Weil die SPD bis auf weiteres damit beschäftigt sein werde, „sich selbst zu finden”, will er mit den Seinen die Richtung vorgehen: Hessens Grünen-Chef Al-Wazir, hier mit Bundeschefin Roth

Die Frage der Woche

Führungsrolle für die Grünen in der „linken Mitte“?

Hessens Grüne wollen sich selbst in der „linken Mitte“ der politischen Landschaft einordnen. Und die Partei will erklärtermaßen „zur führenden Kraft“ werden. Was meinen Sie: Können die Grünen der SPD diese Rolle streitig machen?

Lesermeinungen zum Beitrag

17. November 2009 16:57

Warum "linke Mitte"?

Ursula Renner (URzsh)

Warum soll sich die Partei partout in die überbesetzte "linke Mitte" plazieren? Ich dachte, es geht ihr um Inhalte. Wenn die Grünen ihre eigenen Inhalte ernst nehmen würden, müßten sie sich mit der FDP verbünden: Die Schwelle, ab der Wirtschaftswachstum zu Arbeitsplätzen führt, muß in Deutschland dringend gesenkt werden, weil hohes Wirtschaftswachstum umweltschädlich ist.
Dr. Renner

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16. November 2009 14:03

Dann müssen sich die Grünen aber erst auf den Weg machen

Volker Kulessa (solelite)

...und in die richtige Richtung gehen. Wenn man sich ansieht, was, um nur 3 Beispiele zu nennen, Frau Künast Frau Roth und Herr Trittin für ein linkes Gewäsch daherreden und dabei ihre Inkompetenz so richtig herausstellen, dann haben die Grünenn noch einen weiten Weg vor sich. Zutrauen würde ich den Grünen diese Rolle schon, da sind auch eine Menge kompetenter und vernünftiger Leute.

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16. November 2009 14:03

Führungsrolle füe die Grünen in der linken Mitte

Herbert JUNG (HEBET)

Die Grünen haben es nicht geschafft, sich ein klares Bild zu geben, daß den Wähler nicht verunsichert!
Einerseits haben Kommentare - wie der von Claudia Roth ob ein Türke in Deutschland die deutsche Sprache beherrschen muß - zu sehr, sehr großer Polarität geführt. Anderseits sind Die "Grünen" in die Rolle (unbeabsichtigt??) der "POLITISCHEN ABFALLVERWERTUNG" gerutscht.
Mittlerweile haben die beiden (noch immer!!) größeren Volksparteien in ihren Partei-Programmen bereits festverankerte Programme, die einst (das ist schon lange her!!!) die "Grünen" groß gemacht haben.
Ich habe den Eindruck, daß Joschka Fischer da auch seinen Teil dazu beigetragen hat.
Da kann ich nur sagen:"Die Grünen sind mittlerweile eine "ENTENPARTEI" mit "WATCHEL-EIGENSCHAFTEN.

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16. November 2009 12:55

Dann muss sich die Partei auf den Weg machen

Silvio Tederahn (Silvio.Tederahn)

Die Grünen sind, aus meiner Sicht noch immer eine Nischenpartei. Der Vorteil liegt in der Möglichkeit sich um eine gewisse Klientel zu bemühen. Diese ist allerdings in der Zahl und in den Möglichkeiten begrenzt. Die Grünen sind, so sehe ich das, auf dem Energiesektor gut aufgehoben. In der Führungsrolle der linken Mitte sehe ich sie auf absehbare Zeit nicht. Es fehlt an Masse, es fehlt an Standfestigkeit. Die Grünen sind aus meiner Sicht eher eine Partei der Beliebigkeit - in Bezug auf die anderen Themen. Als die Grünen mit Schröder koalierten war es recht einfach sich die Grünen "zurecht zu biegen". Dies ist nicht das was ich von einer Führungsrolle erwarte. Hier erwarte ich Richtung - Standfestigkeit - Strategie - Interessendiversifikation - und natürlich auch andere Führungsqualitäten.
Die Grünen - hier ist Name = Politik. Umweltpolitik ist aber eben nur ein Politikbereich. In den anderen Themen fehlt es noch an Fach- und Methodenkompetenz. Zumindest was die veröffentlichte Parteimeinung darstellt. Und was in welcher Art veröffentlicht wird ist ja schließlich auch Politik - quasi Parteipolitik!

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