Klimapolitik

Der Zwei-Grad-Kippschalter

Zwei Grad Celsius - das hört sich an, wie ein kleiner Temperatursprung. Doch für die Klimakonferenz in Kopenhagen Ende 2009 ist es ein überaus wichtiger Schritt, dass sich die G-8-Staaten darauf geeinigt haben, dass die globale Temperatur nicht stärker steigen darf. Von Konrad Mrusek

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Juli 2009 22:17

@ Hr. Mitzsch

Andreas Seidl (ASeidl)

sie können davon ausgehen, daß ein höherer Co2 Anteil in der Atmosphäre sich positiv auf das Pflanzenwachstum aus dem Festland auswirkt. Eine aufschlußreiche Grafik über die CO2-Konzentration in der Erdgeschichte finden sie bei egbeck.de/treibhaus. Dort finden Sie auch die Daten aus den Eiskernbohrungen mit denen Al Gore in seinem Film eine Korrelation zwischen Co2 Gehalt und Temperatur belegt übereinander gelegt, wo schön zu sehen ist, daß Co2 der Temperatur nachläufig ist (um ca. 600 Jahre) was Al Gore bei seiner getrennten Darstellung der Kurven unkenntlich machte - eine klare Manipulation.

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09. Juli 2009 22:04

@ Hr. Kümmerle

Andreas Seidl (ASeidl)

Dem Mensch muß mit dem Wetter zurechtkommen, nicht mit dem Klima, das Klima ist eine statistische Auswertung des Wetters über eine Periode von 30 Jahren.

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09. Juli 2009 21:42

Zwei Grad zu was?

Andreas Seidl (ASeidl)

Warum definiert man die Zeit vor der Industrialisierung als Klimanormal - aus Ideologie? Eine Zeitpunkt der auf das Ende der sog. kleinen Eiszeit fällt, als Mißernten eingefahren wurden, da im naßkalten Sommer die Ernte auf den Feldern verfaulte, die Bauern im Tiroler Bergland ihre Kinder nicht mehr ernähren konnten und über den Sommer ins Schwabenland als Arbeitskräfte verkauften? Warum nimmt man nicht den Zeitpunkt des Mittelalterlichen Optimums als Normal, als reichlich Überschüsse in der Landwirtschaft erwirtschaftet wurden, in England Wein angebaut wurde, Grönland besiedelt wurde etc. Warum? - weil dann die ganze Panikmache nicht funktioniert und die Gelder nicht sprudeln richtung Wissenschaftler, Staat (Ökosteuern etc.) und Industrie! Auf der Welt gibt es weder ein Globalklima, noch eine globale Durchschnittstemperatur, das sind statistische Werte, die empirisch und willkürlich ermittelt werden. Auf der Erde gibt es nur Wetter und das ist lokal und chaotisch. Wenn man sich die geschichtlichen Epochen nach Warm- und Kaltzeiten anschaut, muß man froh sein, wenn es wärmer wird. In Warmzeiten vielen Kulturelle Blütezeiten wie das alte Griechenland, das römische Reich, in Kaltzeiten Unbill wie Völkerwanderung, 30 jähriger Krieg.

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09. Juli 2009 18:43

Herr Schwierkus,

Björn Peters (Cantaleno)

ich muss leider etwas Wasser in den Wein geben. Ihre Behauptungen, was alles "unbestritten" sei, sind so nicht haltbar. Beispielsweise haben Gerlich und Tscheuschner einen wissenschaftlichen Fachartikel veröffentlicht, in dem sie (zumindest für Physiker) hinreichend klar darlegen, dass die Idee eines Treibhauseffektes klar gegen den 2. Hauptsatz der Thermodynamik verstößt. Als Physiker war ich immer erstaunt, dass es keinen einzigen Fachartikel gibt, der ab initio herleitet, warum es einen Treibhauseffekt geben soll und woraus er exakt besteht. Die Gerlich-Tscheuschner-Ideen dazu finde ich viel überzeugender, weil im Rahmen der Physik dargelegt und nicht über ein paar bunte Bildchen, an die wir alle glauben dürfen.
Ohne Treibhauseffekt gibt es aber auch keine Auswirkungen von CO2 aufs Weltklima, und erst recht keine Möglichkeit, über CO2 das Klima zu "kontrollieren". (Welch eine unglaubliche Hybris!) Dass wir dennoch in diesem Jahrhundert versuchen sollten, von fossilen Energieträgern wegzukommen, leitet sich aus deren Endlichkeit ab und aus Fragen der Versorgungssicherheit, der Preisstabilität und der politischen Unabhängigkeit von Förderländern.

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09. Juli 2009 18:33

@Robert Schwierkus

Michael Mitzsch (Mutzsch)

"Es ist unbestritten, dass der Gehalt an co2 in der Luft Auswirkungen auf die Atmosphäre dieses Planeten und somit auf die Temperatur hat, von der generellen Qualität der Luft, welche wir atmen, mal abgesehen."
.
Der CO2-Gehalt der Luft beträgt ca. 0,036%. Die Luft, die ich ausatme enthällt ca. 4 % CO2 (ca 100 mal mehr!). Mit dieser Qualität der Luft ist es mir vor drei Jahren gelungen einen Menschen wiederzubeleben (1.Hilfe). Das war keine Hexerei, sie könnten das auch!
.
"Wie kann man nur daran zweifeln, dass die Welt ohne z.B. etwaige Atom- und Kohlekraftwerke besser dran wäre? "
.
Ich vergaß, Atomkraftwerke erzeugen natürlich Unmengen an CO2. Man, man, man.
... mal eine Frage in die Runde: Gibt es Studien, die sich mit der Untersuchung des Einflusses vom CO2-Gehalt in der Atmosphäre auf das Pflanzenwachsutm beschäftigen? Diese brauchen und verbrauchen ja CO2 bei der Photosynthese.

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09. Juli 2009 17:53

G8 bestimmen das Klima

egon sunsamu (sunsamu)

Jetzt fehlt noch der Beschluss von den abgehobenen Herrschaften, der weitere Erdbeben, Hochwasserkatastrophen, Dürre und Hurricane verbietet. So ein Zusatzprotokoll zum 2 Grad Klimaerwärmungsbeschluss würde sie alle Gott noch ähnlicher machen......

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09. Juli 2009 15:31

Fragwürdig...

Uwe Wagner (view)

... sind die Klimaforscher und deren angeblichen Erkenntnisse. Angenommen das Methangas, welches momentan friedlich unter der Erdoberfläche schlummert, wird urplötzlich freigelegt? Panik?! Zu spät! Die 2ºC können Sie sich dann an die Backe kleben, wenn Sie noch Zeit dafür haben. Angenommen ein Komet verirrt sich auf unsere Erdoberfläche und verursacht durch seinen Impakt ein ungeheuerliches, unvorstellbares Erdbeben mit gewaltigen topographischen Veränderungen?
Panik?! Zu spät! Angenommen es entladen sich Milliarden Tonnen von Magmamassen in Form von enormen Vulkanausbrüchen? Panik?! Zu spät!
Angenommen die Erdtemperatur erwärmt sich global um 2,5ºC? Panik?! Noch nicht zu spät! Es können Vorbereitungen für eventuelle Klimaveränderungen vorgenommen werden. Doch dazu bedarf es der KOOPERATION der gesamten Weltbevölkerung. Es geht dabei nicht nur um CO2 - Ausstoß, sondern um Menschenwanderungen wie sie die Welt noch nicht erlebt hat. Also evtl. doch Panik, denn eine solche KOOPERATION ist undenkbar. Neid, Missgunst, Hass, Antpathie, Unverständnis usw.! Aber die Klimaveränderung aufhalten? Versuchen Sie die Rotation der Erde aufzuhalten, dann haben Sie Ihre Antwort.

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09. Juli 2009 13:41

0,76°C - Temperaturanstieg seit 1860

Steve Lutzmann (TomderAffe)

Auf diesen 0.76°C (seit 1860) baut die gesamte Klimawandelideologie auf. Es bleibt eine Frage: wer konnte 1860 die Temperatur auf ein hunderstel Grad genau messen?
Die Klimageschichte kennt Mikrozyklen; die Klimageschichte kennt auch das Abschmelzen von Gletschern und wir kennen Grönland auch als Grünland.

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09. Juli 2009 12:35

So ist es Herr Gerlach,

Klaus Schmidt (Wetten)

es ist der atemberaubenste Irrsinn der je stattgefunden hat auf dieser Welt. Wie nur, fragt man sich, ist ein weltweiter Konsens zustande gekommen und warum?
Ist es die Gier der Politiker nach Etatismus?
Angenommen es würde rigoros umgesetzt: Wir dürften alle maximal einmal die Woche Fleisch Essen. China und Indien müßte man klar machen das sie schon viel zu wohlhabend, und dadurch viel zu viel Co2 emittieren. Der Westen müßte sich umso mehr Einschränken.
Ich hoffe nur Mutter Erde hat bedächtig zugehört. 2 Grad, mehr ist nicht erlaubt, dann wird alles gut. Bemerkenswert nur das daß ganze aus linker Ideologie vorangetrieben wurde. Scheinbar verblödet die ganze Welt zunehmends mehr und mehr, kein harter, konsequenter Wiederspruch weit und breit. Es ist ein unverständliches Phänomen das einen Angst machen kann. Die Wissenschaft wurde kaltgestellt, und keiner interessiert sich dafür. Man ist ohne Worte.

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09. Juli 2009 12:04

Es ist doch irgendwie immer wieder fragwürdig,

Robert Schwierkus (Robert.S)

aus welchen Sachkenntnissen sich manche ihre Meinungen bilden.. Klimaforscher beschäftigen sich fast ausschließlich mit dem Sammeln von Daten und deren Auswertung. Dennoch gibt es immer und überall Menschen, die sich beständig vor den Kenntnissen und den daraus resultierenden Schlussfolgerungen dieser Wissenschaftler blind stellen. Es ist unbestritten, dass der Gehalt an co2 in der Luft Auswirkungen auf die Atmosphäre dieses Planeten und somit auf die Temperatur hat, von der generellen Qualität der Luft, welche wir atmen, mal abgesehen. Wie kann man nur daran zweifeln, dass die Welt ohne z.B. etwaige Atom- und Kohlekraftwerke besser dran wäre? Dazu kommt, dass soviele Bereiche der staatlichen Ausgaben im Vergleich entweder wenig oder gar keinen Sinn ergeben. Alles in allem ist dieses Thema völlig logisch und leicht zu verstehen: Co2-Ausstoß senken, naturfreundlichere Energiegewinnung steigern und dafür halt weniger Flugzeugträger, B2-Bomber oder Panzerbataillone, damit wäre die Kostenfrage nämlich auch geklärt.

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09. Juli 2009 11:41

Dass ich nicht lache!!!

Sebastian S. (sejose)

Die Politik hat also entschieden den globalen Temperaturanstieg bei +2 Grad Celsius zu begrenzen. Sind sie dafür überhaupt zuständig oder ist das nicht Aufgabe des Heiligen Petrus? Dass es in der Vergangenheit (wie vom Vorgänger dargelegt oder im Internet recherchierbar) schon mal wärmer war, obwohl noch kein Mensch das ach so böse CO2 ausgestoßen hat und der CO2 Gehalt in der Atmosphäre deutlich höher lag als heute, interessiert die Politiker nicht besonders. Lieber laufen sie Klimakatastrophen-Predigern hinterher, wie schon beim Waldsterben (ich erinner mich sehr gut daran, wie ich als Kind glaubte, der Wald stürbe tatsächlich). Mit erheblich weniger Aufwand ließe sich HEUTE einem Großteil der AKTUELL leidenden Weltbevölkerung helfen (Brunnenbau, medizinische Versorgung, Bildung). Stattdessen werden erheblich größere Beträge verwendet, um sicher zu stellen, dass alles bleibt wie es ist - dass Grönland nicht wieder grün wird, die Eskimos weiterhin in Iglos leben können und wir uns im Winter weiterhin den Hintern an der Bushaltestelle abfrieren. Aber wehe wenn die nächste Eiszeit früher als gedacht kommt - dann werden wir wohl zur Energieverschwendung aufgefordert, damit es nicht zu kalt wird...

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09. Juli 2009 11:20

Weltklima und Wahl

Friedrich Gottwald (Tada)

Ich glaube, das Weltklima wird niemals echt als Wahlkampfthema taugen. Es ist schon erstaunlich, wie egal der Bevölkerung diese Sache ist. Wir benehmen uns wie eine dumme Herde Schafe und da bin ich eigentlich noch ganz froh, dass wenigstens die Höchsten ein klein wenig Verantwortungsbewusstsein zeigen.
Denn Verantwortung heißt, sich das verdammte Problem wenigsten einmal anzusehen und nicht zuzugucken, wie Osnabrück zur blühenden Hafenstadt wird.

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09. Juli 2009 11:07

Was ist die globale Mitteltemperatur?

Werner Kuemmerle (wkuemmerle)

Vermutlich kennen nicht mal die Klimaexperten wie Herr Schellhuber die Definition im Detail und haben womöglich auch ihre Sinnhaftigkeit noch nie hinterfragt. Wenn man die Körpergröße zweier Menschen misst, die 1 m bzw. 2 m groß sind, und daraus ableitet, daß im Mittel alle Menschen 1,50 m groß sind, ist damit niemandem wirklich geholfen. Was sagt denn die globale Mitteltemperatur über die regionalen und zeitlichen Schwankungen aus? Nichts! Die Menschheit muss aber mit den Klima-Schwankungen zurecht kommen und nicht mit der Globaltemperatur. Ob es den Menschen in Asien klimatisch besser geht, wenn ich in Deutschland weniger Auto fahre, erscheint mir sehr fraglich. Daß es in Süddeutschland derzeit zu kühl ist, ist vermutlich eine Folge der Wirtschaftskrise, da weniger CO2 entsteht, oder?

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09. Juli 2009 10:42

daß ich es nicht vergesse...

Uwe Wagner (view)

... mit Geld kann sich keiner ein anderes Klima für die Erde kaufen und erst recht keine 2ºC einstellen nach Belieben. Der G-8 Gipfel ist der Gipfel der Unverfrorenheit von Unwissenden den Geisteszustand der Wissbegierigen mit Unsachverstand zu irritieren. Also reine Geld- und Energieverschwendung.

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09. Juli 2009 10:33

Herr doerre...

Uwe Wagner (view)

... nicht nur die an die Verführer glauben müssen bezahlen, sondern auch die , die nicht an diese Verführer (Vorführer) glauben. Aber es ist leider so, daß die Menschengehirne schon infiziert sind mit dem Horrorszenario Umwelt und Klimaveränderung. Sie fürchten sich vor dem Verlust durch Hochwasser und irgendwelche wild entfachten Stürme. Ich kann diese Menschen verstehen, ihre Furcht. Aber die Informationen die wir erhalten sind eben diese, die man uns von Poltseite aufzwingt zu glauben. Wer hinterfragt schon welchen Einfluß letztendlich die Sonne hat? Wer hinterfragt den Einfluß der tektonischen Platten, die sich immerwährend weiterbewegen und somit das Gesicht der Erde stetig verändern?
Aber das soll ja niemand wissen, denn sonst fliessen die Gelder nicht. Aber die Geschichte lehrt uns, daß Klimaveränderungen schon immer vorhanden waren auf unserem Erdball. Sie werden auch vorhanden sein, wenn wir nicht mehr existieren. Mit dem Unterschied, daß keiner mehr Horrorszenarien insziniert, sondern sich der Rest der Überlebensgesellschaft (Keime, kleine Tiere, Insekten, Pflanzen usw) immer aufs Neue den neuen Gegebenheiten anzupassen versucht. Gott sei Dank.

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09. Juli 2009 09:56

Zwei-Grad-Kippschalter

Roland Müller (RolandM)

Herr lass Gras wachsen
Gestern habe ich beschlosen Hamburg zu kaufen. Weis blos noch nicht wie!
Es ist doch immer wider eine überraschung was in manchen Köpfen vor sich geht.

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09. Juli 2009 09:43

Klimapolitik

Peter Gerlach (Petersen70)

Was mich verblüfft bei der ganzen Berichterstattung ist, daß offenbar niemand mehr den Zusammenhang zwischen CO2-Ausstoß und Erderwärmung infrage stellt. Dabei gibt es ebenso viele Studien, die das Gegenteil beweisen, nur will die anscheinend niemand zur Kenntnis nehmen. Es ist politisch nicht korrekt, darüber zu reden. Es wird darüber diskutiert, wie man den Klimawandel (sofern der überhaupt stattfindet) stoppen kann, aber nicht darüber, ob der Mensch überhaupt nennenswerten Einfluß darauf hat. Genauso kann man sich m.E. darüber unterhalten, wie man die Schwerkraft auf der Erde verändert und wieviel davon gut für uns ist. Anpassung war schon immer die Stärke der Natur, man sollte die Energie darauf verwenden, mit der (möglichen) Erwärmung umzugehen, anstatt sich damit aufzuhalten, sie herbeizureden und Geschäfte mit der Angst zu machen. Aber Politiker, die sich anmaßen, den freien Markt zu beeinflussen, machen auch vor dem Wetter nicht halt.

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09. Juli 2009 07:12

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!

norbert doerre (ndoerre)

Welches Interesse können Politiker daran haben, sich zu Herren über das Weltklima zu erheben? Welche Qualifikationen bringen sie dafür mit, und was ist ihr Ziel? Warum wird in Presse und Rundfunk darüber berichtet? Das Interesse ist das gleiche wie das an der Weltwirtschaftskrise, die sie selbst erzeugt haben, und auch ihre Qualifikationen beim Klima sind genauso groß wie bei ihrem Versuch, Finanzströme zu beherrschen. Wenn wir uns aber die Frage stellen, wer von einer Wirtschaftskrise oder Klimakrise am meisten profitiert, dann stellen wir fest, daß es immer diese Schaumschläger sind und natürlich die, welche die Blasen transprtieren. Politiker haben gelernt, wie in der Werbung einen Bedarf zu wecken, der vorher garnicht vorhanden war. Sie betreiben eine Werbekampagne für alles, was ihnen unbegründet mehr Machtbefugnisse erteilt. Die neuen Religionen des Mammons basieren nicht mehr auf dem erhofften Leben nach dem Tode, sondern auf handfesten, diesseitsbezogenen Gewinnen, die nur entsprechend umverteilt werden müssen, um ihre Schöpfer glücklich zu machen. Sie verkaufen uns alles, wenn's ihnen damit gut geht, selbst Klima in Pfandflaschen. Der Schöpfer ist der Gewinner. Bezahlen müssen alle, welche an ihre Verführer glauben.

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08. Juli 2009 23:27

Anstieg um 6%

Helmut Wenzl (h.wenzl)

Schlimmes würde nach Ansicht der Forscher geschehen, wenn der Treibhaus-Effekt nicht abgeschwächt und damit die globale Mitteltemperatur um sechs Prozent stiege, sagt hoffentlich nur Herr Mrusek. Man könnte eine solch sinnlose Aussage aber auch vom "Weltklimarat" erwarten, der mit gigantischem Computeraufwand seine schlimmen Weltuntergangsszenarien mithilfe halbgarer Modelle durchspielt. Schlimm würde es aber erst, wenn es kälter würde auf der Erde. Dafür genügte ein erneuter Vulkangroßausbruch, der in den Computermodellen garantiert nicht eingeplant ist.
h.wenzl

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08. Juli 2009 23:13

Industriestaaten haben ein historische Bringschuld??!

Karl Pietal (pe-lawyer)

Jetzt bin ich völlig perplex, was diese Klimachaoten den Erzeugern des Reichtums für die Menschheit auf dieser Erde (Industriestaaten) vorwerfen - Zum einen wird auf dem G8-Gipfel beschlossen, daß die Industriestaaten wieder einmal Milliarden im Sand Afrikas versenken soll, und dann haben sie im nächsten Schritt eine "historische Bringschuld" gegenüber diesen Ländern? Wie wäre es einmal, wenn wir von allen Empfängerländern 10% aller geleisteten Entwicklungshilfe zurückfordern würden? Vielleicht würde dann endlich mal das Bewusstsein entstehen, daß Reichtum ERARBEITET werden muss. Jetzt den Spendenationen a) weitere Spenden aufzuerlegen und b) im gleichen Schritt Hand- und Fußschellen anzulegen, dafür reicht das Wort "Farce" nicht mehr aus. Ist das nur die medial gestiegene Berichterstattung oder werden die Menschen im allgemeinen und Politiker im besonderen immer dümmer?

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08. Juli 2009 21:49

Denkwürdige Ausgangsbasis für Temperaturannahmen

Daniel J Hahn (137)

Es mutet wenig verlockend an, wenn sich die Regierungschefs auf eine maximale Steigerung der globalen Duchschnittstemperatur um 2°C gegenüber der Temperaturen vor Beginn der Industrialisierung als Klimaziel einigten. Die Industrialiserung, die mit der industr. Revolution in Engalnd im 18..Jhd begann, in einer Zeit, in der die kleine Eiszeit (15.-19.Jhd.) herrschte. Vor Beginn der kl. Eiszeit waren die Temperaturen im Durchnitt 1-2°C (mittelalt. Klimaoptimum) höher und das Polarmeer durchgehend schiffbar, die Wikinger siedelten in Amerika, es gab Wein in Neufundland, die Menscheit erlebte eine kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit und Karthago war Hafenstadt. Die kleine Eiszeit hingegen wies kühle und niederschlagsreiche Sommer, sowie lange und harte Winter auf. Es kam zu Hungersnöten wegen Mißernten. Wenn wir davon ausgehen, daß die globale Durchschnittstemperatur heute ca. 1°C höher ist als vor einhundert Jahren, als die kleine Eiszeit gerade ausklang, dann mutet die Basis für das Klimaziel der G8 denkwürdig an. Schließlich lägen wir dann leicht über dem Niveau des mittelalterliche Klimaoptimums. Ergo ist das Klimaziel der G8 höchstens das Klimaoptimum und das nur mit Lamento, man wolle die Erwärmung am liebsten umkehren.

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