Es wird wieder kälter, was ebenfalls einem natürlichen Zyklus folgt.

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11. Juli 2008 19:13

Unzutreffende Behauptungen

Franziska Gruebner-Schweickhoff (FranziskaGrubner)

Durch seine unzutreffende Prämisse von der Gefährlichkeit des Kohlendioxids machen sich FAZ und Autor mal wieder unglaubwürdig. Dazu kommt, daß die These vom Methanausbruch in der Tundra uralt ist - wo bleibt der Nachrichtenwert? Selbst wenn man annimmt, der Autor hätte recht, dann sei der Hinweis erlaubt, daß selbst die Extremszenarien des IPCC von einer Erwärmung von nur wenigen Grad ausgehen - global versteht sich. Sollte das eintreten, "erwärmt" sich der Permafrostboden z. B. von -15°C auf -12°C - welche Katastrophe droht denn da? Die ganze Klimahysterie, in die sich dieser Beitrag nahtlos einreiht, erscheint noch bizzarrer, wenn man weiß, wie die Fakten aussehen: Anders als das IPCC prognostizierte, stagniert seit mittlerweile 11 Jahren der globale Temperaturanstieg, bei weiter steigendem Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre! Der gesunde Menschenverstand erklärt warum: Erst kommt die Wärme, dann die Ausgasung. Das weiß jeder, nur "Klimatologen" nicht. Als kleine Nachtlektüre zur Nachhilfe in Klimafakten empfehle ich die brandneue Studie "Die Natur, nicht menschliche Aktivität, bestimmt das Klima", hg. von Prof. Dr. Fred Singer (University of Virginia), ISBN 978-3-940431-08-0.

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