Kleine Revolution im World Wide Web

.liebe statt .de: Internetnamen bald frei wählbar

Bislang kannte die deutsche Internetwelt vor allem zweierlei: „.de“ und „.com“. Die Einschränkung bei den Adressnamen hat bald ein Ende: Von 2009 sollten beliebige Endungen möglich sein - auch Romantisches wie „.liebe“. Experten sprechen von einer kleinen Revolution.

Lesermeinungen zum Beitrag

27. Juni 2008 12:28

Es ist zu befürchten

B. Keim (bkeim)

dass wieder einmal die Adresshändler ganze Lexika als Namen anmelden. Jener, der den Namen dann wirklich benötigt, sieht sich dann mit unverschämten Forderungen konfrontiert. Welche Wertschöpfung erbringen diese Domaingrabber?

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27. Juni 2008 12:13

Quatsch

Jürgen Pöschel (machobbes)

"Im Hintergrund der Freigabe steht die Sorge, dass nach dem bisherigen System in den kommenden fünf Jahren die Adressnamen hätten knapp werden können. Im vergangenen Jahr sollen nur noch 17 Prozent der ursprünglich vorhandenen vier Milliarden Adressen verfügbar gewesen sein." Das ist Quatsch. Der Namensraum ist auf mit den bisherigen TLDs groß genug. Nicht groß genug ist nur der Adressraum IPv4. Mit freundlichen Grüßen, Jürgen Pöschel

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27. Juni 2008 12:02

Zauberei?

Jörg Keller (malvis)

Leider geht dieser Artikel völlig am Thema bzw. am Problem vorbei. Das Problem, daß die IP-Adressen knapp werden, ist seit Jahren bekannt. Zu dessen Beseitigung arbeitet man genauso lange an einem neuen IP-Adressen-System (ipv6). Das hat aber genau gar nichts mit den Top-Level-Domains zu tun. Denn auch für eine solch neue Domain, wie lang auch ihr Name immer sein mag, braucht man eine eineutige IP-Adresse, welche halt knapp sind und sich so nicht 'vermehren' lassen. Gruß joerg keller

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27. Juni 2008 11:59

Nur de. oder com???

Thea Engholm (Flaim)

Wer nur de. oder com. kennt, hat das Internet wohl nur oberflächlich genutzt, mit der Zeit werden Sachen wie ca. ie. rus. usw.usf. normalerweise zur Selbstverständlichkeit. Die neuen Endungen halte ich für eine unglückliche Sache, damit verlieren sie nämlich ihren Sinn, anzuzeigen woher genau die angewählte Website/Adresse nun kommt. Aber ich schätze mal, diese Änderung ist nur eine neuer Auswuchs der Spaßgesellschaft.

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27. Juni 2008 10:24

Zu wenige Adressen? Zu wenig redaktionelle Recherche?

Matthias Rüttgen (MRuettgen)

Hier hätte der Redakteur noch einmal genauer recherchieren müssen. Begrenzt ist die Zahl der IP-Adressen (in der Version 4), also der Adressen des Typs 193.227.146.10 (Adresse von faz.net). Aber die Zahl der Domainnamen ist ganz offensichtlich praktisch unbeschränkt. Allerdings muss es zu Domainnamen IP-Adressen geben. Herrscht hier ein Problem? Jedenfalls gehen hier zwei Diskussionen in dem Artikel durcheinander: die breite Einführung von IPv6 und die Zulassung beliebiger Top Level Domains. Schade! Die Nachricht ist gut, recherchieren muss ich jetzt alleine...

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