
Eigentlich sollten allen Lügnern bei Wahlversprechen die Zunge abfallen. Herrlich welche Ruhe um uns plötzlich wäre. Die Bundestagsdebatten wie ein Stummfilm.
Angelo Schromm

bei nicht mehr steigenden Renten also bei Nullrunden kein Beitrag zur Zukunftsfestigkeit der Rente?
Es stimmt doch einfach nicht, wenn einerseits die im Arbeitsleben Beitragszahlenden Menschen regelmässig jährlich ein wenn auch geringe Einkommenserhöhung um etwa 2 % oder mehr erfahren und natürlich dabei auch durch steigende Beiträge belastet werden.
Nur erhöhte Abzüge wie in den letzten 10 Jahren bei den Renten bei gleichzeitig nahe Null steigenden Bruttorenten ist erst recht wenn man weiss dass die durchschnittliche Nettorente gerade mal bei 900 € liegt eine immer vergessener solidarischer Beitrag gerade auch für die Jungen.
Die Jungen Wilden fast aller Parteien sollten etwas mehr nachdenken.
Nicht so laut schreien.
Ja wenn das so weiter geht sind wir schneller in der Altersarmut als allen lieb ist.
Wir haben noch 45 Jahre und länger eingezahlt das aber kann heute niemand mehr.
Deshalb ist die Rente mit Null % Steigerung die vorprogramierte Altersarmut aller die Brüche im Versicherungsverlauf zu verkraften haben.
Scheidung / Arbeitslosigkeit / Krankheit oder auch Studium.

so weist es der Gesetzestext selbst aus - und zwar durch Verrechnung der aktuellen "Vorfinanzierung" durch den Steuerzahler mit etwaigen zukünftigen Rentensteigerungen. Dies führt - wenn man die Rentensteigerungsraten der letzten 10 - 15 Jahre berücksichtigt - zu Nullrunden oder Minimalerhöhungen auf unabsehbare Zeit, wenn es zu keinen grundsätzlichen Änderungen in der Rentenformel kommt. Insoweit ist der Artikel im Grundton unangemessen optimistisch. Ob die zukünftigen Volumina für solch einen Ausgleich überhaupt ausreichen werden, ist zweifelhaft. Die Gefahr besteht, dass man die finanziellen Folgen der politisch motivierten Rentenmanipulationen im Ernstfall "vergesellschaftet". Ob "die Politik" den notwendigen Mut aufbringt, die "Rentenformel" wieder auf die Tagesordnung zu bringen? Das Projekt der aktuellen "Rentenformel" muss als gescheitert angesehen werden, diese Formel ist de facto und de jure nie realisiert worden mangels politischen Muts.
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Die größtkoalitionäre Politik der letzten 15 - 20 Jahre hat die gesetzliche Rente nicht einmal "demographiefest" gemacht sondern bis zur Unkenntlichkeit deformiert. Alles für die Katz!

Wenn man nicht nachdenkt dann kommen solche Aussage.
Nur was bitte ist die Konsequenz jeder fehlenden Erhöhung / Nullrunde?
Ja diese Nullrunde wirkt doch auf alle nachfolgenden Rentner dämpfend.
Das aber ist nicht einmal das Problem gerade der nachwachsenden Rentner.
Das Problem was immer verschwiegen wird ist dass die Nettorente also das was nach Abzug von Kranken Pflege Versicherung tatsächlich heute und morgen beim Rentner ankommt.
Ich bin seit 2000 Rentner und es hat sich nichts geändert ich bekomme also Netto die Rente überwiesen.
2002 1246,02
2003 1269,45
2004 1282,46 und dann in den 5 Jahren nur minus durch Krankenkasse u Pflegeversicherung.
2009 ab Juli nun 1302,90 € und der Betrag wird nun wenn KK oder Pflege erhöht wird sicher in den nächsten 2 Jahren wieder auf das Niveau 2004.
Das heisst Netto in 5 Jahren insgesamt 1,6 % oder umgerechnet 0,32 % und wenn das nun weitere 2 Jahre gilt sind da etwa 0,2 % bei einer Kaufkraft Inflationsrate von insgesamt 15 %.
Wer heute neidisch auf die Rentner schaut vergisst, dass alle nachfolgenden Rentner natürlich mit diesen tatsächlichen Rentenabschlägen Netto auch für sich rechnen muss.
Schaut doch genau hin und nehmt zur Kenntnis dass Nettorente im Schnitt 900 €

Ich finde es bewundernswert, dass in diesem Land so viel Solidarität mit dem Geld anderer Menschen geübt wird- so etwas nennt sich Sozialstaat. So erhalten Rentnerinnen wie z.B. Frau Friede S. und Frau Liz M. eine gesetzliche Rente für ihre außerordentliche Lebensleistungen als Telefonistin bzw. Kindermädchen, die es ihnen ermöglichen soll, das Vermögen ihrer verflossenen Ehemänner nicht angreifen zu müssen. Da sollten sich aber die Arbeitnehmer wie z.B. Hartz-4 Aufstocker mal nicht lumpen lassen und gerne auch mal mehr als 40% Lohnnebenkosten bezahlen.

.... BEGÜNSTIGT. CDU/CSU und FDP haben schon immer einzelne Bevölkerungsgruppen begünstigt. Allerdings immer nur die Wohlhabenden; die Beamten, die Selbständigen und den Mittelstand. Genau das ist eben unsozial.

Heute gibts Kindergeld, heute gibts alles, nur damit noch irgendjemand ein (finanzielles) Interesse daran zeigt, überhaupt Kinder in diese unsichere (und hochverschuldete) Zukunft zu setzen.
Man jammert über die ach so gut "verdienenden" Rentner! Schaut man sich aber die Frauen an, die damals "vernünftig" Kinder groß gezogen haben, die auf Beruf und Karriere verzichteten, was bleibt denen?
Die paar Euro "Kinderzuschlag" sind lächerlich gegen das, was man heute Familen zubilligt, nur damit sie gewillt sind, ein Kind in Luxus aufzuziehen! Denn niemand will mehr auf seinen Luxus nur wegen einer "Göre" verzichten!
Ein anderer Aspekt ist der, dass Rentner wenigstens Konsum machen, das Geld das ihnen ausgezahlt wird wieder ausgeben und somit einen wesentlichen Beitrag für das Wirtschaftswachstum leisten.
Das kann aber Beamten, die solche hirnrissigen Entscheidungen treffen, denen es - wie auch den Politikern - auf Kosten des Steuerzahlers an Altersvorsorge nicht mangelt, niemals begreiflich gemacht werden. Im Gegenteil - man schürt diesen "Renten-Generationenkonfilkt" ganz bewusst, um von den eigentlichen Themen abzulenken!
Nein, unsere "Alten" haben zu einem großen Teil nichts zu lachen, sie müssen schauen, wie sie zurecht kommen!

Hallo, das Ehegattensplitting "begünstigt" nur Ehepaare, bei denen nur einer arbeitet. Aber 2 brauchen halt mehr als 1er, oder etwa nicht? Wenn beide arbeiten, werden diese wie Junggesellen versteuert (ausser evtl. Kinderfreibeträge). Freundliche Grüße.

Damit hat sich die Merkel Stimmen gekauft. Und schämt sich nicht ein bisschen, welche Last sie damit den jüngeren aufbürdet. Tja, diese Frau ist das letzte was die CDU zu bieten hat.
Und von der FDP höre ich in dieser Angelegenheit leider auch nichts. Wollte sie nicht für die jüngere Generation eintreten? Und was ist jetzt?
Die ersten beiden Beiträge sind übrigens völlig daneben. Die Rentner, die die BRD nach dem Krieg aufgebaut haben, leben längst nicht mehr, oder vielleicht machen sie noch 0,5% der Rentner aus. Der grösste Teil der heutigen Rentnergeneration lebte und lebt von dem, was die Nachkriegsgeneration aufgebaut hat.

Wir Rentner sind nun mal die Betroffenen und müssen uns mit den Gegebenheiten abfinden. Wer die wirtschaftliche Entwicklung verfolgt, war höchstens verwundert über die "Wohltat" im letzten Sommer.Aber bereits früher wurde munter gekürzt, so gingen "als verbindlich anerkannte" Schulzeiten verloren und die Abschläge wurden eingeführt. So gesehen ist das nur die Fortsetung einer Streichorgie. Weil diese Rentenminderungen aber absehbar waren, musste man bereits in früherer Jahren vorsorgen. Wer das tat, kann heute noch immer gut leben.Neid auf die Pensionäre ändert auch nichts an den Fakten, trotzdem fände ich es angemessen, wenn die Regierung das Thema Pensionen angehen würde. Mittlerweile sind die Gründe nämlich obsolet.

Ja, ja. Die Rentner: "Sauerei", Die Beitragszahler: "Sauerei". Womit alle einer Meinung wären. Besser wäre es nachzudenken. Demographie. Karriere statt Kinder. Konsumieren statt arbeiten. Jammern statt anpacken. Wer jetzt als Rentner jammert hat es noch gut. In 20 Jahren wird es noch härter. Ich habe mich bereits 1977 (15jähriger Schüler) mental auf das "Rentenloch" vorbereitet (Unterricht: demographischer Wandel und Bedeutung für die Sozialsysteme). Rente mit 67 wäre ja toll. Damals bin ich schon von einem "lebenslangen Arbeiten" ausgegangen und habe mich selbständig gemacht. Dadurch verdient man zwar nicht automatisch mehr Geld, auch nicht wenn man doppelt soviel arbeitet als ein Arbeitnehmer. Aber ich kann mich nur selbst entlassen, solange der Markt mich noch will. Was spricht dagegen noch mit 70 zu arbeiten, wenn es die GEsundheit zuläßt? Ansonsten gilt es immer etwas zurückzulegen, zu sparen, damit du hast in der Not. Aber nicht zuviel sparen, denn sonst nimmt es dieser Staat wieder weg. Und zwar AUCH für die, die zu faul, zu blöd oder wie auch immer unfähig waren wenigstens etwas Vorsorge zu betreiben. Aber in unserem Sozialsystem darf Dummheit und Talentmangel ja nicht weh tun = Sozialer Fortschritt ohne soziale Not.

... und die Pensionäre, müssen auch die sich auf Nullrunden einrichten, oder sollen die derzeitigen Pensionslasten von rund 7,5 Billionen Euro mit weiteren Krediten aufgestockt werden? Das sind übrigens Kredite, für die auch die zu versteuernden Renten herangezogen werden. Nun mögen die Pensionäre bitte nicht ihr Scheinargument bringen, sie zahlten ja schließlich auch Steuern für ihre Pensionen. In den Pensionen, die ja brutto ausgezahlt werden, sind die zu entrichtenden Steuern ja bereits enthalten.

Es ist sehr traurig wenn man die Rentner dahergehend belasten will. Der die Arbeiter/innen, Arbeitgeber un die Regierung sollen sich schämen, wenn Sie solches durchgehen lassen. Es sind die Schwachen die was gelistet haben und die haben es verdient eine gute Rente zuhaben, die jedes jahr angemessen erhöht wird an die Preiserhöhungen. Wer anfängt zu rechnen mit 8 Millarden oder so hoch zurechnen, hat sich nicht angesehen was es heißt ALT zu werden. Die Pensionen der Bundesparlamentarier und Beamten werden ja auch Nicht gekürzt noch an den Anpassungen ausgelassen! Und die Pensionen lehnen sich nicht an der Grundversorgung an. Und dort wollte die neue Regierung wie die FDP anfangen zusparen! Warum soll die Pension höher sein als die Grundversorgung eines Bürgers. Wo steht die Leistung eine Arbeiters oder Parlamentarier oder Beamte dagegen!

... dem bisherigen Arbeitsminister von der SPD. Die Bilanz für die Rentner, die über Jahrzehnte für unseren heutigen Wohlstand gesorgt haben, sehe noch schlechter aus. Die prozentuale Anhebung der Renten führt zum weiteren Auseinandertriften der höchsten und der niedrigsten Renten. Die Begrenzung der Rente auf eine Mindest- und Höchstrente ist gerechtfertigt, damit alle Rentner angemessen am Wachstum beteiligt werden. Unsere Sozialsysteme sind in der Auswirkung unsozial gestaltet. Vor allem ist es eine Schande, dass Mütter für die Erziehung ihrer Kinder keinen höheren Rentenansprüch erwerben können. Die Gesetzgebung begünstigt, in einer durch nichts gerechtfertigten und erklärbaren Weise, durch das Ehegattensplitting Ehepaare ohne Kinder. Auch das ist und bleibt ein Skandal.