
Kein Bankmanager in den USA wurde angeklagt, weil das was sie machten zwar unmoralisch, aber eben nicht illegal war. Gleiches gilt für Frau Schmidt: Ihre Handlungen waren nicht illegal. Es liegt jetzt an uns, zu fordern, dass Schlupflöcher gestopft werden, die das ermöglichen.
Und glauben Sie mir eines: Ich bin der letzte, der Frau Schmidt in irgendeiner Form verteidigt - ich fand das genau wie sie eine riesige Sauerei, von ihrer politischen Arbeit mal ganz abgesehen, die mich mehr gestört hat als der blöde Wagen.

...die Dienstreise wurde als geldwerter Vorteil bei Frau Schmidt einkommenssteuerpflichtig, d.h. sie hat gut 30% (wahrscheinlich mehr) der entstandenen Kosten selbst getragen, weil als Einkommenssteuer bezahlt. Natürlich ist das nicht schön, aber relativ gesehen hat sie deutlich mehr der Kosten übernommen, die sie verursacht hat, als Maddoff. Im Vergleich zu achtzehn MILLIARDEN veruntreuten Geldes ist die hier erlöste Summe nunmal keine in irgendeiner Form nennenswerte Summe - 0.05% um genau zu sein. Kommt mir nunmal auch nicht vor wie wahnsinnige Härte ;)

Diesntfahrtkosten: $7500. Madoff veruntreut: $18 Milliarden. Sind ja nur läppische 2,4 Mio. Mal mehr. Rechnen wir die $1 Million dieser Auktion um, indem wir sie durch diesen Faktor teilen, und ich denke die 41,6 US-Cents - also etwa 30 Eurocents - hat Frau Schmidt durch die Erfassung der Fahrt als steuerbares Einkommen wohl in etwa zehntausend Mal bezahlt ;)
Womit ich die liebe, inkompetente Fau Schmidt nicht entlasten möchte. Ich halte die Vergleichbarkeit hier nur nicht für gegeben.

Dienstfahrten sind das Eine...da gabs schon mehrere Kandidaten...Parteiübergreifend.
Die anderen halten Ehrenwörter für wichtiger als das Gesetz und landen auch nicht im Knast....
Immer schön fair bleiben.....