
Die Bundestagsabgeordneten der SPD haben im Vergleich mit den Abgeordneten der anderen Parteien (abgesehen von denen der Grünen Partei, die nur eine Abspaltung der SPD darstellt) die wenigsten Kinder. Und unter der Wählerschaft der SPD dürfte es sich ebenso verhalten, während die Wähler der CDU/CSU deutlich mehr Kinder haben. Kein Wunder, dass die SPD-Abgeordneten ihre materiell privilegierte Lebensweise und die ihrer Wähler schützen möchte. Die Lasten sollen die anderen tragen. So geht das nicht.

Die eigene Armee deutlich niedermetzeln zu lassen und zu dezimieren, durch unzeitgemäße und schlechte Strategien und ungeschickte taktische Manöver, ist eine Sache.
Das Ergebnis dieser Dezimierung dann als "sehr gute strategische Leistung" und gute Positionierung zu verkaufen zeugt von hohen ironischen Fähigkeiten.
Danke Herr Gemüt!
:-)

Die SPD macht wieder das, was sie am besten kann. Opposition! Endlich wieder arbeiten, ohne sich an der Realität messen zu lassen zu müssen.
Obwohl die SPD in den vergangenen 11 Jahren nie wirklich aufgehört hat keine Oppositionsarbeit zu leisten. Da hat man dies allerdings als Flügelkämpfe bezeichnet.
Also Glück auf SPD und weiter so, dann können sich die Genossen auch in den nächsten Jahren auf ihre Kernkompentenz konzentrieren.

Was soll die Wiedereinführung der Vermögenssteuer bewirken? Ich vermute einmal, man hofft damit wieder mehr Zustimmung bei den Genossen und den Wählern zu gewinnen.
Häppchenweise Leckerli zu verteilen oder “anzufüttern “bringt keinen Wandel.
Das scheibchenweise zu früheren Programmzusagen zurückzukehren macht noch keinen Sommer. Die Partei ist gespalten- in verschiedene Flügel -die sich nicht auf eine von großer Mehrheit getragene Linie einigen können. Man möchte Arbeitnehmerpartei sein, das aber ist vielen zu wenig, zumindest Mittelstandpartei sollte es schon sein.
Arme Schlucker bekommen nach Ende der Legislaturperiode keine lukrativen Angebote. Zukunft hat die SPD nur als Arbeitnehmerpartei-die anderen Sparten sind bereits gut belegt. Trotz Parteitag und Neuwahlen kann keiner genau sagen wohin die Reise geht. Walter Wasilewski

Denn wenn sie wüssten was sie tun, kämen echte sozialdemokratische Konzepte dabei rüber. Aber an die eigenen Pfründe, Pensionen, Diäten, Vergünstigungen, da geht man nicht ran. Nicht mal als eindeutiges Zeichen für einen echten Wandel hin zu einem gerechteren System. Da wird lieber der Splitter "Vermögen" und zu kurze "Lebensarbeitszeit" bei den anderen entdeckt. Den Balken "Überversorgung" und "Selbsterhalt um jeden Preis" bemekrken die nicht.

Ist Ihr Kommentar Satire oder verstehe ich da etwas ganz falsch?

Die Rente ab 67 bedeutet vor allem, dass Menschen, die vier Kinder groß gezogen haben, auf eine Stufe gestellt haben, die keine Kinder haben bzw. hatten oder das eine Alibi-Kind. Das ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, denn es sind eben nicht alle Lebensformen gleich und gleichermaßen anerkennenswert.

Die Antwort auf diese Frage ist relativ einfach und auch offensichtlich.
Bei einer Gesamtstaatlichen Verschuldung von voraussichtlich 2 1/2 Billionen Euro, mit den entsprechenden Folgen für das Gemeinwesen.

Wir sollten uns aber nichts vormachen. Den nach dem voraussehbaren Ende der aktuellen schwarz-gelben Koalition zu erwartende finanzielle "Schlamasel", wird die SPD dann wieder richten/ausbaden müssen :).

Rente mit 67 heißt letztendlich, von Rentenzahlen und Rentenzahlungen losgelöst, die Alten, die in Beschäftigung stehen, müssen 2 Jahre länger arbeiten, was an sich nicht schlimm ist, aber das daraus resultierende Ergebnis ist katastrophal, und diese Katastrophe heißt nämlich, daß unsere jungen Leute nicht in Arbeit kommen und unsere jungen Leute länger arbeitslos sind und bleiben - aber gerade unsere jungen Leute brauchen Arbeit, unsere jungen Leute brauchen eine Zukunft.
Und wenn wir nun die Rentenzahlen und Rentenzahlungen betrachten, dann müssen wir feststellen, daß unser derzeitiges Rentensystem keine Zukunft hat: Das Rentensystem muß also geändert werden!
Zum Beispiel in die Einheitsrente. Selbstverständlich nach einer Übergangszeit einer ganzen Generation. Diese Einheitsrente muß so hoch sein, daß jeder Mensch davon vernünftig leben kann.
Und jeder Mensch kann in seinem Arbeitsleben bestimmen, ob er sein verdientes Geld lieber versäuft, man verzeihe mir bitte den Ausdruck, oder ob er im Alter besser leben will, und dann muß er halt eben eine private Altersvorsorge treffen.
Und in diese Altersvorsorge gehören auch unsere Beamten. Und somit die Abschaffung der Pensionen.

Sehr geehrte Sozialdemokratische Partei Deutschlands,
Es ist schön, zu sehen und zu hören/lesen, was die Leute der Basis zur Vergangenheit zu sagen haben
Nur verklauseliert wird hier angesprochen, was jedoch für jeden Betrachter fühlbar ist, die Katastrophe begann mit Gerhard Schröder.
Niemand scheint sich sagen zu trauen, daß Eines natürlich gar nicht geht und das ist Frank Walter Steinmeier.
Liebe SPD, bemerkt es doch, der Hauptgrund für das Ergebnis am 27. September ist FRANK WALTER STEINMEIER! Die Menschen, das Wahlvolk, haben ein gutes Gespür!
Es ist unerklärlich, das Delegierte diesem Mann noch Beifall zollen!
Ich könnte mich ja freuen, daß Wowereit und Beck, dem Steinmeier mit Ihren Reden und Interviews noch unter die Arme greifen und noch mehr Wähler vergraulen.
Trotzdem macht es mir Angst, wie sich eine solch historische Partei, wie die SPD, sich selbst beerdigt.
Sehr geehrter Herr Gabriel, sehr geehrte Frau Nahles sie sollten etwas tun.

Die Sozialdemokraten werden als Regulator, insbesondere in Sachen Reformen für Deutschland, dringend gebraucht.
Ich denke da nur an den Zustand Deutschlands nach der Ablösung der letzten schwarz-gelben Regierung 1998. Ja, vom "Wirtschaften" verstehen sie etwas, die Sozialdemokraten.

Das Gruselkabinett stellt sich vor! Und das mit ihren Rezepten von Vorgestern,<br />Leute, wir leben nicht mehr im 18. Jahrhundert.<br />Die SPD ist so überflüssig wie ein Kropf. <br />Aber sie kann nur als 'Sondermüll' entsorgt werden :P

Eine Partei, die so schnell in den Erneuerungsmodus umschalten kann, die ist weder mausetot noch chancenlos. Die SPD hat sich mit Gabriel, Steinmeier und Nahles eine tolle Führungsspitze gewählt. Auf die Versuche der Meinungsmacher, diese Bandbreite als ein Problem hinzustellen, sollten die Sozialdemokraten gelassen reagieren. Es ist gut, dass die Gier nach Macht, wie sie noch Müntefering verkörperte, der Opposition schliesslich immer für Mist hielt, in der SPD kein Zuhause mehr findet. Schröder, der noch am Zaun des Kanzleramtes rüttelte und der unter den Meinungsbildnern schon lange keinen guten Stand mehr hat, kann genauso der Geschichte überliefert werden. Eine SPD mit dezenter Ironie angesichts des Versagens von Schwarz-Gelb, die wünschen sich die Wähler und deshalb hat Merkel demnächst nicht mehr viel zu lachen.

Die SPD wird bis auf Weiteres nicht aus dem Tal der Tränen herauskommen. Gabriel und Nahles sind bestenfalls zweitklassige Politiker. Der Kurswechsel nach links wird höchstens dazu führen, den LINKEN ein paar Wähler abspenstig zu machen, die Mitte ist ein für allemal weg. Künftig wird die 20% Marke eine echte Herausforderung.

An anderer Stelle hatte ich es schon einmal erwähnt...
Müntefering, Steinmeier und Schröder z. B. hatten dadurch, daß sie Reformen in diesem Lande angegangen sind, die Grundlagen dafür gelegt, unsere derzeit hohen sozialen Leistungen an bedürftige Bürger überhaupt weiter zahlen zu können.
Zu bezweifeln ist, daß die aktuelle Bundesregierung in der Lage ist, notwendige Reformen durchzusetzen.
Wie wird wohl das Wahlergebnis der CDU, FDP oder aber der Linken ausfallen, wenn diese Parteien 11 Jahre lang Regierungsverantwortung ausgeübt haben?
Die Sozialdemokraten haben da eine sehr gute strategische Leistung hingelegt und sich gut positioniert.

das Foto auf der Titelseite zeigen einen ermüdeten Gabriel und eine stumpf wirkende Nahles. Letztere mit dem Motto: Egal wie, Hauptsache anders. Viel Spaß, Genossen.