aus der lang-, mittel- und kurzfristigen Geschichtes des Landes und dessen Umgebung. Und genau deswegen will da keiner noch mehr Krieg führen. Alle, die dort jemals einmarschiert oder Unterstützer einer der vielen Parteien sind, sind Mitverursacher und Teil des Problems - jeweils aus ihrer eigenen Interessenlage heraus. Engländer, Russen, Amerikaner und Pakistani, ebenso wie die arabische Halbinsel stecken bis zum Hals tief mit drin und jeder lässt direkt und indirekt mitkämpfen über bereitgestellte finanzielle Hilfen, Material und Menschen. Und dazwischen hocken noch die Drogenbarone. Das lässt sich nicht einfach mit mehr Militär lösen. Damit können zwar ein paar Schlachten gewonnen, aber niemals das Grundproblem gelöst werden. Das ginge nur mit Merkels "wir müssen gemeinsam eine Lösung finden" - aber dazu dürfte wohl keine Seite bereit sein Vorteile aufzugeben oder Verzicht zu üben, Grenzveränderungen zu akzeptieren oder die Hähne für Geld, Waffen und Menschen abzudrehen. Enden wird es irgendwann wie immer - z.B. wie im sinnlosen Vietnamkrieg, nachdem Milliarden verpulvert wurden, weil die Amerikaner immer nach belieben die falschen unterstützen / fallenlassen wie im Iran oder Irak. Raus da!
Immer wieder äußern ausländische Journalisten allerlei abstruse und grotesk übertriebene Ansichten über die deutschen Lande, aber das die heutige deutsche Armee eine der besten Europas sein solle, das schlägt nun wirklich dem sprichwörtlichen Fass den Boden aus. Wenn dies zutrifft, so sollte sich Europa dringend Gedanken um den Zustand seines Kriegswesens machen und dem Militär wieder die gebührende Aufmerksamkeit und Mittel widmen; aber auch die Aussage, der Krieg in Afghanistan beträfe Deutschlands Interessen ist verzerrt, da man dem mohammedanischen Terrorismus im eigenen Land noch früh genug beikommen kann und man hier nur Bündnisverpflichtungen gegenüber der amerikanischen Vormacht erfüllt. Einzig dieser Punkt rechtfertigt einen Kampfeinsatz in Afghanistan, neben der kriegerischen Übung des Militärs, natürlich. Aber auch mit aktiverer Hilfe der mächtigen Bundeswehr (Vorsicht: Ironie) wird Amerikas Feldversuch in Sachen Demokratie, Menschenrechten und Freihandel dort scheitern. Denn weder gibt es in Afghanistan eine politische Nation, über Ethnien und Konfessionen, noch eine fähige Regierung. Für den kärglichen Sold allein werden aber Polizisten und Soldaten kaum in den Tod gehen.
Ich ziehe aus diesem Interview 4 Schlüsse: 1. Es müsste langsam jedem klar werden, dass am Hindukusch die Freiheit der Bundesrepublik; ja die Freiheit schlechthin; verteidigt werden muss, wobei Nordpakistan definitiv ein Teil des Hindukusch ist. 2. Es ist eine Tragödie, dass es in Pakistan Atomwaffen gibt, daher muss deren weitere Verbreitung in islamischen Staaten (Iran) notfalls mit militärischen Mitteln verhindert werden. 3. Frau Roth und Oskar sollten aus ihren realitätsfernen Träumen aufwachen, bzw. sollten ob der kriminellen Natur (im Hinblick auf die möglichen Konsequenzen ihres verlogen populistischen Gequatsche) öffentlich wesentlich mehr angeprangert werden. 4. Es bedarf wesentlich mehr Deutscher Truppen in Afghanistan, deren Einsatzart auch unter dem Gesichtspunkt bestimmt werden muss, dass sie sich in den Augen der Einheimischen nicht zum Popanz machen. Mag dieses Mehr an Robustheit auch zunächst gefahrvoll erscheinen, wird es sich bereits schon mittelfristig zum Wohle der Soldaten vor Ort auswirken, denn tränenreiches Gesäusel à la Roth provozieren in einer archaischen Stammesgesellschaft weit mehr als konsequente Härte. Sönke Peters
ist dieser krieg,herr rashid !und wenn ein schreiberling sagt dieser krieg ist global dann gehen meine soehne dieses problem an?mein vorschlag ist,da sie ja auch stratege sind,sie legen den griffel beiseite und loesen dieses problem mit ihren soehnen.ich habe im kosovo nie soldaten aus pakistan gesehen.inchallah
Die Herren Politiker sollten mal das ein oder andere Buch von Peter Scholl-Latour lesen. Oder noch besser: Herrn Scholl-Latour als Regierungsberater zu dieser Thematik einstellen. Das Land und die Menschen dort sind soweit von der westlichen Denkweise entfernt, daß jemand, der Land und Leute nicht kennengelernt hat (und das hat keiner von den Politikern, die in Berlin "was" beschließen) gar nicht in der Lage ist, eine vernüftige Entscheidung zu treffen.
sollte man erst mal, das die Paschtunen auch für eine Wiedervereinigung ihres Volkes kämpfen. Durch die Durand-Linie wurde von den Kolonial-Engländern eine Grenze gezogen, die heute die Pakistanisch-Afghanische Grenze bildet. Momentan soll durch den Bau eines Grenzzaunes Fakten geschaffen werden, die das Volk endgültig trennen wird. Das wird den Widerstand beidseitig der Grenze nur noch verstärken.
Sehr interessante und wichtige Informationen und Wertungen, die im alltäglichen Nachrichtengeschäft noch nicht einmal ansatzweise berührt werden. Vielleicht lesen auch politische Entscheidungsträger sowie Meinungsmacher diesen aufrüttelnden Artikel!
. Diesem Zitat von PSL (?) muss die Berechtigung entzogen werden. Und dazu muss die internationale Gemeinschaft geschlossen handeln. Das Attentat auf Indien lässt auf Pakistan und Kashmir-Bezug schließen. Der Schlüssel liegt in Pakistan und insbesondere des Geheimdienstes ISI Betreiben, was den Konflikt in Afghanistan am Köcheln hält. Es ist eine zutreffende These, das Pakistan sich Verbündete damit gefügig machen will, um im Kashmir-Konflikt zu punkten. Den Pakistani gehört auf die "Finger gehauen", da sollten sie mal schön mit ihrer A-Bombe fuchteln, das macht der Iran auch bald. Und dann? Trumpf wären fallende Energiepreise, und die kann der Westen nur durch Einsparungen und Atomenergie erzwingen.
