besitzen 40% des weltweiten Rechtums und wir sehen uns außer Stande binnen einer Woche ein solches, schwerwiegendes Problem zu stemmen? Mir wird schlecht, ehrlich.
Ich bin eigentlich ein friedfertiger Mensch, aber was sich jetzt in Burma anbahnt duldet keinen Aufschub mehr oder diplomatische Kinkerlitzchen. Ich bin inzwischen davon ueberzeugt, dass der Weg Frankreichs die Hilfe notfalls mit Gewalt in Form eines Kriegsschiffes - auch gegen den Willen der unfaehigen und teuflischen Junta - anzulanden und zu verteilen, richtig. Es ist schlicht keine Zeit mehr vorhanden, hier gross zu verhandeln um eine humantitaere Katastrophe zu verhindern. Dieser bisher einmalige Fall sollte auf jedem Fall ein Nachspiel vor der UN Hauptversammlung haben, um zukuenftig Regeln festzulegen.
Es zeigt sich doch immer wieder, wo Generäle regieren, ist das Leid grenzenlos. Wo bleibt hier der ->offensive<- Protest und die Weltgemeinschaft. Die bloßen ->Bitte<- an die Junta, doch endlich Hilfstruppen ins Land zu lassen, scheinen mittlerweile fehl am Platz. Ich frage mich bis heute, was die Junta zu verstecken hat, dass nichteinmal Hilfstruppen ins Land dürfen. Die Generäle des autoritären Militärregimes fürchten wohl um ihre Machtstellung durch mögliche Aufdeckungen gravierender Missstände durch die Hilfstruppen und der daraus folgende Druck von Seiten anderer Länder, insbesondere des Westens. Die USA hat sich heute sogar den Forderungen der Junta unterworfen und übergibt nun Hilfsmittel am Flughafen an die Junta, welche diese selbst verteilen wollen - bereits hier versteht man die Objektivität nichtmehr. Wie sollen es denn bitte 10 Generäle und der kleine Haufen ihrer noch lebenden Soldaten schaffen, die nun präsenten Katastrophen tatsächlich noch abzuwehren. Die Junta ist ja bekannt für ihre Menschenrechtsverletzungen und Greultaten. Hier machen sie sich alle Ehre - ein Massensterben und Menschenrechtsverletzungen ohne Aufwand - man schließt einfach die Grenzen - und es scheint ganz einfach zu funktionieren!!!
Die Leute sind nun schon über eine Woche ohne Hilfe. Viele der kleineren Dienstgrade des Militärs scheinen unzufrieden da auch Sie Angehörige in den betroffenen Gebieten haben, die keine Hilfe bekommen. Was würde passieren wenn die Bevölkerung über von Flugzeugen abgeworfene Flugblätter - das Internet scheint nahezu nicht vorhanden - informiert wird? Und wenn die Hilfe dann immer noch nicht nicht eingelassen wird, die UN innerhalb von 2 Tagen über den Abwurf von Lebensmitteln aus de Flugzeugen entscheidet. Die Verteilung der Lebensmittel muß direkt an die Bevölkerung erfolgen.
sollte man hier ala Irak einmarschieren. Statt Oel gings dann wohl doch mal um die Menschlichkeit.
Nach dem verheerenden Wirbelsturm in Burma drohe die Lage in dem Land nun vollends zu eskalieren. Bis zu 1,9 Millionen Menschen sollen von den Vereinten Nationen Hilfe nötig haben. Es sind demnach ca. 400 000 Zelte notwendig, die in 10 Siedlungen die Menschen unterbringen sollten. Jedes Land könnte mit ca. 10 000 Zelten und 40 000 Kleidern zur Hilfe stehen. Jedes weitere hilfsbereite Land könnte mit 250 t Nahrung in Form von Lkw’s beiseite stehen. Für eine internationale sozialbewusste Weltgemeinschaft sollte dies alles nicht unmöglich sein. Diese Hilfe könnte nur mit einer guten Zusammenarbeit mit der Junta an den Ort der Benötigung geschafft werden. Es ist Zeit einer Zusammenarbeit; es ist auch eine Zusammenarbeit mit Junta notwendig, wenn es um Leben der Menschen geht. Dr. H. Ergun
