Ich kann jeden der Musik downloaden möchte iTunes ans Herz legen. Einfache und übersichtliche Bedienung. Man kann seine ganze Musik die man über Jahre hinweg auf CD gesammelt hat einfach in die Medienbibliothek kopieren und sauber mit kostenlosen Covern versehen. Die neu gedownloadete Musik wird einfach der Bibliothek hinzugefügt. Möchte man die Musik verschenken, brennt man einfach eine Audio-CD mit dem intigrierten Brennprogramm von iTunes.
Ich meine Sie haben bei Ihrem Beispiel den ersten Schritt außer Acht gelassen. Bevor ich mich das erste Mal hinter das Steuer setzte besuchte ich die Fahrschule, in welcher mir der korrekte Umgang mit dem Fahrzeug in Theorie und Praxis beigebracht wurde. Das war bei Ihnen bestimmt genauso. Ich gebe Ihnen Recht, dass der normale Computernutzer sicher nicht die inneren Abläufe der Gerätes kennen muss oder mit Fachausdrücken um sich schmeißen können muss, aber wenn es bereits am Auffinden heruntergeladener Dateien scheitert, dann ist das Unwissen so fundamentaler Natur, dass es nicht durch eine Vereinfachung der Bediensoftware kompensiert werden kann. Wie bereits von einem Vorredner aufgeführt, bieten Volkshochschulen Basiskurse an, in denen dieses Wissen vermittelt wird (analog zur Fahrschule bei KFZ-Nutzern). Ich hoffe Herr Reents lässt sich nicht von diesem fehlgeschlagenen Versuch abschrecken und versucht es erneut. Denn im Gegensatz zu Schallplatten können Sie MP3s auch unterwegs hören, Herr Reents. Das ist doch ein Anreiz.
herzlich lachen mußte ich über diesen schönen artikel, die angebliche ahnugslosigkeit von edo reents ist köstlich! ich kann ihnen, herr reents, nur den kauf eines ordentlichen D/A-wandlers empfehlen, die gibt's im fachhandel für relativ kleines geld. dazu noch ein paar chinch/klinke-kabel und los geht's: überspielen der schallplatte in den komputer = aus analog mach digital. ist leichter als man denkt, ehrlich wahr. da kann man sich dann auch eine CD [mit dem jungfräulichen knacksen einer nigelnagelneuen LP, grandios!!!] davon brennen ohne auf minderwertige mp3-dateien zurückgreifen zu müssen... ha! das wär doch was für sie, oder?
Aus welchem Grunde sollte ein Bestätigungscode auf einer Website für Musikdownloads Tür und Tor für Schädlinge öffnen? Ein wenig mehr Realismus würde der Diskussion ganz gut tun. Dieser Code dient einzig und allein der Freischaltung eines Downloadinhalts auf der Seite. Weiterhin ist es mir aber schleierhaft, warum der Autor und auch die geneigten Kommentatoren hier fast unisono der Meinung sind sie würde gezwungen persönliche Daten anzugeben. Die Frage nach dem Mädchennamen der Mutter zum Beispiel dient, das sollte eigentlich auch jedem klar sein, dazu dem User zu helfen, wenn er sein Passwort vergessen hat. Das wird auch in jedem Anmeldeformular so erklärt. Niemand bei Realnetworks interessiert sich für den Mädchennamen der Mutter von Edo Reents. Es steht im völlig frei hier Helmut Kohl anzugeben, wenn er Freude daran hat. Ein bisschen weniger Hysterie, dann klappt es auch mit dem Internet.
Die Entwicklung, Vinyl-Platten Coupons für den Gratis-Download der Stücke beizulegen, begrüße ich sehr. Dies ist erstens nur konsequent: Ich möchte meinem Vorredner entschieden widersprechen - denn es ist in erster Linie das geistige Eigentum, die Musik selbst, die man erwirbt. Warum sollte man also dem Käufer eines physischen Tonträgers verweigern, auch digitale Kopien der Stücke zu verwenden? CD-Käufer können sich ohne Mühe mp3s für ihre tragbaren Spieler ziehen; Käufer von Platten konnten dies nicht, ohne illegal Stücke zu downloaden oder doppelt zu zahlen. Die Möglichkeit, beides zu bekommen - den viel schöneren Tonträger, und die Möglichkeit, die Musik flexibel zu nutzen - ist absolut zeitgemäß. Wer seine Musik nur auf dem Plattenspieler abspielt und seinen Computer ohnehin nicht nutzen würde, braucht sich doch über die kostenlose Möglichkeit nicht den Kopf zu zerbrechen.
Wer sich die Musik aus dem Netz runterlädt, erwirbt in Wirklichkeit eine in seiner Vorstellung vorhandene CD. Er gibt gewissermaßen für den Erwerb seiner eigenen Vorstellung immer noch etwas Geld aus, ohne eine Sache zu erlangen. Das wertvolle sind die Tonträger, nicht die Musik darauf. Deswegen scheitert Reents auch. Er hat die Schallplatte ja schon.
An den Kommentar von silberzahn: Man muss nicht "technikverliebt" sein, um mit einem Computer umgehen zu können. Außerdem stimmt es nicht, dass sich niemand diesem "Dilemma" angenommen hat. Benutzeroberflächen sind heutzutage viel übersichtlicher und benutzerfreundlicher. Benutzerfreundlichkeit ist aber dennoch sehr schwer richtig zu erreichen, da Benutzer einerseits über alles informiert werden wollen, andereseits alles übersichtlich haben wollen, was gewissermaßen im Widerspruch zueinander steht. Man denke da nur an Lizens-Vereinbarungen, die zwar informativ, aber leider viel zu lang sind. Ein Computer ist nunmal ein technisches Gerät, und wie bei jedem anderen Gerät (sei es Fernsehr, Spühlmaschine, Videorecorder oder ein Auto) muss man sich mit diesem auseinandersetzen, um mit ihm gut umgehen zu können. Und wie der Kommentar von stefanmonke bereits richitg darstellte, gibt es mittlerweile viele Kurse, um Computerkenntnisse zu erwerben. Soweit ich weiß wird auch in der Schule zu recht verstärkt Informatik unterrichtet, damit schon Kinder früh den Umgang mit einem Computer lernen. Daher finde ich es nicht gerechtfertigt, Computerwissen als etwas darzustellen, was nur technik-versierte haben müssten.
... meinen manche, man muesse sich mit einem Haufen Informationstechnik-Newsspeak und den internen Ablaeufen eines Rechners auskennen, um ihn nutzen zu koennen (gar zu duerfen). Wer ein Auto kauft erwartet zu recht, dass es faehrt, wenn der Zuendschluessel gedreht und den Gang eingelegt ist, ohne dass er zunaechst die Einspritzpumpe montieren und die Zuendelektronik einrichten muss. Das sollte bei Gebrauchselektronik ebenso sein. Da hat Herr Reents recht.
Wenn, wie es des öfteren im Netz geschieht, für das Herunterladen von Daten Angaben zur eigenen Person gemacht werden sollen, drücke ich immer die Tastenkombination zum schließen des Fensters. Allerdings gibt es auch andere Beispiele. Das letzte Album von Cocorosie "The Adventures of Ghosthorse and Stillborn" beinhaltet auch eine solche Karte mit promotion id sowie einem unique code. Auf http://www.touchandgorecords.com/mp3/ die beiden Zeichenketten an der jeweiligen Stelle eingeben und mit dem Mauszeiger auf Download gehen und die linke Maustaste drücken. Auf OSX beginnt das Übertragen der MP3s sofort. In einem Zip-Archiv werden sie im Downloadordner des Browsers abgelegt. Funktioniert auch beim zweiten mal. Jetzt habe ich das Album auch im MP3 Format. Hat unter anderem den Vorteil das ich die Platte nicht abspielen brauch und somit bei einem Verkauf Vinyl ohne Gebrauchsspuren anbieten kann. Bei dem vom Autor beschriebenen Problem hätte ich auch eine Lösung. Übersendung der Zugriffsdaten an Jemand dem man vertrauen kann. Dieser lädt die Musik dann und schickt Sie weiter an den Käufer des Vinyls. Der eine bekommt seine Daten, der andere bei vielen solcher Aktionen ein seiner Person nicht entsprechendes Internetprofil.
... schließlich stand da doch "für den technisch versierten Nutzer".
An den ersten Kommentar: Da muss ich doch leider widersprechen, denn der Computer dient dazu das Leben einfacher zu gestalten. Ihnen und mir fällt dies vllt nicht sonderlich schwer, doch muss man Verständnis für Leute haben, die nicht so technikverliebt sind. Diese brauchen einen Computer zum Arbeiten und nicht um sich mit ihm auseinander zu setzen. Dieses wird leider fast immer vergessen. Leider hat sich diesem Dilemma noch nie jemand angenommen. Möchten Sie diese Leute jetzt ausschließen, weil sie eben kein Interesse an bits und bytes, sowie dem Installieren von unnützen Audiocodes haben? Ich finde diesen Text eine tolle Spiegelung der Realität vieler Anwender -> Wieso ist das, was mein PC macht nicht klar und einfach? Relativ simpel: Weil der, der das programmiert hat sich hervorragend mit einem PC auskennt und ihm im Traum nicht einfallen würde, dass es Nutzer gibt, die es nicht können. Vinyl ist im übrigen viel schöner als 0101 :P In diesem Sinne, noch einen schönen Sonntag :)
...mit einer herrlichen Mischung aus Arroganz, Ignoranz und Inkompetenz. Übrigens, bei fast jeder Volkshochschule gibt es inzwischen PC- und Internet-"Führerscheine"...vielleicht ein schönes Geburtstagsgeschenk für Herrn Reents?
....und sonstigen Abfragen und Belehrungen samt Rechteentzug zu verweigern. Eine Schande ist dagegen, dem Autor im Leserkommentar Ahnunglosigkeit zu unterstellen und dabei gleich vorzuführen, was aus denen wird, die ihre Nase zu tief ins Web gesteckt haben anstatt wenigstens gelegentlich mal, auf der Suche nach Sinn, Zusammenhang und Sprachkenntnis, ein Buch zu lesen.
Unter anderem wegen Leuten wie dem Autor, die sich mit einfacher EDV nicht auskennen, weigert sich die Musikindustrie, auf neue Datenträger wie zB. das MP3-Format umzusteigen. Zugegeben, einen merkwürdigen Code auf irgendeiner Seite einzugeben würde ich auch nicht tun. Allerdings sollte man umsichtiger sein, bei dem, was runterlädt (bezogen auf das Format, da die Datei offensichtlich mit dem "Realplayer" geöffnet werden muss...) und wohin (ein Problem des Autors war ja schon das Finden der Datei...). Solche PC-Anwender sind auch immer wieder selbst Schuld, wenn sie Viren etc. auf ihrem Windows-Rechner haben, da sie wahrscheinlich auch jede X-beliebige Email öffnen bzw. deren Anhang sich anschauen. Da hilft auch kein noch so gutes Anti-Viren-Programm mehr, wenn man jedem Schädlich Tür und Tor öffnet. Mir wäre es lieber, solche Leute gehen nicht alleine an einen PC und lassen sich helfen, wenn sie glauben, es sei alles so kompliziert (einen PC zu bedienen ist nunmal alles andere als schwer).