Berechtigte Kritik: Philipp Lahm

Bayern-Kommentar

Und Lahm hat auch noch recht

In drei Wochen verabschiedet sich der mächtigste Mann des deutschen Fußballs aus dem operativen Geschäft. Ausgerechnet jetzt steht der FC Bayern des Uli Hoeneß vor einer Zerreißprobe. Denn Philipp Lahms Kritik trifft ins Schwarze - die Einkaufspolitik des Klubs zieht nicht mehr. Von Christian Eichler

Lesermeinungen zum Beitrag

12. November 2009 17:45

Der Altersstarrsinn des Herrn H.

Peter Gaul (bocadillo70)

wird dazu führen das Lahm und Ribery alles dransetzen werden nächsten Sommer den FCB zu verlassen. Gomez täte gut er ginge gleich mit..Olic sowieso...
Was bleibt dann noch...Butt...ein verletzter Robben..... ..Braafheid, Pranjic..ein völlig überbewerteter Schweinsteiger..Klose + Müller...achja..
Damit wäre auch da Ziel Eurpaleague kein Selbstläufer mehr.
Eien Soielphilosophie gehört heut zu jedem Topclub-wobei dort die Trainer oft viele Jahre ihr Team aufbauien durften.
Ob das der Tempofußball von arsenal oder Barcelona ist...die Konterstärke des FC CHelsea...der Kampf + Kollektivfussbal von Manu.
Selbstz in der Bundesliga---Bremen und Hoffenheim mit begeisternden schnellem Spiel, Mainz als Maurer....Bayern als Querspieler.
Immerhin auch schon eine Philosophie

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09. November 2009 12:42

@perello

Marwin Sonnleitner (Marwin0815)

Nein, ich bin wirklich kein Fan das FC-Bayern, aber auch kein Feind des Vereins. Der Verein, dem mein Herz gehört, spielt leider seit sehr vielen Jahren nicht mehr erstklassig. Demnächst habe ich aber das Vergnügen, dabei zuzusehen, wie mein Verein den FC Bayern aus dem Pokal kickt. ;-) Herr Lahm mag in der Sache recht haben. Jedoch hat er seinem Arbeitgeber und damit der Problemlösung mit dem Interview einen Bärendienst erwiesen. Einem Mann mit der Intelligenz eines Philip Lahm muss das sicher vorher bewusst gewesen sein. Dass der Verein und vor allem die Führungsetage nicht erst in der jüngsten Vergangenheit Fehler gemacht haben, das dürfte ganz sicher auch die Führungsetage wissen. Dazu braucht es keinen Spieler, der dem Management via Presse das Messer in den Rücken rammt und damit eine Personaldebatte in der breiten Öffentlichkeit lostritt, die man -wenn überhaupt dann- nur intern führen sollte. Im übrigen ist der FC Bayern seit 40 Jahren der mit Abstand erfolgreichste deutsche Fußballverein, und zwar mit exakt den Leuten, die heute wie gestern die Verantwortung im Verein tragen. Das Personal, das 40 Jahre lang gut war, soll bei einer Krise auf einmal völlig inkompetent sein? Mit Hauruck führt man kein Unternehmen erfolgreich

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09. November 2009 11:41

@ Hern Sonnleitner

J.-R. Müller-Wachtendonk (perello)

Dass Sie kein Fan des FC Bayern sind, hätten Sie nicht extra erwähnen müssen. Ihren Aussagen zufolge (Lahm in die 2. Mannschaft) ist Ihnen an einer Schwächung des Konkurrenten offensichtlich gelegen. Sind Sie am Ende gar Leverkusen-Fan? Jupp Heynckes wird Ihr Vorschlag mit Sicherheit freuen.

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09. November 2009 10:07

Lieber

Andreas Boeer (sAndele)

Manuel Neuer!!!!
Überlege Dir gut, was Du an Felix Magath und Deinem Gelsenkirchener Club hast, bevor Du auch nur in Erwägung ziehst, zum wohl bestbezahlten Kasperletheater zu wechseln!
Blau-weiße Grüße (nein,...nicht die bayerischen Farben!!) nach Schalke...

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09. November 2009 10:04

Kritik greift zu kurz

Alexander Schulze-Fielitz (Finanzbeamter)

Lahm hat recht mit der Feststellung, dass viele Spieler da sind, die nicht in das bestehende System passen. Doch zu jedem Zeitpunkt des Einkaufs eines Spielers hätten das akutelle System und der Spieler zusammengepasst. Das Spieler und System nicht zusammenpassen liegt in erster Linie an den vielen wechselnden Trainer und deren Systeme. Die Trainer sind meist schneller weg als die Spieler.
Und genau deswegen muss Van Gaal jetzt die Zeit bekommen, die er braucht, um ein neues, dauerhaftes System zu entwickeln.

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09. November 2009 10:04

Konsequent bleiben

Marwin Sonnleitner (Marwin0815)

Ich würde Herrn Lahm erst einmal eine längere Zeit auf die Bank setzen, bis er geläutert ist, ihn auch beim besten Angebot aus dem Ausland nicht ziehen lassen. Die Personalie Philip Lahm passt ja sehr gut zur zeitlich parallelen Personalie Luca Toni, der zurecht einige Zeit lang in der 2. Mannschaft der Bayern versauern musste und nun, nachdem ihm van Gaal wieder mal eine Chance gab, gleich wieder bei der ersten Gelegenheit mit Disziplinlosigkeit reagierte. Ich bin kein Fan des FC Bayern und war auch kein Befürworter der Entscheidung für einen Trainer Van Gaal. Er geht aber einen richtigen Weg, der geradezu zwangsweise am Anfang in eine Krise führen musste. Dies dürfte Hoeneß auch eingeplant haben. Jetzt zurück zu weichen, wäre für die Entwicklung der Bayern der falsche Weg, ja geradezu fatal. Hoeneß sollte konsequent bleiben.

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09. November 2009 09:09

Bayern schlecht = Staatskrise?

Ralf Schneider (ralf61)

die Aufgeregtheiten der Platzhirsche, die ohnehin Irgendwann zu blindem Aktionismus führen sind absolut Amüsant. Fakt ist, gerade durch die nicht Planbarkeit des Erfolges der Bayern, entwickelt sich die Bundes-Liga zu einer schönen Wundertüte, im Gegensatz zu England oder Spanien. Die Bayern haben doch ohnehin im Vorstand genug damit zu tun ihre Verwaltungsräte wie Herrn Becker oder Herrn Marckwort (den würde ich gerne mal in kurzen Hosen auf dem Platz sehen) bei Laune zu halten. In den Spielberichten kann man mindestens 10 mal die Bayern Loge bewundern, so daß sich die Frage stellt: Ist Fußball bei Bayern tatsächlich Nebensache, warum hält man nicht einfach die kompletten 90 Minuten drauf?

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09. November 2009 07:40

Strafe einkalkuliert

Günter Blümel (guenterbluemel)

Natürlich hat Philipp Lahm gegen die Regeln verstoßen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er die Bestrafung von vornherein mit einkalkuliert hatte. Es ist aber wohl kein Putschgelüst oder egoistischer Ausraster, der ihn antrieb. Vielmehr handelte es sich um eine notwendige und nützliche Kritik. Der Mann ist gut, nicht nur auf dem Platz.

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09. November 2009 02:11

Philosophie - oder Tautologie?

Thomas Seifert (Thomas_Seifert)

Oh ja, natürlich hatten und haben die Bayern eine Philosophie - das berühmte "Mia san mia". Doch die Wirkungsmacht dieses sich quasi selbst verstärkenden Selbstbewusstseins ist ganz und gar abhängig von ständiger positiver Bestätigung, also Erfolgen. Bleiben letztere aus, erweist sich diese "Philosophie" als leere Tautologie, verliert ihren stärkenden Zauber, ja, schlägt ins Gegenteil um.
Angefangen hatte es auf europäischer Ebene, wo zunächst Spitzenclubs, dann auch französische, russische oder portugiesische Mannschaften den Bayern-Nimbus ankratzten. Und wie vorher im Positiven haben wir nun auch im Negativen einen sich selbst verstärkenden Prozess: Längst greift der Verfall von Stärke und Selbstbewusstsein auch auf die nationale Ebene über. Verein und Mannschaft beschwören weiterhin und geradezu krampfhaft das "Mia san mia", doch jeder ihrer Gesten ist mittlerweile die bange Unsicherheit anzumerken: Was genau ist das denn nun eigentlich, dieses "mia"?
Gut und absolut überfällig, dass Lahm diese Frage jetzt offen ausspricht. Seine Sanktionierung mag abeitsrechtlich korrekt sein. Freilich dürfte der Wert seiner Initiative ein Vielfaches der 50.000 EUR betragen, die er nun bezahlen soll.

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08. November 2009 20:54

was für eine Leistung

perry hagedorn (perryhagedorn)

Danke Phillp Lahm. Er wurde ja auch mal Zeit das die Unfähigkeit der Manager mal aufgedeckt wird. Das Spiel der Trainer ist an allem Schuld und wir an nichts funktioniert nicht mehr. Ich denke das die Personalpolitik bei Bayern einen Orden der Unfähigkeit verdient hat und wenn das so weiter geht setzten sich die hohen Herren des FC wieder die Unschuldkappe auf und ein weitere Trainier muss gehen. Alle entlassenen Trainer bis auf Klinsmann sind entweder danach Deutscher Meister geworden oder haben es geschafft das ihr Land zum ersten Mal bei einer WM teilnimmt. Also am Trainer liegt es wohl dann doch nicht. So ist Philip für mich ein Held das er es wagte das auszusprechen was viele Denken aber niemand sich zu sagen wagte.

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08. November 2009 19:58

Rummenige und Hoeness sollen Verantwortung übernehmen und gehen

Franz Simon Haider (hallo1002)

Das System Rummenige und Hoeness greift nicht mehr. Beide Herren sollten dies jetzt erkennen und zurücktreten, es muss ein radikaler Neuanfang beginnen.

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08. November 2009 18:58

Irrt der Autor hier nicht?

Claus Behrens (chipin)

Die Verdienste von Uli Hoeneß für den Verein sollen unbestritten bleiben!!
Marktlage und Gelegenheit:
Für den finanziell stärksten Verein ist es ein Leichtes, Preise zu bezahlen, die anderen die Tränen in die Augen treiben. Aber wie viele Spieler haben die Bayern verpflichtet, um sie dann auf die Bank zu setzen (Frings, Borowski, Janssen, Fritz, Baumjohann). Kroos wird wieder zurückgeholt, weil er Don Jupp und die Leverkusener zum Meister machen könnte - vorher war er beim FCB zweite Wahl.
Der Kauf, damit andere den Spieler nicht bekommen war oftmals eben nicht Nebeneffekt.
Zu teuer waren viele Spieler dem FCB, weil sie in das Finanzgefüge der BuLi nicht hineinpassten. Aber da will Bayern sich ja nicht mit messen, sondern international mitspielen. Dann muß man eben auch international handeln. 100 Mio. waren für Ribéry ja auch nicht genug (weil relativ zu Lionel Messi zu wenig). Das Engagement von Audi muß ja auch größer sein, als das von Gazprom bei Schalke, denn wer ist Schalke, im Vergleich zum FCB.
Hr. Hoeneß wollte groß handeln aber klein bezahlen. Das geht eben nicht, es sei denn, man findet echte Talente. Die werden heute aber schon präpubertär verpflichtet und kommen nicht freiwillig nach München.

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08. November 2009 17:39

Endlich ...

Erik Decker (Erik07)

macht mal jemand den Mund auf. Und wenn ich Uli Hoeness oder K.-H. Rummenigge oder Kaiser Franz wäre, würde ich mir mal ernsthaft Gedanken machen, wer was gesagt hat und Philipp L. mal genau zuhören. Van Gaal läßt wenn es sein muß 2 mal pro Woche mit anderem System spielen. Die Spieler müssen verunsichert sein.
Es werden Spieler eingekauft mit tollen Namen, guten Erfolgen in der Vergangenheit, aber ob sie tatsächlich passen, ist die Frage. Man hält auch nicht an guten Spielern fest, z.B. Toni und Klose, läßt sie spielen auch wenn sie mal nicht treffen. Nein, es muss sofort ein Gomez, ein Olic her.
Ich wette, die FCB Verantwortlichen trauern bestimmt noch Lucio, Ze Roberto und Jansen hinterher.
Was Lahm bzgl. den Spielsystemen von Barcelona und Manchester sagt, stimmt absolut. Bei Barcelona kam ein guter Stürmer, und es ging Eto'o - damit es u.a. keinen Krach gibt.

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08. November 2009 16:28

Hier krakeelt kein Schreihals

Horst Günther (MarkTwain)

Es sollte zu Denken geben, nicht irgendein lautstarker Selbstdarsteller, sondern der sehr ruhige und loyale Philipp Lahm ist aus dem Knick gekommen. Weil es ihm reicht und ihm sein FC Bayern am Herzen liegt! Wahrscheinlich genauso viel wie Herrn Rummenigge, Herrn Hoeneß und Herrn Beckenbauer.
Ich denke, die Strafe hat er deswegen einfach einkalkuliert. Ob sie Rekordhöhe erreichen muß in Anbetracht diverser Eskapaden und Äußerungen anderer in der Vergangenheit, erscheint mir fraglich.
Man sollte über das, was er anspricht, besser genau nachdenken. Soweit daneben liegt er sicher nicht.
Man ist nicht nur 'Typ', wenn man auf und neben dem Platz als Lautsprecher publikumswirksam herumkrakeelt. Man ist auch 'Typ', wenn man in kritischen Phasen den Mut aufbringt, unangenehme Dinge einfach 'mal auszusprechen.
Und wenn einem sonst keiner zuhört, dann halt auch öffentlich - aber eben nicht krakeelend, sondern dezidiert und sachlich.

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08. November 2009 16:21

frage zur bewertungsoption im kommentarfeld

peter rabig (p.rabig)

wieso springts nen kasten nach rechts, obwohl ich belanglos gewählt habe?...

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08. November 2009 16:18

grotten...

peter rabig (p.rabig)

...schlechter artikel.
was da von 15, 7-8 und jahrzehnten gefaselt wird.
wenns den bayern so schlecht geht wie seit 15jahren net mehr - die krise vor 7-8 jahren begann...wie will denn der fcb vorher über jahrzehnte dominiert haben?
achja, er hat sich ja in den 90ern spieler von anderen buliklubs geklaut...gähn*
btw wie oft war der fcb zwischen 94 und 2002 meister?
dann spieler wie breno oder sosa, die definitiv nicht zur ersten welle der fehlkäufe gehörte. denk mal lieber an herzog, sforza und den rest der kollegen.. papin und rizzitelli und valencia und wie sie alle hiessen...
am schluss noch das unqualifizierte herumwerfen von namen: arschawin, özil, misimovic...ja der autor des artikels hat also bildzeitung gelesen, dass er weiss wie supadupa so manches talent und ergänzungsspieler als no10 den fc bayern retten würde...
forza 10 - so sieht moderner fussball aus...
doppel - für diesen artikel - - nächste mal bitte wieder über kuhlen berliner politlifestyle was schreiben...

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08. November 2009 15:36

Einer erlahmte noch nicht...

Ingo Roessler (iroessler)

Zum Glueck hat Lahm den Mut das schwache Management in aller Oeffentlichkeit zu kritisieren. Es sind halt nicht immer die Mitarbeiter (Trainer etc.) die Fehler machen. Der beste Beweis ist der Tabellenplatz sowie das jaemmerliche Abschneiden in der Champions League. Geld schiesst eben nicht automatisch Tore. Herr Hoeness sollte nicht auf "beleidigte Leberwurst" machen, sondern einen Strategiewechsel vollziehen, den Klinsmann beginnen wollte. Mit Wuersten soll er sich ja auskennen...

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