Altersvorsorge

Musik in der Rente

20 Millionen Rentner bekommen jährlich acht Milliarden Euro mehr Geld, als ihnen im Interesse einer gleichmäßigen Lastenteilung mit den Jüngeren und der langfristigen Finanzierbarkeit des Systems zusteht. In der Rentenfrage ist damit bald wieder Musik drin. Von Heike Göbel

Lesermeinungen zum Beitrag

17. November 2009 22:52

Brot muß zeitnah zum Konsum gebacken werden, und Geldscheine sind nicht nahrhaft

Lüko Willms (l.willms)

Geldforderungen auf einem Konto anzuhäufen bringt garnix: die Brötchen und was man sonst noch konsumiert, muß zeitnah zum Konsum gebacken werden. Man kann nicht über die Jahrzehnte eines Berufslebens hin Lebensmittel in einer Tiefkühltruhe ansparen, um die dann im Alter aufzuessen, nein, alles was Alte, Kranke und Kinder konsumieren, muß zeitnah von denen produziert werden, die im Hier und Jetzt im aktiven Berufsleben stehen, über das hinaus, was sie zur Reproduktion ihrer eigenen Arbeitskraft benötigen. Und dieser Produktionsprozeß ist ein kollektiver, ein gesellschaftlicher.
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Wennin einer rationalen Gesellschaft all dies in einem Gesamtbudget der Gesellschaft verzeichnet wäre, kann man unter Bedingungen der kapitalistischen Warengesellschaft das Mehrprodukt nur dadurch abschöfpen, daß man eine stark progressive Einkommenssteuer erhebt, die dann zur Finanzierung der Gemeinschaftsausgaben dient, zu denen auch die Ernährung der Alten, Kranken, Kinder und Schwachen gehört.
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Es kommt dabei auf die tatsächliche materielle Produktion an. Kontoauszüge kann man höchstens dann essen, wenn sie auf Papier ausgedruckt sind, aber auch dann sind sie nicht nahrhaft. Und die Zahl der Nullen auf dem Papier erhöhen nicht die Kalorien.

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17. November 2009 10:46

@Parson Anlagen für langfristige Anleger ?

Paul Rabe (heidelpaul)

Herr Parson, geben Sie mir dochmal ein paar Beispiele für "Anlagen für langfristige Anleger". Ich bin mir sehr sicher, daß sie bei solchen Beispielen aus der Sicht des einzelnen Anlegern völlig richtig liegen, aber die MAKROÖKONOMISCHEN KONSEQUENZEN (wenn also ALLE so handeln) sehr falsch einschätzen. Nehmen wir z.B. Gold, das gemeinhin als wertbeständige Anlage gilt. Was würde wohl passieren wenn die Deutschen ihre Rente zukünftig in Gold anlegen ? Der Goldpreis würde explodieren, es enstünde eine gigantische Goldblase, welche dann früher oder später natürlich wieder platzt. Wer das Pech hätte erst nach Platzen der Blase in Rente zu gehen der stünde praktisch ohne Altersabsicherung da. Das SELBE gilt für Immobilien oder auch Aktien. Was soll es bringen für das Alter z.B. Immobilien zu erwerben, wenn heute schon absehbar ist, daß eine schrumpfende Deutsche Bevölkerung in Zukunft weniger Wohnraum benötigt ? Können sie von einer leerstehenden Mietwohung leben ? Bei Aktien sieht es nicht anders aus. Im übrigen finanzieren Unternehmen sich heute über die Druckerpresse der Notenbanken, die benötigen keine privaten Ersparnisse zum investieren, weil die Zinsen für Zentralbankgeld extrem niedrig sind...

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17. November 2009 09:45

Der Unterschied zwischen a und b @Parson

Sophia Orti (rum)

Im Fall a hat der Rentner ein Recht, weil er Eigentümer ist. Im Fall b nicht, aber dieses Recht kann mit einem Gesetz festgelegt werden: so haben Rentner einen Anspruch heute. In Ihrem Beispiel sieht man übrigens deutlich, dass diese "Kapitaldeckung" beim Problem der schrumpfenden Bevölkerungszahl nicht hilft: die Konder sind notwendig.

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16. November 2009 22:36

@ H. Rabe: Mitnichten

Marvin Parsons (mapar)

Was Sie behaupten ist oft zu lesen, um das Ausplündern nachfolgender Generationen zu rechtfertigen, stimmt aber nicht. Es ist nicht egal, ob die aktive Generation die Renten der Alten als eine Abgabe bezahlen muß (Umlage) oder als Dividende, Miete und Zinsen für Unternehmen, Immobilien und Kapital, die den Pensionfonds der Rentnergeneration gehören. Anlagen für langfristige Anleger gibt es wahrlich genug, und die Finanzkrise wäre milder verlaufen, würden die Vermögenswerte mehr in den Händen konservativer Pensionskassen liegen als in denen von Finanzabenteurern. Betrachten wir das mal auf Familienebene: Im Fall a läßt sich ein Rentner von seinen Kindern finanzieren, die seinen Unterhalt aus ihrem Einkommen bestreiten müssen, im Fall b hat der Rentner früher Häuser gebaut, in denen jetzt seine Kinder wohnen und er ist finanziell an ihren Geschäften beteiligt, so daß sie ihm Miete und Dividende bezahlen, die sie sowieso zahlen müßten. Nach Ihrer Logik gibt es keinen Unterschied zwischen a und b, und eine Eigenvorsorge fürs Alter durch Vermögensaufbau wäre von vorneherein sinnlos.

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16. November 2009 20:52

Mündelsichere Rücklagen würden die Staatsverschuldung noch mehr beschleunigen ..

Sophia Orti (rum)

... und damit das Erwürgen mit Steuern der wegen Bevölkerungsschrumpfung immer schwächeren Wirtschaft. Auch Anlagen auf dem Kapitalmarkt sind aus ähnlichen Gründen unmöglich: Blasen, Fehlinvestitionen, Verwerfungen. Wenn Rentner aus dem Ertrag von Aktien leben, dann leben sie von der aktuellen Arbeit der Bevölkerung: dasselbe Geld kann also direkt von der Wirtschaft als Sozialversicherungsbeiträge geholt werden, das ist billiger als Aktien zu verwalten. Aus Spekulationsgewinnen werden sicher nicht alle Rentner leben können, nur die glücklicheren. Also: Kapitaldeckung ist nur im Kopf von Heike Goebel und ähnlichen Fachleuten eine Lösung. Das ganze sieht man klar und deutlich, wenn man diese Sache aus der Perspektive der Waren sieht: Rentner, Kranke, Pflegebedürftige leben vor allem nicht von Sachen, die gespeichert werden können, sondern von Sachen, die gerade produziert werden. Es gibt keinen Umweg.

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16. November 2009 15:44

@ Marvin Parsons Wie sehen denn "Rücklagen" aus ?

Paul Rabe (heidelpaul)

Herr Parson, sie sprechen davon, daß Rentenversicherer Rücklagen bilden sollten. Da frage ich mich, wie sollten solche Rücklagen mit denen die Rente für ein ganzes Volk bezahlt wird denn aussehen ? Das wären im Falle von Deutschland Kapitalströme in Billionen Höhe. Können Sie sich vorstellen welche Mega-Blasen an den Kapitalmärkten entstehen, wenn Sie dort diese Billionen anlegen wollten ? Die Kurse für Aktien, Immobilien, Rohstoffe etc. würden explodieren. Wir haben grade erlebt was nach solchen Blasen an den Kapitalmärkten passiert: Diese Blasen platzen und mit ihnen auch die Träume derjenigen welche dann feststellen wie ihre Rente platzt. Deswegen sind deutsche Rentenversicherer auch angehalten "mündelsichere" Wertpapiere zu kaufen. Da aber wird ihr Vorschlag entgültig absurd, denn 'mündelsichere' Wertpapiere sind in Deutschland in der Praxis der Lebensversicherer vor allem Anleihen des deutschen Staates. Und wer zahlt diese Anleihen wieder zurück und wer zahlt die Zinsen ? Der Staat ! Ihre "kapitalgedeckte" Rente bezieht in der Praxis ihre Sicherheit bzw. Unsicherheit also genau wie die gesetzliche Rente auf die Zahlungsfähigkeit des STAATES(!) und wird von den aktuellen STEUEREINNAHMEN des STAATES finanziert.....

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16. November 2009 13:32

@ H. Penetratore: Fakten sind da...

Marvin Parsons (mapar)

...nur sind manche Menschen zwar faktenresistent, aber das geht nur bis zu einem gewissen Grad. Es gibt auch eine einfache Logik: Wo nichts ist, ist nichts zu holen, da hilft auch Ihr pochen auf "Besitzstände" so wenig wie Ihre rührende Staatsfrömmigkeit. Das Geld für die Rente muß nunmal erwirtschaftet werden und kann nicht vom Gesetzgeber beschlossen werden. Von "privat" (was für ein pöses Wort) war bei mir übrigens nicht die Rede; auch der Staat und die BfA könnten Rückbildungen schaffen für Pensionen bzw. das Geld der Beitragszahler anlegen statt es gleich zu verfrühstücken. Das ist aber nur in Ausnahmefällen geschehen (einige Kommunen haben tatsächlich Rücklagen für die Pensionen ihrer Beamten). Ob es Ihnen paßt oder nicht, die BfA ist ein Schneeballsystem, und die sind ansonsten mit Grund verboten, unter anderem weil sie früher oder später kollabieren müssen. In die Köpfe der "Besitzstandswahrer" wird das aber erst gehen, wenn es soweit ist. Bis dahin werden die Erwerbstätigen sich immer mehr gegen die zunehmende Ausplünderung wehren; da die Transferempfänger (mit der größten Gruppe der Rentner) bald die Mehrheit der Wähler stellen werden, vor allem durch Emigration oder Ausstieg aus dem Erwerbsleben.

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16. November 2009 13:19

Bescheidene Grundrechnung

Robert Hamacher (harohama)

Am Rentensystem wird seit über 30 Jahren herumgedoktert.Die erste große Finanzierungskrise erlebte das System 20 Jahre nach seiner Grundlegung (Man erinnere sich der Schmidt'schen "Rentenlüge");seitdem finden etwaige Erhöhungen nicht mehr im Januar sondern im Juli statt. Der ehemalige Rentenpapst Rürup bezifferte die politisch sanktionierte Absenkung des Rentenberechnungsniveaus innerhalb der letzten ca. 15 Jahre auf sage+schreibe 35%-40%. Welches System verkraftet das?All dies geschah in der grotesken Annahme, Deutschland käme auf einen dauerhaften Wachstumskurs mit stetig steigenden Masseneinkommen, die es ermöglicht hätten, die entstehende Rentenversorgungslücke leidlich zu schliessen. Als es den Verantwortlichen zu dämmern begann, dass es so nicht kommen wird ( magere Wachstumsraten im Schnitt, stagnierende bis sinkende Einkommen für breite Schichten) glaubte man mit umstrittenen Hilfsmitteln a la "Riester" für Abhilfe sorgen zu können.Nicht unerwartet ist "Riester" ein Hit bei denen, die "Riester" eigentlich nicht bräuchten. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit, grassierendem Niedriglohn etc. wird die Frage auskömmlicher Renten nicht in 30 Jahren sondern innerhalb v. 10 Jahren virulent - und das wird sicher nicht "Musik" sein

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16. November 2009 13:14

Es gibt keine nennenswerte Netto-Auswanderung von Leistungsträgern

Paul Rabe (heidelpaul)

All jene welche hier von der Notwendigkeit einer neuen "Mauer" sprechen, möchte ich mal die Frage stellen, wieso nicht schon längst ein großer Teil der "Leistungsträger" denn ausgewandert ist ? Die Nettomigrationsrate von ausgewanderten Facharbeitern ist zwischen Deutschland und anderen Industriestaaten praktisch Null. Es wandern also im Saldo kaum mehr Facharbeiter aus Deutschland heraus als auch welche einwandern. Und das obwohl ja unbestreitbar auch schon heute die Steuer- und Abgabenlast in Deutschland recht hoch ist. Wieso sollte sich das in Zukunft plötzlich dramatisch ändern, nur wenn die Steuer- und Abgabenlast noch ein paar Prozentpunkte steigen mag ? Die Bindung an Sprache, Freunde, Familie, Vereine, Heimat etc. (und nicht zuletzt auch an den eigenen Arbeitsplatz) dürfte in der Praxis viel zu hoch sein, als daß eine signifikante Anzahl von Leistungsträgern abwandert.

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16. November 2009 11:42

@Marvin Parsons (mapar) - Bitte liefern Sie 'Fakten'...

Bruno Penetratore (BrPe)

Herr Parsons!
Meine Bemerkung zu Punkt 1. & 4. sind richtig!
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"Bei 2. und 3. konnte ich herzhaft lachen."
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Das freut mich für Sie!
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"Niemand bestreitet die Gesetzeslage"
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Dann verwundert es, daß Sie dagegen oponieren!
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"Man kann aber nicht die Erwerbstätigen zwingen, in absehbarer Zeit die Hälfte oder mehr des Einkommens für Altersbezüge anderer abzuliefern, weil das Schneeballsystem kollabiert."
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Wie der 'gerechte' Ausgleich erfolgt, ist eine andere Frage. Jedoch kann er keine Schlechter- oder Gleichstellung mit Nichteinzahlern bedeuten (Besitzstands-wahrung)! Ihren Hang zur billigen Polemik (Mauer) Herr Parson kommentiere ich nicht.
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Ihre 'Private Rente' hat einen entscheidenden Nachteil: Bevor der überschuldete Staat kolapiert, ist diese 'als erstes konfisziert & und damit wertlos' - oder haben Sie da ein volkswirtschaftliches- / staatsrechtliches Denkproblem?
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Der 'Souverän' Herr Parson bleibt der Garant für die staatl. Rente auch wenn er (wie geschehen) das Niveau weiter absenken muss mangels Finanzierbarkeits-aussicht! Die Anwartschaft bleibt grundsätzlich nach SGB / BGB erhalten, auch wenn das Niveau abgesenkt werden muss! Mehr Eigenvorsorge ist angesagt 'will man den Lebensstandard im Alter halten!
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16. November 2009 11:23

Überfluß? @Lüko Willms (l.willms)

Sophia Orti (rum)

Die Index- und Inflationswährung, die wir haben, neutralisiert die Wirkung des technischen Fortschritts, hemmt die Produktivität und macht arbeitslose. Dann erlauben sich die Unternehmen, wählerisch zu sein: wer älter als 40 ist, wer mit 18 keine 3 jährige Praxiserfahrung in genau den letzten technischen Entwicklung der letzten 6 Monaten hat, die das Unternehmen braucht, bekommt keine Stelle. Es ist eine Kriegswährung: als es noch Währugsordnung vor 1914 gab, wusste man, was im Falle des Krieges zu tun ist: Schatzanweisungen anstatt gute Handelswechsel diskontieren, kurzfristige Schulden mit Kriegsanleihen konsolidieren, und die Wirtschaft mit Lombardkredit finanzieren. So ist es ungefähr heute auch, der Staat ist der erste, der Kredit bekommt, auch wenn offiziell nicht direkt von der Notenbank, die Wirtschaft bekommt nur Lombardkredit, wobei Staatspapiere (wie Kriegsanleihen) als Sicherheit dienen. Nach dem Krieg von 1914 wusste man auch, was zu tun ist: den guten Handelswechsel wieder einzubürgern, was endlich Ende 1923 geschah. Zu jener Zeit, bis zu den 1970ern, war die Indexwährung schlecht angesehen. Ideologen wie Milton Friedman, Otmar Issing und Jürgen Stark machen sie aber salonfähig.

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16. November 2009 11:01

Frage @ Bruno Penetratore (BrPe)

Sophia Orti (rum)

"Es wurde (u.a.) versäumt sukkzessive auf Kapitaldeckung umzubauen" --- Können Sie, Herr Penetratore, oder irgend jemand, erklären, warum mit Kapitaldeckung besser sein soll?

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16. November 2009 00:21

@ H. Penetratore: es hilft nichts

Marvin Parsons (mapar)

Verbohrtheit und Realitätsverweigerung ändern nichts an den Tatsachen. Ihre Behauptungen zu 1. und 4. sind falsch. Bei 2. und 3. konnte ich herzhaft lachen. Niemand bestreitet die Gesetzeslage. Man kann aber nicht die Erwerbstätigen zwingen, in absehbarer Zeit die Hälfte oder mehr des Einkommens für die Altersbezüge anderer abzuliefern, weil das Schneeballsystem kollabiert. Das heißt, kann man schon, wenn man eine Mauer ums Land baut und Arbeitszwang einführt. Wenn nicht, können Sie sich Ihren gesetzlichen Anspruch übers Bett hängen, oder erwarten Sie, daß der übeschuldete Staat das dann leisten kann? Ein echter Schenkelklopfer ist das mit dem "entreichern". Niemand greift die Billionen an Rückstellungen an, die - erarbeitet von den jetzigen Rentnern - Staat und BfA für Pensionen und Renten gebildet haben. Ach, da gibt es keine, nur Schulden? Na dann, was gibt es dann zu "entreichern"? ;-) Natürlich müssen wir dafür sorgen, daß kein Rentner not leidet, doch auf irgendwelche Ansprüche an ein bankrottes System zu pochen ist eine besondere Form des Starrsinns.

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15. November 2009 23:31

Das Rentensystem ist pleite

Michael Meier (never1)

Ohne massive steuerliche Zuschüsse (Z.B. Ökosteuer beim Benzin) könnte das heitige System der staatlichen Rente nicht funktionnieren. Die DRV-Bund beschäftigt über 20.000 Mitarbeiter. Warum keine Bafin-geregelten privaten Rentenversicherungen, dann könnten Leistungen wie Reha und Frühberentung einmal überprüft werden. Diese aber sind heilige Zöpfe .

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15. November 2009 22:51

@Marvin Parsons (m apar) - Jetzt brauchen Sie nur noch einen der das glaubt...

Bruno Penetratore (BrPe)

zu 1. Sie suggerieren die Deutsche Rentenversicherung wäre mittellos und nur Umlagetransferier - DAS IST SO FALSCH!
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zu 2. "Nur wer sich einen Anspruch erarbeitet hat" (das sind immer noch mind. 60 Beitragsmonate) ist empfangsberechtigt! (Was die Politiker Einwanderern mit deutschen Wurzeln zugestehen, steht auf einem anderen Papier, geht aber aus der "Kasse" ab! - Ob hier die Rechnung überhaupt jemals noch vorteilhaft für zukünftigen Systemrentner aufgehen kann, bleibt anzuzweifeln und über "Riester-Mini-Renten" kann man eher lachen als bauen...
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Nur wer in die Rentenversicherung geleistet hat oder Anrechnung erfährt, hat einen Anspruch! Was der "Generationsvertrag" besagt, können Sie im Lexikon nachlesen. Ihre Auslegung ist dort aber nicht definiert - soviel vorab!
Es grenzt schon eher an eine Unverschämtheit, wenn Sie hier versuchen mehrere Generationen teilweise zu entreichern!
3. Wer auf "Ansprüche" aus jahrzehntelang geleisteten Beiträgen pocht, tut das mit guten deutschen und gültigem Recht mein Herr Parson!
4. Der Generationsvertrag wurde nicht die letzten 50 Jahre geschnitzt mein Herr! Parson, in Ihrem Wissensfundus, liegt aber einiges im Argen... Es wurde (u.a.) versäumt sukkzessive auf Kapitaldeckung umzubauen...

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15. November 2009 20:53

Neue Mauer bauen?

Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)

Die kürzliche 20-Jahrfeier des Mauerfalls verdeutlichte erneut die Zwangslage, die das DDR-Regime zur Errichtung der Mauer bewog. Nicht weniger als 3 Millionen meist junge, gut ausgebildete Facharbeiter waren bereits geflüchtet, während Alte, Schwache, Kranke und Sozialrentner verblieben, um sich der kostenlosen staatlichen Versorgung zu bedienen. Rapide Alterung und Geburtenrückgang, verbunden mit wachsenden Auswanderungsziffern droht uns jetzt erneut mit demographischen Problemen eines nie dagewesenen Ausmaßes. Was tun? Eine kommunistische Diktatur würde eine neue Mauer bauen.

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15. November 2009 20:28

Lebensarbeitszeit runter! Lebensarbeitsentgelt rauf!

Lüko Willms (l.willms)

Die Erhöhung des Renteneintrittsalter ist keine, sondern nur eine Maßnahme zur Senkung der Renten: bereits jetzt sind gerademal 7,4% der Altergruppe kurz vor dem 65. Lebensjahr in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Es ist ja auch nicht so, daß Industrie und Landwirtschaft bis an die Grenzen ihrer Kapazität ausgelastet wären, und deswegen die Alten später in die Rente gehen sollen, damit von den jüngeren weniger Überstunden geleistet werden müssen. Es herrscht ja kein Mangel an Lebensmitteln und sonstigen Konsumgütern, so daß dringend mehr gearbeitet werden müßte, um das Fehlende zu produzieren. Im Gegenteil: es gibt eher von allem zu viel, von der Milch über Bekleidung, Computerchips und Autos, so daß eher Fabriken stillgelegt werden, um nicht ausgenutzte Kapazitäten abzubauen, und daß Bauern eher Prämien dafür bekommen, daß sie Äcker brach liegen lassen und Milchkühe schlachten.
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Da Problem ist nicht, daß wir zuwenig produzieren könnten, und dringend weitere Hände brauchen, sondern daß die Anarchie des kapitalistischen Marktes das nicht organisieren kann.
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Die Produktivität wächst weiter und sollte die Arbeitszeit verkürzen, und nicht verlängern. Aber Kapitalismus ist das totale Versagen, schafft nur Chaos.

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11. November 2009 21:36

Die selektive Wahrnehmung der Rentenfrage

gisbert heimes (gisbert4)

aus der jeweiligen Betroffenheitsperspektive führt zu nichts. Kein Rentner nimmt auch nur einen Cent mit ins Paradies oder in die Hölle, je nachdem :-). Das Gros der Renten und Pensionen verschwindet im Massenkonsum und stützt so die Binnennachfrage. Pensionszusagen von Unternehmen und Betriebsrenten sind ohnehin bei der Rentenproblematik erstmal außen vor. Was übrig bleibt, wird hie wie da verschenkt oder vererbt. Selbst die Generation 'Mallorca' stützt die Wirtschaft des Exportweltmeisters D.
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Gut, mit dem Rententransfer sind selbstverständlich auch Umverteilungseffekte verbunden. Damit kommen dann neben den ökonomischen auch ethische und moralische Gesichtspunkte ins Spiel: warum werden die Alten immer älter, wollen wir sie irgendwann in den Fluß schicken, und warum reproduziert sich die individualistische Gesellschaft immer weniger. Also.

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11. November 2009 21:05

Das Problem der Alterung der Bevölkerung ...

Sophia Orti (rum)

... wird nicht zuerst bei den Renten, Gesundheit und Pflege erscheinen. Wenn es kaum jemand gibt, der für die Rentner arbeitet, und der ist notwendig, gleichgültig ob die Rente umlagefinanziert oder kapitalgedeckt ist, dann wird man zuerst ein riesiges wirtschaftliches Problem schon vorher gehabt haben. In diesem Sinne ist, sich Sorgen um Rente zu machen, völlig absurd. Diese Story der notwendigkeit von Reformen da ist offensichtlich von privaten Interessen getrieben.

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11. November 2009 18:53

Musik ist nicht nur....

wolf haupricht (emilgilels)

in der Rentenfrage, sehr geehrte Frau Göbel. Jedoch die "Rente" allein kann nicht als Sparschwein zur Rettung der Nation herhalten. Das wäre nicht vermittelbar und unausgewogen. Die Frage ist doch, ob die bisherige Praxis der Ausweitung von Transferleistungen einschl. Sozialleistungen sowie die Art und Weise, wie Geld, welches gar nicht vorhanden ist ausgegeben wird, weiter praktiziert werden darf.
Die Staatsausgaben insgesamt müssen auf den Prüfstand. Wenn das von der Politik und den Fachleuten der Öffentlichkeit richtig vermittelt wird, dass der Gürtel grundsätzlich enger zu schnallen ist, wächst sicherlich die Bereitschaft, wenn nicht selektiv, sonder allgemein Kürzungen unumgänglich werden. Das hat mit Kaputtsparen, wie es die Linksfront uns weismachen will, gar nichts zu tun. Der Staat muss daher im eigenen Bereich beispielhaft voran gehen.

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11. November 2009 16:57

Wer trägt die Schuld?

Robert Arnold (RobertArnold)

Meine Annahme: die Rente finanziert sich aus Arbeit + der Arbeit der Kinder. Sagen wir mal grob 50% 50%.
Somit haben die ersten Rentner der BRD (Rentnergeneration 1) und alle die sonstwie dazustießen (DDR, Russlanddeutsche etc) die erste Verpflichtung nciht erfüllt. Die Rente wurde ausbezahlt. Sie haben allerdings noch Kinder und somit künfitige Zahler gezeugt. Sie konnten außerdem keine Privatevorsorge treffen, da der Krieg tobte und die Kinder zu ernähren waren.
Die êrste Nachkriegsgeneration (Rentnergeneration 2) hat gearbeitet. Aber immer weniger kinder bekommen und konnte private vorsorgen (dank hoher Beschäftigungsquote und Wirtschaftswunder hätten genau hier die Rücklagen geschaffen werden müssen).
Die kommenden Rentnergenerationen (3= jetztige 25-40 Jährigen und 4= Schüler und jünger) haben keine große Motivations Kinder zu bekommen, die Jobchancen werden, sofern man nicht universitär gebildet ist, schlechter. Die Belastungen durch die Sozialkassen sind hoch.
Wer jetzt die dicke Keule abbekommt wird sich zeigen. Doch wie man es dreht und wendet: sofern die Alten mal nicht in die Armut abrutschen sollen wird die Generation 3+4 bluten müssen.

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11. November 2009 16:30

Vergangenheitsorientierte Gesellschaft

Horst Trummler (Vandale6906)

Mit der Einfuehrung des kettenbriefaehnlichen Rentensystems in den 50er Jahren, dessen Beitraege und Auszahlungen von der Politik bestimmt werden, hat man den Grundstein fuer eine Vergangenheitsorientierte Gesellschaft gelegt. Senioren sind im Gegensatz zu Kindern Waehler. Politiker aller Regierungsparteien haben fleissig Renten versprochen. Die Menschen haben den Politiker daraufhin ihre Stimme gegeben. In der Konsequenz wurde in den vergangenen Jahrzehnten sehr viel Geld fuer die Senioren ausgegeben. Den Menschen im jungen Erwerbsalter bleibt verhaeltnismaessig wenig fuer Kinder uebrig. In der Konsequenz gibt es seit Jahrzehnten kaum Kinder. Wir haben eine Gesellschaft mit sehr vielen Senioren, starken Jahrgaengen in den Vierzigern. Mangels finanzieller Mittel muessen jetzt, selbst wenn man die Umverteilung zugunsten der Senioren weiterfuehrt und weiterhin auf die Foerderung von Kindern verzichtet, die Renten gekuerzt werden. Dies geschieht seit Jahren in Schritten von etwa 2% jaehrlich. Die Rentenerhoehungen liegen seit Jahren unter der Inflationsrate.
Morgenthau laesst gruessen!!
Vandale

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11. November 2009 16:03

Es kommen immer dieselben Renten-Legenden in den Kommentaren

Marvin Parsons (mapar)

1. Seit 50 Jahren gibt es keine "Rentenkasse" mehr, die man hätte "plündern" können, sondern eine Rentenabgabe, die umgehend ausgegeben wird. 2. Für das Prinzip eines Umlageverfahrens spielt es überhaupt keine Rolle, ob jemand eingezahlt hat oder nicht. Die Arbeitenden zahlen für die Rentner, punkt. Wenn man beispielsweise die Renten von Aussiedlern "versicherungsfremd" nennt, sind die Beiträge der arbeitenden Aussiedler es ebenfalls, oder versteht man unter "Generationenvertrag", daß die jungen Einwanderer die Renten der kinderlosen Deutschen zahlen sollen, während ihre eigenen Eltern leer ausgehen sollen? 3. Wer auf "Ansprüche" aus jahrzehntelang geleisteten Beiträgen pocht, soll sich die doch aus seinen Beiträgen befriedigen lassen und nicht von den nachfolgenden Generationen. Aus einem kollektiven "nach mir die Sintflut" lassen sich keinerlei moralischen Ansprüche an diejenigen ableiten, die man ungefragt als Zahler vorgesehen hat. 4. Es waren keine geheimisvollen bösen Mächte, die seit 50 Jahren die "Rentenversicherung" als Schneeballsystem und komplett auf Pump gestaltet haben, sondern die jetzigen Rentner über ihre Wahlentscheidungen.

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11. November 2009 15:34

Die Rentenfrage ist eine Steuerfrage (der FDP Wahlbetrug...)

Paul Rabe (heidelpaul)

Rentner sind bald (wenn nicht schon jetzt) die wichtigste Wählergruppe. Insbesondere bei der CDU, denn nach der Linkspartei hat die CDU die ältesten Stammwähler. Eine Kürzung der Renten ist deshalb politisch nicht mehr durchsetzbar. Damit wird die Rentenfrage automatisch zu einer Steuerfrage, der steuerfinanzierte Zuschuss zur Rente ist schon heute der mit größte (theoretisch disponible)Posten im Bundeshaushalt. Die FDP wird deshalb ihre Steuersenkungs-Versprechen kaum halten können, denn das wäre nur möglich wenn man die Renten kürzt. Das aber ist weder absehbar noch wird es von der FDP auch nur gefordert...

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11. November 2009 15:00

WELCH ein UNSINN - wer zahlt die Pensionen - der Steuerzahler

ERICH HUMPLIK (fuechsin)

Gegen die Einführung des Generationenvertrages war damals Prof. Erhardt, der spätere Bundeskanzler. Gleichfalls wurden alle Einwände der Versicherungen, erarbeitet von ihren Mathematikern, von den Politikern vom Tisch gewischt. Sie wollten es gar nicht wissen, da die regelmäßigen Einzahler, die Facharbeiter usw., um 2/3 weniger Rente erhalten werden. Dies lässt sich leicht errechnen.
Und noch folgende Punkte wurden gegen diesen Generationenvertrag vorgebracht:
1. Die Generationen haben keinen Vertrag abgeschlossen - Politiker wollten es unbedingt; Adenauer und die SPD.
2. Ein Generationenvertrag setzt eine wirkliche Pyramide im Altersaufbau voraus - war nicht gegeben
3. Eine weitgehende Vollbeschäftigung ist notwendig - nicht absehbar
Kleines Beispiel: Ein Zwanzigjähriger legt 45 Jahre 10000,- €uro an mit 4%iger Verzinsung. Nach 45 Jahren sind es 58903, - €uro. Jetzt sind noch 44 Jahre offen und manchmal macht man auch ein Schnäppchen mit Aktien.
Es gab Länder, die nicht einen €uro mit amerikanischen Schrottpapieren verloren haben.
1,3 Billionen an Steuergeldern verspekuliert. In allen Funktionen SPD-Mitglieder ohne finanzpolitische Ausbildung: Frau Matthäus - Meier, H. Eichel, H. Steinbrück, H. Sanio ausgesucht nach parteipolit

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11. November 2009 14:06

Da trauen Sie sich was, Frau Göbel....

Steffen Rupp (steffenrupp)

Bitterböse Kommentare Ihrer Leser wird es geben. Aber keine Angst, Ihre Erkenntnis wird ansonsten (politisch) folgenlos bleiben. Die Rente steigt, bis es nichts mehr zu verteilen gibt.

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11. November 2009 13:29

Na und ?

Christian Roigk (Dubai1)

Was nach dem bescheuerten deutschen Rentensystem gerne missverstanden wird: Die heutigen Rentner haben lebenslang eingezahlt und haben sich damit einen Anspruch erworben. Dass die Politik jeden noch so entfernten Russlanddeutschen oder sonstige Leute mit deutschen Paessen ausgestattet hat und diese nun auch Ansprueche haben, ohne jemals in das System eingezahlt zu haben, ist nicht die Schuld der Rentner. Auch kann man die Renter nicht dafuer verantwortlich machen, dass jede deutsche Regierung, egal welche Farbe, nicht den Mut hat, das System auf ein Pensionskassensystem umzustellen, wie es in vielen anderen Laendern ueblich ist. Dieses System hat auch ihre Tuecken, ist aber gerechter.
Die Rentner haben keinen Grund als Bittsteller aufzutreten oder eine Alt/Jung Debatte ertragen zu muessen. Um Missverstaendnissen vorzubeugen, ich habe uebrigens noch 12 Jahre bis zur Rente.

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11. November 2009 13:17

Musik = Kapitaldeckugsbetrug?

Sophia Orti (rum)

Frau Goebel darf die Musik ihres Geschmackes hören. Man sollte gutes Immissionsgetz haben, um sich von jenen schützen zu können, die ihre neoliberale Musik den anderen aufdrängen wollen. Das ist im Sinne der Freiheit!

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11. November 2009 13:11

33,33 Euro

gisbert heimes (gisbert4)

bekommt nach der überschläglichen Rechnung von Frau Göbel jeder der 20 Millionen Rentner pro Monat zuviel. Das ist ein Haufen Geld, Monat für Monat, das ihnen laut Frau Göbel einfach nicht zusteht. Ja wenn das so ist, sollte man ihnen die Rente ohne Bedenken schleunigst kürzen. Außerdem, Frau Göbel, wie sieht es mit einer Rückforderung aus? Genieren Sie sich da etwa? Ach was, es gibt einfach zuviele Rentner...

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11. November 2009 13:03

Destruktives Meckern

Werner Kastor (wkastor)

Die antizyklische Rentenregelung mit Basissicherung, die die grosse Koalition beschlossen hat, ist nicht schwer zu verstehen und langfristig fast kostenneutral. Frau Göbel weiß das sicher, bläst aber dennoch zum Marsch. Ihr passt die ganze Richtung nicht - der soziale Ausgleich durch Vater Staat. Unruhe zu stiften, kann manchmal Pflicht des Journalisten sein. Was Frau Göbel macht, ist aber verantwortungslos. Es fehlen die Argumente, die eine sozial akzeptable Alternative aufzeigen.

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11. November 2009 11:48

Die arme Rentenkasse

Rainer Damoisy (Quallenregen)

wäre normalerweise kein Problem.
Ja wenn denn unsere Politiker vergangener Tage sich nicht aus dieser bedient hätten und das überschüssige Kapital schön verzinst worden wäre.
Deutschland könnte seine Alten von den Zinsen bezahlen...
Geld wurde zweckentfremdet und nun bekommen wir das aufgrund der Alterspyramide nichtmehr gebacken.
Zuerst sollte man alle zweckfremden Leistungen dort entfernen,danach der Rentenkasse die zweckfremden Entnahmen include Zinsen zurückzahlen und dann wären nichtmehr die Rentner die Deppen für Fehler der Regierungen.
Da heutzutage leider keiner mehr weiß woher nehmen,werden die Leutchen die diese Kasse über 40-50 Jahre gefüllt haben heute an den Pranger gestellt und Generationengerechtigkeit gerufen...Totschlagargument zur Vertuschung kompletter Unfähigkeit ehemaliger Finanz/ Arbeitsminister usw.

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