
Je mehr sich die SPD insgesamt zerlegt und die Makulatur Risse bekommt, desto mehr kommt das stalinistische Skelett dieser im Grunde sozialistischen Partei zum Vorschein. Die ach so arbeiterfreundliche und angeblich demokratische SPD verweigert einem Mitglied die freie Anwaltswahl. Das ist ja fast so schlimm wie bei den Gewerkschaften, wo man Gewerkschaftsmitglied sein muss, um bei einer Gewerkschaftsfirma zu arbeiten.

fällt mir dabei ad hoc ein. Wo sind wir mittlerweile angekommen?

scheint immer mehr zu einer trotzkistisch-stalinistischen Partei mit Rechtlosigkeit für Andersdenkende,Schauprozeßen und öffentlicher Liquidierung zu werden.SPD-Mitglieder mit einem noch einigermaßen intakten Gefühl für Recht und Anstand sollten diese zur kommunistsichen Plattform verkommen "Partei" endlich auflösen.

Der Anwalt Walters wird abgelehnt, weil er kein SPD-Mitglied ist!? Welche Abgründe tun sich da auf!? Auch innerhalb einer Partei müssen Recht und Gesetz gelten und keine Parteienjustitz.
Und die Klage, dass man sich durch Walters Verlassen des Saales nicht mehr einigen könne zeugt von einer Heuchelei von seltener Qualität. Wie soll man sich bei einem solchen Vorgehen noch einigen? Angesichts solcher Anschuldigungen lief es von vornherein doch auf eine völlige Demontage hinaus.
Und die Realitätsferne der SPD - anders kann man das wirklich nicht mehr nennen, wenn man Walters Entscheidung Ypsilanti nicht zu wählen mit einer Verschwörungstheorie erklären will - ist Zeugnis dafür, das die SPD vom Wahldebakel nichts gelernt hat. Sie hat nichts falsch gemacht, sondern wurde Opfer eines hinterhältigen Komplotts; arme SPD...

Wenn ich das richtig verstehe, dann soll Jürgen Walter dafür eliminiert werden, dass er sich ruhig aber beharrlich dagegen wehrt eliminiert zu werden.
Es ist schon schlimm zu sehen, wie der Selbstzerstörungsprozess der SPD Hessen anhält. Wer daran allerdings die allergeringste Schuld trägt, das ist Jürgen Walter, auf dessen Seite ich auch heute noch voll und ganz stehe, dessen Linie und Zorn ich völlig teile.
Was die SPD da mit Jürgen Walter immer noch veranstaltet, hat mit Demokratie und Rechtstaatlichkeit und Wahrhaftigkeit absolut nichts mehr zu tun. Und mit SPD-Werten schon gar nicht. Was die SPD heute veranstaltet, das ist Stalinismus und hat in einer deutschen Volkspartei absolut nichts zu suchen. Jürgen Walter zieht den Vergleich zu den Moskauer Prozessen völlig zu Recht. Für das, was er schon einstecken musste, und von Leuten wie Jörg Jordan und Karlheinz Pfaff weiterhin einstecken muss, bleibt er immer noch bewundernswert ruhig. Nur zur Erinnerung: Jordan unterstellt ihm eine Belohnung durch Koch, während Pfaff sagt, Walter sei für den "desaströsen Ansehensverlust der Partei" verantwortlich. Beides nennt man Demagogie und Wahrheitsverdrehung der ganz linken Art.
Die SPD wird Jürgen Walter auch weiterhin brauchen!

Alle, die eine Kommunistische Beliebigkeitsdiktatur demokratiefeindlicher Looser haben wollen, sollten die sogenannte SPD wählen. Diese ehemalige "Volkspartei" verlangt von ihren "Parteisoldaten" eine bedingungslose, unkritische Unterwerfung. Auf in den "roten" Dschihad, Genossen!

Die Hessen-Süd-SPD erringt damit bestimmt den 1. Preis

Wie kann es sein, dass sich ein Vorsitzender einer Schiedskommission vor der Verhandlung derart einlässt und dem "Beklagten" Verschwörung mit dem politischen Gegner gegen die SPD vorwirft? Walters - dann abgelehnter - Befangenheitsantrag ist die völlig logische Konsequenz. Abgesehen von der Absurdität dieser öffentlichen Unterstellung, für die bisher keine Belege vorgebracht wurden, fällt hier das krasse Fehlen von rechtsstaatlichem Bewusstsein auf. Ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, dass in der hessischen SPD eine Wagenburgmentalität vorherrscht, die alle außerhalb der Partei, ja sogar außerhalb eines bestimmten Flügels der Partei, zu Feinden erklärt, die nichts anderes tun als nach ihrer Vernichtung zu trachten. Bittere Ironie der Geschichte ist, dass die Hessen-SPD auf dem besten Wege ist, diese Befürchtung selbst in die Tat umzusetzen. Es ist zu hoffen, dass sich wenigstens im Nachhinein eine gewisse Selbsterkenntnis einstellt.

Unglaublich, wie sich die SPD selbst demontiert.

Ich glaube nicht, dass dieses Vorgehen Walters bei vielen auf Erstaunen, geschweige denn auf besondere Ablehnung stößt. Ein Konflikt bahnte sich ja bereits an ab dem Moment, zu dem nicht-SPD-Mitglieder ausgeschloßen wurden. Warum aber sollte Walter in den SPD-Reihen, in den Reihen derer die ihn verurteilen wollen, einen Anwalt suchen (den es ohne Zweifel zahlreich gibt, denn längst nicht die ganze Partei steht hinter dem Zirkus!), der seine Interessen GEGEN DIE PARTEI vertritt?
Mein Beileid gilt der SPD, selbst als Nicht-SPD- sondern Mitglied der politischen Konkurrenz. Sie zerlegt sich selbst. Walter wird wie zuvor Clement nach einem Urteil, wie auch immer es ausfallen wird (und am Ende wird es wohl milder werden in einem verzweifelten Versuch, den Schaden zu begrenzen) umgehend seinen Austritt erklären. Das nennt man im Volksmund "verarschen kann ich mich alleine" und ist Ausdruck von ganz normaler Rache à la "selbst dran schuld" bei Menschen, die gemobbt wurden. Gerechtigkeit.