Obama vor dem Brandenburger Tor

Redefreiheit für „Piesepampel"?

Barack Obama will am Brandenburger Tor sprechen - doch das Bundeskanzleramt zeigt sich skeptisch. Das Wahrzeichen soll Staatsoberhäuptern vorbehalten sein. Die Opposition regt sich laut auf: Ein Tor-Verbot für Obama sei „Bürokratenquatsch“. Von Wulf Schmiese

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Juli 2008 09:36

Das Mäc Tollald-Cola Schildchen nicht vergessen

Christoph Anschütz (TuNichtGut)

halten deutsche Politiker eigentlich auch Wahlkampf vor dem Weißen Haus? Was soll dieses Gekusche vor den Amis?

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09. Juli 2008 09:04

Scheinheiligkeit der Regierung kaum zu überbieten.

O. Morrissey (Morrissey)

Wie wird eigentlich bei der nächsten NPD-Demo reagiert, die am Brandenburger Tor vorbeiführt?

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09. Juli 2008 09:04

Bürokratenquatsch

resi mayer (kimwales)

aber innerpolitisch gefärbt,ist auch die Entscheidung des Piesepampel-Berliner Grünflächenamts,die Vereidigung der Rekruten vor dem Reichtagsgebäude zu verweigern.Hier hatte Wowi wohl keine andere Meinung,er trägt diese Entscheidung seiner subalternen Koalitionsfreunde.

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09. Juli 2008 08:12

Mc Cain müßte dann auch reden dürfen!!!

Bernd Volkhardt (BeVo)

Aus welchem Grund sollte Obama eine Rede vor dem Brandenburger Tor halten? Was berechtigt ihn zu diesem Privileg? Rein gar nichts. Es gibt nur einen Grund, es ist der Wunsch vieler Politiker in Deutschland Obama als nächsten Präsidenten der USA zu sehen. Aber gottseidank wird der immer noch in den USA gewählt!

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09. Juli 2008 08:09

Dosenpfand Jürgen

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

Muss Dosenpfand-Jürgen daran erinnert werden, dass der Dalai Lama entweder als "geistiges Oberhaupt" - also als religiöser Repräsentant einer nicht unerheblich großen, inzwischen internationalen, Glaubensgemeinschaft oder aber als, wenn auch nicht offiziell anerkanntes, Staatsoberhaupt in Deutschland gesprochen hat ?? Darauf eine pfandfreie Dose Prosecco! Repräsentative, historische plätze sollten IMHO mit Bedacht zur Selbstdarstellung ausländischer Politiker freigegeben werden. Denn ob pro oder contra Obama eingestellt - für einen vor dem (auch in den USA "weltbekannten") Brandenburger Tor sprechender US-Politiker IST das eine Wahlkampfhilfe. Der Zustimmende verlässt in diesem Augenblick die gebotene Neutralität und greift in den US-Wahlkampf ein. Denn dass diese Bilder in den USA gesendet und von der Obama-Crew genutzt werden, sollte jedem klar sein. Wenn ein deutscher "Pampel" spricht, ist in der Regel der Ort irrelevant, dann kommt es für uns auf den Inhalt an - und der war in den letzten Jahren von allen "Pampeln" eher dünn...

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09. Juli 2008 04:29

Kleingeisterei um das Brandenburger Tor

Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

Seit wann ist das Brandenburger Tor eine Angelegenheit des Bundeskanzleramtes? Juristisch hat der Berliner Senat darueber zu befinden, ob Kandidat Obama dort auftreten darf, und selbst das Auftretenduerfen an sich steht nicht im Ermessen des Senats, siehe VersammlungsG. Gleichbehandlung mit Kandidat John McCain? Nur zu, denn Letzterer duerfte sich mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem solchen Auftritt blamieren. Kuz: Wozu die Aufregung?

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08. Juli 2008 22:54

Bürokratenquatsch....

Heidi Rix (yeksaa)

Um hier nicht anmerkem zu müssen, was wieder einmal typisch DEUTSCH wäre, so tendiert wenigstens die Ausdrucksweise dorthin, wo sich breit - abgenutzte Bürosessel-Sitzer das Gehirn darüber zerbrechen, wie sie sich mit irgendwelchen Ge - oder Verboten zu profilieren gedenken. Oder riecht es wieder einmal nach Kriecherei gegenüber einer sogenannten Grossmacht.....? Die deutsche Politik scheint nichts dazu gelernt zu haben.

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