Klima-Gipfel

Nein in Singapur

Wenn das Stimmungsbild der Apec-Konferenz eine Vorhersage erlaubt, dann die: Beim Klimagipfel in Kopenhagen wird es kein umfassendes Kyoto-Folgeprotokoll geben. Die Lektion von Singapur lautet: Auch in der Klimapolitik ist es sinnlos, mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen. Von Klaus-Dieter Frankenberger

Lesermeinungen zum Beitrag

16. November 2009 09:43

3 % des Welt-Ausstosses an CO2 durch Menschheit!!

Gustav Adolf Pourroy (pourroy)

3 % beträgt der Weltausstoss der Menschheit an CO2 , aber 97% der der CO2-Sonnen-Auswirkungen auf die Erde. Siehe http://www.forum-gap.de/climate-change.htm . Das wissen die Weisen in Singapore und werden daher nicht auch noch beschliessen, die Sonne zu regulieren. Es fehlt nicht an eifernden Politikern, aber es fehlt an Rat durch die Wissenschaft. Der Klimawandel in der Kreidezeit war ohne Menschheit! Und wenn die Welt tausend Umweltminister mit dem Eifer eines Gabriels hätten: Der Klimawandel ist nicht aufzuhalten. Die Vernunft in der Ressourcen-Wirtschaft ist aber ein Gewinn der vielen Gabriels in der Welt.
Gustav Adolf Pourroy, München

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16. November 2009 08:57

Es dämmert

Heinz Thieme (HeinzThieme)

Wenn man den obigen Schlußsatz "Das Klima werden sie damit nicht beeinflussen, allenfalls überfordern sie so ihre eigene Wirtschaftskraft" als generellen Kommentar zur vermeintlichen Klimaschutz-Politik verstehen dürfte, dann wäre dies ein Zeichen, daß in der Redaktion der FAZ endlich ein Licht aufgegangen ist. Das Licht nämlich, daß der gesamte Hokuspokus um Klimagefährdung und Klimaschutz doch eher religiöse Züge hat und letzlich auf dem Schwachsinn von Malthus (man lese dessen Einfälle nach und vergleiche diese mit Äußerungen unserer politisch aktiven "Klimaforscher") zurückgeht. Wir hatten in unserem Land schon einmal eine Periode, in der Malthus' Gedanken politisch und militärisch umgesetzt wurden. Das Ende dieses Wahns, 1945, haben nicht mehr viele heutige Zeitgenossen miterlebt. Vor der Wiederholung einer auf Malthus' Ideen basiertenden Politik ist nur zu warnen. Beschäftigen wir uns besser damit, Lösungen für die Deckung möglicher künftiger Bedürfnisse zu finden, mit einschlägiger Forschung in dieser Richtung (Energie, Nahrung, Medizin u.ä.), als daß Urängste geschürt werden, um so verängstigte und deshalb gewaltbereite Gefolgschaften zu mobilisieren, die dann nur wieder von anderen ausgeschaltet werden können.

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16. November 2009 07:49

Steckenpferd

joachim bovier (jbovier)

Es zeigt sich eben, dass die ganze Klimahype doch eher eine Ideologie als Realität ist. Die angeblich so einmalige Erderwärmung, eine Erfingung linker grüner Fanatiker - es hat nun einmal bereits früher, z.B. im Mittelalter, durchaus wärme Temperaturen in Europa gegeben. Niemand kann also verbindlich sagen, was wirklich dran ist. Tatsache bleibt aber auch, dass in Zeiten wirtschaftlicher Krisen existenzielle Probleme von Arbeit und Wohlstand den Menschen zurecht wichtiger sind, als Eventualitäten in 100 Jahren, von denen niemand weiss, ob sie wirklich kommen und ob, sollten sie tatsächlich eintreten, uns denn nun mehr nutzen oder schaden werden. Steckenpferde kann man pflegen, wenn man keine anderen Sorgen hat.

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