
Wenn man selber klimakatastrophenskeptisch ist, möchte man ja gerne mal eine sachliche Darstellung hören und nicht nur Politikergeschwätz und nicht nur immer den gleichen (indischen) Experten. Und da ist man bei Frau Kemfert leider an die falsche geraten, denn hier kommt wirklich nur heiße Luft. Das letzte Mal, daß ich mir es angetan habe, ihr zuzuhören, kamen so "heiße Tips" wie, fahren Sie doch mit dem Bus oder kaufen Sie sich einen sparsameren Kühlschrank und/oder Waschmaschine. Aber sie kann ja so schön lächeln...

Ich bin voll und ganz Ihrer Meinung. Insbesondere, was sich Frau Kemfert an Unwissenschaftlichkeit und Kaffeesatzleserei leistet, kann man nur als "unseriös" bezeichnen; vergleichbar nur noch mit dem Scharlatan "Solarpapst" Hermann Scheer. Der Al-Gore-Kult hat zu einer Inflation von Fördermitteln für die Klimapriester und Extrapolationskünstler an Unis und Instituten geführt, deren größte Befähigung das Nachleiern des "Klimaschutz" - Mantras ist. Mich hat man in den 70er Jahren noch gelehrt, daß jeder Wissenschaftler skeptisch gegen den eigenen Forschungsergebnissen und Hypothesen sein muß. Hat es hier einen Paradimenwechsel gegeben? Heute gilt: Je bedrohlicher das verkündete Szenario, desto mehr Medienpräsenz, desto höhere Etats, desto mehr (scheinbare) Reputation in der weitgehend blinden Öffentlichkeit.

ja da hätte ich mal ne Frage? Wie kann es sein das die Coba die Dreba obwohl die Coba Geld vom Staat geholt hat die Deba trotzdem übernehmen wollen will und dann noch 1/2 Jahr vorher. Das wäre genauso wenn ich kurz vor der Pleite stehen würde und mir einen Kredit für einen Porsche aufnehmen wollte und dann genau weiß das ich das alles nicht bewältigen kann. Der Kredit ist billiger weil saugeil und die Bank bekomme ich jetzt auf viel billiger. Sollte das nicht auffällig sein und Vaterstaat dazu sagen lass es sein, weil die Gelder sollten doch einfach die Realwirtschaft vor den Bösen bewahren????? Herr Gerke bitte: ..... 30 sec Stimmt da läuift was schief.

Problemlöser ist die Steigerung von problemlos. Diese vermeintlichen Experten lösen kein Problem, würden vermutlich auch nie Verantwortung übernehmen.

Interessant an dieser Kritik ist, daß jene Kritiker unerkannt bleiben. Könnte es möglicherweise daran liegen, daß es sich dabei um bekannte Lobbyisten handelt? Sind diese "Kollege" etwas Leute wie Sinn und Hüter die uns noch vor wenigen Monaten erzählen wollten wie toll doch unregulierte Märkte sind und das Eigenkapitalrenditen von 25% ökonomisch logisch und undgefährlich sind? Nun treten jene die dieses System schon lange kritisieren und genau vor den jetzt eingetretenen Folgen warnten in den Vordergrund. Dies ist folgerichtig und vielleicht sollte man auf diese Leute doch mal hören. Oder ist ihre Meinung unbequem, weil dadurch Josef A. und andere einen Teil ihrer üppifen Pfründe einbüßen würden?

Ein BRAVO dem Autor der erhellenden FAZ-Analyse zu diesem extremen Problem der Profession! Da Antworten wohl garantiert sind, schlage ich vor, den Standard-Experten mal folgende Testfragen vorzulegen: "Halten Sie eine Verfassungsbeschwerde gegen das Rettungspaket von 500 Milliarden Euro für angebracht?" - muss mit Zusatzfrage auf das jeweilige Fachgebiet hin korreliert werden. Beispiel: "weil die weltweiten Klimaschutzprojekte, die von deutschen Banken mitfinanziert werden, ohne Rettungspaket mehr gefährdet sein würden" Zur anhängigen Verfassungsbeschwerde finden Sie Näheres unter: http://infos7.com rechts oben ins Suchfeld: "Rettungspaket" Andere Testfrage: "Meinen Sie, dass die Geschädigten von Lehman Brothers Zertifikaten vom deutschen Staat zu entschädigen seien, ähnlich wie indirekt bei den Kaupthing- Geschädigten erfiolgt?" Themenbezogene Zusatzfrage: "Weil dann mehr Geld und Stimmung in Deutschland ist zum Kauf von neuen Autos." Frage der eventuellen staatlichen Entschädigungspflicht wegen Regulierungs-Aufhebung kurz beiläufig behandelt auf: http://lehman-zertifikate-schadensersatz.org Die Antworten der Standard-Experten könnten veröffentlichungswert sein.

30-Sekunden-Professoren sind wenigstens noch Professoren. Die verstehen das Gebiet, über das sie sich in 30 Sekunden vielleicht arg verkürzt und manchmal einseitig äußern. Die Alternative ist doch, dass der Medien-Diskurs von Leuten dominiert werden, die kaum eine Ahnung von dem Thema haben. Der Medien-Diskussion über China zum Beispiel würde es sehr gut tun, wenn sich jemand von den Herren oder Damen Professoren für die Rolle des 30-Sekunden-Experten hergeben würde- oder wenn sich diese Leute überhaupt mal in die öffentliche Debatte einmischen würden.

Wenn die anderen Experten neidisch sind, dann sollen sie es zugeben, und nicht rummeckern. Ich gönne den 30-sekunden-problemlösern zumindest ihre medienpräsenz, ist doch gut.

Was Sie hier schreiben, wurde – in Bezug auf Frau Kemfert – beispielhaft illustriert durch ihr Auftreten in »Dellings Woche«, wo es ihr gelungen ist, durch ihre populäre Art den Meteorologen Dr. Thüne zu übertönen, der zwar wissenschaftlich argumentierte, aber dies eben schlecht populär darstellen konnte. Ihr selbst dagegen gingen offensichtliche Lügen unwidersprochen durch, ja wurden gar mit Publikumsbeifall bedacht. Das Problem, das wir in der Politik schon länger haben – Anerkennung findet nicht wer recht hat, sondern wer sich recht präsentieren kann, siehe »Medienkanzler Schröder« – scheint nun auch den Wissenschaftsbereich infiziert zu haben. Das läßt nichts gutes erwarten, es steht zu befürchten, daß sich »Saint Al Gores Holy Church of the manmade Climate Change« relativ ungehindert zur Staatsreligion erhebt. Wie mit »Ketzern« umgegangen wird, kann man z. B. in obengenannter Sendung sehen. Aufgabe der Presse ist desto mehr, hier gegenzusteuern und unpopulärer knochentrockener Wissenschaft Platz zu bieten. Dies gilt in besonderem Maße auch gegenüber der gegenwärtigen Klimahysterie, die ja durchaus nicht so unumstritten wissenschaftlich begründet ist, wie man dies oft hört und liest.

Der derzeit in den Medien verwendete Begriff des Experten ist schon lustig. Diese sogenannten Experten (die auch noch existierenden sogenannten Terrorismus- und Gesundheitsexperten sind noch zu ergänzen) verbreiten Geschwätz (wahrscheinlich gut bezahlt). Das ist gekaufte Wissenschaft ohne Erkenntniswert. Diese Damen und Herren sollten die tatsächlichen politisch und wirtschaftlichen Probleme hinterfragen und analysieren, bevor sie populistisch nach Außen treten.