Im Fokus vieler Augen: Maria Furtwängler als Kommissarin Lindholm

Tatort

Der Tod und die Medien

Auch mangelnder Respekt vor dem Leid Anderer kann Motiv eines Mordes sein: Das ist die Botschaft des Tatorts „...es wird Trauer sein und Schmerz“, der zeigt was passiert, wenn moderne Medien den Schleier von den letzten Dingen zerren. Von Thomas Thiel

Lesermeinungen zum Beitrag

17. November 2009 11:45

Der Tod und die Medien

Charlotte Simmens (Charlet)

Thomas Thiel bringt es gut auf den Punkt. Das Wollen war spürbar, aber alles in allem zu sehr bemüht. Gut gemeint, ist nicht gut gemacht. Das Anliegen des Films, neben dem Zweck der Unterhaltung als sonntäglicher Tatort, ging in seiner Überpointiertheit in Form der Hozhammermethode unter. Der Film wollte mehr überreden, denn zu überzeugen. Letztlich zeugt die Vorgehensweise davon, dass die Macher des Tatorts uns Konsumenten für unfähig halten, selbstständig, aufgrund subtiler, diskreter Hinweise, zu den "richtigen" Schlüssen zu kommen. Das ist allerdings auch eine Erkenntnis, die uns zusätzlich nachdenklich machen sollte.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
16. November 2009 09:02

Schreien Polizisten tatsächlich so oft und so laut ?

Hohenlohe- Bockenfeld (Hohenlohe-Bockenfeld)

Hätte ein guter Tatort werden können, wenn der Regisseur auf die alberne und übertriebene Schreierei der Polizisten verzichtet hätte. Überhaupt wurde gern auf Lautstärke gesetzt.
Dadurch leidet der Film. Gute Dialoge ? Fehlanzeige.
Qualität sieht anders aus.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 2 von 2 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche