Problembärin: Flocke warnt vorm Klimawandel

Holland geht unter, und ihr fahrt Auto! Schon in der ersten Klasse werden unsere Kinder mit der Klimakatastrophe konfrontiert. Völlig außer acht gelassen wird dabei, welch erschreckende Reaktionen das bei ihnen auslösen kann. Von Sandra Kegel

Lesermeinungen zum Beitrag

14. Dezember 2009 11:38
Eltern: mischt Euch ein!  
Bertram von Steuben (Elim_Garak)

Ein Grund mehr - für mich ein Hauptgrund - sich in der Elternvertretung zu engagieren! Staatliche Agitation sollte auf einer Schule ausgeblendet werden. Besonders die Klima-Lüge und ihr geistiges Flächenbombardement gehört ausgelöscht. Nur mit Aufklärung und Einmischung ist hier Einhalt zu gebieten, denn so manch Klimadschihadist im Lehramt pfeift auf seine (staatlich verordnete!) Neutralität und versucht auch, am Lehrplan vorbei, seine öko-religiösen Ziele zu verbreiten.
Fragen der Kinder werden interessant, wenn, wie im laufenden Jahr in unserer Nähe passiert - ein Windrad ein Seeadler-Weibschen erschlägt (noch knapp 40 Tiere in Schleswig-Holstein! - siehe auch http://schleswig-holstein.nabu.de/themen/energie-verkehr/10600.html ) Da werden auch Kinder hellhörig und erwarten Antworten. Antworten, die in der Schule nicht immer gegeben werden, bzw. gegeben werden dürfen, wohl aber von Eltern im Rahmen kleiner Schulprojekte!

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13. Dezember 2009 22:13
Meine Konsequenzen für meine Tochter sind eh klar...  
Marco Vogt (VogtNuernberg)

ich werde meine Tochter dem staatlichen System entziehen, wo es nur geht und sie zu einem unabhängigen Menschen erziehen, der selber denkt.
Im staatlichen Angst-, Druck- und Sozialversuchssystem staatliche Schule ist das nicht gegeben. Gott sei Dank gibt es in einer Großstadt Alternativen wie Montessori-Schulen und Privatschulen, bei denen noch die Persönlichkeitsbildung im Vordergrund steht und nicht die Indoktrination und Gleichmachung sozialer Schichten durch den kleinsten gemeinsamen Nenner.
Ich kann mich noch gut an die großen Augen bei Flocke erinnern, die andere Kinder machten, als ich einer Nichte erklärte, dass es mehr Eisbären gäbe, als noch 1950 und dass die Eisbären nicht ausgestorben seien, als Grönland noch Grünland hieß und dort Wikinger Ackerbau betrieben haben. Damals wurden Eisbären - auch Weißbären genannt - in Kanada gesichtet von den dortigen Ureinwohnern.
Eine Warmzeit sei immer eine gute Zeit für Mensch und Natur.
Die Lehrerin neben uns sah zu, dass sie schnell weiterging. Ihr Weltbild war erschüttert.

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13. Dezember 2009 00:35
So würde ich es meinen Kindern erklären  
Joachim Bremer (JBremer)

"Schau mal, als dein Papa klein war, ungefähr so alt wie du jetzt, wurdem ihm auch solche Dinge erzählt. Nur ging es damals nicht um das Klima, sondern um den Wald. Deinem Papa wurde ebenfalls erzählt, daß Autofahren böse sei, und daß spätestens im Jahr 2000 - ungefähr als du geboren wurdest - es keine Wald, ja keine Bäume mehr geben würde. Wenn du nach draußen gehst, siehst du, daß dies Quatsch war, der damals deinem Papa erzählt wurde.
Diesen Quatsch nennt man politische Propaganda. Politische Propaganda gab es schon immer, gibt es, und wird es immer geben.
Warum solche Propaganda-Märchen von Politikern, und durch die Politiker beauftragt in deinem Schulbuch erzählt werden? Das hat mit Macht zu tun, und auch mit Geld. Politiker müssen vorgeben, sie täten etwas für das Volk, also für dich, für Mami und für Papi. Sie tun selten etwas für das Volk, aber solche erfundenen Märchen eigenen sich sehr gut, um vorgeben zu können, sie täten etwas. Gleichzeitig brauchen Politiker immer Geld, das sie mit Steuergesetzen dem Volk, also dir, Mami und Papi aus dem Portemonnaie nehmen wollen. Aber auch Steuergesetze müssen begründet werden, damit man sie, die Politiker, nicht aus Berlin hinfortjagt."
Ungefähr so würde ich es erkl

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12. Dezember 2009 16:58
Ein Brüller aus dem Klassenzimmer:  
Harry Hain (zx10)

8. Klasse, einer Mädchen-Realschule am Montag dieser Woche:
Lehrerin an die Schülerinnen:"Was folgt, wenn die Wissenschaftler des Klimarates eine Lösung für den Klimawandel finden?" Prompte Antwort einer Schülerin:" Steuererhöhung". Kein Fake, sondern "reality", leider ohne Cam und Mikro.

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12. Dezember 2009 16:01
Medien haben sich nach dem JMStV zu richten - und Lehrer?  
Gudrun Seidl (cenjur)

Mit doch einigem Entsetzen nehme ich diesen Beitrag von Sandra Kegel zur Kenntnis. Spontan fiel mir beim Lesen ein,
dass bekanntlich Angstwerbung höchstrichterlich in Deutschland verboten ist;
dass es den JugendmedienStaatsVertrag (JMStV) gibt, einzusehen hier:
http://www.bundespruefstelle.de/bmfsfj/generator/bpjm/redaktion/PDF-Anlagen/jugendmedienstaatsvertrag,property=pdf,bereich=bpjm,sprache=de,rwb=true.pdf
Man lese nur einmal im JMStV die §§ 1, 3, 5 und besonders § 6. Was Medien verboten ist, soll etwa Lehrern erlaubt sein?
Der hier geschilderte Fall von Sandra Kegel verdeutlicht, dass die Unerfahrenheit Schutzbefohlener missbraucht und ausgenutzt wird. Die Eltern tun im Sinne der Entwicklung ihres Kindes gut daran, gegen diese Form der Unterrichtung und Werbung vorzugehen. Der JugendMedienStaatsVertrag regelt eindeutig Medienverhaltensweisen und ist sicherlich auch analog der Kultusministerkonferenz gegenüber unter Bezug auf Artigel 6 Grundgesetz (GG) anwendbar. Gudrun Seidl, cenjur

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12. Dezember 2009 15:52
Schreckensklimakampagne ängstigt die Kinder  
Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Vielleicht war es nicht weise, ausgerechnet die wissenschaftlich noch debattierte Erderwärmung derart in den Vordergrund aller populären Diskussionen zu drängen. Wesentlich leichter verständlich beim unbedarften Durchschnittsmenschen ist zweifellos der gesundheitliche Schaden, dem unsere Gesellschaft täglich durch die Umweltverschmutzung ausgesetzt ist. Asthma ist längst keine bloße Alterserscheinung mehr, sondern eine immer mehr um sich greifende Kinderkrankheit. Auch Zweifler an der Erwärmung können sich dieser bedrückenden Tatsache kaum entziehen.

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12. Dezember 2009 15:47
Umweltschutz beginnt nicht im Kopf, sondern im Herzen  
Esther Zeiher (estherzeiher)

Religionsunterricht 3./4. Klasse Thema "Schöpfung bewahren"
Wie würden Sie vorgehen?

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12. Dezember 2009 15:01
"Der Kaiser ist ein lieber Mann ..."  
Peter Kronenberger (Peter-Kronenberger)

"... er wohnet in Berlin. Und wär es nicht so weit von hier, da ging ich heut noch hin." Strophen aus einem Kinderlied, daß meine 1901 geborene Großmutter in der Schule gelernt hatte, und noch bis kurz vor ihrem Tod in seniler Demenz gelegentlich vor sich hinkrächzte. Und Arno Schmidt berichtet im "Leben eines Fauns" von einem gebetsähnlichen Ergebenheitsgedichtlein auf den Führer "der uns befreit aus aller Not". Wenn man nun lesen muß, daß Kinder in einem Alter, in dem sie normalerweise noch nicht einmal die Anfangsgründe der anorganischen Chemie kennen könnten, mit den Parolen der Klima-Gewinnler von den Grünen bis zu Siemens eindoktriniert bekommen, sollte man begreifen, was im Sinne der Kulturpolitiker unter "Erziehung zum mündigen Bürger" verstanden wird: die Zurechtbiegung zum willfährigen wie kritikunfähigen Untertan, der willig jedes Joch trägt, daß ihm auf die Schulter gelegt wird. Das Schulwesen gehört nicht unter die Aufsicht des Staates, sondern die der Eltern !

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12. Dezember 2009 14:39
Weltuntergang und Laufbücher  
Klaus Dieter (Leser2009)

Da machen uns die Klimaapokalyptiker jeden Tag weis, dass die Welt untergeht und was lernen unsere Kinder? Sie dürfen nicht mehr zur Schule fahren, damit die Umwelt gerettet werden kann! Wenn wir nun alle Kinder mit Laufbüchern ausrüsten, können wir dann Kopenhagen absagen?
Leider wird nicht so recht ernst genommen, was die Klimaapokalyptiker sagen. Bis 2050 dürfen wir weltweit nur noch die Hälfte CO2 ausstoßen (für die Industrieländer nur noch 10-20%, wenn jeder Erdenbürge gleich viel emitieren darf) und danach geht es weiter auf, ja NULL. Wenn nicht, dann Weltuntergang. Wenig ausstoßen hieße nur, dass der Weltuntergang etwas später kommt. Näme das irgenwer ernst, müßten die Umweltschützer sofort für Atomkraftwerke demonstrieren, tun sie aber nicht. Stattdessen gibt es Symbolpolitik und Nachhilfe für Kinder!

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12. Dezember 2009 13:07
Sie haben Recht, Herr Paul HPunkt (PeterHenning). Unserer Bequemlichkeit ist  
Torsten Klier (TorstenKlier)

einfach unerträglich.
Zum Glück gibt es, auch Engagierte, Unbequeme.
Nehmen wir nur mal Rajendra Kumar Pachauri, Chef des nobelpreisgeehrten Klimarettungskomitees IPCC.
Der ist nämlich nicht nur ein Klima-, sondern auch ein Kricket-Fan; ein Doppeltalent sozusagen. Der tut was. Statt untätig rumzusitzen, hat er vor 2 Jahren ein CO2-Seminar mal kurz unterbrochen, um mit seinem Kricket-Team zu einem wichtigen Trainingstermin nach Dehli zu fliegen.
Mit seinem Posten als erster Erderwärmungsbekämpfer kann Pachauri seine Leidenschaft für den Sport dank eines gut ausgebauten Flugnetzes zwischen Nordamerika und Indien gut vereinbaren. Das Klima muss nie lange auf den obersten Klimaschützer warten. Nachdem er sein Pensum absolviert hatte, begab sich der selbstlose Mannschaftsspieler sofort wieder zum Flughafen und flog nach New York zurück, um den Rest des Seminars zur Bekämpfung des steigenden CO2-Ausstoßes nicht zu verpassen. Stolze Bilanz des sportlichen Wochenendes: 22500 Flugkilometer absolviert, 21,6 Tonnen CO2 produziert.
Ob Erwärmung menschengemacht ist? Vermutlich nicht. Aber wenn, dann tragen mache besonders viel dazu bei.

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12. Dezember 2009 12:47
Hört auf, den Kindern so einen Schrott zu erzählen!  
Theodor Boerne (zigarrenfreund)

Wenn ich solche Geschichten höre, werd ich sauer. Wie kann man Kindern bitte so einen Schmarren auftischen? Man versteht selbst wenig bis gar nichts von den Zusammenhängen und dann drückt man den Kindern am besten noch einen Film rein, der ihnen ein schlechtes Gewissen macht, wenn an Weihnachten das Holzfeuer entzündet wird. Applaus, das ist großes Kino! Ein Auge und einen Sinn für die Umwelt und für die Natur zu schulen, das ist ja verständlich. Aber das geht auch über andere Mittel und Wege. Stattdessen erzählt man ihnen von einem "Phänomen, das man glaubt erklären zu können, man weiß es aber nicht ganz sicher, aber wenn man ausgesuchte Daten so und so auslegt kann man es möglicherweise belegen, aber die Daten verhalten sich blöderweise nicht global einheitlich, man mutmaßt jedoch, dass es dadurch ensteht dass... "- Ahja! Genau das ist das Wissen, was unsere Kinder für die Zukunft brauchen.

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12. Dezember 2009 12:41
Seltsam!  
Tilo Stolz (Oyabun)

Diese Umweltreligion nimmt immer absurdere Formen an. Die Industrie kann ich ja noch verstehen da sie den froßen Reibach wittern.
Aber wie Unkritisch manche Menschen alles nachplapern was Ihnen von der Ökomafia vorgepredigt wird ist schon erbärmlich. Die Zahl der Eisbären z.b. hat sich seit den 50er vervielfacht aber keiner wills hören. Da die meisten Menschen wohl diese Ersatzreligion unbedingt brauchen da sie sich sonst mit den wahren Problemen dieser Welt auseinandersetzten müßten. Doch dazu fehlt Ihnen der Mut und der Verstand.

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12. Dezember 2009 12:36
Die Eiszeit fällt aus  
Reiner Wesner (sedl11)

Meiner Generation hat man mit einer kommenden Eiszeit in der Schule Angst gemacht. Ich weiß noch dass ich darüber recht traurig war, weil ich den Winter nicht leiden konnte.

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12. Dezember 2009 12:21
na wunderbar,  
Paul HPunkt (PeterHenning)

da werden die Kinder tagein tagaus mit Konsummüllwerbung, verherrlichender Autowerbung und oft ungefilterten Tagesschau Grausamkeiten vollgestopft und dann regt man sich auf, wenn in Kinderbüchern versucht wird, die drängenden Fragen der Kinder sensibel und vor allem ehrlich zu beantworten.
Einem Kind den Pinguinkartenwettbewerb zu versauen ist schon eine grobe Gefühlslosigkeit und wird ihnen mit Sicherheit noch in dreißig Jahren vorgehalten werden. Dann nämlich, wenn die Folgen des Klimawandels über die Deiche schwappen und die wunderschönen holländischen Inseln unter der Meeresoberfläche dümpeln. Da zahlt man übrigens jetzt schon für die Verstärkung der Deiche. Es gibt also durchaus andere Menschen, die das Problem ernst nehmen. Immerhin kann man ja jetzt auf unsere Kinder hoffen!! Immerhin ist es deren Zukunft, die wir mit unserer Bequemlichkeit opfern.

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12. Dezember 2009 12:20
Uns machte man Ende der 70er Jahre auch Angst...  
Marco Vogt (VogtNuernberg)

damals war es der Wald, der sterben würde - unrettbar verloren!!!
Und natürlich war auch das Klima ein Thema. Damals machte man uns Angst mit einer kommenden Eiszeit.
Erklären SIe doch mal Ihrer Tochter, dass eine Warmzeit immer eine Zeit war, in der die Menschheit nicht Not leiden musste, sondern blühte, genau wie die Tierwelt.
Eiszeiten waren Zeiten des Todes!
Also lieber Klimaerwärmung als Eiszeit! Und wenn die Holländer unter Null bauen, dann sollte man sich fragen, ob das nicht in der eigenen Verantwortung der Holländer liegt.

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