
... wenn ihr kommentiert, wie schlecht Gabriel, Nahles und Co. ist, dann sagt doch wenigstens, welche Leute ihr lieber sehen würdet?! Oder habt ihr keine eigene Meinung?
Ich lese hier fast nur Gemecker von euch. Gabriel hat wenigstens Regierungserfahrung auf Bundesebene, und er hat eine große Klappe, und das braucht die SPD in der Opposition.
Ich bin nur darauf gespannt, wie die Leute meckern, wenn CDU und FDP den Karren nächstes Jahr richtig in den Dreck fahren. Aber auch dann gebt ihr noch der SPD die Schuld, aber bedenkt, dass Merkel und der Rest der geldgeilen Konsorten seit 2005 an der Macht sind und von vielen von euch (wieder)gewählt wurde.

Müntefering, Steinmeier und Schröder z. B. hatten dadurch, daß sie Reformen in diesem Lande angegangen sind, die Grundlagen dafür gelegt, unsere derzeit hohen sozialen Leistungen an bedürftige Bürger überhaupt weiter zahlen zu können.
Zu bezweifeln ist, daß die aktuelle Bundesregierung in der Lage ist, notwendige Reformen durchzusetzen.
Wie wird wohl das Wahlergebnis der CDU, FDP oder aber der Linken ausfallen, wenn diese Parteien 11 Jahre lang Regierungsverantwortung ausgeübt haben?
Die Sozialdemokraten haben da eine sehr gute strategische Leistung hingelegt und sich gut positioniert.

Ca. 26-27 % der Wähler, nicht aber der Wahlberechtigten (ca. 19 %) oder aber der Bevölkerung ansich (ca. 15 %) lässt für die nächsten Jahre nichts Gutes erahnen.
Da ist die SPD wesentlich besser aufgestellt. Als reformwillige und insbesondere reformfähige Partei hatte sie, nachdem schwartz-gelb bereits 1998 grandios gescheitert war, den "Karren aus dem Dreck" ziehen müssen.
Vorussichtlich wird sich die Geschichte wiederholen.

Ihr Lieben vom bürgerlichen Lager! Freut euch doch, dass Schwarz-Geld jetzt eine Weile "durchregiert" (und dabei stillschweigend jede Menge Wahlversprechen abräumt - wer ruft eigentlich Wortbruch und Wahlbetrug?), während wir Sozialdemokraten innerhalb und außerhalb der SPD uns neu sortieren und auch inhaltlich wieder auf den rechten linken Weg zurückzufinden beginnen! Übrigens, Heinz Lindemann, was wollen Sie mit einer "realitätsnahen SPD der Mitte"? Wählen würden Sie sie doch eh nicht, oder? Lassen Sie doch der SPD die Chance, wieder zu DER linken Volkspartei zu werden! Von dort hat man nämlich einen besseren Blick auf die Realität.

Eine klasse Leistung hat die Sozialdemokratie für die Bürger/Innen hinterlassen. Die aktuelle Arbeitslosenstatistik weist nur 3.200.000 arbeitslose Mitbürger aus. Darüber war ein ausgeglichener Bundeshaushalt 2008 beinahe gelungen.
Beides ist auf den Mut der Sozialdemokraten zurückzuführen, Reformen wirklich anzugehen.
Gerade dieser Mut zu Reformen hatte den Lebensstandart der Bürger, insbesondere aber auch die sozialen Leistungen für bedürftige Mitbürger gesichert. Reformen mit Augenmaß zum Wohle des Landes, das ist das Markenzeichen der Sozialdemokraten.
Auch die Verschuldung

Der Alptraum dieses Traumpaares wird enden, indem Nahles zur “Linken“ überläuft, den Dampfplauderer stürzt oder die Vereinigung der SPD mit der “Linken“ zur Neuen SED stattfindet.

Korrekt, Herr Huen. Die Basis hatte keine Chance und erst recht keine Möglichkeiten, diese Nichtskönner zu verhindern. Andersherum haben diese Nichtskönner alles tun müssen, in diese Rollen trickreich oder schleimend zu schlüpfen. Wäre es mißlungen oder hätte man glaubwürdige und loyale Potenziale rangelassen, beide Schwergewichte, und ich sprechen nicht von intellktueller Kapazität, wären auf Nimmerwiedersehen von der politischen Bildfläche verschwunden. Sie hätten sich zu den Menschen gesellen dürfen, denen sie bislang blaues vom Himmel gelogen haben und die bis heute keinen Job haben.

jederzeit und immer wieder das grundsätzliche SPD- Bashing durchzuhalten.
Aber man gibt sich wirklich alle Mühe.
Selbst wenn die SPD in einer bestimmten Situation alles richtig macht,
muss sich doch noch ein (manchmal intellektuell verbrämtes) Hintertürchen finden,
in das Nebelkerzen oder Stinkbomben geworfen werden können.
Leider wirken diese Nebelkerzen oder Stinkbomben manchmal so weit hergeholt,
das einige Leser nicht mehr folgen können.
Sondern den Eindruck bekommen, es geht im Grunde IMMER und GRUNDSÄTZLICH nur darum, die SPD in die Pfanne zu hauen. Egal wie.
Der Massstab jedenfalls, der an die SPD gelegt wird, ist offensichtlich ein anderer,
als der, der an andere Parteien angelegt wird.

Die SPD wird angesichts der heraufziehenden ökonomischen Katastrophe (Massenarbeitslosigkeit, galoppierende Inflation, bankrotte Staatsfinanzen, sich aus dem Staub machende Eliten), die der Mehrheit der Bevölkerung bevorsteht, auch künftig keine zukunftsfähigen politischen Lösungen anbieten.
Warum? Ihr Blick ist nach Innen und rückwärts gerichtet. Alte Seilschaften haben das Ruder in der Hand, Querdenker und Leistungsträger werden von den SPD-Apparatschiks, allen voran Nahles, Gabriel und Steinmeier, systematisch weggemobbt.
Die SPD ist zum Selbstzweck ohne politischen Anspruch verkommen. Sie streichelt ihre verwundete „Seele“, ihre Funktionäre lecken sich die Wunden. Für den Bürger bestimmt sind nur inhaltsleere Schwachsinnsreden zur Regierungspolitik (Steinmeier) oder Opium für’s Volk, die SPD würde wieder auferstehen (Nahles, Gabriel).
Den Herausforderungen unserer Zeit kann sich die SPD heute nicht mehr stellen. Haken wir diesen Folkloreverein deshalb ab und hoffen wir, dass in das politische Vakuum engagierte, politische junge Menschen treten, mit neuen und modernen Ansätzen für eine Politik des 21. Jahrhunderts, die das Potenzial hat, die deutsche Gesellschaft in ihrem Kern zusammenzuhalten.
H.-D.Mohl

Das SPD Wahlergebnis bei der Bundestagswahl 2009 lag mit
ca. 23 % nur ca. 3 % -Punkte hinter dem der CDU mit ca. 26 %.
Der CDU steht eine Aufarbeitung ihres Wahldebakels noch bevor.
Soziale Leistungen haben unter einer SPD geführten Regierung seit 1998 nun den Höchsstand erreicht. Weitere Netto-Besserungen wird es in Zukunft wohl nicht mehr geben können. Denn der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage stellte in dieser Woche zutreffend fest:
''Die notwendige Konsolidierung des Bundeshaushalts werde ohne harte Einschnitte bei den öffentlichen Ausgaben oder ohne Erhöhung von Steuern oder anderen Abgaben nicht gelingen. Grundsätzlich sind dabei Ausgabenkürzungen Abgabenerhöhungen vorzuziehen.“

kann Frau Nahles wohl niemand, der mit beiden Beinen im Leben steht...
Doch beim Parteitag "spurte" sie wie eine beflissene Magd, um ihrem Meister ein Papiertaschentuch zu reichen, damit er sich die Tropfen von seinem Phrasenbehältnis abtupfe.
- Bei Stars täte es die Dame von der Maske -
Herr Gabriel transpirierte "wie Sau", doch alberne Versuche a la Steinmeier, mit blökendem Munde Fliegen oder Tischtennisbälle zu erhaschen, verkniff er sich...
Warme Worte fand er, doch ohne das schmeichelnde "Genossinnen & Genossen" (im roten Nikolausmantel) wird manchem Jubler "draußen" ziemlich kühl werden...
Mag es denn sein, daß im Hintergrund eine schweigende "junge Garde" darauf spekuliert, nach der erneuten "Zwangsvereinigung" zur SED/Linke ... mit einer realitätsnahen "SPD der Mitte" neu zu beginnen?

Nun, Nahles hat immerhin ein besseres Ergebnis erzielt, als einst Wolfgang Clement, als der noch einmal Parteivize werden wollte, obwohl er wegen seines Prekarierhasses längst längst untragbar geworden war. Die Frage, ob Nahles abermals als Erste an Münteferings Stuhl gesägt hat, mögen einige SPD'ler erst einmal durch ein unfaires Desinteresse beantwortet haben. Sich allerdings noch einmal spalten zu lassen, können sich auch diese Desinteressierten nicht leisten und deshalb werden sich die Reihen demnächst schliessen. Der SPD wird die Opposition in den nächsten Monaten guttun. Und wenn der letzte Schnee geschmolzen sein wird, dann schlagen die Bäume auch für die Sozialdemokratie wieder aus.

Ein Traumpaar sollte einen erfolgreichen Neuanfang ermöglichen.Bei den Abstimmungen wurde aber auch abgerechnet und die neue Generalsekretärin mit 69,6% bedacht.
Neuanfang mit Aufschwung ist das nicht. Die Partei macht weiter wie bisher.
So sind bei kommenden Wahlen keine Überraschungen zu erwarten.
Walter Wasilewski

Schön, daß die Genossen dem Dampfplauderer auf den Leim gegangen sind. Mit dem werden sie höchstens die Wahl in Sachsen- Anhalt gewinnen, aber nichts von Bedeutung. Wieder mal kann die SPD nur sowas Aufregendes wie einen Lehrer als Führungsgestalt aufbieten. 20 % sind nahe!

NIEMALS SPD wählen, Herr G. ist wenigstens ein normaler Opportunist, negativ nur durchschnittlich verhaltensauffällig.
Von Bebel bis Schmidt und nun so etwas im 20%-Turm, arme Genossen... .