Sieht sich nicht als Gutmensch: Jürgen Heraeus

Unicef-Vorsitzender Heraeus

„Wir werden erst mal keine Provisionen zahlen“

Der neue Vorsitzende Jürgen Heraeus soll die deutsche Sektion des Kinderhilfswerks Unicef aus der Krise führen. Im Interview mit der F.A.S. spricht er über den Spendenskandal, die Ehrenamtlichen, die Spender und einen dicken Hund.

Lesermeinungen zum Beitrag

15. Mai 2008 10:08

Ein neuer Anfang?

Benedikt Gresser (Benediktus)

Nach den bewundernswerten Leistungen ehrenamtlicher Helfer hat es UNICEF -Deutschland verdient, dass Spenden professionell an ihren Bestimmungsort gelangen: Auf dem kürzesten und kostengünstigsten Weg. Dafür braucht es keine Romantik sondern Know how und Entschlossenheit. Herr Heraeus zeigt, dass er sich der Aufgabe bewußt ist, die er auf sich genommen hat. Ein guter Anfang.

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13. Mai 2008 08:13

Tummelplatz oder Hilfsorganisation

Benedikt Gresser (Benediktus)

Herr Heraeus wird viel Geduld und Kraft brauchen, bis den Prominenten und anderen "Helfern", die UNICEF bisher mit einer Bühne verwechselt haben, klar geworden ist, dass die Initiatoren von UNICEF Kindern helfen wollen mit allem, was dazu notwendig ist. Die wirklich Großen dieser Welt sind durch ihre Opfer berühmt geworden und nicht durch Image-kampagnen.

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