Im Fokus - auch der Dopingjäger: Lance Armstrong

Tour de France

Auf die harte Tour

Die neue Allianz kündigt mehr als 500 Dopingkontrollen bei der Frankreich-Rundfahrt an, so viele wie noch nie. Von moralischer Erneuerung redet längst niemand mehr. Von Rainer Seele, Monte Carlo

Lesermeinungen zum Beitrag

03. Juli 2009 16:59

"Nicht viel gewonnen" außer der TdF?

Martin Enzinger (FlorianGeyer)

Lt. Wikipedia:
Tour de Suisse 2001
Dauphiné Libéré 2002, 2003
Grand Prix Midi Libre 2002
Tour de Georgia 2004
GP des Nations (Einzelzeitfahren) 2000
GP Eddy Merckx (Paarzeitfahren) 2000
sowie
2 Etappen Tour de Suisse: 2/2001
4 Etappen Dauphiné Libéré: 1/1999, 1/2000, 1/2002, 1/2003.
Wer hat in den letzten 10 Jahren als Rundfahrer mehr gewonnen?

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03. Juli 2009 15:36

Merke:

Pascal Jost (CoolP)

Nicht die Anzahl der vorgesehenen Kontrollen macht einen Sport dopingfrei, sondern die nicht vorhandene Notwendigkeit dafür.
Um den Schlusssatz des ehemaligen Gerolsteiner-Chefs Holcer fortzuführen („Den Sport, den wir gerne hätten, gibt es nicht mehr“) ... die Frage ist, ob es DEN (Leistungs-)Sport je gab? Nicht nur die Anfänge der Tour waren von "Hilfsmitteln" geprägt (eine Weile sogar "nur" Vitamin C in Massen), sondern die aller Sportarten. Liegt es am Ende in der menschlichen Natur, irgendwann um jeden Preis besser sein zu wollen als andere? Der Vergleich mit anderen Wettkampfarenen im Leben liegt da nahe ... und die Wirtschaftskrise grüßt freundlich.
Ergo: Wer gerne Tour schaut, Pferde springen und Aktienkurse steigen sieht, darf dort mal nach Ungedopten Ausschau halten ... es scheinen lediglich die Mittel zu variieren.

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