Münchens Olympia-Bewerbung

„Die Situation ist nicht ganz unproblematisch“

Münchens Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 fehlen Personal und Geld. Sponsoren haben vor der Finanzkrise gemachte Zusagen zurückgezogen. Nun soll Hilfe für die Lobbyarbeit kommen - möglicherweise vom Leistungssportdirektor des Deutschen Olympischen Sportbunds. Von Elisabeth Schlammerl, München

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Januar 2009 11:09

Bewerbung ohne Systemwandel sinnlos

Ralf Schneider (ralf61)

Wenn eins an der Olympiade in China gut war, dann die schonungslose Entzauberung der "Gutmenschen" im IOC. Die an sich schöne Idee ist zu einem Festival der Geschäftemacher verkommen, Herr Bach selbstverständlich in allererster Reihe. Menschenrechte: ausgeblendet. Doping: total ausgeblendet. Sofern es nicht gelingt einen weltweit funktionierenden Ethikcodex zu verabschieden, sollten keine öffentlichen Gelder zur Funktionärsmästung mehr verbrannt werden. Die Reste können bis dato über das IOC als Olympiade gerne weiterinszeniert werden, komplett privatisiert allerdings. das schließt im übrigen GEZ-Gebühren mit ein.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
09. Januar 2009 08:24

Wofür 30 Millionen?

Robert Arnold (RobertArnold)

Kann mir mal einer verraten wofür man 30 Millionen für eine Bewerbung braucht? Meine kosten im Schnitt die Zeit die ich für die Informationssammlung brauche und die Druckkosten. Also um die 5 Cent. Wo bewerben die sich denn und wie? Ich dachte der IOC vergibt sie. Ergo eine Anlaufstelle. Da bliebe dann noch das Feststellungsverfahren ob es München möglich ist ein solches Spektakel mit welchen Kosten durchzuführen. Und die Prodkution von einem Video und ein paar Proschüre. ( Die auch NUR der IOC und eventuell der Sponsor und die Stadt braucht) Aber 30!! Millionen? Geht da soviel für Schmiergelder ("Lobbyarbeit") drauf?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 2 von 2 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche